Große Moleküle: Plaudereien über synthetische und natürliche Polymere

Springer-Verlag
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Ohne Makromoleküle gibt es kein Leben. Menschen, Tiere und Pflanzen wären ohne Gerüst-, Vorrats- und Transport stoffe aus Makromolekülen nicht existent; ohne die makromo lekularen DNA und RNA könnte sich kein Leben fortpflanzen. Ohne Makromoleküle würden wir uns nur von Wasser, Zuk kern, Fetten, Vitaminen und Salzen ernähren, müßten aber auf Fleisch, Eier, Getreide, Gemüse und Früchte verzichten. Wir könnten nicht in Häusern wohnen, denn Holz und viele Gesteine sind aus Makromolekülen aufgebaut. Ohne Makro moleküle auch keine Kleidung: alle Fasern bestehen aus Makromolekülen. Kein jetziges Auto könnte fahren, da alle Reifen makromolekular sind. Ohne Makromoleküle keine fotografischen Filme, keine Elektronik ... Wenn Makromoleküle so wichtig sind, warum ist dann ihre Rolle so wenig bekannt und warum werden sie im Schulunter richt so wenig erwähnt? Wie häufig in der menschlichen Geschichte, spielt Tradition eine Rolle und die Wissenschaft macht da keine Ausnahme. Die Chemie etablierte sich als Chemie niedermolekularer Substanzen, weil diese am einfach sten zu untersuchen und chemisch umzuwandeln waren. Längst hatte die Chemie ein wunderbares Gedankengebäude errich tet, als die Idee von riesigen Molekülen, Makromolekülen, aufkam. In diesem Gebäude gab es einfach keinen Platz mehr für die Neuankömmlinge. Noch heute kann man Chemie stu dieren, ohne von Makromolekülen zu hören.
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Additional Information

Publisher
Springer-Verlag
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Published on
Apr 17, 2013
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Pages
204
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ISBN
9783662119075
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Best For
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Language
German
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Genres
Science / Chemistry / Organic
Technology & Engineering / Food Science
Technology & Engineering / Materials Science / General
Technology & Engineering / Textiles & Polymers
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Lars Neumann
Inhaltsangabe:Zusammenfassung: Die vorliegende Arbeit befaßt sich mit dem Antigenpeptid-Transporter TAP, dem eine Schlüsselrolle in der Immunerkennung infizierter oder entarteter Zellen zukommt. So werden Proteinbruchstücke, die mit Hilfe des Proteasomenkomplexes im Zytosol erzeugt werden von TAP in das endoplasmatische Retikulum gepumpt, wo sie mit MHC-Klasse-I Molekülen assemblieren. Nachdem Transport dieses Komplexes auf die Zelloberfläche tasten zytotoxische T-Lymphocyten die präsentierten Peptide ab und eliminieren Zellen, die Fragmente von zellfremden Proteinen tragen. Im ersten Teil dieser Studie werden neue, nicht-radioaktive Möglichkeiten zur Untersuchung der Peptid-TAP-Wechselwirkung entwickelt. So werden elektronenmikroskopische Analysen mit Goldkörnchen-tragenden Peptiden besprochen und die Nutzung des S-Peptids der Ribonuklease-S oder Luciferin-markierter Peptide diskutiert. Besonders wird auf das Potential von Peptiden eingegangen, die mit Fluoreszenzsonden gekoppelt wurden. So zeigte sich, daß Fluorescein-markierte Peptide sowohl für die Quantifizierung der Peptidbindung und des Peptidtransports als auch zur Untersuchung der räumlichen Struktur der Peptidbindungstasche hervorragend geeignet sind. Im zweiten Teil wird das Herpes-Simplex-Virus Protein ICP47 charakterisiert, das durch die Inhibierung von TAP die Immunerkennung des Virus und somit die Lyse der infizierten Zelle verhindert. Die Wechselwirkung dieses klinisch hoch-relevanten Immunmodulators mit seinem Zielprotein TAP wird ausführlich kinetisch und thermodynamisch analysiert. Dabei wird auf die Speziesspezifität verschiedener Herpes-Simplex-Virus Stämme eingegangen. Darüber hinaus werden strukturelle Besonderheiten, die durch eine Membran-ICP47-Wechselwirkung erzeugt werden, theoretisch und CD-spektroskopisch untersucht. Schließlich wird mit Hilfe von Sequenz-vergleichenden Studien und durch Experimente mit systematisch verkürzten ICP47-Varianten die aktive Domäne des viralen Inhibitors lokalisiert. Neben den wissenschaftlichen Ergebnissen sind zahlreiche für die Biochemie essentielle Techniken beschrieben. So wird das Bakulovirus-Expressionssystem mit den dafür notwendigen Methoden der Insektenzellkultur, Bakulovirusamplifikation und -infektion erläutert. Außerdem werden Mikrosomenisolationsverfahren, Gelektrophorese, reversed phase Chromatographie und Assays zur Bestimmung der Proteinkonzentration verwendet. Zusätzlich werden Methoden zur Proteinmarkierung, wie die [...]
Hans-Georg Elias
Hans-Georg Elias
Like so many of its kind, this textbook originated from the requirements of teaching. While lecturing on macromolecular science as a required subject for chemists and materials scientists on the undergraduate, graduate, and postgraduate levels at Swiss Federal Institute of Technology at Zurich (1960-1971), I needed a one-volume textbook which treated the whole field of macromolecular science, from its chemistry and physics to its applications, in a not too elementary manner. This textbook thus intends to bridge the gap between the often oversimplified introductory books and the highly specialized texts and monographs that cover only parts of macromolecular science. This first English edition is based on the third German edition (1975), which is about 40% different from the first German edition (1971), a result of rapid progress in macromolecular science and the less rapid education of the writer. This text intends to survey the whole field of macromolecular science. Its organization results from the following considerations. The chemical structure of macromolecular compounds should be independent of the method of synthesis, at least in the ideal case. Part I is thus concerned with the chemical and physical structure of macro molecules. Properties depend on structure. Solution properties are thus discussed in Part II, solid state properties in Part III. There are other reasons for discussing properties before syntheses: For example, it is difficult to under stand equilibrium polymerization without knowledge of solution thermody of the glass temperature, etc.
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