Ver„nderungen des deutschen Immobilienmarktes durch den Markteintritt internationaler Investmentgesellschaften

Igel Verlag
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Die deutsche Immobilienbranche ist gekennzeichnet durch ”ffentliche Wohnungsunternehmen, die groáe Wohnungsbest„nde bewirtschaften, weiten Teilen der Bev”lkerung Wohnraum zur Verfgung stellen und vielf„ltige soziale Aufgaben erfllen. Dieses Marktsegment der Wohnungsversorgung durch ”ffentliche Wohnungsunternehmen befindet sich seit einiger Zeit in einer Phase der Ver„nderung und des Umbruchs, seit Ende der 90er Jahre in Deutschland verst„rkt Verk„ufe von groáen Wohnungsportfolios bzw. ganzen Wohnungsunternehmen an internationale Investoren eingesetzt haben. Durch den verst„rkten Fokus auf den deutschen Immobilienmarkt und damit einhergehender groávolumiger Immobilientransaktionen werden durch internationale Investoren nicht nur die Eigentmerstruktur auf dem deutschen Wohnungsmarkt ver„ndert, sondern zunehmend Praktiken, Abl„ufe und Ans„tze eingefhrt, die in anderen Branchen schon seit l„ngerer Zeit Anwendung finden und das herk”mmliche Immobilienmanagement der ”ffentlichen Wohnungsunternehmen und damit des deutschen Immobilienmarktes grundlegend ver„ndern. Triebfeder dieses auf Optimierung und Effizienzsteigerung gerichteten Handelns der internationalen Investoren ist eine starke Renditeorientierung. Dies steht im krassen Gegensatz zur historisch gewachsenen sozialen Orientierung der ”ffentlichen Wohnungsunternehmen, bei denen die Wohnraumversorgung, das Gemeinwohl und soziale T„tigkeiten im Vordergrund stehen. Durch optimierte betriebliche Prozesse und ein modernes - auf Kennzahlen und finanziellen Zielgr”áen basierendes - effizientes Bestands- und Bewirtschaftungsmanagement sowie durch die Anwendung innovativer Finanzierungskonzepte und g„nzlich neuer Marketingmethoden - unter st„rkerer Einbeziehung der neuen Medien - durch die internationalen Investoren, ger„t die deutsche Wohnungswirtschaft zunehmend unter einen Ver„nderungs- und Anpassungsdruck. Dieser Handlungsdruck wird noch verst„rkt, durch eine angespannte Haushaltslage in den Kommunen, die die herk”mmlichen klassischen Ans„tze und Verfahren der Immobilienbewirtschaftung bzw. - finanzierung umso weniger tragf„hig erscheinen lassen. Der Markteintritt internationaler Investmentgesellschaften ver„ndert nicht nur den Markt, die Anbieterstruktur und das Verhalten der Marktteilnehmer, sondern l”st auch eine kontroverse wohnungs- und sozialpolitische Debatte und existenzielle Žngste bei den Mietern aus - nicht zuletzt dadurch, dass die von den ”ffentlichen Wohnungsunternehmen erbrachten sozialen Leistungen zur Disposition stehen ? und unterscheidet sich damit von dem aus frheren Jahren bekannten Geschehen auf dem Mietwohnungsmarkt in drastischer Weise.
