Splatterfilm und Torture Porn: Politische und soziokulturelle Parallelen zu dem Amerika der 70er

GRIN Verlag
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: 2,5, Hochschule Mittweida (FH), Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem amerikanischen Horrorfilm sowohl Ende der 60er/Anfang der 70er Jahre, insbesondere dem Splatterfilm, als auch dem von heute, der in den Medien und der Umgangssprache oft als Torture Porn bezeichnet wird. Nachdem gezeigt wurde, wie und warum der Horrorfilm sich als Reflexion seiner Gesellschaft etabliert hat, wird zunächst das politische und kulturelle Leben in den USA behandelt. Anschließend werden im Laufe der Arbeit Parallelen zum gesellschaftlichen Leben und der Politik George W. Bushs gezogen, um die Gründe für die Entwicklung des postmodernen Horrorfilms nach der Jahrtausendwende und nach 9/11 aufzuzeigen. Aus diesem Grund wird abschließend auch noch einmal explizit auf die gewalttätige Bildsprache eingegangen, die als Markenzeichen der beiden Subgenres gilt.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Nov 26, 2012
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Pages
89
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ISBN
9783656320081
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Best For
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Language
German
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Genres
Performing Arts / Film / General
Social Science / Media Studies
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This content is DRM protected.
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Die Berichterstattung zur Krise in der Ukraine und die Berichterstattung zu Russland haben zu einem offenen Schlagabtausch zwischen den etablierten Medien und einem nicht unerheblichen Teil ihrer Rezipienten geführt.

In den Foren der großen Online-Medien hagelt es Tag für Tag Kritik an den gebotenen Deutungsnarrativen der Leitartikler und Meinungsmacher. Nachrichten sollen manipuliert worden sein, von Zensur ist die Rede, ja, ein Teil der Mediennutzer ist davon überzeugt, dass die "vierte Gewalt" bewusst einseitig berichtet.

Vertreter der traditionellen Medien brandmarken die Kritiker als "Putinversteher" und stempeln sie allzu oft allgemein als Verschwörungstheoretiker ab. In aller Deutlichkeit geben meinungsführende Journalisten zu verstehen, dass sie das Monopol auf die legitime Deutung der gesellschaftlichen und politischen Wirklichkeit innehaben, wie es der französische Soziologe Pierre Bourdieu einmal sinngemäß in seinen Analysen des journalistischen Felds ausgedrückt hat. Der Konflikt zwischen den traditionellen Medien und ihren Rezipienten, das ist festzustellen, ist vor allem ein Kampf um die Deutungshoheit.

Dass die "Mainstreammedien", wie die großen Medien von ihren Kritikern oft bezeichnet werden, diesen Konflikt mit heraufbeschworen haben, lässt sich gut an den Beiträgen, die in diesem Buch zusammengestellt sind, ablesen. In den Interviews, Artikeln und Analysen von Telepolis-Autoren wird deutlich, dass es Problemzonen aufseiten der Medien gibt, die schon lange ersichtlich sind. Telepolis hat sich zur Veröffentlichung dieses Buches entschlossen, weil die Redaktion davon überzeugt ist, dass die zusammengestellten Beiträge in ihrer Gesamtheit ein eigenes Bild abliefern, das aufzeigt, was die Gründe für die massive Kritik an den Medien sind. Das Schließen von Leserforen, so wie es gerade die Süddeutsche Zeitung getan hat, ist ein Weg in die falsche Richtung.
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