Teenagerschwangerschaften. Wenn Mädchen Mütter werden: Wie kann es jungen Müttern gelingen ihr Leben mit Kind zu meistern?

GRIN Verlag
1
Free sample

Masterarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter, Note: 2,0, Universität Bielefeld, Veranstaltung: Familie und Familienpolitik, 80 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Teenagerschwangerschaften sind in der heutigen Zeit ein heiß diskutiertes Thema in Deutschland. Die Zahl der Teenagergeburten in Deutschland ist im Zeitraum von 1993 bis 2002 gering, aber durchaus stetig angestiegen. Waren im Jahr 1993 etwa 6 von 1.000 Müttern unter 18 Jahren, so waren es im Jahr 2002 bereits 8 von 1.000 Müttern. Da liegt die Frage nahe, ob denn die Teenager, die so früh schon die Rolle der Mutter übernehmen müssen, dieser Aufgabe auch gerecht werden können. Passt ein Kind überhaupt in den Alltag eines Teenagers? Ein Baby muss rund um die Uhr versorgt werden. Ausgehen mit den Freunden ist da ebenso wenig möglich wie jeden Tag bis nachmittags die Schulbank zu drücken. Zumindest nicht, wenn man mit dem Kind auf sich alleine gestellt ist. Viele junge Väter merken schnell, wie anstrengend und teilweise nervig das Leben mit Säugling sein kann und trennen sich lieber von Mutter und Kind und somit von der Verantwortung, die sie übernehmen müssten. Und dann steht die junge Mutter alleine da. Hilfe von den Eltern kann auch nicht in jedem Fall gewährleistet werden, denn oftmals wollen auch die Eltern ihr eigenständiges Leben nicht aufgeben. Um die Kinder hat man sich immerhin lange genug gekümmert. Gründe genug, warum es nur allzu verständlich ist, dass es oftmals nicht klappt, ein eigenständiges und glückliches Leben mit Kind zu führen. Warum klappt es aber dennoch bei so vielen Frauen, die sehr jung Mutter geworden sind? Was läuft bei ihnen anders als bei den Fällen, die an dieser Situation eher zu zerbrechen drohen?
Read more

Reviews

4.0
1 total
Loading...

Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
Read more
Published on
Jan 19, 2009
Read more
Pages
78
Read more
ISBN
9783640248278
Read more
Language
German
Read more
Genres
Social Science / Sociology / Marriage & Family
Social Science / Women's Studies
Read more
Content Protection
This content is DRM protected.
Read more
Read Aloud
Available on Android devices
Read more
Eligible for Family Library

Reading information

Smartphones and Tablets

Install the Google Play Books app for Android and iPad/iPhone. It syncs automatically with your account and allows you to read online or offline wherever you are.

Laptops and Computers

You can read books purchased on Google Play using your computer's web browser.

