Norm, Herrschaft und Vertrauen: Beiträge zu James S. Colemans Grundlagen der Sozialtheorie

Springer-Verlag
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Der Band führt die Beiträge einer Reihe namhafter soziologischer Theoretiker zusammen, die sich mit dem Werk über die "Grundlagen der Sozialtheorie" von James S. Coleman auseinandersetzten. Die Edition dokumentiert die Vielzahl der Themen, denen Colemans Theorieentwurf neue und wichtige Anregungen verdankt. Besonders nachdrücklich diskutieren die Kommentatoren Colemans Bedeutung für die Weiterentwicklung der Theorien sozialer Normen, der Mikro-Makro-Problematik, der Theorie des Vertrauens, der Herrschaft und der Erziehung. Alle Beiträge nehmen Stellung zur Theorie rationalen Wahlhandelns, die James Coleman zur Fundierung seiner Handlungssystemanalysen benutzt und die in jüngster Zeit zunehmend Raum und Beachtung gewinnt.
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About the author

Dr. Hans-Peter Müller ist Professor für Allgemeine Soziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin.
Dr. Michael Schmid ist Professor für Allgemeine Soziologie an der Universität der Bundeswehr München.
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Additional Information

Publisher
Springer-Verlag
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Published on
Mar 8, 2013
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Pages
195
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ISBN
9783322833174
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Best For
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Language
German
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Genres
Social Science / General
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Die soziologische Literatur zum Thema, sozialer Wandel' ist unuber sehbar geworden. Zieht man historische Studien und anthropolo gische Untersuchungen mit in Betracht, so wird jede Behauptung, man sei hinreichend und kompetent informiert, unglaubwiirdig, und jedes Buch, das darauf verzichtet, dem gequalten Leser den verloren gegan genen Dberblick zu verschaffen, sollte sich auf die berechtigte Frage gefagt machen, weshalb es eigentlich geschrieben wurde. Auch das vorliegende wird sich dieser Frage stellen mussen. Seine Zuriickhal tung indessen, die theoretische Landschaft, auch nur kursorisch, zu uberfliegen, hat ihren Grund: Ich vermute, ohne dies in dieser Schrift naher belegen zu wollen, dag auf solche Weise nicht mehr zu gewin nen ist als das verworrene Bild unterschiedlichster paradigmatischer Anspruche, verschiedenartigster theoretischer Perspektiven und einer Unzahl von Einzeluntersuchungen, die sich nur schwer einem einheit-' lichen theoretischen Gesichtspunkt fugen wollen. Und genau urn die sen geht es. Dieses Buch pladiert fur eine Vereinheitlichung der Vor schlage zur Erklarung sozialen Wandels und findet die Moglichkeit hierzu in einer Theorie struktureller Selektion. Es ist dabei von der Dberzeugung getragen, dag soziale Veranderung zwar jederzeit nur als Konsequenz individuellen Handelns vieler Einzelner zustandekom men wird, allein durch individualistisdie Handlungstheorien indessen nicht erklart werden kann. Hierzu benotigen wir erganzende und ei genstandige strukturelle Argumente, die plausibel machen konnen, wie soziale Veranderungen aus der Unmoglichkeit entstehen, die uberindividuellen Verkehrsformen stabil und reproduktionsfahig zu halten, auch gegen die erklarten Intentionen vieler der Beteiligten.
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich BWL - Sonstiges, Note: 2,0, FernUniversität Hagen, Sprache: Deutsch, Abstract: Ratingagenturen sind seit vielen Jahren auf den Finanzmärkten tätig und prüfen die Bonität und Ausfallwahrscheinlichkeit der Schuldner. Durch ihr Alleinstellungsmerkmal und ihre Legitimierung haben sie marktbeherrschenden Einfluss auf den Finanzmärkten. Mit dem Ausbruch der Subprime Krise 2007 und den darauf folgenden Finanzmarkt- und Staatsschuldenkrisen in Europa gelangten Ratingagenturen vielfach in den Blickpunkt der Presse, Anleger und Investoren. So wurden die Agenturen des Öfteren mit den Vorwürfen konfrontiert, dass sie nicht essenziell seien und nur öffentlich zugängliche Daten aufbereiten. Außerdem wurden sie aufgrund der Ratingveränderungen unter anderem für die drohenden Staatsbankrotte mitverantwortlich gemacht. Die