Prozeßoptimierung in der Produktion

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Inhaltsangabe:Einleitung: Im Jahre 1990 erschienen die Ergebnisse des International Motor Vehicle Program (IMVP), einer Langzeitstudie über die Zukunft der Weltautomobilindustrie, koordiniert vom Massachusetts Institute of Technology (MIT). Diese waren der Beleg für die schon länger vermutete erhebliche Überlegenheit der Japaner bezüglich Produktivität, Flexibilität und Qualität. Womack/Jones/Roos, die Herausgeber der MIT-Studie, führten diese auf ein neues, innovatives Produktionssystem, der sog. Lean Production" zurück. Der Ausdruck Lean Production" läßt sich mit schlanker Produktion" übersetzten: Schlank", weil die Japaner innerhalb der Fertigung von allem weniger einsetzen. Sie benötigen nur die Hälfte des Fabrikpersonals, die Hälfte der Fläche und brauchen nur halb solange zur Entwicklung eines neuen Produktes. Der Begriff der Produktion" ist jedoch in einem erweiterten Wortsinn zu verstehen. Das Konzept der Lean Production umfaßt den gesamten Wertschöpfungsprozeß eines Produktes, angefangen bei der Entwicklung und Konstruktion, über die Fertigung bis über die Unternehmensgrenzen hinaus zum Kunden. Somit wird auch deutlich, daß diese Philosophie sich nicht auf ein einzelnes Unternehmen beschränkt, sondern daß auch externe Partner von Unternehmen integriert werden. Westliche Unternehmen, eingebunden in ihre statisch veranlagten Unternehmensphilosophien, kamen aus der Dilemmasituation Qualität, Zeit und Kosten nicht Heraus. Sie konnten nicht alle drei Ziele gleichzeitig erreichen. Doch die Japaner schafften es, alle Dimensionen von Effizienz und Effektivität simultan zu verbessern. Besser noch, sie blieben nicht auf dem Erreichten stehen, sondern sichern sich ein langfristiges Wachstum. Diese Dynamik in der japanischen Unternehmensphilosophie beruht auf dem Konzept des permanenten Strebens nach Verbesserung. Die Aufgabe der Prozeßoptimierung ist es, den gesamten Wertschöpfungsprozeß eines Produktes schlank" zu machen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Vermeidung von Verschwendung und ein Streben nach kontinuierlicher Verbesserung. Gegenstand der vorliegenden Arbeit ist die Untersuchung des Konzeptes der Prozeßoptimierung in der Produktion, also dem eigentlichen Fertigungsbereich. Gang der Untersuchung: Der Aufbau dieser Arbeit ist in fünf Abschnitte aufgeteilt. Im ersten Abschnitt (Kap. 2) erfolgt ein kurzer Überblick über das Konzept des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP). Anschließend wird ein allgemeines Modell zur [...]
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Additional Information

Publisher
diplom.de
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Published on
May 3, 2001
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Pages
70
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ISBN
9783832433727
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Best For
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Language
German
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Genres
Business & Economics / General
Business & Economics / Human Resources & Personnel Management
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Inhaltsangabe:Einleitung: »Auf Wandel folgt Wandel«. Mit diesem Satz von Boos et al. lassen sich die Folgen der aktuellen Herausforderungen für Organisationen und somit für Organisationsberatungen auf den Punkt bringen. Das heutige Verständnis von Veränderung ist im Umbruch, so dass Wandel nun nicht mehr als Übergangsstadium auf dem Weg zu einem Gleichgewicht gesehen werden kann, sondern als Dauerzustand begriffen werden muss. Ursachen hierfür sind die allgegenwärtige Globalisierung, die dadurch immer größer werdende Eigendynamik der Märkte, die Politik der Deregulierung und Liberalisierung sowie die steigenden Anforderungen der Finanzmärkte. Diese Entwicklungen sind verbunden mit sich immer schneller ablösenden Einführungen neuer Technologien und Innovationen sowie einem außerordentlichen Forschungspotential. All das führt zu einer »turbulenten Umwelt«, die sich durch große Unsicherheit, hohe Beschleunigung und einen enormen Zuwachs an Dynamik und Komplexität auszeichnet. In diesem Kontext sind Wirtschaftsunternehmen und andere Organisationen mit verschärftem Wettbewerb, kürzeren Produktlebenszyklen, individuelleren Ansprüchen der Abnehmer und neudefinierten Branchengrenzen konfrontiert. Die Auswirkungen der meisten Umweltentwicklungen auf das eigene Unternehmen können vom Management nur schwer oder gar nicht erfasst werden. Typische Reaktionen von Unternehmen, um diese Herausforderungen in den Griff zu bekommen, sind die Konzentration auf Kernkompetenzen, immer häufigere Fusionen und Übernahmen, Outsourcing von strategisch weniger wichtigen Abteilungen und die Reorganisation von Teilbereichen zu autonomen ›Profit Centern‹. Hinzu kommt die wachsende Bedeutung der Finanzmärkte im letzten Jahrzehnt, die in neuer Form Einfluss auf die Entwicklung von Unternehmen genommen haben. Vor allem mit dem Konzept des Shareholder-Value bei börsennotierten Unternehmen ist dieser Einfluss besonders wirksam geworden. Dadurch muss ein Unternehmen heutzutage neben den Anforderungen des Marktes und den Erwartungen der Mitarbeiter auch den Ansprüchen der Aktionäre gerecht werden. All das macht es für Unternehmen immer schwieriger, erfolgreich zu sein und zu bleiben. Insbesondere da die externe und interne Veränderungsgeschwindigkeit zunehmend auseinanderlaufen, kann der ›Fit‹ zwischen einem Unternehmen und seiner Umwelt leicht misslingen. Um mit der gestiegenen Intensität an Veränderungen und der erhöhten Komplexität fertig zu werden, nehmen Organisationen [...]
Magisterarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich BWL - Personal und Organisation, Note: 1, Fachhochschule Wien (Fachhochschule Wien für Unternehmensführung und Entrepreneurship), 79 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Magisterarbeit beinhaltet interessante Informationen und Ergebnisse von Interviews von folgenden namhaften und Firmen: - Europäische Reiseversicherung AG - Alcatel Austria AG - AMS Österreich, öff. Unternehmen auf eigener gesetzlicher Grundlage - Andritz AG - Post AG - VAMED-KMB Krankenhausmanagement & BetriebsführungsgmbH - KA Sanatorium Hera, Unternehmen der KFA Versicherung - Raiffeisen Leasing GmbH - Österreichische Nationalbank - Fachhochschule des bfi Wien Gesellschaft m.b.H. - Borealis AG - ARC – Austrian Research Centers GmbH - Hewlett-Packard AG - Österreichischer Genossenschaftsverband (Schulze-Delitzsch) Weitere Schlagworte sind: - Wissen als strategischer Wettbewerbsfaktor - Wissensorientierte Unternehmensführung - Das Wissensunternehmen - Der Begriff „immaterielle Vermögenswerte“ - Wertetreiber - Humankapital als Wettbewerbsfaktor und Standortentscheidung - Humankapital und Beschäftigung - Human Capital aus Sicht des Unternehmens und Strategie - Einfluss des Humankapitals auf den Shareholder Value - Humankapital und Basel II - Investition in Humankapital und Absicherung erwarteter Erträge - Wissensbilanzierung - Wissensmanagement - Wissensbilanz - Ziele von Wissensbilanzen - Messmethoden des Human Capital
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