eReaders and other devices

To read on e-ink devices like the Sony eReader or Barnes & Noble Nook, you'll need to download a file and transfer it to your device. Please follow the detailed Help center instructions to transfer the files to supported eReaders.
Ina Hartmann
Masterarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Pädagogik - Familienerziehung, Note: 2,2, Universität Bielefeld, Sprache: Deutsch, Abstract: ...Teenagermütter sind in einer sehr schwierigen Situation. Sie sind selbst noch Kind der eigenen Mutter und wohnen oftmals auch noch mit ihr in einem gemeinsamen Haus oder einer gemeinsamen Wohnung. Auf der anderen Seite aber sind sie bereits selbst Mutter und müssen für ein eigenes Kind sorgen. Da die jungen Mütter oftmals aber noch keine 18 Jahre alt sind, dürfen sie nicht einmal alle Entscheidungen, die sie und ihr Kind betreffen selbst entscheiden, sondern sind auf einen Erziehungsberichtigten angewiesen – meistens die eigenen Eltern. Eine sehr unglückliche Situation also, denn eigentlich sind die Teenagermütter gerade in einem Alter, in welchem sie sich von den eigenen Eltern lösen wollen um eigene Wege zu gehen. Und in einem Alter, in dem sie vielleicht lieber ihre eigenen Freiheiten genießen wollen und nicht so sehr unter dem Zwang stehen wollen jederzeit für einen kleinen Menschen da zu sein, der einen so bedingungslos braucht. Doch nicht nur die alltäglichen Entscheidungen sind schwieriger für junge Mütter, auch die Tatsache, dass sie oft noch schulpflichtig sind, vereinfacht ihre Situation in keiner Weise. Wie soll es eine junge Mutter schaffen Schule, oder auch Ausbildung, mit dem Kind zu meistern? Und wie schafft sie es, ihre eigene Entwicklung zu erleben, ohne dabei zu vergessen, dass sie noch eine Verantwortung für einen weiteren Menschen übernommen hat? Diese und weitere Fragen werden in der vorliegenden Masterarbeit aufgreifen. Ich werde mich auf die Entwicklungsaufgaben, die Havighurst, ein Professor für Kindererziehung im Jahre 1948 in seinem Werk „Development tasks and education“ herausgebracht hat beziehen und hier deutlich machen, dass eine Teenagermutter nicht nur Mutter, sondern vor allem auch Teenager sein muss, um im späteren Leben auch mit dem eigenen Kind bestehen zu können.
Benjamin Wellner
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter, Note: 1,0, Fachhochschule Erfurt (Fachbereich Sozialwesen), Veranstaltung: Geschlechterverhältnisse (gender studies) im Kulturenvergleich, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Prostitution wird seit ewigen Zeiten als das „älteste Gewerbe der Zeit“ bezeichnet. Durch jede Form von gesellschaftlichem Zusammenlebens zog sich das Phänomen „käufliche Liebe“. Auch im durchgeplanten System der ehemaligen DDR gab es Bedarf an weiblichen Prostituierten. In der Nachkriegszeit nicht vordergründig moralisch behandelt, änderten sich für sie die Umstände grundlegend mit der Einführung des neuen Strafgesetzbuches 1968 in DDR. Fortan galten die Freudenmädchen strafrechtlich als arbeitsscheu und gingen ihrer eigentlichen Bestimmung - arbeitstätig und Mutter zu sein - nicht nach. Auch das Strafmaß erhöhte sich enorm, womit sich der Staat erhoffte, Prostitution allmählich aus dem Bild der Öffentlichkeit entrücken zu können. Die Erwartung, das Phänomen der »leichten Mädchen« würde in der DDR bald aussterben1, wurde jedoch nicht erfüllt. Zwar reduzierte sich die Medienberichterstattung auf ein Minimum, jedoch gingen die meisten Prostituierten ihrer Tätigkeit in einem heimlicheren Rahmen weiterhin nach. Mit Beginn der 70er Jahre wurden dann zunehmend junge Frauen vom „Ministerium für Staatssicherheit“ (MfS) angeworben. Ihre Aufgabe: Intimbeziehungen zu Personen aus dem „Nichtsozialistischen Ausland“ herzustellen und damit in Kenntnis wichtiger Informationen und intimer Details zu gelangen. Bis zum Ende der DDR