Die Ziele und Wirksamkeit von Schulsozialarbeit im Kontext der Zusammenarbeit von LehrerInnen und SozialarbeiterInnen: Mit einem Exkurs zur aktuellen Situation von Schulsozialarbeit im Landkreis Kassel

GRIN Verlag
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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 2.0, Universität Kassel (Humanwissenschaften), Veranstaltung: Soziale Arbeit im ländlichen Raum, Sprache: Deutsch, Abstract: Die folgende Ausarbeitung gibt, ausgehend aus einer historischen Perspektive, einen kompakten Überblick über die verschiedenen Aspekte von SiS1 in Deutschland und der Schweiz. Dabei versucht sie, SiS als Element von Jugendhilfe näher zu bestimmen und deren Funktion innerhalb der Schule zu thematisieren. Zunächst wird die Entwicklung von SiS seit den siebziger Jahren thematisiert und deren Bedeutung begrifflich umrissen. Im weiteren Verlauf geht es um außerschulische und schulische Herausforderungen, mit denen Schüler konfrontiert sind und die SiS notwendig machen. Darauf aufbauend fließen praktische wie auch theoretische Ansätze für die Begründung von SiS mit ein. Anschließend werden die konkreten Aufgabenfelder, Methoden und Strukturen von SiS weiter ausgeführt. Schließlich beschäftigt sich die Hausarbeit mit der konfliktreichen Zusammenarbeit zwischen SozialarbeiterInnen und LehrerInnen, um danach die konkreten Vorteile und Effekte für SchülerInnen und LehrerInnen zu beleuchten. Am Ende der Arbeit steht einen Exkurs zur Situation der SiS im Landkreis Kassel.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Apr 29, 2011
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Pages
19
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ISBN
9783640903061
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Language
German
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Genres
Education / General
Education / Philosophy, Theory & Social Aspects
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Inhaltsangabe:Zusammenfassung: Der Individualisierungsprozess und die Flexibilisierung sowie Pluralisierung der Arbeitswelt sind aktuelle Entwicklungen, die zusammengehören. Die gesellschaftlichen Akteure müssen sich zunehmend einem Arbeitsmarkt anpassen, der Flexibilität, Mobilität und lebenslanges Lernen verlangt. Umgekehrt sehen sich auch die Unternehmen mit einem schnell wandelnden Markt konfrontiert, der von ihnen Anpassungsfähigkeit, Innovation und Serviceorientierung erfordert. Deshalb bieten sie verstärkt Arbeitsplätze an, die ein hohes Maß an Selbstverantwortung, Eigeninitiative, Kreativität und Kundenorientierung beinhalten. Diese flexiblen Arbeitsmarktanforderungen in Verbindung mit dem Individualisierungsprozess führen zu erheblichen geographischen, sozialen und wirtschaftlichen Veränderungen in der Gesellschaft. Die traditionellen Sicherheiten in Bezug auf Arbeitsplatz, Geschlechterrollen, Familienbindung und persönlicher Identität lösen sich nach und nach auf. An ihre Stelle treten neue Formen der Partnerschaft, des familiären Zusammenlebens und der individuellen Lebensführung. In diesem Zusammenhang ist der Einzelne zunehmend entwurzelt, da die traditionellen Sinnangebote und verbindlichen Lebensmuster nicht mehr allgemein gültig sind. Vor diesem Hintergrund müssen sich die Menschen ihre eigenen Identitäten und Lebenswelten zunehmend selbst erschaffen und zusammenbauen. Hierbei sehen sie sich mit einer Vielzahl von Sinnangeboten und Werten konfrontiert, die die Gesellschaft ihnen in unterschiedlicher Form täglich zur Verfügung stellt, sei es durch Medien, Berufe, Bildung, Freunde oder Freizeitaktivitäten. Auf der Ebene der Erwerbsarbeit wird das Normalarbeitsverhältnis mit seinen Grundzügen wie lebenslange Anstellung und Arbeitsplatzsicherheit von einer risikoreichen Erwerbsbiographie abgelöst, die ständige Qualifizierung, geographische Veränderung und Arbeitsplatzwechsel beinhalten kann. Diese Anpassung an einen flexiblen Arbeitsmarkt kann darüber hinaus berufliche Neuorientierung, mehrfache Arbeitslosigkeit, Mobilität und daraus folgend erhöhten Abstimmungsbedarf in der Familie bzw. im Privatleben für die Menschen zur Folge haben. Hierbei wird der gesellschaftliche Akteur zunehmend auf sein eigenes Arbeitsmarktschicksal verwiesen, dessen Risiken und Anforderungen er eigenständig bewältigen und verantworten muss. Diese Magisterarbeit analysiert die Besonderheiten der Individualisierung, die aktuellen Entwicklungen einer [...]
