Stasi und DDR-Militärjustiz: Der Einfluss des Ministeriums für Staatssicherheit auf Strafverfahren und Strafvollzug in der Militärjustiz der DDR

Walter de Gruyter GmbH & Co KG
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Die Stasi spielte in Gesetzgebung, Rechtsprechung und Justizkaderpolitik eine weitaus bedeutendere Rolle als bisher angenommen. Die Arbeit beschreibt den konspirativen Teil der Untersuchungen der Stasi, die drehbuchartige Vorbereitung der Strafprozesse in der Militärjustiz und die mündlichen und schriftlichen Absprachen mit Gericht und Staatsanwaltschaft. Sie zeigt, dass die Stasi den Strafvollzug in der Militärjustiz im Griff hatte.
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Helmut Irmen, Merzenich.

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Additional Information

Publisher
Walter de Gruyter GmbH & Co KG
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Published on
Jan 1, 2015
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Pages
432
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ISBN
9783110378122
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Language
German
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Genres
Law / Criminal Law / General
Social Science / Criminology
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Marius Birnbach
Diplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Soziologie - Recht, Kriminalität abw. Verhalten, Note: 1,7, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, 75 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: „Geil auf Gewalt“, der Titel des gleichnamigen Buches von Bill Buford, ist Programm. Zumindest für die allzeit bereiten jugendlichen Gewalttäter, die seit den 90er Jahren im Umfeld von Fußballspielen (...) Fußballstadien und öffentliche Plätze gleichermaßen zu Schlachtfeldern mutieren lassen, (...) an Fußball nicht interessiert sind und sich (.) Hooligans nennen. Die Liste derartiger (Vor-)Urteile (...) [zeigt] die weit verbreitete Vorstellung der deutschen Medien und Bevölkerung von einer „Kultur“, deren Herkunft vielen ebenso verborgen bleibt, wie Intentionen und (Hinter-)Gründe. Das Thema der Diplomarbeit orientiert sich an diesem „Gewalttäterpostulat“, an der Frage, ob es sich bei Hooligans um Fußballfans, missverstandene Jugendliche oder Gewalttäter handelt. Ausgehend von der Idee, dass es nicht festlegbar ist, was das Abstraktum „Gewalttäter“ ausmacht und dass es so etwas wie den, universell und seine gesamte Persönlichkeit umfassenden „Gewalttäter“ nicht gibt, geht die vorliegende Diplomarbeit den Ursachenbeziehungen des Hooliganismus nach, die Hooligans und jugendliche Fußballfans dennoch als Gewalttäter erscheinen lassen. Tatsächlich zeigt sich, dass der Hooliganismus kein Phänomen der 90er Jahre darstellt. Gewalttätige Auseinandersetzungen im Zusammenhang mit Fußballspielen sind im Gegenteil so alt wie der moderne Fußball selbst. Der erste Teil der Diplomarbeit beschäftigt sich mit dieser Entstehungsgeschichte des Fußballs und stellt Verknüpfungen zwischen dem Fußball und dem Auftreten von Ausschreitungen bzw. der Genese des Hooliganismus dar. Eine phänomenologische Beschreibung der Kultur des Hooliganismus verdeutlicht erste Gewaltzusammenhänge. Diese werden im zweiten Teil vertieft und auf die Frage bezogen, inwieweit es sich bei den Anhängern des Hooliganismus um „missverstandene Jugendliche“ handelt. Anhand einiger Theorien werden hierzu die Lebensbedingungen Jugendlicher auf Ursachen für das gewalttätige Verhalten jugendlicher Fußballfans und Hooligans untersucht. Der dritte Abschnitt beschäftigt sich mit der Rezeptionsebene der Gesellschaft. Über die Wechselwirkung aus Fan- bzw. Hooliganverhalten mit Maßnahmen der Polizei bzw. der Darstellung durch Massenmedien und der Aufnahme dieses Bildes durch die Öffentlichkeit wird das Bild vom „Gewalttäter“ Hooligan einer Prüfung unterzogen. Zusätzlich werden Wechselwirkungen zwischen Kontrollinstanzen, den Medien und gewalttätigem Verhalten jugendlicher Fußballfans und Hooligans näher beleuchtet.
Heike Vollborn
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Jura - Strafrecht, Note: 1,0, Christian-Albrechts-Universität Kiel, Veranstaltung: Seminar: Gewalt und Zivilisation, Sprache: Deutsch, Abstract: Du sollst dich nicht rächen noch Zorn bewahren. Wenn ein Fremdling bei euch wohnt in eurem Lande, den sollt ihr nicht bedrücken. Er soll bei euch woh- nen wie ein Einheimischer unter euch, und du sollst ihn lieben wie dich selbst. (3. Mose 19/ 33-34) Völkermord - allgemein wird unter diesem Begriff die Auslöschung willkürlich definierter Menschengruppen unter sehr brutalen Begleitumständen verstanden. 1944 führte der jüdisch-polnische Jurist Raphael Lemkin den Begriff "Genozid" ein.: Neue Ansätze erfordern neue Begriffe. Unter "Genozid" verstehen wir die Vernichtung eines Volkes oder einer ethnischen Gruppe. Dieses neue Wort setzt sich aus dem griechischen Wort genos (Rasse, Stamm, Volk) und dem lateinischen Wortstamm cide (töten, morden, metzeln) zusammen und entspricht so in seiner Bildung Wörtern wie Tyrannizid, Homozid, Infantizid, etc. Im allgemeinen bedeutet Genozid nicht notwendigerweise die unmittelbare Vernichtung eines Volkes, auÿer wenn er durch die massenhafte Ermordung aller Mitglieder eines Volkes erfolgt, sondern die planmäÿige Koordinierung verschiedener Aktionen, die darauf abzielen, die unentbehrlichen Lebensgrundlagen von Volksgruppen zu zerstören, um diese Gruppen selbst zu vernichten. Ziele eines solchen Plans wären die Zerschlagung der politischen und sozialen Institutionen, der Kultur, der Sprache, des Nationalgefühls, der Religion und des Wirtschaftslebens von Volksgruppen, die Vernichtung der persönlichen Sicherheit, Freiheit, Gesundheit und Würde bis hin zur Tötung von Angehörigen solcher Gruppen. Der Genozid richtet sich gegen die Volksgruppe als solche, und die aus ihm folgenden Handlungen gelten nicht Personen auf Grund ihrer individuellen Eigenschaften, sondern auf Grund ihrer Zugehörigkeit zu dieser Volksgruppe." (1) Die verbindliche Definition des Straftatbestandes Völkermord ergibt sich aus der UN-Konvention 280. Allerdings ist die Einordnung verschiedener Verbrechen unter den Terminus Völkermord nicht einfach. Kann man Genozide vergleichen? Verliert der Holocaust dadurch an Schrecken und wird relativiert oder gar geleugnet? (1)Raphael Lemkin. "Axis Rule in occupied Europe. Laws of Occupation, Analysis of Government, Proposals for Redress", Washington 1944
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