entwickelte sich die Prostitution weiter und es etablierten sich „Hochburgen“ wie Leipzig, Rostock oder Ost-Berlin. Die Arbeit beleuchtet die Entwicklung der DDR-Prostitution und den problematischen Umstand, dass sie in der DDR 1968 zwar strafrechtlich verboten, dennoch über die gesamte Existenz der Deutschen Demokratischen Republik hinweg vom „Ministerium für Sicherheit“ als Mittel der Spionage eingesetzt wurde. Auf theoretischer Grundlage August Bebels basierend, soll auch die Stellung der Prostitution in der sozialistischen Gesellschaft zur Antwortfindung einbezogen werden.
Ina Hartmann
Ina Hartmann
Masterarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Sozialwissenschaften allgemein, Universität Bielefeld (Soziologie), Veranstaltung: Familienpolitik, Sprache: Deutsch, Abstract: Teenagerschwangerschaften sind in der heutigen Zeit ein heiß diskutiertes Thema in Deutschland. Die Zahl der Teenagergeburten in Deutschland ist im Zeitraum von 1993 bis 2002 gering, aber durchaus stetig angestiegen. Waren im Jahr 1993 etwa 6 von 1.000 Müttern unter 18 Jahren, so waren es im Jahr 2002 bereits 8 von 1.000 Müttern. Da liegt die Frage nahe, ob denn die Teenager, die so früh schon die Rolle der Mutter übernehmen müssen, dieser Aufgabe auch gerecht werden können. Passt ein Kind überhaupt in den Alltag eines Teenagers? Ein Baby muss rund um die Uhr versorgt werden. Ausgehen mit den Freunden ist da ebenso wenig möglich wie jeden Tag bis nachmittags die Schulbank zu drücken. Zumindest nicht, wenn man mit dem Kind auf sich alleine gestellt ist. Viele junge Väter merken schnell, wie anstrengend und teilweise nervig das Leben mit Säugling sein kann und trennen sich lieber von Mutter und Kind und somit von der Verantwortung, die sie übernehmen müssten. Und dann steht die junge Mutter alleine da. Hilfe von den Eltern kann auch nicht in jedem Fall gewährleistet werden, denn oftmals wollen auch die Eltern ihr eigenständiges Leben nicht aufgeben. Um die Kinder hat man sich immerhin lange genug gekümmert. Gründe genug, warum es nur allzu verständlich ist, dass es oftmals nicht klappt, ein eigenständiges und glückliches Leben mit Kind zu führen. Warum klappt es aber dennoch bei so vielen Frauen, die sehr jung Mutter geworden sind? Was läuft bei ihnen anders als bei den Fällen, die an dieser Situation eher zu zerbrechen drohen? Haben diese Frauen sich im Vorfeld einfach mehr Gedanken gemacht, wie sie es mit Kind schaffen können und welche Hilfen sie in Anspruch nehmen können, um weiterhin einem geregelten Leben nachzugehen? Eine gute Mutter zu sein heißt, Verantwortung zu übernehmen. Für sich selbst und für das eigene Kind. Man muss selbstverantwortlich entscheiden, wie man sein Leben gestalten möchte. Muss man seine alten Freunde, die mit Babys nichts zu tun haben wollen, wirklich behalten? Läuft jeder Partner vor der Verantwortung mit dem Kind davon und ist von den eigenen Eltern wirklich keine Unterstützung zu erwarten? Auf diese und weitere FRagen werde ich in dieser Arbeit eingehen.
Ina Hartmann
Inhaltsangabe:Einleitung: Teenagerschwangerschaften sind in der heutigen Zeit ein heiß diskutiertes Thema in Deutschland. Die Zahl der Teenagergeburten in Deutschland ist im Zeitraum von 1993 bis 2002 gering, aber durchaus stetig angestiegen. Waren im Jahr 1993 etwa 6 von 1.000 Müttern unter 18 Jahren, so waren es im Jahr 2002 bereits 8 von 1.000 Müttern. Da liegt die Frage nahe, ob denn die Teenager, die so früh schon die Rolle der Mutter übernehmen müssen, dieser Aufgabe auch gerecht werden können. Passt ein Kind überhaupt in den Alltag eines Teenagers? Ein Baby muss rund um die Uhr versorgt werden. Ausgehen mit den Freunden ist da ebenso wenig möglich wie jeden Tag bis nachmittags die Schulbank zu drücken. Zumindest nicht, wenn man mit dem Kind auf sich alleine gestellt ist. Viele junge Väter merken schnell, wie