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,0, Hochschule Ravensburg-Weingarten, Veranstaltung: Suchthilfe, 23 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung 1 2 Geschichte, Herkunft 2 3 Begriffsbestimmungen 3 3.1 Sucht 3 3.2 Abhängigkeit 3 3.3 Drogen/ Illegale Drogen 4 3.4 „Designer Drogen“ 4 3.5 Konsummuster 5 4 Substanz 5 4.1 GHB (Gamma-Hydoxybutyrat = Gamma-Hydoxybuttersäure) 5 4.2 GBL (Gamma - Butyrolactan) und BDO (Gamma - Hydroxybutanol) 6 5 Dosierung und Effekte 7 5.1 GHB 7 5.2 GBL 8 5.3 BDO 9 6 Konsumformen 9 7 Risiken und Suchtgefahren 10 8 Rechtliche Würdigung 11 9 Fazit/ Schlusswort 12 10 Literaturverzeichnis 14 11 Abbildungsverzeichnis 15 12 Anlagen 16 1 Einleitung Zwei Jugendliche kollabieren auf einem Fest und sind nicht mehr ansprechbar. Zwei Rettungswagen kommen vor Ort. Es stellt sich heraus, dass beide Jugendliche Atemstillstände haben und intubiert werden müssen. Die zwei gerufenen Notärzte kämpfen um das Leben der Jugendlichen, ihr Zustand ist zunächst sehr kritisch, doch sie überleben. Es stellt sich im nachhinein heraus, dass beiden Jugendlichen „Liquid Ecstasy“ in ihr Getränk gemischt wurde. (eigene Darstellung nach einem Expertengespräch mit einem Polizist der Polizeidirektion Ravensburg, der dieses Geschehen miterlebt hat). In letzter Zeit genoss „Liquid Ecstasy“ in den Medien den Ruf einer Modedroge oder „Vergewaltiger-Droge“, letzteres weil der Konsument dieser Droge sehr kontaktfreudig wird, sowie Müdigkeit und das Bedürfnis nach körperlicher Nähe verspürt. So war in der Biberacher Presse vom 23.05.2006 über GHB folgendes zu lesen: „Experten bezeichnen jeglichen Konsum als Spiel mit dem Leben. Nach einer anfangs stimulierenden Wirkung treten totale Verwirrung und ein Filmriss ein, weswegen auch von K.O-Tropfen die Rede ist. Im überregionalen Bereich sollen mit dieser Droge Frauen ungewollt in Bewusstlosigkeit versetzt und anschließend missbraucht worden sein“ (www.biberach-presse.de/news. Zugriff: 14.04.2007).
