Umweltzerstörung - Verschuldung - Wachstum - Zusammenhänge, Probleme und Widersprüche der globalisierten Volkswirtschaft

GRIN Verlag
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich VWL - Sonstiges, Note: 1.3, Hochschule Schmalkalden, ehem. Fachhochschule Schmalkalden, Sprache: Deutsch, Abstract: In der Einleitung der Arbeit wird zunächst festgestellt, daß grundelegende Rechte, niedergelegt in der UN-Charta, großen Teilen der Menschen auf der Erde vorenthalten werden. Die Frage nach der ökologischen, ökonomischen und sozialen Situation der Menschheit (Dimensionen der Nachhaltigkeit) am Beginn des 21. Jhdt. wird gestellt. Der zweite Abschnitt stellt das Problem der Umweltzerstörung anhand einiger Beispiele (Luft, Wasser, Böden, Wälder, Nahrungs- und Energieversorgung) dar. Dabei geht es auch um die Ursachen der Zerstörung und die Partizipation am Umweltverbrauch sowie um das Problem des "Kippens", des "Überschwingens des Systems" (Meadows). Im dritten Abschnitt der Arbeit wird die Problematik der weltweiten Verschuldung untersucht. Neben der Rolle der Verschuldung im Wirtschafts- und Geldkreislauf wird hier auf Auswirkungen und Probleme eingegangen, die mit der Verschuldung zusammenhängen und die die Stabilität des Geldsystems und damit des gesamten Wirtschaftssystems infrage stellen. Die Lage der Entwicklungsländer, die Rolle internationaler Organisationen und der Zusammenhang dieses Problemkreises mit dem Problem der Umweltzerstörung werden ebenfalls dargestellt. Der vierte Abschnitt befaßt sich mit dem Wirtschaftswachstum, seinen Eigenschaften und den daraus resultierenden Problemen. Der Zusammenhang zwischen den Problemkreisen Umweltzerstörung, Verschuldung und Wachstum wird dargestellt, das Wachstum als Problemlösungsansatz kritisiert, und die Problematik Wachstum und Verteilung besprochen. Im letzten Abschnitt geht es um Alternativen der wirtschaftlichen und menschlichen Entwicklung. Der Begriff der "Nachhaltigkeit" (Sustainability) wird erläutert sowie die damit im Zusammenhang stehenden Indikatoren und Konzepte. Durch die gesamte Arbeit zieht sich die Auseinandersetzung mit neoklassischen und neoliberalen Positionen. Folgerung aus den Untersuchungen ist, daß technische und insbesondere gesellschaftliche Veränderungen nötig sind, um das Überleben der Menschheit auf dem Planeten Erde zu sichern. Die Arbeit endet daher mit einen Plädoyer für eine solidarische Wirtschaftsordnung.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Mar 2, 2012
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Pages
114
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ISBN
9783869438139
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Language
German
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Genres
Business & Economics / Economics / General
Business & Economics / General
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Jan George
Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich VWL - Arbeitsmarktökonomik, Note: 1,7, Hochschule Schmalkalden, ehem. Fachhochschule Schmalkalden (FB Wirtschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Diplomarbeit untersucht den gegenwärtigen Zustand und die Zukunft der Erwerbsarbeitsgesellschaft. Der „Umbau der Industriegesellschaft“ geht voran, und es stellt sich die Frage in Anbetracht der Jahre sinkender oder stagnierender Reallöhne: Was ist die Arbeit wert? Wie werden die Menschen künftig arbeiten? Wie werden sie ihren Lebensunterhalt verdienen? Wie wird es – berücksichtigt man die gegenwärtigen Tendenzen in der Gesellschaft – möglich sein, ein Einkommen zu erzielen, das ein Leben in Würde und Freiheit ermöglicht? Und: Kann auf Grundlage einer Dienstleistungs-, einer Wissens- oder Informationsökonomie eine Gesellschaft existieren? Wenn ja - schaffen Dienstleistungen, Wissen, Informationen wert? Was ist eine Dienstleistung, was ist Wissen, was sind Informationen wert? Wie wird eine solche Ökonomiefunktionieren? Oder ist das Schaffen von Wert in Warenform die einzig mögliche Grundlage einer Gesellschaft? Was steckt hinter den Begriffen? Sind die Inhalte, die durch diese Begriffe bezeichnet werden, geeignet, das Problem der Arbeitslosigkeit zu beheben? Die Arbeit behandelt im ersten Teil den ökonomischen Begriff des Wertes. Im zweiten Teil wird das Thema Wert und Preis von Arbeit und Arbeitskraft handelt. Es wird die Frage gestellt, ob eine "Dienstleistungsökonomie“, die nicht auf der Produktion materieller Werte ausgerichtet ist, existieren kann. Dies im Zusammenhang mit den Schlagworten "Wissensökonomie" und "Informationsökonomie".
Iliana Hagemeyer
Inhaltsangabe:Einleitung: Die Liberalisierung der Arbeitsmärkte führt zu einer eingeschränkten Kontrolle der Zuwanderung von Arbeitskräften und wird in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert. Besonders die Migrationsdebatte der vergangenen Jahrzehnte ist aufgrund zunehmend schlechter Arbeitsmarktbedingungen immer stärker durch eine negative Stimmung geprägt. In Zeiten fortschreitender Globalisierung ist Arbeitsimmigration für die marktwirtschaftliche Ordnung einer Volkswirtschaft jedoch eine wesentliche Erfolgsbedingung und verhilft zur Erhöhung der gesamtwirtschaftlichen Wohlfahrt. Dessen ungeachtet führt vermehrte Zuwanderung auch zu Einkommensumverteilung bei inländischen Arbeitskräfte: Während Immigranten und Kapitaleigner meist als Gewinner aus dieser Situation hervorgehen, sind Teile einheimischer Arbeitskräfte die Lohn-Verlierer . Passen sich die Löhne nicht an die durch Immigration bedingte modifizierte Angebots- und Nachfragesituation an, kann dies unter bestimmten Bedingungen zu Substitution und somit steigender Arbeitslosigkeit einheimischer Arbeitnehmer (AN) führen. Durch Immigration können demnach auch negative Wohlfahrtseffekte entstehen. Diese negativen Effekte von Immigration sind umso größer, je geringer der Ausbildungsgrad der Immigranten ist und je stärker der Qualifikationslevel der Immigranten von dem der Einheimischen abweicht. Wanderungsbewegungen von ANn im Niedriglohnbereich wirken sich aufgrund der Konkurrenzsituation vorwiegend nachteilig für niedrig qualifizierte einheimische AN aus. Es kann eine Situation entstehen, in der für diese Arbeiter die Gefahr besteht, durch Immigranten substituiert zu werden. Diese Situation kann zu der Forderung einheimischer Niedrigqualifizierter (NQ) führen, die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu unterbinden oder zumindest stärker zu reglementieren. Insbesondere wenn die Zuwanderungspolitik eines Landes vorwiegend liberal ausgerichtet ist, kann dies zu einer vermehrten Immigration von Arbeitskräften mit geringem Ausbildungslevel führen. Vor dem beschriebenen Hintergrund erscheint die Forderung nach mehr Restriktionen gegenüber der Zuwanderung ausländischer Arbeiter nicht zwingend als irrational. Irlands Immigrationspolitik ist eine der liberalsten in ganz Europa. Seit einigen Jahren sieht sich das Land einer Immigrationssituation gegenüber, die es unter Umständen erfordert, von dieser liberalen Haltung Abstand zu nehmen: Nach jahrzehntelangen Emigrationserfahrungen hat sich [...]
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