Tieftemperaturtechnik: Erzeugung sehr tiefer Temperaturen, Gasverflüssigung und Zerlegung von Gasgemischen, Ausgabe 2

Springer-Verlag
Free sample

Das vorliegende Buch, dessen ursprünglicher Haupttitel "Erzeugung sehr tiefer Temperaturen" in "Tieftemperaturtechnik" umgeändert worden ist, behandelt nach wie vor im wesentlichen den Temperaturbereich zwischen -100°C und dem absoluten Nullpunkt von -273,15 oe. Es stellt die physikalischen Grundlagen der Tieftem peraturtechnik, die Funktionsweise und die praktische Gestaltung und der Tieftem peraturanlagen sowie die vielseitigen technischen Anwendungen dar. Die I. Auflage, die 1957 als Band VIII des von Rudolf Plank herausgegebenen Handbuchs der Kälte technik erschienen ist, war im Jahre 1967 früher als alle anderen Bände dieses Hand buchs vergriffen. Der weiter bestehenden Nachfrage und dem eigenen Wunsch ent sprechend, hoffte der erste der bei den Verfasser, bald eine neue Auflage bearbeiten zu können. Aber zahlreiche andere Verpflichtungen hielten ihn hiervon ab. Für die erste Auflage standen ihm die Erkenntnisse und Erfahrungen zur Ver fügung, die er sich bei seiner 28jährigen Tätigkeit bei der Linde AG in Höllriegels kreuth bei München erworben hatte. Von 1950 an hingegen konnte er die Weiter entwicklung der Tieftemperaturtechnik nur noch am Rande verfolgen. Außerdem hätten bei seinem nunmehr bis zu 89 Jahren fortgeschrittenen Alter die Kräfte nicht mehr ausgereicht, ein solches Buch allein zu bearbeiten. Einer Bitte des ersten Ver fassers folgend, hat Hermann Linde, Enkel von Carl von Linde, sich bereit erklärt, bei der Bearbeitung der neuen Auflage mitzuwirken. Er war von 1949 bis 1976 bei der Linde AG tätig, dabei längere Zeit als das für die Tieftemperatur-und Verfahrens technik zuständige V orstandsmi tglied.
Read more
Loading...

Additional Information

Publisher
Springer-Verlag
Read more
Published on
Mar 14, 2013
Read more
Pages
597
Read more
ISBN
9783662105535
Read more
Read more
Best For
Read more
Language
German
Read more
Genres
Science / Chemistry / Industrial & Technical
Science / Mechanics / Solids
Technology & Engineering / Chemical & Biochemical
Technology & Engineering / Mechanical
Read more
Content Protection
This content is DRM protected.
Read more

Reading information

Smartphones and Tablets

Install the Google Play Books app for Android and iPad/iPhone. It syncs automatically with your account and allows you to read online or offline wherever you are.

Laptops and Computers

You can read books purchased on Google Play using your computer's web browser.

eReaders and other devices

To read on e-ink devices like the Sony eReader or Barnes & Noble Nook, you'll need to download a file and transfer it to your device. Please follow the detailed Help center instructions to transfer the files to supported eReaders.
Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Werkstoffkunde, Note: keine, Hochschule Pforzheim (Werkstoffentwicklungs- und -prüflabor), 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Hohe Festigkeiten, wie sie wegen der zunehmenden Tendenz zum Leichtbau (auch und insbesondere im Stahlleichtbau) erforderlich sind, werden bei Stählen i.A. durch höhere Kohlenstoffgehalte und durch Bildung harter Gefügebestandteile wie Martensit oder Zwischenstufengefüge erzielt. Bei Stählen mit guter Schweißeignung versagen jedoch diese Mechanismen. Der Kohlenstoffgehalt muss, um gefährliche Aufhärtungen zu vermeiden, auf Anteile unter 0,2% begrenzt bleiben. Feinkornbaustähle mit guter Schweißeignung erhalten daher ihre hohe Festigkeit durch Zugabe von Legierungselementen (Mn, Si, Cr, Cu, Ni, Mo), die u. a. eine Legierungsverfestigung im Ferritmischkristall bewirken. Weitere Legierungselemente wie z.B. AI, Ti, Nb und V bilden schwer lösliche und kornwachstumshemmende Nitride bzw. Karbide. Ein besonders feinkörniges Gefüge ist die Folge, wodurch die Streckgrenze weiter erhöht und gleichzeitig die Kerbschlagarbeit verbessert wird. Ferner wird der Stahl durch das Feinkorngefüge umwandlungsfreudiger und somit die Gefahr einer Aufhärtung in der Übergangszone der Schweißnaht wesentlich gemindert. Weitere Optimierungen, insbesondere bezüglich der Festigkeit (Re und Rm) werden durch gezielte thermomechanische und spezifische Vergütungsbehandlungen erreicht.
©2018 GoogleSite Terms of ServicePrivacyDevelopersArtistsAbout Google|Location: United StatesLanguage: English (United States)
By purchasing this item, you are transacting with Google Payments and agreeing to the Google Payments Terms of Service and Privacy Notice.