Türkeistämmige Eigentümer in Migrantenvierteln: Soziale und räumliche Mobilität der zweiten Generation

Springer-Verlag
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​Heike Hanhörster untersucht die Wohnstandortentscheidungen eigentumsbildender türkeistämmiger Haushalte. Für welchen innerstädtischen Wohnstandort entscheiden sich aufstiegsorientierte Türkeistämmige der zweiten Generation, die in benachteiligten Quartieren aufgewachsen sind? Verbleiben sie im Quartier oder verlassen sie das `Migrantenviertel ́? Theoretische Modelle und empirische Befunde zur Standortwahl ressourcenstarker Migrantenhaushalte haben hierzu bislang keine eindeutige Auskunft gegeben. Am Beispiel der Stadt Duisburg wird das Zusammenwirken von Präferenzen und Ressourcen türkeistämmiger Haushalte mit den Rahmenbedingungen auf dem Wohnungsmarkt untersucht. Ein wichtiges Augenmerk liegt darüber hinaus auf den unterschiedlichen Kompensationsstrategien, mit denen die Haushalte den jeweiligen Nachteilen ihrer Standortwahl zu begegnen suchen.​
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About the author

Heike Hanhörster promovierte bei Prof. Dr. Susanne Frank an der Fakultät Raumplanung der Technischen Universität Dortmund. Sie arbeitet heute als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung in Dortmund.
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Additional Information

Publisher
Springer-Verlag
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Published on
Mar 11, 2014
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Pages
309
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ISBN
9783658053291
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Best For
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Language
German
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Genres
Social Science / General
Social Science / Human Geography
Social Science / Sociology / General
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Gustave Le Bon
Komplettausgabe
Das meist diskutierte Politikwerk seiner Zeit. Auch heute noch missverstanden, umgedeutet, fehlinterpretiert und missbraucht.
Unsterblich in seinem verlegerischen Eifer wurde der französische Arzt Gustave Le Bon (1841-1931) durch ein Buch „Die Psychologie der Massen“ – Siegmund Freud und Max Weber zählten zu seinen Bewunderern. Aber auch Hitler und Göbbels sollen sich hier ihre Blaupausen zur Manipulation der Massen verschafft haben.
Le Bon kämpft mit den Waffen der Freiheit: Aufklärung und Intellekt - gegen die Barbarei der Masse, die, einmal auf den Weg gebracht, nichts aufhalten kann. Er beklagt den „außerordentlichen geistigen Tiefstand der Massen“, ihre Triebhaftigkeit, ihren Hass, ihre Wankelmütigkeit, ihre Manipulierbarkeit.
Die Politik als Theater, als Schauspiel, als emotionale Inszenierung war Le Bon zuwider. Als radikaler Demokrat, liberaler Freigeist, als Mensch der Vernunft musste Le Bon an den Auswüchsen der Jahrhundertwende 19/20 verzweifeln: Kriege, Massenpsychosen, Aberglauben, Rassenwahn allenthalben.
Prophetisch waren seine (nun über 100 Jahre alten) Worte zu den Massenmedien: „… Welches Blatt wäre heute reich genug, seinen Schriftleitern eigne Meinungen gestatten zu können? Und welches Gewicht könnten diese Meinungen bei Lesern haben, die nur unterrichtet oder unterhalten werden wollen und hinter jeder Empfehlung Berechnung wittern?...“ – Hört man daraus nicht das „Lügenpresse“-Grölen in Dresden?
Kein Buch zur politischen Welt war jemals so zeitlos.

Die Schar der Menschenschlächter umfasste ungefähr dreihundert Mitglieder und zeigte vollkommen die Grundform einer ungleichartigen Masse. Abgesehen von einer ganz geringen Anzahl gewerbsmäßiger Bettler, bestand sie namentlich aus Händlern und Handwerkern aller Art, aus Schustern, Schlossern, Perückenmachern, Maurern, Angestellten, Dienstmännern usw. Unter dem Einfluss der empfangenen Suggestion sind sie, wie der obenerwähnte Koch, völlig überzeugt davon, eine vaterländische Pflicht zu erfüllen. Sie üben ein doppeltes Amt aus, das des Richters und das des Henkers, und halten sich in keiner Weise für Verbrecher.

Null Papier Verlag
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