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Additional Information

Publisher
Igel Verlag
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Published on
Jul 31, 2008
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Pages
76
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ISBN
9783868150254
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Best For
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Language
German
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Genres
Business & Economics / General
Business & Economics / Industries / General
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Globalisierung, Konsolidierung, Markts ttigung, sinkende Nachfrage sowie ein zunehmender Preisverfall sind nur einige Schlagworte, mit denen die Automobilindustrie in diesen Tagen konfrontiert wird. W hrend sich jedoch die Absatzzahlen f r Automobile auf den etablierten M rkten der Triade Nordamerikas, Europas und Japans im vergangenen Jahr insgesamt negativ entwickelten, konnte in den Emerging Markets ein deutliches Umsatzplus erzielt werden. Der chinesische Markt z hlt hierbei neben Indien, Russland und Brasilien zu einem der zukunftstr chtigsten Automobilm rkte mit hoher Absatzdynamik: Chinas hohe Bev lkerungszahl von 1,32 Mrd. Einwohnern, verbunden mit der vergleichsweise geringen Fahrzeugdichte von weniger als zwanzig Fahrzeugen pro 1000 Einwohnern, untermauert dies. M chte man als Automobilzulieferer also nicht den Anschluss im Kampf um globale Marktanteile verlieren, ist eine Betrachtung des chinesischen Marktes unentbehrlich. Bereits in den 1990er Jahren ist eine Vielzahl von europ ischen Automobilzulieferern den Weg der Erschlie ung des chinesischen Marktes gegangen: durch Exporte, Repr sentanzen, Lizenzvergabe, Franchising oder ein Joint Venture - bis hin zu kompletten Entwicklungszentren. Die wachsende Zunahme von ausl ndischen Zulieferern, die am Aufschwung in China teilhaben wollen, sowie die steigende Konkurrenzf higkeit der chinesischen Automobilzulieferer, f hrt nun zu einem erh hten Kampf um Marktanteile. Nur wer eine genau durchdachte und ausgewogene Strategie vorweist, kann sich die entscheidenden Vorteile sichern und sich von der Konkurrenz absetzen. Nils Bleich widmet sich in der vorliegenden Studie den k nftigen Handlungsoptionen f r deutsche Automobilzulieferer auf dem chinesischen Markt. Auf der einen Seite beleuchtet er die Situation bereits ans ssiger Unternehmen, die schon seit vielen Jahren auf dem chinesischen Markt aktiv sind, auf der anderen Seite gilt sein Augenmerk dabei auch Unternehmen, die den Markteintritt in China noch vor sich
In der heutigen Wirtschaftswelt ist es mittlerweile zum Standard geworden, dass die Mitarbeiter in Abh„ngigkeit des Unternehmenserfolges vergtet werden. Immer mehr Organisationen wenden sich von einer rein festverbindlichen Entlohnung ab und tendieren zu einer Kombination aus einem fixen und variablen Vergtungsanteil. Das Ziel dieser Vergtungsform liegt in den motivationalen Anreizen, die durch den variablen Entlohnungsanteil zum Ausdruck kommen. Dieser monet„re Anreiz hat das Ziel, die Motivation eines Mitarbeiters bei seiner Arbeitsverrichtung zu erh”hen, um den damit korrelierenden Unternehmenserfolg positiv zu beeinflussen. In der Gesundheits”konomie geht es hierbei um die Fragestellung, ob durch ein ad„quates System von erfolgsorientierter Vergtung, die Versorgungsqualit„t verbessert, respektive die Versorgungskosten im Gesundheitswesen reduziert werden k”nnen. Grnde solcher šberlegungen sind auch in den stetig steigenden Gesundheitsausgaben sowie im Bedrfnis nach mehr Transparenz in der Versorgung zu finden. Neben den steigenden Gesundheitsausgaben und den damit verbundenen Beitragserh”hungen der Krankenversicherungen, kristallisiert sich sowohl politisch, als auch gesundheits”konomisch ein Handlungsbedarf heraus, der dazu fhrt, in die bis dato bestehende Vergtungssystematik des Gesundheitswesens einzugreifen. Mittlerweile hat das Konzept der erfolgsabh„ngigen Vergtung an Relevanz zugenommen, sodass es in weiten Teilen institutioneller Leistungsfinanzierer wesentlicher Bestandteil der Kostenkompensation ist. Das vorliegende Buch erl„utert die wesentlichen Grundzge dieser Vergtungssystematik und gibt Einblicke in bereits bestehende Indikatorenprogramme, mit denen die jeweilige Leistung gemessen und anschlieáend vergtet werden kann. Die Studie fokussiert damit die Methodik und Praxisrelevanz des P4P Konzeptes im Rahmen niedergelassener Leistungserbringer und betrachtet die Wirkungsmechanik dieses Entgeltprinzips kritisch. Neben der Entstehungsgeschichte von P4P werden zudem Spezifika des deutschen Gesundheitssystems, wie gesetzliche Anforderungen, unterschiedliche Vergtungsformen und Implementierungsmodalit„ten erl„utert, um anschlieáend den Aufbau des P4P Konzeptes ausfhrlich zu beschreiben. Das grundlegende Problem bei der performancebasierten Vergtung stellt die objektive Operationalisierung von medizinischen Leistungen dar. Hierfr werden neben allgemeinen Voraussetzungen und Rahmenbedingungen von Qualit„tsindikatoren, die Qualit„tsdimensionen nach Avedis Donabedian dargestellt. Negative und positive Aspekte des P4P Konzeptes werden erl„utert, sowie Wirtschaftlichkeitsberlegungen, Akzeptanz und Nutzung im Praxisalltag.
