Buchführung und Jahresabschluß: Ausgabe 3

Springer-Verlag
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Publisher
Springer-Verlag
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Published on
Sep 3, 2013
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Pages
508
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ISBN
9783663136880
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Best For
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Language
German
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Genres
Business & Economics / Accounting / General
Business & Economics / Accounting / Managerial
Business & Economics / General
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Einfiihrende Lehrbiicher zur Buchflihrung gibt es in sehr groBer Zahl. In der Regel sind sie je doch auf den Unterricht an Schulen zugeschnitten. Den speziellen Bediirfnissen der Studieren den der Wirtschaftswissenschaft an Universitaten, Gesamthochschulen, Fachhochschulen, Ver waltungsakademien usw., in der juristischen Ausbildung, unternehmensinterner und sonstiger beruflicher Fortbildung werden diese Lehrbiicher nach den Erfahrungen der Verfasser im prak tischen Lehrbetrieb nicht gerecht. Wer sich als Studierender einen umfassenden Dberblick iiber den Teilbereich "Buchflihrung und Bilanzen" des Betrieblichen Rechnungswesens verschaffen oder Grundkenntnisse auffrischen will, miiBte mehrere Werke unterschiedlichen Charakters zugleich erwerben und dabei z. B. folgende Nachteile in Kauf nehmen. Die meisten Lehrbiicher beschaftigen sich ausschlieBlich mit der Technik der Buchflihrung und "einfacher" Abschliisse. Eine Reihe von Buchflihrungslehrbiichern ist zudem didaktisch unzweckmaBig angelegt. Stu· dienanfanger ohne jegliche Vorkenntnisse sind beispielsweise iiberfordert, wenn sie einleitend mit Themen wie "Buchflihrungssysteme", "Stellung der Buchflihrung im betrieblichen Rech nungswesen" usw. konfrontiert werden. Die Behandlung umsatzsteuerlicher Aspekte von Buchfiihrungsproblemen laBt sehr oft zu wiinschen iibrig. Fragen der Bewertung in Handels- und Steuerbilanz, der Konzernrechnungslegung, Bilanz politik, Sonderbilanzen etc. werden nicht oder nur rudimentar behandelt. Es gibt zwar zu diesen Fragen ausreichend spezielle Literatur. Fiir einen Studienanfanger sind jedoch die ma teriellen Anforderungen einerseits zu hoch angesetzt, andererseits fehlt regelmaBig die Hin flihrung zu dem in der modernen Betriebswirtschaftslehre charakteristischen entscheidungs orientierten Denken. Mit dem vorliegenden Werk soll die bestehende Liicke im Lehrbuchangebot geschlossen werden.
Inhaltsangabe:Einleitung: Die vorliegende Diplomarbeit befaßt sich mit der Problematik der Gewinnrealisierung bei langfristiger Auftragsfertigung nach den unterschiedlichen Rechnungslegungssystemen US-GAAP, IAS und HGB. In der Arbeit soll der Internationalisierungstrend der Rechnungslegung mit der alten, aber noch immer ungelösten Problematik der Gewinnrealisierung bei langfristiger Auftragsfertigung nach deutschen Bilanzrecht verbunden werden. Bei der langfristigen Auftragsfertigung, die dadurch gekennzeichnet ist, daß sich die Auftragsdurchführung über einen Bilanzstichtag hinaus erstreckt, stellt sich die Frage, welcher der betroffenen Jahresabschlußperioden der Gewinn zuzurechnen ist. Das handelsrechtliche Realisationsprinzip im §252 HGB bindet die Gewinnrealisierung im Fall der langfristigen Auftragsfertigung an die Abnahme des Auftrags durch den Kunden, obwohl auch die Perioden der Auftragsdurchführung an der Gewinnentstehung beteiligt sind. Hierin wird ein Konflikt mit der Informationsfunktion des Jahresabschlusses gesehen, da keine Vermittlung eines Bildes stattfindet, welches den tatsächlichen Verhältnissen der Vermögens- und Ertragslage entspricht, wie es der §264 HGB fordert. Aufgrund