Die Polysaccharide: Ausgabe 2

Springer-Verlag
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Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.
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Additional Information

Publisher
Springer-Verlag
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Published on
Nov 9, 2013
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Pages
234
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ISBN
9783662368756
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Best For
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Language
German
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Genres
Science / Chemistry / Organic
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Inhaltsangabe:Zusammenfassung: Die vorliegende Arbeit befaßt sich mit dem Antigenpeptid-Transporter TAP, dem eine Schlüsselrolle in der Immunerkennung infizierter oder entarteter Zellen zukommt. So werden Proteinbruchstücke, die mit Hilfe des Proteasomenkomplexes im Zytosol erzeugt werden von TAP in das endoplasmatische Retikulum gepumpt, wo sie mit MHC-Klasse-I Molekülen assemblieren. Nachdem Transport dieses Komplexes auf die Zelloberfläche tasten zytotoxische T-Lymphocyten die präsentierten Peptide ab und eliminieren Zellen, die Fragmente von zellfremden Proteinen tragen. Im ersten Teil dieser Studie werden neue, nicht-radioaktive Möglichkeiten zur Untersuchung der Peptid-TAP-Wechselwirkung entwickelt. So werden elektronenmikroskopische Analysen mit Goldkörnchen-tragenden Peptiden besprochen und die Nutzung des S-Peptids der Ribonuklease-S oder Luciferin-markierter Peptide diskutiert. Besonders wird auf das Potential von Peptiden eingegangen, die mit Fluoreszenzsonden gekoppelt wurden. So zeigte sich, daß Fluorescein-markierte Peptide sowohl für die Quantifizierung der Peptidbindung und des Peptidtransports als auch zur Untersuchung der räumlichen Struktur der Peptidbindungstasche hervorragend geeignet sind. Im zweiten Teil wird das Herpes-Simplex-Virus Protein ICP47 charakterisiert, das durch die Inhibierung von TAP die Immunerkennung des Virus und somit die Lyse der infizierten Zelle verhindert. Die Wechselwirkung dieses klinisch hoch-relevanten Immunmodulators mit seinem Zielprotein TAP wird ausführlich kinetisch und thermodynamisch analysiert. Dabei wird auf die Speziesspezifität verschiedener Herpes-Simplex-Virus Stämme eingegangen. Darüber hinaus werden strukturelle Besonderheiten, die durch eine Membran-ICP47-Wechselwirkung erzeugt werden, theoretisch und CD-spektroskopisch untersucht. Schließlich wird mit Hilfe von Sequenz-vergleichenden Studien und durch Experimente mit systematisch verkürzten ICP47-Varianten die aktive Domäne des viralen Inhibitors lokalisiert. Neben den wissenschaftlichen Ergebnissen sind zahlreiche für die Biochemie essentielle Techniken beschrieben. So wird das Bakulovirus-Expressionssystem mit den dafür notwendigen Methoden der Insektenzellkultur, Bakulovirusamplifikation und -infektion erläutert. Außerdem werden Mikrosomenisolationsverfahren, Gelektrophorese, reversed phase Chromatographie und Assays zur Bestimmung der Proteinkonzentration verwendet. Zusätzlich werden Methoden zur Proteinmarkierung, wie die [...]
Inhaltsangabe:Einleitung: Von Leistner et al. synthetisierte mercaptoalkylsubstituierte Pyrimidin-(bzw. Chinazolin-) 2,4(1H,3H)-dione sind in vielfacher Weise biologisch aktiv. So zeigt das 3-(2-Mercaptoethyl)-chinazolin-2,4(1H,3H)-dion (MECH, LSL-041, 100-041) einen immunstimulierenden und immunrestaurativen Einfluß auf zahlreiche Parameter der unspezifischen und spezifischen Abwehrmechanismen. Durch Untersuchungen von Drößler et al., Leipzig, konnte diesbezüglich eine Überlegenheit dieser Verbindung im Vergleich zu eingeführten Arzneimitteln wie LevamisolR oder IsoprinosineR festgestellt werden. Nachfolgend sind einige immunpharmakologische Effekte *1/8* von MECH aufgeführt: - Steigerung der Serumantikörperkonzentration. - Steigerung von Intensität und Dauer einer mitogeninduzierten T-Zell-Proliferation. - Beeinflussung der "delayed-type hypersensitivity reaction" der Maus. - Steigerung der Anzahl rosettenbildender Zellen. - Steigerung der Anzahl IgM- und IgG-Plaque-bildender Zellen. - Beschleunigung der Restauration immunologischer Reaktivität. - Stimulation der Biosynthese von Interleukin 2 (IL-2). - Förderung der mitogeninduzierten Synthese von Interleukin 1 (IL-1). - Quantitative Erhöhung der Plasmastruktur Mac-1 (Komplementrezeptor für C3b). - Steigerung des "oxidativen burst" kultivierter Granulozyten. In den vergangenen Jahren wurden durch Leistner et al. im Rahmen einer breit an-gelegten Synthesekonzeption gezielte strukturelle Modifikationen an der Leitstruktur MECH sowie dessen nicht-benzokondensierten, mono -bzw. mehrcyclischen Mercapto-alkyl-pyrimidindion-Homologen vorgenommen. Die von Ziska und Siegling synthetisierten funktionalisierten Thioether und deren Mono- bzw. Dioxidationsprodukte der allgemeinen Strukturformel I erwiesen sich ebenso, wie mono- bzw. mehr-cyclische Pyrimidindione der Struktur II, welche von Wippich und Witzel dargestellt wurden, als immunmodulatorisch wirksam. Durch Dähn und Wippich wurden erstmals die in 1-Position mercaptoalkylsubstituierten Chinazolindione III dargestellt. Die synthetisierten Immunmodulatoren unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Wirk-qualität. Es wurden sowohl immunstimulatorische als auch -suppresive Effekte festgestellt. In ersten Untersuchungen ist überraschend die Kollagenase-inhibierende Wirkung verschiedener mercaptoalkylsubstituierter Pyrimidin-(bzw.Chinazolin-)2,4(1H,3H)-dione gefunden worden. Im Rahmen vorliegender Diplomarbeit sollten durch die Darstellung [...]
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