Fachlaufbahnen als alternative Karrierewege: Entwicklung eines kompetenzbasierten Anforderungsprofils für Fachlaufbahnen

GRIN Verlag
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Masterarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich BWL - Didaktik, Wirtschaftspädagogik, Note: 1,3, Universität Kassel (Institut für Berufsbildung Kassel), Sprache: Deutsch, Abstract: Nicht nur der Rekrutierung von Fachkräften und Spezialisten, sondern auch der Bindung von unverzichtbaren Mitarbeitern an das Unternehmen wird in der heutigen Zeit eine entscheidende Bedeutsamkeit zugesprochen, um zukünftigen Trends wie Fachkräftemangel und Überalterung begegnen zu können. Ohne Fachexperten kommt kein Unternehmen mehr aus, denn nicht alleine das Management trägt zur Wertschöpfung bei, sondern besonders das Wissen und Können der Experten. Sie haben maßgeblich Einfluss auf den Unternehmenserfolg, verlangen aber als erfolgsrelevante Mitarbeitergruppe auch immer häufiger nach beruflicher Entwicklung und Förderung. Eine Abwanderung dieser Mitarbeiter, weil sie keine Perspektive zur Weiterentwicklung im Unternehmen sehen, kann zum schwerwiegenden Verlust an Know-how führen. Im Rahmen dieser Masterthesis wird vor diesem Sachverhalt die Karriere- und Laufbahnplanung theoretisch aufgearbeitet. Grundlegende und vor allem aktuelle Modelle werden herausgearbeitet und erläutert, um anschließend ein kompetenzorientiertes Anforderungsprofil für Fachexperten wissenschaftlich zu entwickeln. Der Aufbau stellt sich dabei wie nachfolgend beschrieben dar. Im Kapitel 2 findet eine theoretische und konzeptionelle Betrachtung der Karriere- und Laufbahnplanung statt. Die Konzepte werden von verwandten Themen wie Nachfolgeplanung und Talent-Management abgegrenzt, um dann den Fokus auf die Fachlaufbahn zu richten, die in ihrem wesentlichen konzeptionellen Aufbau und ihrer Zielsetzung erläutert wird. Dem zu erarbeitenden Anforderungsprofil liegt ein kompetenzorientierter Ansatz zugrunde. Daher wird die Kompetenzthematik in Kapitel 3 aufgegriffen und aus den drei grundlegenden Perspektiven psychologischer, pädagogischer und personalwirtschaftlicher Zugänge betrachtet. Ausgehend von diesen drei Ebenen werden die wichtigsten Aspekte des heutigen Kompetenzverständnisses zusammengetragen. Das Kapitel 4 stellt den Kern dieser Arbeit dar, in dem zum einen die qualitative Inhaltsanalyse beschrieben wird und zum anderen die daraus resultierenden Ergebnisse in ein kompetenzbasiertes Anforderungsprofil aufgenommen werden. Als einen ersten Schritt der Validierung dient die Fragebogenuntersuchung bei einem mittelständischen Unternehmen, die im 5. Kapitel ausführlich dargelegt wird. Schlussendlich werden alle Ergebnisse dieser Ausarbeitung in Kapitel 6 zusammengefasst und kritisch reflektiert.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Jul 10, 2015
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Pages
105
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ISBN
9783668013575
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Language
German
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Genres
Business & Economics / Education
Business & Economics / General
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Content Protection
This content is DRM protected.
