Betriebstätte oder Tochtergesellschaft im Ausland?: Steuerpolitische Entscheidungsgrundlagen für die Wahl der statutarischen Struktur ausländischer Grundeinheiten einer deutschen internationalen Unternehmung

Springer-Verlag
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Publisher
Springer-Verlag
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Published on
Nov 22, 2013
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Pages
471
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ISBN
9783663137511
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Best For
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Language
German
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Genres
Law / General
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Der Stand der Kenntnisse, den deutsche Steuerfachleute über die wichtigsten rechtlichen und wirtschaftlichen Probleme aus dem materiellen Steuerrecht der Vereinigten Staaten von Amerika besitzen, ist verhältnismäßig hoch. Dagegen bestand bisher ein ausgesprochenes Informationsdefizit hinsichtlich der Gegebenheiten auf dem Sektor des Steuerberatungswesens der USA sowie hinsichtlich der akademischen Ausbildung, die dort auf eine steuerberatende Berufstätigkeit vor bereitet. Die Betriebswirtschaftliche Steuerlehre ist nach ihrem Selbst verständnis auch Steuerberatungswissenschaft; sie muß sich deshalb auch um die Beschaffung und Auswertung von Sachwissen der letzt genannten Art kümmern. Aus diesem Grunde habe ich eine entsprechende Forschungsarbeit angeregt und dabei das Glück gehabt, einen jungen Wissenschaftler zu finden, der die damit zusammenhängenden Probleme mit Begeisterung, Ausdauer, Sorgfalt und Phantasie verfolgt hat. Die hier vorgelegte, von der Wirtschafts-und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln angenommene Dissertation von Guido Schulz ist eine empirisch-komparative Untersuchung über die in den beiden Staaten bestehenden Aus-und Fortbildungsmöglichkeiten für die hauptberuflich im Steuerberatungswesen tätigen Personen. Sie enthält aber nicht nur die im ZuSammenhang mit der Erfüllung des Forschungs auftrages in den USA gewonnenen Informationen, sondern auch die Ergebnisse einer bei allen Fachvertretern der Betriebswirtschaftlichen SteuerIehre an den wissenschaftlichen Hochschulen der Bundesrepublik Deutschland durchgeführten Befragung; sie unternimmt es· schließlich erfolgreich, die Verhältnisse in einer aussagekräftigen Gegenüberstellung zu vergleichen.
In den letzten zehn Jahren sind die Verlust(verrechnungs- )regelungen des Ertrag steuerrechts vor all em durch zahlreiche, oft unabgestimmte gesetzgeberische Eingriffe immer weiter ausgeufert. Die Einzel-und Feinheiten sind kaum noch zu ubersehen; der Oberblick geht verloren. Das von Dr. Michael Kroner vorgelegte Buch schlieBt also eine fuhlbare Lucke. Von dieser SchlieBung profitieren Praxis und Wissenschaft gleicher maBen. Fur die anspruchsvolle Steuerberatungspraxis stellt die Arbeit in erster Linie einen "Fuhrer" durch die Regelungen des Verlustabzugs und der Verlustverrechnungsbe schrankungen sowie eine Hilfe fur entsprechende, durch diese Regelungen veranlaBte Gestaltungen dar. Der Verfasser verarbeitet namlich mit aller Grundlichkeit die ge samte einschlagige Literatur und Judikatur: etwa 700 Literaturquellen und mehr als 100 Gerichtsurteile. Ais "Leckerbissen" fUr den Praktiker sind wohl insbesondere die Untersuchungen der diffizilen Ehegattenfalle (Seite 171 bis 182), der Konkurrenzen im Zusammenhang mit {sect} 2a EStG (Seite 225 bis 237) und die musterhafte Analyse des {sect} 15a EStG (Seite 245 bis 339) zu nennen; die zahlreichen konkreten Beispiele im dritten Kapitel der Arbeit sollen daruber aber nicht vergessen werden. Die Betriebswirtschaftliche Steuerlehre und die Steuerrechtswissenschaft aber haben noch einen zusatzlichen Gewinn. Das Buch beginnt namlich damit, einen wei Ben Fleck in der Forschungslandschaft mit Inhalt zu erfullen, der mit dem Schlagwort "Systemati sierung der Alternativengenerierung" bezeichnet werden kann. Der theoretische Ansatz ist im ersten Teil des dritten Kapitels enthalten, die Anwendung auf das konkrete Problem der Gestaltungen bei ertragsteuerlichen Verlustverrechnungsbeschrankun gen erfolgt im zweiten Teil.
Die vorliegende Arbeit ist auf eine Idee meines Doktorvaters Herrn Professor Dr. Gerd Rose zuruckzufUhren; er gab mir im Rahmen einer Forschungsstelle an seinem Lehrstuhl die Ge legenheit, mich den mit der UngewiBheit im Steuerrecht verbundenen Problemen intensiv zu widmen. HierfUr und fUr die mir angediehene Betreuung gilt ihm mein herzlicher Dank. Nicht weniger habe ich meinen Eltern, Frau Steuerberater Ursula Voss und Herrn Steuerbe rater Gunther Voss, zu danken, die die Zeit meiner Promotion nicht nur materiell abgesichert haben, sondern daruber hinaus mit ihren praktischen Erfahrungen und der in der Kontrolle des Manuskriptes Iiegenden erheblichen Muhe zum Gelingen der Arbeit wesentlich beige tragen haben. An letzter Stelle, jedoch nicht zuletzt danke ich meiner lieben ehemaligen Kollegin, Frau Dipl.-Kfm. Birgit Madder, die viel Zeit und Arbeit in die intensive kritische LektUre meines Ma nuskriptes investiert hat. Joachim VoB Inhaltsverzeichnis 1. Teil: Grundlegung und terminologische Bestimmungen Problemstellung und Vorgehensweise A. Problemstellung B. Vorgehensweise 2 II. UngewiBheit als betriebswirtschaftlich bedeutsame Eigenschaft des St- errechts 4 A. Quellen des Steuerrechts 5 1. Legislative 6 a) Gesetze 6 (1) Verfassungsrecht 6 (2) Einfache Gesetze 7 b) Verordnungen 8 c) Supranationales Recht 10 d) 11 Vblkerrechtliche Vertrage e) Autonome Satzungen 11 2. Judikative 12 a) Aligemeines 12 b) BFH-Rechtsprechung 13 c) BVerfG-Rechtsprechung 16 d) EuGH-Rechtsprechung 18 3. Exekutive 19 a) Verwaltungsvorschriften 19 b) 21 Sonderfall des Nichtanwendungs-Erlasses 4. Literatur 23 5. Rangordnung der Rechtsquellen 24 B. Begriff und Formen der UngewiBheit 26 1.
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