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,7, Universität Kassel (Humanwissenschaften / Sozialwesen), Veranstaltung: Bachelorarbeit, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Bindungsforschung ging lange Zeit davon aus, dass ein Kind eine tiefe Bindung nur zu einer Bezugsperson, und zwar der Mutter, aufbauen kann. Durch den Ausbau der Kindergärten- und Krippenplätze hat die Bedeutung der frühpädagogischen Fachkraft als Bezugsperson zugenommen. Mittlerweile ist klar, dass Kinder Bindungen zu mehreren Bezugspersonen aufbauen können, auch wenn diese Beziehungen von der Tiefe und der emotionalen Intensität nicht mit der Mutter-Kind Bindung vergleichbar sind. Die folgende Bachelorarbeit ist in vier Bereiche gegliedert, die das Thema Bindung im Kontext der frühpädagogischen Kinderbetreuung näher beleuchten. Zunächst geht es um die theoretische Einordung und nähere Analyse von Bindung. Angefangen von einer historischen Einführung thematisiere ich im weiteren Verlauf die Eigenschaften einer sicheren Bindung sowie die unterschiedlichen Bindungsmuster. Im letzten theoretischen Abschnitt werden schließlich die entsprechenden Kriterien und Eigenschaften, die für eine verlässliche Bindungsbeziehung elementar sind, analysiert. Im zweiten Teil beleuchte ich die positiven Auswirkungen einer sicheren Bindung auf die kindliche Entwicklung. Hierbei geht es zum einen um den Erwerb von kognitiven Kompetenzen in Bezug auf Lernfreude und Bildungsprozesse. Der thematische Schwerpunkt dieser Arbeit liegt im dritten Teil. Hier beschäftige ich mich mit den Mechanismen einer Bindungsbeziehung im Kindergarten der drei bis sechsjährigen Kinder. Grundsätzlich kann es hier zu Überschneidung mit dem Krippenalter bis zu drei Jahren kommen, da es in diesem Bereich die meisten wissenschaftlichen Untersuchungen gibt. Im dritten Abschnitt untersuche ich die besonderen Bedingungen und Anforderungen, unter denen eine Bindung zwischen Erzieher und Kind entstehen kann. Diese spezifischen Merkmale werden dann in Vergleich mit der Mutter-Kind Bindung gesetzt, um mögliche Parallelen oder Unterschiede zu beschreiben. Darauf folgend wird die wichtige Übergangsphase von der Familie in die Kindertageseinrichtung beleuchtet, in der das Kind die Beziehung zu einer neuen Bindungsperson herstellt. Exemplarisch dafür steht das Berliner Eingewöhnungsmodell. Der letzte Abschnitt ist dann praxisbezogen und beschäftigt sich mit der aktuellen Bindungspraxis und den strukturellen Begebenheiten der Kindertagesstätten.
Diplomarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: gut, Fachhochschule Kiel, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Diplomarbeit geht es um den medikamentösen Schwangerschaftsabbruch durch Mifegyne in Verbindung mit Prostaglandinen. Dieser medikamentöse Schwangerschaftsabbruch ist in Frankreich bereits seit 1988 möglich. Im Laufe der Jahre erfolgte die Zulassung von Mifegyne, dem Mittel, das einen medikamentösen Schwangerschaftsabbruch ermöglicht, in verschiedenen anderen Ländern. In Deutschland schuf erstmalig der Regierungswechsel 1998 von der Christlich Demokratischen Union auf die Sozialdemokratische Partei Deutschlands die politischen Voraussetzungen für einen erfolgreichen Zulassungsantrag. Die sich anschließende öffentliche Diskussion um Mifegyne wurde sehr emotional geführt und weckte bei mir erstmalig das Interesse, mich mit dem Thema des medikamentösen Schwangerschaftsabbruchs näher zu beschäftigen. Vordergründig ging es in der öffentlichen Diskussion um die vermeintlich schonendere und bessere Methode eines Schwangerschaftsabbruchs. Sie wurde aber auch dazu benutzt, das Recht der Frauen auf Abbruch einer ungewollten Schwangerschaft grundsätzlich in Frage zu stellen. Mir wurde schnell klar, dass zu der Diskussion um den medikamentösen Schwangerschaftsabbruch auch die Geschichte des Schwangerschaftsabbruchs generell gehört. Im Folgenden werde ich deshalb zur Einführung die Geschichte des Schwangerschaftsabbruchs kurz darstellen. Die Debatte um den Schwangerschaftsabbruch hat eine über Jahrtausende alte Geschichte. Der Schwangerschaftsabbruch selbst ist wahrscheinlich so alt wie die Menschheit. (Vgl. Jütte 1993, S. 27 und 28) In allen Kulturen und Gesellschaften wurde das Wissen zum Thema der Geburtenkontrolle überliefert. Es waren pflanzliche und mechanische Mittel zur Empfängnisverhütung bekannt und es gab ebenfalls verschiedene Methoden eine Schwangerschaft abzubrechen. (Vgl. Jerouschek 1988, S. 26) Als Beispiel möchte ich hier den Sadebaum nennen. Er steht heute als Immergrünpflanze auf vielen Friedhöfen. Das Gift des Strauches hat eine zweitausend Jahre alte Geschichte als Mittel eine Schwangerschaft abzubrechen. Es wurde aus den frischen Zweigtrieben gewonnen und als Trank eingenommen. In falscher Dosierung getrunken, konnte das Mittel wie viele andere jedoch tödlich sein. In alten Kräuterbüchern wird es, neben anderen Möglichkeiten, mit Anleitung zur Herstellung, als Abortivum (lateinisch = Abtreibungsmittel) genannt. Das Wissen um nahezu alle diese Mittel ist allmählich verlorengegangen. (Vgl. Jerouschek 1993, S. 14 und 17) [...]