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Olga Richter
Inhaltsangabe:Einleitung: Das Thema Mindestlöhne wird schon seit Jahrzehnten kontinuierlich in der deutschen und internationalen Politik sowie in der Wissenschaft diskutiert. Mittlerweile gehört dieses Thema zur politischen Tagesordnung. Die Einführung des Mindestlohns stellt ein wirtschaftspolitisches Instrument dar, das verteilungsorientiert die Struktur von Einkommen und Vermögen beeinflusst. Als Ziel verfolgt dieser politische Eingriff die Umverteilung von Einkommen zugunsten einer bestimmten gesellschaftlichen Gruppe und wird überall auf der Welt eingesetzt, um Arbeitskräfte zu schützen sowie den Arbeitsmarkt zu regulieren. Ein solcher Eingriff kann positive Effekte aufweisen, aber auch zu negativen Allokationsfolgen führen. Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, der Sinnhaftigkeit einer Einführung des gesetzlichen Mindestlohnes nachzugehen. Da die Bundesrepublik Deutschland über keine gesetzliche Regelung von Löhnen verfügt, ist die Auseinandersetzung mit dem Thema ‘Gesetzliche Mindestlöhne Pro und Contra’ interessant. Die vorliegende Arbeit verschafft zunächst, vor der politischen, theoretischen und empirischen Auseinandersetzung mit dem gesetzlichen Mindestlohn, einen Überblick über die definitorische Begriffsabgrenzung des Mindestlohnes sowie den geschichtlichen Verlauf. Bei den Begrifflichkeiten werden gesetzliche Mindestlöhne von den tarifvertraglich vereinbarten Löhnen unterschieden. Diese Unterscheidung ist für die Abgrenzung verschiedener internationaler Formen der Lohnuntergrenzen von Bedeutung. Aufgrund des noch Nichtvorhandenseins einer gesetzlichen Mindestlohnregelung in Deutschland, wird die politische Debatte über eine mögliche Einführung im Kapitel 3 vorgestellt. Es wird auf die Argumente der Befürworter und Gegner eingegangen. Bei der Diskussion über gesetzliche Mindestlöhne argumentieren Gegner anhand der neoklassischen Theorie, die zu negativen Beschäftigungseffekten führt. Die Befürworter dagegen verwenden oft bei ihrer Argumentation das monopsonistische Modell. Im Kapitel 4 erfolgt eine theoretische Modellierung der Wirkung eines gesetzlichen Mindestlohnes auf dem Arbeitsmarkt. Die theoretische Auseinandersetzung mit der Festlegung gesetzlicher Mindestlöhne untersucht zu meist die Wirkungsweise der Höhe auf die Beschäftigung. Es wird die Frage beantwortet, ob ein hoher oder eher niedriger Lohn positive bzw. negative Effekte auf die Beschäftigung aufweist. Nach der Behandlung des neoklassischen Arbeitsmarktes wird die [...]
Michael Peuntner
Inhaltsangabe:Einleitung: In den letzten Jahren nahm die Zahl von computerunterstützenden bzw. -basierenden Lernangeboten (CUL bzw. CBT) stark zu. Ob als Lehrmittel oder Unterrichtshilfe, der PC gewinnt in der schulischen und beruflichen Aus- und Weiterbildung zunehmend an Bedeutung. Er dient als Abspielgerät für Lernsoftware oder steht als Lernobjekt im Mittelpunkt, um den Umgang zu erlernen. Durch die Vernetzung der PCs eröffnen sich dem Lehrenden und Lernenden neue Möglichkeiten, die über die einfache Wissensvermittlung hinausgehen. Mit Hilfe des Internets kann der Lernende nicht nur sich informieren, sondern auch mit anderen und dem Lehrenden kommunizieren. Somit bekommt CUL eine neue Bedeutung. Die Bekanntheit und die Nutzung von CBT-Angeboten nehmen in Deutschland stetig zu. Bereits 55 Prozent der Bundesbürger haben vom Begriff CBT schon gehört und 19 Prozent haben oder wollen CBT nutzen. Dabei beträgt der Anteil der Internet- oder Intranetbasierenden Lernangebote (WBT) in den Unternehmen im Durchschnitt 1,5 Prozent und soll in den nächsten zwei Jahren auf etwa 10 Prozent steigen. Diese Zahlen