Kritik fußte vor allem auf dem Vorwurf der willkürlichen Abstufung der Krisenländer Europas und somit der Verantwortung für eine Verschärfung der Krise. Auch die Wissenschaft beschäftigt sich kontinuierlich mit dem Einfluss der Ratingagenturen auf die unterschiedlichen Finanzmärkte und kommt zu keiner einheitlichen Meinung. Ausgangspunkt der Arbeit ist die Frage wie Ratingveränderungen auf Länder und ihre Staatsanleihen wirken. Es wird untersucht ob und wie die Staatsanleihen der PIIGS Länder bei externen Ratingimpulsen durch die Ratingagentur Moody’s Investors Service (Moody’s) reagieren. Ebenso soll die Analyse der Anleihenmärkte und Credit Default Swaps Märkte hinsichtlich der Reaktionen durch die Impulse im Vordergrund stehen. Ziel ist es einen kurzen Überblick über die theoretischen Grundlagen des Ratings, der Anleihebewertung und den Krisen ab 2007 zu ermöglichen. Darüber hinaus sind die Relevanz und der Einfluss von Ratingimpulsen mittels einer Ereignisstudie auf die Staatsanleihen der Krisenländer zu testen und empirisch zu untersuchen. Die Arbeit ist wie folgt aufgebaut. Zu Beginn werden die Grundlagen des Ratings, im Speziellen die Ratingmethodik dargelegt und das Länderrating durch Moody‘s kurz skizziert. Im Anschluss wird die Bewertung von Staatsanleihen durch die Risikomaße der Renditen und CDS-Spreads analysiert und aufbereitet. Im vierten Kapitel werden die theoretischen Beziehungen zwischen dem Rating und den Bewertungen der Staatsanleihen aufgezeigt. Anschließend wird im fünften Kapitel der historische Verlauf der Subprime-, Finanzmarkt- und Staatsschuldenkrise vorgestellt und die maßgeblichen Gründe herausgearbeitet. [...]
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Forschung und Studien, Note: 1,0, Universität Augsburg (Institut für Medien, Wissen und Kommunikation), Sprache: Deutsch, Abstract: Wurden Videospiele vor einigen Jahren sowohl wirtschaftlich als auch gesellschaftlich noch belächelt, haben sie ihr Nischendasein mittlerweile hinter sich gelassen. Die Umsätze stellen heute sogar die Filmindustrie in den Schatten (Lynch, 2013, o.S.; Kain, 2013, o.S.) und allein in Deutschland spielen rund 23 Millionen Menschen regelmäßig digitale Spiele, unabhängig von Alter, Bildung oder sozialer Schicht (BIU, 2011, S. 1). Die gespielten Titel unterscheiden sich dabei nicht nur hinsichtlich ihrer Genrezugehörigkeit und der Thematik, sondern auch erheblich in Aspekten wie Grafik, Spielmechanik und Steuerung. Trotz dieser Unterschiede lässt sich, zumindest bei erfolgreichen Spielen, eine grundlegende Gemeinsamkeit identifizieren: das Potenzial eine eigene virtuelle Welt zu kreieren und die Spielenden in diese Welt hineinzuziehen (Jennett et al., 2008, S. 4). Das komplette (mentale) Eintauchen in eine virtuelle Welt, wird als Immersion bezeichnet (Murray, 1997, S. 98f.) und kann durch Präsenzerleben (das Ge-fühl physisch im Spiel anwesend zu sein) und Flow-Erleben (das Gefühl, wenn eine Tätigkeit absolut glatt läuft und man alles um sich herum vergisst) erklärt werden. Da die Immersion im Allgemeinen eines der Hauptmotive für das Spielen von Videospielen ist (Yee, 2006, S. 344f.), versucht die Branche selbige fortwährend durch neue Technologien zu verbessern. An der Basis stehen dabei sogenannte Head-Mounted Displays (HMD). Diese brillenartigen Geräte ermöglichen es dem Spieler z.B. sich in der virtuellen Umgebung mit natürlichen Kopfbewegungen umzusehen, während alle anderen visuellen Reize der realen Welt ausgeblendet werden. Das Ergebnis ist ein Spielerlebnis, das von der Fachpresse gerne als revolutionär bezeichnet wird (Long, 2014, o.S.). Für die vorliegende Arbeit resultiert daraus zunächst die Frage, ob sich Präsenz- und Flow-Erleben bei Videospielen tatsächlich durch ein HMD beeinflussen bzw. im Vergleich zu einem herkömmlichen Computerbildschirm verstärken lassen. Was aus Sicht der Spieler sicherlich zu begrüßen wäre, könnte allerdings auch Gefahren in sich bergen. Zwar werden Videospiele auch bei therapeutischen und medizinischen Behandlungen eingesetzt (Anderson & Warburton, 2012, S. 57f.), am Massenmarkt sind aber hauptsächlich gewalthaltige Spiele erfolgreich. So wird die Liste der weltweit meistverkauften Videospiele seit mehreren Jahren von Kriegs- und Gangstersimulationen angeführt (VGChartz, 2012, 2013, 2014, o.S.). Gleich ...
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