Aus den Memoiren des Venetianers Jacob Casanova de Seingalt, oder sein Leben, wie er es zu Dux in Böhmen niederschrieb: Band 10

F. A. Brockhaus

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Publisher
F. A. Brockhaus
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Published on
Dec 31, 1827
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Pages
546
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Language
German
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Giacomo Casanova
Zum ersten Mal alle 6 Bände in einer überarbeiteten digitalen Fassung mit umfangreichem Inhaltsverzeichnis.

„Hexenmeister, Zauberer, Fälscher, Dieb, Spion, Münzenbeschneider, Giftmischer – mit einem Wort, der niederträchtigste Mensch auf der Welt.“

Giacomo Girolamo Casanova (* 2. April 1725 in Venedig; † 4. Juni 1798 auf Schloss Dux im Königreich Böhmen, heute Tschechien) war ein venezianischer Schriftsteller, Abenteurer und Freigeist des 18. Jahrhunderts. Bekannt wurde er durch die Schilderungen seiner zahlreichen Liebschaften und spannenden Erlebnisse. Schon im 19. Jahrhundert tauchte die Figur Casanovas in den Werken anderer Künstler auf.

Die Memoiren Casanovas mit dem Titel „Geschichte meines Lebens“ zählen zur Weltliteratur und wurden in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt. Das Werk ist (trotz seines Umfangs) nicht nur äußerst kurzweilig und unterhaltsam sondern vor allem auch kulturhistorisch interessant: Das gesamteuropäische 18. Jahrhundert breitet sich darin vor den Augen des Lesers aus: Durch seine Reisen, bei denen er europäische Höfe und Metropolen besuchte, hatte er Kontakt zu bedeutenden Personen seiner Zeit. Casanova kannte die Päpste Benedikt XIV. und Clemens XIII., sprach mit Friedrich dem Großen und der Zarin Katharina II.. Neben den Herrschern war ihm auch die geistige Elite Europas vertraut: Da Ponte, Voltaire, Crébillon, von Haller, Winckelmann und Mengs zählten zu seinen Bekannten. Aber auch die „Normalsterblichen“ – und da besonders die weiblichen Vertreter kamen in seinem Werk und seinem Leben nicht zu kurz.

Hermann Kesten beschrieb Casanovas Schriften so: „Das ganze 18. Jahrhundert tummelt sich in seinen Memoiren und lacht, und räsoniert, und hurt, in keinem anderen Buch ist es so lebendig, so deutlich, so zum Riechen, Fühlen, Schmecken nah.“

„Dies ist aber noch nicht alles, meine entzückende Freundin: wenn ich mich von ihr getrennt habe, wirst du mit deinen zarten Händen die Körperteile waschen, die der Liebe dienen; hierauf wirst du sie mit einem feinem Battisttuch abtrocknen, das zu diesem Zweck bereit liegen wird. Dann verrichtest du an mir denselben Dienst, indem du versuchst, mich wieder zu beleben. Ich werde dann die Marquise abermals umarmen. Zum Schluß wirst du dieselben Abwaschungen vornehmen, und wenn du damit fertig bist, wirst du die Marquise küssen. Hierauf wirst du auch mich umarmen und mit deinen venetianischen Küssen das Werkzeug bedecken, womit ich das Opfer vollbracht habe. Wenn ich wieder ins Leben zurückgekehrt bin, werde ich die Marquise zum dritten Male umarmen, und während dieser letzte Kampf stattfindet, wirst du uns so lebhaft wie möglich liebkosen, bis der Akt vollständig ist. Endlich wirst du uns zum dritten Male abwaschen. Hierauf kleidest du dich an, nimmst, was sie dir geben wird, und kehrst in diese Wohnung zurück, wo ich eine Stunde später wieder bei dir sein werde.“

„Wie alle wurmstichigen Einrichtungen, die nur noch dank ihrer früheren Bedeutung weiter bestehen. Die meisten heutigen Regierungen gleichen jenen alten Dämmen, deren Grundgerüst völlig verfault ist und die nur noch vermöge ihres eigenen Gewichtes an ihrer Stelle bleiben.“ - Casanova über Politik

1. Auflage, ISBN 978-3-95418-094-3
Umfang: 5515 Normseiten bzw. 5358 Buchseiten
Null Papier Verlag

Giacomo Casanova
The Memoirs of Casanova, though they have enjoyed the popularity of a bad reputation, have never had justice done to them by serious students of literature, of life, and of history. One English writer, indeed, Mr. Havelock Ellis, has realised that 'there are few more delightful books in the world,' and he has analysed them in an essay on Casanova, published in Affirmations, with extreme care and remarkable subtlety. But this essay stands alone, at all events in English, as an attempt to take Casanova seriously, to show him in his relation to his time, and in his relation to human problems. And yet these Memoirs are perhaps the most valuable document which we possess on the society of the eighteenth century; they are the history of a unique life, a unique personality, one of the greatest of autobiographies; as a record of adventures, they are more entertaining than Gil Blas, or Monte Cristo, or any of the imaginary travels, and escapes, and masquerades in life, which have been written in imitation of them. They tell the story of a man who loved life passionately for its own sake: one to whom woman was, indeed, the most important thing in the world, but to whom nothing in the world was indifferent. The bust which gives us the most lively notion of him shows us a great, vivid, intellectual face, full of fiery energy and calm resource, the face of a thinker and a fighter in one. A scholar, an adventurer, perhaps a Cabalist, a busy stirrer in politics, a gamester, one 'born for the fairer sex,' as he tells us, and born also to be a vagabond; this man, who is remembered now for his written account of his own life, was that rarest kind of autobiographer, one who did not live to write, but wrote because he had lived, and when he could live no longer.
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