Jürgen Habermas und das Internet. Eine kurze Annäherung an das Thema Massenmedien

GRIN Verlag
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Essay aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Soziologie - Kommunikation, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Dieser Essay setzt sich in Kurzform mit Jürgen Habermas‘ Position zu den Massenmedien auseinander, wobei der Fokus auf dem Internet liegt. Natürlich beschäftigt sich Habermas in seinem Hauptwerk "Theorie des kommunikativen Handelns" von 1981 nicht mit dem Internet, allerdings gibt es u.a. am Ende des zweiten Bands eine interessante Passage zum Thema Massenmedien. Diese gehören für ihn, im Gegensatz zu Geld und Macht, die als Steuerungsmedien gänzlich von sprachlicher Konsensbildung entkoppelt sind, zu den generalisierten Formen der Kommunikation. Diese ersetzen sprachliche Verständigung nicht, sondern kondensieren diese nur und sind weiterhin mit dem lebensweltlichen Hintergrund verbunden. Massenmedien würden dabei den Zweck erfüllen, Kommunikation von ihrer raumzeitlichen Beschränkung zu lösen und Botschaften so in vielfältigen Kontexten verfügbar zu machen. Diese neu geschaffene Öffentlichkeit hat für Habermas einen ambivalenten Charakter, einerseits hierarchisiert sie mögliche Kommunikation, da Massenmedien in einem einseitig zentralisiertem Netzwerk verbreitet werden, Manipulation im Zentrum also besonders leicht soziale Kontrolle ermöglicht. Habermas nennt dies das „autoritäre Potenzial“ der Massenmedien.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Jun 9, 2017
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Pages
4
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ISBN
9783668461499
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Best For
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Language
German
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Genres
Language Arts & Disciplines / Communication Studies
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Jan Schmutzler
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Soziologie - Wissen und Information, Note: 1,3, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Versprechen der Genforschung sind gewaltig – ebenso sind es die Befürchtungen ihrer Gegner. Seit der Entdeckung der DNS 1953 durch James Watson und Francis Crick hat die Wissenschaft einen regelrechten Quantensprung vollbracht. Spätestens seitdem das Humangenomprojekt 2001 die menschliche DNS vollständig entschlüsselte, rückte auch die medizinische Verwertbarkeit ins Zentrum des Interesses. Unter dem Stichwort der prädiktiven Medizin wird nun die Vorhersage der Krankengeschichte eines Menschen verstanden, beziehungsweise die Wahrscheinlichkeit des Auftretens einer erblich bedingten Krankheit im weiteren Lebensverlauf. Abgesehen davon, dass diese Aussagen meist nur sehr vage sind und viele Prozesse in der DNS noch lange nicht verstanden sind, ergeben sich andere ethische und soziologische Fragestellungen. Insbesondere wird zu ergründen sein, wie sich aus der Möglichkeit eines Gentests eine soziale Erwartungshaltung entwickeln kann. Dabei werde ich das Paradigma der informellen Selbstbestimmung beleuchten und schleichende Tendenzen der "Genetisierung" aufdecken. Zunächst werde ich mich generell mit der Bioethik-Debatte, dann verstärkt mit der Wechselwirkung von Gesellschaft und Individuum und schließlich mit dem Gendiagnostikgesetz und dem Krankenversicherungssystem auseinandersetzen. In Kapitel eins geht es deshalb um eine Einordnung der bestehenden Risikoanalysen zur Gentechnik.
Jan Schmutzler
Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Entwicklungspolitik, Note: 1,7, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Seminar für wissentschaftliche Politik), Veranstaltung: Entwicklungspolitik, Sprache: Deutsch, Abstract: Wenn man heute über die Finanzierung von Entwicklungspolitik spricht, ist der zentrale Begriff ODA. Doch was steckt überhaupt hinter diesen drei Buchstaben und wieso steht diese Kennzahl in letzter Zeit so in der Kritik? Ist es überhaupt noch zeitgemäß Entwicklungspolitik, die sich längst vom Gießkannenprinzip losgesagt hat am Wasserstand derselben zu bemessen? In der Fachliteratur häufen sich die Vorschläge zur Reform der ODA. Dabei geht es vor allem um die Frage wie breit die ODA sein sollen, d.h. welche Ausgaben dazugezählt werden sollen und welche nicht. Während NRO dabei traditionell eher für strenge Kriterien plädieren, gibt es von offizieller Seite eher den Wunsch das Aggregat zu erweitern. So oder so wird man sich fragen müssen, warum man es seit den 70er Jahren nicht geschafft hat das selbst gesteckte Ziel ,0,7% des BNE für ODA aufzuwenden, nicht erreicht hat. Nachdem ich kurz die Geschichte sowie einige Daten zur ODA vorgestellt habe, werde ich mich kritisch mit einigen Ausgaben auseinandersetzen, die bisher als ODA zählen. Anschließend werde ich auch eine mögliche Erweiterung bzw. Anpassung des ODA-Begriffs diskutieren. Im Schlussteil werde ich dann abwägen ob eine Reform der ODA überhaupt noch Sinn macht oder ob man eher einen radikalen Schlussstrich unter diese Ära der Entwicklungszusammenarbeit ziehen sollte.