zeigen, daß CBT-Angebote und darunter wiederum die WBT-Angebote immer wichtiger für die Aus- und Weiterbildung werden. Sie werden nach der oben genannten Studie den Lernmarkt nicht beherrschen, doch sie gewinnen an Bedeutung. Welche Gründe dieser Bedeutungszuwachs hat, versucht unter anderem diese Arbeit versuchen zu klären. Es wird die Frage beantwortet was Telelernen via Netz im allgemeinen bedeutet. Dazu werden die verschiedenen Begriffe beschrieben, die unter die Bezeichnung Telelernen fallen, versucht den Begriff des netzbasierenden Lernens zu definieren und die wesentlichen formalen Unterschiede dargestellt. Es werden die wichtigsten Einsatzkriterien genannt, die bei der Verwendung des Netzes zum Telelernen zu beachten sind. Um via Netz lernen zu können, sind wichtige Voraussetzungen zu beachten. Darauf soll genauso eingegangen werden wie auch auf die Einsatzmöglichkeiten. Welche unterschiedlichen netzbasierenden Lernarrangements am deutschen Markt angeboten werden, soll eine aktuelle Übersicht ausgewählter Anbieter zeigen. Es werden die einzelnen Arrangements vorgestellt und eine Übersicht der Didaktik gegeben. Das Netz als Telelernmedium steht hier im Mittelpunkt, da es auch als Unterrichtsmedium eingesetzt wird. Nachdem berichtet wurde welche Möglichkeiten beim Lernen via Netz gegeben sind und wie sie in der Praxis umgesetzt werden, [...]
Thomas Goldbach
Examensarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich BWL - Didaktik, Wirtschaftspädagogik, Note: 12 Punkte, Studienseminar für Gymnasien in Kassel, 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Europäische Portfolio der Sprachen (EPS) ist ein viel diskutiertes Instrument, welches die Sprachenvielfalt und die Mehrsprachigkeit der Menschen in Europa fördern soll. Bereits 1991 wurde die Ausarbeitung des EPS durch den Europarat beschlossen. Zwischen 1998 und 2000 wurden in 15 Ländern und Regionen Europas Portfolio-Fassungen für verschiedene Zielgruppen bzw. Altersstufen und Sprachen erprobt. In Deutschland wurde bereits Ende 1998 das Konzept des EPS in Hamburg vorgestellt. Inzwischen hat sich das EPS in einigen Bundesländern etabliert, z. B. die Europaschulen des Landes Hessen unterstützen mit diesem Dokument das Sprachenlernen und -lehren. Mittlerweile gibt es viele unterschiedliche Portfolio-modelle, welche den Kriterien des Europarates entsprechen und auch von diesem akkreditiert wurden. Jedes EPS besteht aus drei Teilen: dem Sprachenpass, dem Dossier und der Sprachenbiografie. Der Sprachenpass dokumentiert erreichte Kompetenzen in sämtlichen Sprachen, über die die Lernenden verfügen. Er kann bei Bewerbungen oder bei einem Schulwechsel verwendet werden und vermittelt einen über die Zeugnisnoten hinausgehenden Einblick in die Sprachkompetenz der Lernenden. Die Daten aus der Sprachenbiografie werden anschließend in den Sprachenpass übertragen. Er gilt europaweit als offizielles Dokument der Mehrsprachigkeit. Das Dossier ist eine Art „Sammelmappe“ sprachlicher Lernergebnisse, die von den Lernenden selbst zusammengestellt wird und die geeignet ist, erworbene Kompetenzen festzuhalten. So können z. B. Projekte, Zeugnisse, Bescheinigungen oder Zertifikate im Dossier aufbewahrt werden und dienen ebenfalls beim Übergang in eine andere Schule sowie bei Bewerbungen. Die Sprachenbiografie dokumentiert auf der Basis von Selbstreflexion und Selbstevaluation die eingeschätzten Niveaus der Sprachbeherrschung in den verschiedenen Sprachen der Lernenden. Mit diesem Teil des EPS werde ich mich in der vorliegenden Arbeit ausführlich beschäftigen, denn hier spiegelt sich die Problematik der Selbsteinschätzung durch die Lernenden wider.
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