Über die kleine Form: Schreiben und Lesen im Netz

mikrotext
Leseprobe

Auf digitalen Kanälen wie Facebook, Twitter und Blogs entstehen serielle, scheinbar momenthafte, konzeptuelle Kurz- und Kürzesttexte. Jan Kuhlbrodt nimmt diese kleinen Formen essayistisch-biographisch unter die Lupe und stellt seine eigene komische digitale Serie vor, in der Bob Dylan ihm einen Filzstift zurückgibt. Kuhlbrodt stellt Dylans Songtexte in eine Linie mit dem heutigen Schreiben (und Lesen) kleiner Formen. Die Stasi kommt vor, Stephan Porombkas Schaukelpferd, Stefanie Sargnagels digital detox-Überlegung und Christiane Frohmanns Madeleine-Moment. Und hätte nicht auch Friedrich Nietzsche heute eher gebloggt, als sein Notizheft vollzuschreiben und so lange auf Reaktionen zu warten, bis ein Buch mit Aphorismen erschienen wäre? Welche offenen Bühnen sind das, auf denen heute sowohl Text produziert als auch kommentiert wird? Und brauchen wir nicht ein komplett neues, also auch offeneres Literaturverständnis? Jan Kuhlbrodt, 1966 in Karl-Marx-Stadt geboren, studierte politische Ökonomie, Philosophie und Soziologie in Leipzig und Frankfurt am Main sowie am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Der Lyriker und Philosoph veröffentlichte zahlreiche Bücher und wurde 2014 mit dem sächsischen Literaturpreis ausgezeichnet. Er lebt in Leipzig.
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Verlag
mikrotext
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Veröffentlichungsdatum
06.09.2017
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Seiten
67
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ISBN
9783944543574
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Sprache
Deutsch
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Genres
Philosophie / Essays
Sozialwissenschaften / Medienwissenschaft
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Facharbeit (Schule) aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien, Note: 5,76 (Schweiz!), , Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Maturitätsarbeit wird der Umgang der heutigen Jugend mit der Applikation WhatsApp Messenger untersucht. Sowohl die Häufigkeit und die Art als auch die Auswirkungen, Folgen und der Einfluss der Nutzung sind zentrale Punkte dieser Arbeit. Um an aussagekräftige Resultate zu gelangen, wurde eine Umfrage mit 368 Teilnehmern und eine Datenerhebung mit 22 Teilnehmern aus der Kantonsschule Oerlikon durchgeführt. Der Ablauf der Arbeit ist so aufgebaut, dass am Schluss ein begründetes Urteil oder Ergebnis über den Umgang mit WhatsApp erkennbar wird. Daher wird zuerst die Applikation vorgestellt und die Rolle des Mobiltelefons in der heutigen Gesellschaft behandelt. Jeder dritte Jugendliche an der Kantonsschule Oerlikon nutzt bereits WhatsApp und jeder Vierte besitzt ein iPhone. Von den WhatsApp-Usern versenden 64% mehrmals pro Tag, und damit sehr häufig, WhatsApp-Nachrichten. Die Jugendlichen versenden im Durchschnitt 68 Nachrichten pro Tag und erhalten 89 Nachrichten. Der höchste Wert liegt bei mehr als 200 versendeten Nachrichten pro Tag. Zudem haben die Jugendlichen durchschnittlich 112 Kontakte auf ihrem Handy, wovon im Durchschnitt 49 WhatsApp haben. Unterschiede in der Nutzung von WhatsApp gibt es zwar sowohl beim Geschlecht als auch bei der Art des Smartphones und beim gymnasialen Profil der Schülerinnen und Schüler, jedoch sind diese Unterschiede nicht sehr gross und daher kann allgemein von einer starken und häufigen WhatsApp-Nutzung gesprochen werden. Die wichtigsten Erkenntnisse aus der Arbeit sind, dass diejenigen, die WhatsApp nutzen, es extrem häufig tun und WhatsApp somit einen gewissen Einfluss auf ihr soziales Verhalten und den Umgang mit anderen Menschen hat. Diese Beeinflussung durch WhatsApp wird vor allem im Kapitel „Fazit und Ausblick“ erwähnt. WhatsApp verändert die Jugendlichen nicht direkt, sondern hat einen Einfluss darauf wie sie mit ihren Kolleginnen und Kollegen kommunizieren und wie sie mit dem Schreiben von Nachrichten und der Nutzung des WhatsApp Messengers umgehen. Deswegen ist der Umgang der Jugendlichen mit dieser neuen Kommunikationsart das zentrale Thema dieser Maturitätsarbeit.
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