anstrengend und teilweise nervig das Leben mit Säugling sein kann und trennen sich lieber von Mutter und Kind und somit von der Verantwortung, die sie übernehmen müssten. Und dann steht die junge Mutter alleine da. Hilfe von den Eltern kann auch nicht in jedem Fall gewährleistet werden, denn oftmals wollen auch die Eltern ihr eigenständiges Leben nicht aufgeben. Um die Kinder hat man sich immerhin lange genug gekümmert. Gründe genug, warum es nur allzu verständlich ist, dass es oftmals nicht klappt, ein eigenständiges und glückliches Leben mit Kind zu führen. Warum klappt es aber dennoch bei so vielen Frauen, die sehr jung Mutter geworden sind? Was läuft bei ihnen anders als bei den Fällen, die an dieser Situation eher zu zerbrechen drohen? Haben diese Frauen sich im Vorfeld einfach mehr Gedanken gemacht, wie sie es mit Kind schaffen können und welche Hilfen sie in Anspruch nehmen können, um weiterhin einem geregelten Leben nachzugehen? Eine gute Mutter zu sein heißt, Verantwortung zu übernehmen. Für sich selbst und für das eigene Kind. Man muss selbstverantwortlich entscheiden, wie man sein Leben gestalten möchte. Muss man seine alten Freunde, die mit Babys nichts zu tun haben wollen, wirklich behalten? Läuft jeder Partner vor der Verantwortung mit dem Kind davon und ist von den eigenen Eltern wirklich keine Unterstützung zu erwarten? Auf diese und weitere Fragen werde ich im Verlauf meiner Arbeit eingehen und aufzeigen, dass es zwar Fälle gibt, in denen das Leben als junge Frau mit eigenem Kind nicht funktioniert, aber ich werde auch zeigen, dass es sehr viele Teenagermütter geschafft haben ein Leben zu führen, das sowohl [...]
Ina Hartmann
Masterarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Pädagogik - Familienerziehung, Note: 2,2, Universität Bielefeld, Sprache: Deutsch, Abstract: ...Teenagermütter sind in einer sehr schwierigen Situation. Sie sind selbst noch Kind der eigenen Mutter und wohnen oftmals auch noch mit ihr in einem gemeinsamen Haus oder einer gemeinsamen Wohnung. Auf der anderen Seite aber sind sie bereits selbst Mutter und müssen für ein eigenes Kind sorgen. Da die jungen Mütter oftmals aber noch keine 18 Jahre alt sind, dürfen sie nicht einmal alle Entscheidungen, die sie und ihr Kind betreffen selbst entscheiden, sondern sind auf einen Erziehungsberichtigten angewiesen – meistens die eigenen Eltern. Eine sehr unglückliche Situation also, denn eigentlich sind die Teenagermütter gerade in einem Alter, in welchem sie sich von den eigenen Eltern lösen wollen um eigene Wege zu gehen. Und in einem Alter, in dem sie vielleicht lieber ihre eigenen Freiheiten genießen wollen und nicht so sehr unter dem Zwang stehen wollen jederzeit für einen kleinen Menschen da zu sein, der einen so bedingungslos braucht. Doch nicht nur die alltäglichen Entscheidungen sind schwieriger für junge Mütter, auch die Tatsache, dass sie oft noch schulpflichtig sind, vereinfacht ihre Situation in keiner Weise. Wie soll es eine junge Mutter schaffen Schule, oder auch Ausbildung, mit dem Kind zu meistern? Und wie schafft sie es, ihre eigene Entwicklung zu erleben, ohne dabei zu vergessen, dass sie noch eine Verantwortung für einen weiteren Menschen übernommen hat? Diese und weitere Fragen werden in der vorliegenden Masterarbeit aufgreifen. Ich werde mich auf die Entwicklungsaufgaben, die Havighurst, ein Professor für Kindererziehung im Jahre 1948 in seinem Werk „Development tasks and education“ herausgebracht hat beziehen und hier deutlich machen, dass eine Teenagermutter nicht nur Mutter, sondern vor allem auch Teenager sein muss, um im späteren Leben auch mit dem eigenen Kind bestehen zu können.
©2018 GoogleSite Terms of ServicePrivacyDevelopersArtistsAbout Google
By purchasing this item, you are transacting with Google Payments and agreeing to the Google Payments Terms of Service and Privacy Notice.