Dirk Hollank
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Interkulturelle Kommunikation, Note: keine, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Veranstaltung: KUSO an der FH Hamburg Internationales Management 2. Semester, 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Successful business men and women who come in contact with a variety of people and cultures quickly learn the meanings behind common gestures and body movements in different cultures. Only the unsuccessful businessperson fails to learn the importance of those when talking with potential clients. When we talk with our gestures and movements, a variety of meanings can be generated. Especially during introductory situations a person must know the appropriate greeting in order to convey the intended content. To nod, bow, kiss, shake hands, smile, wave, touch cheeks, or rub noses are common greetings used in various parts of the world. Use an inappropriate gesture and the door may never open to you. Intercultural interactions are never without some problems. Linguistic barriers are compounded by differences in nonverbal communication. Actually, nonverbal communication comprises a big block within communication as a whole. The nonverbal communication takes up around 65-70 percent of the meaning conveyed by a spoken message. It is widely accepted and known that nonverbal communication-especially gestures and body movements-bring the potential to get along better with different cultures and, of course, with business partners. Although it is very time-consuming, learning these signals, brings so many positive aspects that it is worth the trouble of learning the nuances and differences. Nonverbal communication as indicated above is a big topic. Breaking it down shows that it consists of many more subparts. Gestures and body movements are one of the most important aspects of nonverbal communication. By analyzing all gestures and body movements I want to show the different interplay of intent, comprehension and impact people can cause to international business processes and their outcomes by interacting with one another in different cultures.
Jan Schmutzler
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Soziologie - Wissen und Information, Note: 1,3, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Versprechen der Genforschung sind gewaltig – ebenso sind es die Befürchtungen ihrer Gegner. Seit der Entdeckung der DNS 1953 durch James Watson und Francis Crick hat die Wissenschaft einen regelrechten Quantensprung vollbracht. Spätestens seitdem das Humangenomprojekt 2001 die menschliche DNS vollständig entschlüsselte, rückte auch die medizinische Verwertbarkeit ins Zentrum des Interesses. Unter dem Stichwort der prädiktiven Medizin wird nun die Vorhersage der Krankengeschichte eines Menschen verstanden, beziehungsweise die Wahrscheinlichkeit des Auftretens einer erblich bedingten Krankheit im weiteren Lebensverlauf. Abgesehen davon, dass diese Aussagen meist nur sehr vage sind und viele Prozesse in der DNS noch lange nicht verstanden sind, ergeben sich andere ethische und soziologische Fragestellungen. Insbesondere wird zu ergründen sein, wie sich aus der Möglichkeit eines Gentests eine soziale Erwartungshaltung entwickeln kann. Dabei werde ich das Paradigma der informellen Selbstbestimmung beleuchten und schleichende Tendenzen der "Genetisierung" aufdecken. Zunächst werde ich mich generell mit der Bioethik-Debatte, dann verstärkt mit der Wechselwirkung von Gesellschaft und Individuum und schließlich mit dem Gendiagnostikgesetz und dem Krankenversicherungssystem auseinandersetzen. In Kapitel eins geht es deshalb um eine Einordnung der bestehenden Risikoanalysen zur Gentechnik.
Jan Schmutzler
Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Entwicklungspolitik, Note: 1,7, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Seminar für wissentschaftliche Politik), Veranstaltung: Entwicklungspolitik, Sprache: Deutsch, Abstract: Wenn man heute über die Finanzierung von Entwicklungspolitik spricht, ist der zentrale Begriff ODA. Doch was steckt überhaupt hinter diesen drei Buchstaben und wieso steht diese Kennzahl in letzter Zeit so in der Kritik? Ist es überhaupt noch zeitgemäß Entwicklungspolitik, die sich längst vom Gießkannenprinzip losgesagt hat am Wasserstand derselben zu bemessen? In der Fachliteratur häufen sich die Vorschläge zur Reform der ODA. Dabei geht es vor allem um die Frage wie breit die ODA sein sollen, d.h. welche Ausgaben dazugezählt werden sollen und welche nicht. Während NRO dabei traditionell eher für strenge Kriterien plädieren, gibt es von offizieller Seite eher den Wunsch das Aggregat zu erweitern. So oder so wird man sich fragen müssen, warum man es seit den 70er Jahren nicht geschafft hat das selbst gesteckte Ziel ,0,7% des BNE für ODA aufzuwenden, nicht erreicht hat. Nachdem ich kurz die Geschichte sowie einige Daten zur ODA vorgestellt habe, werde ich mich kritisch mit einigen Ausgaben auseinandersetzen, die bisher als ODA zählen. Anschließend werde ich auch eine mögliche Erweiterung bzw. Anpassung des ODA-Begriffs diskutieren. Im Schlussteil werde ich dann abwägen ob eine Reform der ODA überhaupt noch Sinn macht oder ob man eher einen radikalen Schlussstrich unter diese Ära der Entwicklungszusammenarbeit ziehen sollte.
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