Vergleich von Ferrainolas Glen Mills Schools mit Makarenkos Gor`kij Kolonie im Kontext zur Sozialen Arbeit in Deutschland

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Diplomarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Soziologie - Recht, Kriminalität abw. Verhalten, Note: 2,0, HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst - Fachhochschule Hildesheim, Holzminden, Göttingen, 50 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Diplomarbeit beschreiben und vergleichen wir die Einrichtungen Glen Mills Schools von Cosimo Ferrainola und die Gor`kij Kolonie von Anton Makarenko. Wir entwickeln Kriterien für den Vergleich und untersuchen in welcher Form deutsche Einrichtungen von den Konzepten profitieren können. Während unseres Studiums stießen wir auf die Glen Mills Schools, eine Alternative zum Jugendstrafvollzug in der Nähe der Stadt Philadelphia im US Bundesstaat Pennsylvania . Das Konzept dieser Einrichtung wird bis zum jetzigen Zeitpunkt heftig und kontrovers von verschiedenen, internationalen Wissenschaftlern diskutiert. Dieses Thema weckte sofort unser Interesse, da Befürworter des Angebots es als mögliche Alternative zum herkömmlichen Jugendstrafvollzug in Deutschland sehen. Nach der Gründung des Vereins German Mills durch einige Jugendrichter, gibt es auch die Möglichkeit für Jugendliche aus Deutschland an dem Projekt teilzunehmen. Die Rechtsgrundlagen um Jugendliche aus Deutschland in die USA zuschicken, werden wir in dieser Diplomarbeit erörtern. Bei der Recherche zu dieser Thematik fanden wir Verweise auf eine, uns unbekannte, alternative Jugendstrafanstalt in der damaligen UdSSR. Sie hieß Gor`kij Kolonie. Der Gründer und Leiter der Einrichtung war Anton S. Makarenko. Er war ein Schriftsteller und Pädagoge. [...] Ziel in dieser Diplomarbeit ist, dass wir beide Einrichtungen mit ihren unterschiedlichen Strukturen, Rahmenbedingungen und Gründungszeiten vergleichen. Wir finden markante Gemeinsamkeiten und Unterschiede heraus und beleuchten diese. Außerdem stellen wir die These auf: Der Leiter der Glen Mills Schools Cosimo Ferrainolá hat weite Teile seines Konzepts von Makarenkos Gor ́kij Kolonie übernommen. Ein weiteres Ziel von uns ist es zu prüfen, ob die gewonnenen Erkenntnisse auf den deutschen Jugendstrafvollzug, sowie auf Einrichtungen der Jugendhilfe übertragen werden können und ob man gegebenenfalls davon profitieren kann. Hierzu ist es erforderlich einen Einblick in das deutsche Jugendstrafrechtssystem zu geben. Wir werden uns kritisch mit beiden Konzepten der Einrichtungen auseinandersetzen und die Übertragbarkeit auf deutsche Jugendhilfeeinrichtungen bewerten.
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About the author

Jan Schwarz is lecturer in the department of German at Northwestern University and lecturer in the Committee on Jewish Studies at the University of Chicago.

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Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Oct 31, 2005
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Pages
142
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ISBN
9783638433990
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Language
German
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Genres
Social Science / Criminology
Social Science / Sociology / General
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In Zeiten spr- und sichtbarer Folgen von weltweiten klimatischen Ver„nderungen wird massenmedial auch die Verantwortung des Menschen fr diese Umweltfolgen eines Ressourcen verschwendenden Handelns und auf Wachstum ausgerichteten Wirtschaftens in den Blick genommen. Die Arbeit greift dieses aktuelle Thema auf und fragt nach dem Einfluss, den die Massenmedien auf die Entstehung des Umweltbewusstseins ausgebt haben. Um diese Frage zu beantworten, wird zun„chst auf die Begriffe Natur, Umwelt und ™kologie eingegangen. Weiterhin wird die Rolle der Massenkommunikation bzw. der Massenmedien auch unter Rckgriff auf verschiedene beteiligte Akteure gekl„rt. Das 3. Kapitel rekonstruiert die Geschichte des Umweltbewusstseins in der Bundesrepublik Deutschland, um anschlieáend im 4. Kapitel analog zu dieser Entwicklung die Genese des Medienthemas ?Umwelt? zu beschreiben. Den in Deutschland und in der deutschen Soziologie sp„testens seit Ulrich Becks ?Risikogesellschaft? (1986) virulenten Begriff des Risikos und die Entstehung des ”kologischen Risikobewusstseins wird im 5. Kapitel gekl„rt. Mittels einer Verbindung von systemtheoretischen Annahmen ber Kommunikation und sozialkonstruktivistischer Weltsicht werden die Besonderheiten des ”kologischen Risikobewusstseins in Deutschland gekl„rt. So zeigt sich, dass die Massenmedien einen zentralen Einfluss als Kommunikationsschnittstelle und Katalysator auf die Entstehung eines ”kologischen Risikobewusstseins ausbten. Um die Medieneffekte in den Zusammenhang mit dem Wissen um Risiken zu bringen, werden im 6. Kapitel die medienwirkungstheoretischen Ans„tze der Agenda-Setting, Wissenskluft-Hypothese und Framing-Analyse pr„sentiert.
Magisterarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: Sehr Gut, Fachhochschule Salzburg (FH-Diplomstudiengang Soziale Arbeit), 69 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die zentralen Momente der wirtschaftsstrukturellen und technisch-arbeitsorganisatorischen Entwicklungen, wie z.B. hoher Arbeits- und Zeitdruck, Komplexität der Anforderungen, Konflikte, Mobbing oder Angst des Arbeitsplatzverlustes haben das Gesicht der Arbeitswelt und damit auch die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten nachhaltig verändert. Mit dem Fokus auf die Organisation als Gemeinwesen rückt der Wert der Gesundheit und Sozialen Arbeit vermehrt ins Zentrum betrieblicher Ablaufs- und Organisationsprozesse. Das Hauptaugenmerk einer gesundheitsorientierten Personalentwicklung ist nicht nur die Vermittlung von gesundheitsbezogenem Wissen, sondern sie zielt vor allem auf eine Erhöhung der Bewältigungsressourcen der Beschäftigten ab (Empowerment). Betriebliche Gesundheitsförderung im Rahmen eines integrierten Gesundheitsmanagement schafft somit die Möglichkeiten, „soft facts“ in den laufenden Arbeitsprozess zu integrieren. Ganzheitlich gesunde Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind die Basis für Leistung und wirtschaftlichen Erfolg. In der Motivation des Managements soll es daher sein, das soziale, psychische und körperliche Wohlbefinden, die individuellen Verhaltensweisen und soziokulturelle beeinflussten Lebensweisen ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit den betriebswirtschaftlichen Interessen des Betriebes in Einklang zu bringen.
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