Bahnhof: Ein Ort

mikrotext
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Wie weit muss man sich von zu Hause fortbewegen, um ein Reisender oder eine Reisende zu werden? In sechzehn Kapiteln über diverse Bahnhofstätigkeiten wie das Einkaufen, Abfahren, Schlafen, Essen oder Arbeiten fächert der erste Band der Serie "Ein Ort" den Bahnhof als einzigartigen Schauplatz auf. Jan Fischer versucht, mehr als nur Bahnhof zu verstehen. Gekonnt verwebt er seine persönlichen Beobachtungen mit soziologischer Raum-Theorie von Marc Augé über Georges Perec bis hin zu Alain Corbins Geschichte des Geruchs: ein Text für alle, die das Zugreisen und die Eisenbahn-Romantik lieben und ihren Blick auf Bahnhöfe bereichern wollen. Tipp: Das perfekte Lesezeichen für dieses Buch ist natürlich ein Bahnticket. Das E-Book liest sich am besten: unterwegs.
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About the author

Jan Fischer, Jahrgang 1983, ist zwischen Bremen und Toulouse aufgewachsen. Er studierte von 2003 und 2010 Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim. Er ist Gründer und Chefredakteur von zebrabutter.net. Bei mikrotext erschienen bisher seine E-Novellen "Audrey und Ariane" und "Ihr Pixelherz".
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Additional Information

Publisher
mikrotext
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Published on
Jun 21, 2018
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Pages
88
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ISBN
9783944543666
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Language
German
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Genres
Transportation / Railroads / General
Travel / Europe / Germany
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Soziologie - Religion, Note: 2,7, Universität Regensburg, 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das griechische Wort ethnos ist die Wurzel der verschiedenen Ausdrücke, die das Phänomen Ethnizität in verschiedenen Sprachen, in verschiedenen Kontexten eingrenzen. Im Griechi-schen als Gegensatz zu genos, das auf verwandtschaftliche Verhältnisse zielt, bezeichnet ethnos eher an kulturellen Faktoren orientiert die nicht-griechischen Staaten ausserhalb der polis. Dieser hier schon angedeutete Gegensatz von verwandtschaftlichen und kulturellen Un-terschieden wird bis heute diskutiert, wenn es darum geht, Ethnizität in verwandtschaftliche oder kulturelle Zusammenhänge zu rücken. Die ethymologischen Wurzeln können dabei viel-leicht als Inspiration, aber wohl nicht als schlagkräftiges Argument zur Bestimmung von Eth-nizität gesehen werden, denn dann müssten einige Worte nachträglich in ihrer Bedeutung kor-rigiert werden, weil ursprünglich etwas Anderes gemeint war. In den einschlägigen Kultur-kreisen, zwar nicht grob, anfangs aber doch unterschiedlich konnotiert, stilisiert sichEthnizität heute als ein Phänomen in den Wissenschaften, dass sehr weit und realtiv beliebig definiert werden kann. Im Französischen eher als Bezeichnung für sogenannte primitive Kulturen ausserhalb Frankreichs im anthropologischen Sinne verwendet, entwickelte sich im anglopho-nen Raum, vor allem in den USA als Einwanderungsland, ein territorial nach innen gerichte-tes Verständnis von Ethnizität, das zuerst auf die weissen Einwanderergruppen dort verwen-det wurde. Aber spätestens mit dem sogenannten Ethnic Revival in den sechziger und siebzi-ger Jahren wurde Ethnizität ein populäres Konzept für die gesamte Gesellschaft. Ein Blick auf die Sowjetunion bringt nichts anderes zutage was nicht zu vermuten wäre, nämlich einen sehr isolierten Blick auf das Phänomen und einen Begriff etnos, der angesichts der Nationalitäten-politik in der Sowjetunion, die auch durch diesen Begriff geprägt war, als sehr willkürlich er-scheint. Im deutschsprachigen Raum ist durch die spezielle Problematik der Auswirkungen des Nationalsozialismus eine sehr unstabile Semantik ethnischer Begriffe entstanden. Der an-gelsächsische Begriff hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten also durchgesetzt.
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fachübergreifend), Note: 2,0, Universität Rostock, Veranstaltung: Pressesprache des Russischen, 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Theoretischer Ausgangspunkt im Seminar war es, die Sprache in Funktionalstile einzuteilen. Demnach gibt es: 1. Alltagssprache (mündliche, ungezwungene Kommunikation) 2. offizielle Kommunikation (geschrieben oder gesprochen; vollständige, ganze Sätze) 3. fachliche Kommunikation (spezielle Themen; Fachausdrücke) 4. Presse und Publizistik (Standardsprache+offizielle+Fachsprache) Die Pressesprache als Teil der Nationalsprache funktioniert auch als Spiegel der gesellschaftlichen Verhältnisse und des Zustands einer Sprache. Verschiedene Ansichten und Meinungen gab es zur Normenproblematik und Varietätenproblematik, wobei folgende Einteilungen als am nützlichsten erschienen: • Varietäten: Standardsprache: kodifizierte Literatursprache (кодифицированный литературный язык) Substandard: Umgangssprache (разговорная речь) Nonstandardsprache: Dialekte, niedere Umgangssprache (просторечие) • Sprachliche Normen: - sind Teil der sozialen Normen einer Gesellschaft. Sie regeln das sprachlich-kommunikative Handeln. - sind Verallgemeinerungen, die aus dem sprachlichen Usus hervorgegangen sind und gleichzeitig den Usus regeln. - sind Auswahlgrößen aus der Gesamtheit der Möglichkeiten, die die Sprache in einem bestimmten Zeitraum für die Bildung und Verwendung sprachlicher Mittel besitzt. - sind präskriptive Größen. Sie existieren intern im Bewusstsein der Angehörigen einer Sprachgemeinschaft, können aber auch extern als Normkodifizierung aufgezeichnet sein. Oskar Müller unterscheidet zwischen Nähesprechen und Distanzsprechen und ordnet folgende Charakteristika zu: Nähesprechen: dialogisch, kontextunabhängig, wenig geplant, sparsam, extensive Versprachlichung. Distanzsprechen: monologisch, kontextabhängig, stark geplant, intensiv, kompakte Versprachlichung. Nach Wolfgang Gladrow sind für die Norm des umgangssprachlichen Äußerungsaufbaus folgende Spezifika kennzeichnend: Positionierung der Konstituenten, Akzentuierung, Reduzierung von Konstituenten. Als Soziolinguist ordnet er die Umgangssprache dem städtischen Raum und die Nonstandardsprache eher dem ländlichen Raum zu. Die Standardsprache charakterisiert er als fest, bewusst, starr, und die Umgangssprache als dynamisch, unbewusst.
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