dieses Konfliktes beschäftigt sich die Literatur, die Rechtsprechung und die Rechnungslegungs- und Prüfungspraxis seit Jahrzehnten schon mit der Frage der Gewinnrealisierung bei langfristiger Auftragsfertigung. An dieser Situation hat sich bis heute nichts geändert. Es werden immer noch unterschiedliche Gewinnrealisierungsmethoden diskutiert, ohne daß sich eine einheitliche Meinung herauskristallisieren konnte. Diese Methoden sollen in der vorliegenden Arbeit dargestellt, beurteilt und weiterentwickelt werden. Dabei steht immer die Erfüllung der beiden Jahresabschlußfunktionen, der Ausschüttungsbemessung und der Informationsvermittlung im Focus. Da die angelsächsisch geprägten Rechnungslegungssysteme die Informationsfunktion des Jahresabschlusses in den Vordergrund stellen, werden in dieser Arbeit auch die Gewinnrealisierungsmethoden nach US-GAAP und IAS betrachtet. Zum einen soll dies dazu beitragen, Ideen für Lösungsansätze im Handelsrecht zu liefern bzw. diese weiterzuentwickeln. Zweitens soll in einer Schlußfolgerung erörtert werden, ob für Unternehmen mit langfristiger Auftragsfertigung die Möglichkeit eines internationalen "dualen" Konzernabschlusses besteht. Gang der Untersuchung: Nachdem zunächst auf die Zwecke, Grundsätze der drei [...]
Inhaltsangabe:Einleitung: Immer mehr deutsche Unternehmen neigen dazu, für ihre Mitarbeiter – zumeist dem Führungspersonal – die Vergütungsmodelle auf Aktienbasis einzuführen. Diese Art der Entlohnung ist in den USA seit langem eine Tradition. Besonders die Unternehmen, die einen Zugang zum US-amerikanischen Kapitalmarkt anstreben, müssen den Erwartungen der dortigen institutionellen Anleger stellen, die ihre Investitionsentscheidungen u.a. vom Vorhandensein solcher Entlohnungssysteme abhängig machen. Durch eine an den Aktienkurs gekoppelte Vergütung von Führungskräften soll der bei Kapitalgesellschaften befürchtete Principal-Agent-Konflikt entschärft und den berechtigten Interessen der Anteilseigner an einer Steigerung des Unternehmenswerts Rechnung getragen werden. Mit Erlass des KonTraG haben sich die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für solche Aktionspläne grundlegend gewandelt, so dass heutzutage Top-Manager dieser Form der Vergütung voraussetzt. Die deutschen Gesellschaften können sich diesem Trend faktisch nicht mehr entziehen. Allerdings ist die wissenschaftliche Diskussion noch im Gange, da es noch vieles ungeklärt ist. Auch in Deutschland bestehen weder verbindliche Rechnungsgrundsätze, noch wurde eine herrschende Meinung etabliert. Zwischenzeitlich verfügen fast alle namhaften großen Unternehmen über Long-Term Incentive Pläne und bei Gründungsunternehmen der New Economy stellen begleitende Beteiligungsmodelle einen wesentlichen Erfolgsfaktor dar. Insbesondere junge wachstumsstarke, jedoch liquiditätsschwächere Unternehmen des Neuen Marktes setzen Stock-Options-Pläne dazu ein, dringend benötigte Mitarbeiter und ihr Know-how im Unternehmen zu gewinnen, ohne große Gehälter zahlen zu müssen und stattdessen das Geld für Unternehmensinvestitionen verwenden zu können. Aufgrund der damit gestiegenen Bedeutung von Aktienoptionen im allgemeinen und bei Neuen-Markt-Unternehmen im besonderen soll ein Bilanzierungsstandard geschaffen werden, der die Vergleichbarkeit der Abschlüsse herstellt. Außerdem werden die Angemessenheit und Marktüblichkeit sichergestellt, um über die Höhe der Vergütung urteilen zu können. Die hiermit verbundenen Vorschriften nach internationalen Rechnungslegungen wie US-GAAP- und IAS, die 1997 durch die Deutsche Börse AG als Pflichtbilanzierungsrichtlinien für Unternehmen am Neuen Markt festgelegt wurden, gewinnen angesichts der Anforderungen des Regelwerks des Neuen Markts, der Aufstellung befreiender internationaler [...]
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