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,0, HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst - Fachhochschule Hildesheim, Holzminden, Göttingen (Fakultät für Soziale Arbeit und Gesundheit), Veranstaltung: Theorien in der Sozialen Arbeit, 17 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In der Sozialen Arbeit wird zur theoretischen Begründung der praktischen Arbeit häufig das Wort „systemisch“ gebraucht. Es ist die Rede von „systemischer Beratung“, „systemischer Therapie“ und „systemischem Arbeiten“. Dabei wird Bezug genommen auf Systemtheorien. Diese theoretische Beschreibung der menschlichen Realität anhand der gegenseitigen Beeinflussung von Systemen wird von einem ihrer bekanntesten Vertreter, Niklas Luhmann, sehr komplex geschildert, abstrahiert und ist nicht ganz einfach zu verstehen. In dieser Arbeit wird sehr anschaulich und in einfachen Bildern und Worten Luhmanns Systemtheorie veranschaulicht und begreifbar gemacht. Es wird erklärt, was genau Systemtheorie ausdrücken soll und wie sich das Wissen darüber auf die Soziale Arbeit anwenden lässt. Im ersten Teil dieser Arbeit wird die Bedeutung dieser Theorie und deren geschichtlicher Ursprung geklärt. Im zweiten Kapitel geht es um Niklas Luhmann, einen der wichtigsten Autoren auf dem Gebiet der Systemtheorie. Die Autoren setzen sich ausführlich mit den Grundgedanken und Grundbegriffen seiner Theorie auseinander. Dabei werden möglichst viele praktische Anwendungsbeispiele beschrieben und an Bildbeispielen verdeutlicht, damit die Übertragbarkeit seiner Theorie auf die Praxis einfacher wird. Im dritten Kapitel geht es um die konkrete Umsetzung von Luhmanns Systemtheorie in der heutigen Sozialen Arbeit.
Inhaltsangabe:Zusammenfassung: Der Individualisierungsprozess und die Flexibilisierung sowie Pluralisierung der Arbeitswelt sind aktuelle Entwicklungen, die zusammengehören. Die gesellschaftlichen Akteure müssen sich zunehmend einem Arbeitsmarkt anpassen, der Flexibilität, Mobilität und lebenslanges Lernen verlangt. Umgekehrt sehen sich auch die Unternehmen mit einem schnell wandelnden Markt konfrontiert, der von ihnen Anpassungsfähigkeit, Innovation und Serviceorientierung erfordert. Deshalb bieten sie verstärkt Arbeitsplätze an, die ein hohes Maß an Selbstverantwortung, Eigeninitiative, Kreativität und Kundenorientierung beinhalten. Diese flexiblen Arbeitsmarktanforderungen in Verbindung mit dem Individualisierungsprozess führen zu erheblichen geographischen, sozialen und wirtschaftlichen Veränderungen in der Gesellschaft. Die traditionellen Sicherheiten in Bezug auf Arbeitsplatz, Geschlechterrollen, Familienbindung und persönlicher Identität lösen sich nach und nach auf. An ihre Stelle treten neue Formen der Partnerschaft, des familiären Zusammenlebens und der individuellen Lebensführung. In diesem Zusammenhang ist der Einzelne zunehmend entwurzelt, da die traditionellen Sinnangebote und verbindlichen Lebensmuster nicht mehr allgemein gültig sind. Vor diesem Hintergrund müssen sich die Menschen ihre eigenen Identitäten und Lebenswelten zunehmend selbst erschaffen und zusammenbauen. Hierbei sehen sie sich mit einer Vielzahl von Sinnangeboten und Werten konfrontiert, die die Gesellschaft ihnen in unterschiedlicher Form täglich zur Verfügung stellt, sei es durch Medien, Berufe, Bildung, Freunde oder Freizeitaktivitäten. Auf der Ebene der Erwerbsarbeit