Psychologie der Massen (Grundlagenwerk der Sozialpsychologie) - Vollständige deutsche Ausgabe

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Dieses eBook: "Psychologie der Massen (Grundlagenwerk der Sozialpsychologie) - Vollständige deutsche Ausgabe" ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen. Die Psychologie der Massen setzt sich sowohl mit den Themenkreisen Konformität, Entfremdung und Führung auseinander, als auch mit der Masse im eigentlichen Sinne. Le Bon vertritt die Auffassung, dass der Einzelne, auch der Angehörige einer Hochkultur, in der Masse seine Kritikfähigkeit verliert und sich affektiv, zum Teil primitiv-barbarisch, verhält. In der Massensituation ist der Einzelne leichtgläubiger und unterliegt der psychischen Ansteckung. Somit ist die Masse von Führern leicht zu lenken. Diesen Charakteristiken liegen die allgemeinen und von Freud später aufgegriffenen Doktrinen Le Bons zugrunde, dass menschliche Handlungen von unbewussten Impulsen beherrscht werden, die irrational sind, und dass Ideen die Institutionen formen und nicht umgekehrt. Le Bon stellt vor allem dar, wie politische Meinungen, Ideologien und Glaubenslehren bei den Massen Eingang und Verbreitung finden, wie man Massen beeinflussen kann, wie die dazu notwendigen Führer entstehen, welche Eigenschaften sie haben müssen, wie sie wirken und untergehen und wo die Grenzen dieser Beeinflussbarkeit liegen. Immer wieder betont er den geringen Einfluss von Vernunft, Unterricht und Erziehung sowie die Anfälligkeit der Massen für Schlagworte, große Gesten und geschickte Täuschungen. Am Ende seines Werkes unterzieht Le Bon noch verschiedene spezielle Massen einer sehr skeptischen Prüfung: sowohl Geschworene wie Wählermassen und Parlamente finden dabei vor seinen Augen keine Gnade. Gustave Le Bon (1841-1931) gilt als Begründer der Massenpsychologie. Seine Wirkung auf die Nachwelt, wissenschaftlich auf Sigmund Freud und Max Weber, politisch insbesondere auf den Nationalsozialismus und seine Protagonisten, war groß.
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Additional Information

Publisher
e-artnow
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Published on
Mar 14, 2014
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Pages
176
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ISBN
9788026851721
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Language
German
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Genres
Philosophy / General
Philosophy / Movements / Phenomenology
Philosophy / Political
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Content Protection
This content is DRM free.
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Gustave Le Bon
Komplettausgabe
Das meist diskutierte Politikwerk seiner Zeit. Auch heute noch missverstanden, umgedeutet, fehlinterpretiert und missbraucht.
Unsterblich in seinem verlegerischen Eifer wurde der französische Arzt Gustave Le Bon (1841-1931) durch ein Buch »Die Psychologie der Massen« – Siegmund Freud und Max Weber zählten zu seinen Bewunderern. Aber auch Hitler und Göbbels sollen sich hier ihre Blaupausen zur Manipulation der Massen verschafft haben.
Le Bon kämpft mit den Waffen der Freiheit: Aufklärung und Intellekt - gegen die Barbarei der Masse, die, einmal auf den Weg gebracht, nichts aufhalten kann. Er beklagt den »außerordentlichen geistigen Tiefstand der Massen«, ihre Triebhaftigkeit, ihren Hass, ihre Wankelmütigkeit, ihre Manipulierbarkeit.
Die Politik als Theater, als Schauspiel, als emotionale Inszenierung war Le Bon zuwider. Als radikaler Demokrat, liberaler Freigeist, als Mensch der Vernunft musste Le Bon an den Auswüchsen der Jahrhundertwende 19/20 verzweifeln: Kriege, Massenpsychosen, Aberglauben, Rassenwahn allenthalben.
Prophetisch waren seine (nun über 100 Jahre alten) Worte zu den Massenmedien: »… Welches Blatt wäre heute reich genug, seinen Schriftleitern eigne Meinungen gestatten zu können? Und welches Gewicht könnten diese Meinungen bei Lesern haben, die nur unterrichtet oder unterhalten werden wollen und hinter jeder Empfehlung Berechnung wittern?...« – Hört man daraus nicht das »Lügenpresse«-Grölen in Dresden?
Kein Buch zur politischen Welt war jemals so zeitlos.

Die Schar der Menschenschlächter umfasste ungefähr dreihundert Mitglieder und zeigte vollkommen die Grundform einer ungleichartigen Masse. Abgesehen von einer ganz geringen Anzahl gewerbsmäßiger Bettler, bestand sie namentlich aus Händlern und Handwerkern aller Art, aus Schustern, Schlossern, Perückenmachern, Maurern, Angestellten, Dienstmännern usw. Unter dem Einfluss der empfangenen Suggestion sind sie, wie der obenerwähnte Koch, völlig überzeugt davon, eine vaterländische Pflicht zu erfüllen. Sie üben ein doppeltes Amt aus, das des Richters und das des Henkers, und halten sich in keiner Weise für Verbrecher.

ISBN 978-3-95418-752-2 (Kindle)
ISBN 978-3-95418-753-9 (Epub)
ISBN 978-3-95418-754-6 (PDF)

Null Papier Verlag
www.null-papier.de
Gustave Le Bon
The outbreak of World War I saw the collapse of socialist notions of class solidarity and reaffirmed the enduring strength of nationalism. The workers of the world did not unite, but turned on one another and slaughtered their fellows in what was then the bloodiest war in history. There have been many efforts to explain the outbreak of war in 1914, but few from so intimate a perspective as LeBon's. He examines such questions as why German scholars tried to deny Germany's obvious guilt in the war, and what explained the remarkable resolve of the French army to persevere in the face of unprecedented adversity.

To such questions, LeBon proposes answers built upon principles well articulated in the larger body of his work. He transforms the character of the debate by demonstrating how psychological principles explain more persuasively both the causes of German academic ignominy and the origins of French valor. Convinced as he was that only psychology could illuminate collective behavior, LeBon dismisses purely economic or political interpretations as ill-conceived and inadequate precisely because they fail to appreciate the role of psychology in the collective behavior of national statesmen, prominent scholars, and ordinary soldiers.

The Psychology of the Great War provides a bridge to study both crowd behavior and battlefield behavior by illustrating how ordinary people are transformed into savages by great events. This element in LeBon's thinking influenced Georges Sorel's thinking, as he had seen the same phenomenon in those who participated in general strikes and revolutions. And in a later period and different context, Hannah Arendt gave this strange capacity of the ordinary to be transformed into the extraordinary the name "banality of evil." The book will be of interest to social theorists, psychologists concerned with group behavior, and historians of the period.

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