Inhaltsangabe:Problemstellung: Die deutsche Immobilienbranche ist gekennzeichnet durch öffentliche Wohnungsunternehmen, die große Wohnungsbestände bewirtschaften, weiten Teilen der Bevölkerung Wohnraum zur Verfügung stellen und vielfältige soziale Aufgaben erfüllen. Dieses Marktsegment der Wohnungsversorgung durch öffentliche Wohnungsunternehmen befindet sich seit einiger Zeit in einer Phase der Veränderung und des Umbruchs, seit Ende der 90er Jahre in Deutschland verstärkt Verkäufe von großen Wohnungsportfolios bzw. ganzen Wohnungsunternehmen an internationale Investoren eingesetzt haben. Durch den verstärkten Fokus auf den deutschen Immobilienmarkt und damit einhergehender großvolumiger Immobilientransaktionen werden durch internationale Investoren nicht nur die Eigentümerstruktur auf dem deutschen Wohnungsmarkt verändert, sondern zunehmend Praktiken, Abläufe und Ansätze eingeführt, die in anderen Branchen schon seit längerer Zeit Anwendung finden und das herkömmliche Immobilienmanagement der öffentlichen Wohnungsunternehmen und damit des deutschen Immobilienmarktes grundlegend verändern. Triebfeder dieses auf Optimierung und Effizienzsteigerung gerichteten Handelns der internationalen Investoren ist eine starke Renditeorientierung. Dies steht im krassen Gegensatz zur historisch gewachsenen sozialen Orientierung der öffentlichen Wohnungsunternehmen, bei denen die Wohnraumversorgung, das Gemeinwohl und soziale Tätigkeiten im Vordergrund stehen. Durch optimierte betriebliche Prozesse und ein modernes - auf Kennzahlen und finanziellen Zielgrößen basierendes - effizientes Bestands- und Bewirtschaftungsmanagement sowie durch die Anwendung innovativer Finanzierungskonzepte und gänzlich neuer Marketingmethoden - unter stärkerer Einbeziehung der neuen Medien - durch die internationalen Investoren, gerät die deutsche Wohnungswirtschaft zunehmend unter einen Veränderungs- und Anpassungsdruck. Dieser Handlungsdruck wird noch verstärkt, durch eine angespannte Haushaltslage in den Kommunen, die die herkömmlichen klassischen Ansätze und Verfahren der Immobilienbewirtschaftung bzw. -finanzierung umso weniger tragfähig erscheinen lassen. Der Markteintritt internationaler Investmentgesellschaften verändert nicht nur den Markt, die Anbieterstruktur und das Verhalten der Marktteilnehmer, sondern löst auch eine kontroverse wohnungs- und sozialpolitische Debatte und existenzielle Ängste bei den Mietern aus - nicht zuletzt dadurch, dass die von den öffentlichen [...]
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