wird das Normalarbeitsverhältnis mit seinen Grundzügen wie lebenslange Anstellung und Arbeitsplatzsicherheit von einer risikoreichen Erwerbsbiographie abgelöst, die ständige Qualifizierung, geographische Veränderung und Arbeitsplatzwechsel beinhalten kann. Diese Anpassung an einen flexiblen Arbeitsmarkt kann darüber hinaus berufliche Neuorientierung, mehrfache Arbeitslosigkeit, Mobilität und daraus folgend erhöhten Abstimmungsbedarf in der Familie bzw. im Privatleben für die Menschen zur Folge haben. Hierbei wird der gesellschaftliche Akteur zunehmend auf sein eigenes Arbeitsmarktschicksal verwiesen, dessen Risiken und Anforderungen er eigenständig bewältigen und verantworten muss. Diese Magisterarbeit analysiert die Besonderheiten der Individualisierung, die aktuellen Entwicklungen einer [...]
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,7, Universität Kassel (Humanwissenschaften / Sozialwesen), Veranstaltung: Bachelorarbeit, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Bindungsforschung ging lange Zeit davon aus, dass ein Kind eine tiefe Bindung nur zu einer Bezugsperson, und zwar der Mutter, aufbauen kann. Durch den Ausbau der Kindergärten- und Krippenplätze hat die Bedeutung der frühpädagogischen Fachkraft als Bezugsperson zugenommen. Mittlerweile ist klar, dass Kinder Bindungen zu mehreren Bezugspersonen aufbauen können, auch wenn diese Beziehungen von der Tiefe und der emotionalen Intensität nicht mit der Mutter-Kind Bindung vergleichbar sind. Die folgende Bachelorarbeit ist in vier Bereiche gegliedert, die das Thema Bindung im Kontext der frühpädagogischen Kinderbetreuung näher beleuchten. Zunächst geht es um die theoretische Einordung und nähere Analyse von Bindung. Angefangen von einer historischen Einführung thematisiere ich im weiteren Verlauf die Eigenschaften einer sicheren Bindung sowie die unterschiedlichen Bindungsmuster. Im letzten theoretischen Abschnitt werden schließlich die entsprechenden Kriterien und Eigenschaften, die für eine verlässliche Bindungsbeziehung elementar sind, analysiert. Im zweiten Teil beleuchte ich die positiven Auswirkungen einer sicheren Bindung auf die kindliche Entwicklung. Hierbei geht es zum einen um den Erwerb von kognitiven Kompetenzen in Bezug auf Lernfreude und Bildungsprozesse. Der thematische Schwerpunkt dieser Arbeit liegt im dritten Teil. Hier beschäftige ich mich mit den Mechanismen einer Bindungsbeziehung im Kindergarten der drei bis sechsjährigen Kinder. Grundsätzlich kann es hier zu Überschneidung mit dem Krippenalter bis zu drei Jahren kommen, da es in diesem Bereich die meisten wissenschaftlichen Untersuchungen gibt. Im dritten Abschnitt untersuche ich die besonderen Bedingungen und Anforderungen, unter denen eine Bindung zwischen Erzieher und Kind entstehen kann. Diese spezifischen Merkmale werden dann in Vergleich mit der Mutter-Kind Bindung gesetzt, um mögliche Parallelen oder Unterschiede zu beschreiben. Darauf folgend wird die wichtige Übergangsphase von der Familie in die Kindertageseinrichtung beleuchtet, in der das Kind die Beziehung zu einer neuen Bindungsperson herstellt. Exemplarisch dafür steht das Berliner Eingewöhnungsmodell. Der letzte Abschnitt ist dann praxisbezogen und beschäftigt sich mit der aktuellen Bindungspraxis und den strukturellen Begebenheiten der Kindertagesstätten.
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