Heinrich von Kleist: Heinrich von Kleist’s gesammelte Schriften: Teil 3

Walter de Gruyter GmbH & Co KG
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Publisher
Walter de Gruyter GmbH & Co KG
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Published on
Jul 12, 2018
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Pages
418
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ISBN
9783111404752
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Best For
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Language
German
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Genres
Language Arts & Disciplines / Linguistics / Historical & Comparative
Literary Criticism / European / German
Literary Criticism / General
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Diese Sammlung wurde mit einem funktionalen Layout erstellt und sorgfältig formatiert. Heinrich von Kleist (1777-1811) war ein deutscher Dramatiker, Erzähler und Lyriker. Das literarische Schaffen von Kleist hat auf seine Zeitgenossen und auf spätere Leser eine widersprüchliche, aber nachhaltige Wirkung ausgeübt. Inhalt: Erzählungen: Michael Kohlhaas Die Marquise von O... Das Erdbeben in Chili Die Verlobung in St. Domingo Das Bettelweib von Locarno Der Findling Die heilige Cäcilie oder die Gewalt der Musik (Eine Legende) Geistererscheinung Der Zweikampf Dramen: Die Familie Schroffenstein Der zerbrochne Krug Amphitryon Penthesilea Das Käthchen von Heilbronn oder Die Feuerprobe Die Hermannsschlacht Robert Guiskard Prinz Friedrich von Homburg Kurzgeschichten & Anekdoten Tagesbegebenheit Franzosen-Billigkeit Der verlegene Magistrat Der Griffel Gottes Anekdote aus dem letzten preußischen Kriege Mutwille des Himmels Charité-Vorfall Der Branntweinsäufer und die Berliner Glocken Anekdote aus dem letzten Kriege Anekdote (Bach) Französisches Exerzitium Rätsel Tagesereignis (Ulan Hahn) Korrespondenznachricht (Unzelmann) Anekdote (Napoleon) Uralte Reichstagsfeierlichkeit, oder Kampf der Blinden mit dem Anekdote (Baxter) Anekdote (Zar Iwan) Anekdote (Kapuziner) Aufsätze und kleine Schriften Aufsatz, den sichern Weg des Glücks zu finden Über die Aufklärung des Weibes Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden Brief eines Malers an seinen Sohn Allerneuester Erziehungsplan Brief eines jungen Dichters an einen jungen Maler Politische Schriften: Die Bedingung des Gärtners. Eine Fabel Einleitung zur Zeitschrift Germania Aufruf Was gilt es in diesem Kriege Gedichte Der höhere Frieden Der Engel am Grabe des Herrn Die beiden Tauben Kleine Gelegenheitsgedichte Der Schrecken im Bade Epigramme Herr von Goethe Komödienzettel Forderung Briefe Der Kampf mit dem Dämon (Stefan Zweig) ...
Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Deutsches Seminar), Sprache: Deutsch, Abstract: Erpenbecks Roman reiht sich in eine jahrhundertelange Tradition der literarischen Darstellung von Kriegs- und Fluchterlebnissen ein. Als pensionierter Altphilologe hat Richard, die zentrale Figur, ein besonderes Interesse daran, in Vergangenem und Gegenwärtigem Gemeinsamkeiten zu entdecken. Außerdem sucht er neue Betätigungsfelder. Die Suche führt ihn schließlich zu den afrikanischen Flüchtlingen, die sich auf dem Alexanderplatz in Berlin versammelt haben, um anonym gegen ihre Abschiebung zu protestieren. In Homers "Odyssee" glaubt er einen Schlüssel für das Verhalten dieser Männer gefunden zu haben. Man kann Richard als literarische Doppelfigur auffassen: halb sinnsuchendes Individuum, halb Symbolfigur, die versucht, zwischen verschiedenen Welten eine Brücke zu schlagen. Im Mittelpunkt des Geschehens stehen Flüchtlingen aus verschiedenen afrikanischen Ländern. Richard nimmt Kontakt zu ihnen auf und befragt sie nach ihren Erlebnissen. Stellvertretend für viele andere werden in diesem Teil "Apoll" aus Niger, "Tristan" aus Ghana und der "Blitzeschleuderer" aus Nigeria vorgestellt. Richard unterstützt seine Schützlinge tatkräftig, kann aber nicht verhindern, dass eine ganze Reihe von ihnen abgeschoben werden. Der Text enthält sich gegenseitig durchdringende auktoriale und personale Erzählanteile. Durchgehend wird das Präsens (Präsens historicum) verwendet. Viele Passagen werden aus der Sicht Richards erzählt. Sie stehen zumTeil in der erlebten Rede und erinnern an die Erzähltechnik eines "Bewusstseinsromans". Der Roman bietet keine geschlossene, kontinuierliche Gesamthandlung, sondern besteht aus miteinander verflochtenen Einzelhandlungen oder Handlungssträngen, die in Richard gespiegelt und durch collage- oder montageartig eingeschobene Zwischenteile angereichert werden. Die jungen Afrikaner berichten als Ich-Erzähler ihre bisherigen Lebens- und Fluchtgeschichten, wobei Richard versucht, gedankliche Verbindungslinien zwischen ihrer einstigen und der neuen Umgebung bzw. ihrer und seiner eigenen Gegenwart und Vergangenheit zu ziehen. Im Unterschied zum rein fiktionalen Erzählen wird das Faktische und Dokumentarische besonders hervorgehoben. Außerdem enthält der Text eine große Bandbreite von Gebrauchstexten wie Namenlisten, Einkaufslisten, Preisangaben, Notizen, Internettexte, Lexikoneintragungen usw., die den dokumentarischen Charakter unterstreichen.
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