TV-Serien auf DVD als neue Nutzungsart i.S.d. § 31a UrhG?

GRIN Verlag
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Jura - Medienrecht, Multimediarecht, Urheberrecht, Note: 1,0, Hochschule für Bildende Künste Braunschweig (Institut für Medienwissenschaften), Veranstaltung: Medienrecht, Sprache: Deutsch, Abstract: Exzerpt: Das Urheberrecht ist ein Teil des Zivilrechts und schützt die geistigen und materiellen Interessen des Urhebers an den von ihm geschaffenen Werken der Literatur, Wissenschaft und Kunst . Der Urheber ist meist nicht in der Lage, sein Produkt selbst in der Öffentlichkeit zu vermarkten, daher schließt er mit dem Verwerter seines Werkes einen Vertrag ab. Mit diesem erhält sein Vertragspartner die Erlaubnis, das Werk auf dem Markt zu vertreiben. Aus dem erzielten Erlös steht dem Werkurheber ein angemessenes Entgelt zu. In der Zeit der „Neuen Medien“ stellt die Einräumung von Nutzungsrechten an unbekannten Auswertungstechniken für viele Werknutzer eine Hürde bei der Auswertung ihrer Werke dar. Hier entsteht die Problematik der „neuen Nutzungsart“ als zentraler Streitpunkt zwischen Urhebern und Lizenznehmern bzw. Werknutzern. In der Rechtsordnung stehen sich einerseits der „Schutz des geistigen Eigentums“ , also die Interessen der Urheber, und andererseits die Interessen der Lizenzpartner, dem Schutz vor ausreichender Einräumung der Nutzungsrechte zur Verwertung der Werke, gegenüber. Doch wann liegt eine neue Nutzungsart vor und welche Kriterien machen sie aus? Die vorliegende Arbeit soll genau dieser Fragestellung nachgehen. Da es in den letzten Jahren einen starken technischen Fortschritt im Bereich der elektronischen Medien zu verzeichnen gab, sind auch immer mehr neue Nutzungsarten i. S. d. § 31 (4) UrhG entstanden. Zentral soll die Frage, ob Fernsehserien auf DVD i. S. d. § 31a UrhG als neue Nutzungsart gelten, beleuchtet werden. Zunächst werden hierzu die gesetzlichen Grundlagen geschaffen, indem § 31 (4) UrhG definiert und die Um- bzw. Neugestaltung des Gesetzes, zugunsten des Werknutzers, in § 31a UrhG näher betrachtet wird. Danach gibt die Arbeit einen Einblick wann und unter welchen Voraussetzungen eine neue Nutzungsart i. S. d. § 31a UrhG vorliegt. Hierbei wird die DVD als digitales Trägermedium für Filmwerke als neue Nutzungsart näher beleuchtet, das Urteil des Falls „Der Zauberberg“ wird dabei der Veranschaulichung dienen. Anschließend werden TV-Serien auf DVD als neue Nutzungsart, in Verbindung mit den zuvor gewonnenen Kenntnissen, in den Mittelpunkt der Diskussion gestellt.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Oct 23, 2013
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Pages
14
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ISBN
9783656522478
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Language
German
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Genres
Law / Business & Financial
Law / Media & the Law
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Janina Schizmer
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Kunst - Fotografie und Film, Note: 2,7, Hochschule für Bildende Künste Braunschweig (Institut für Kunstwissenschaft), Veranstaltung: Kunstgeschichte in der Fotografie der Postmoderne, Sprache: Deutsch, Abstract: Exzerpt: Der tschechisch-amerikanische Grafiker, Maler und Filmemacher Andrew Warhola (Andy Warhol) wurde 1928/1930 (das Datum ist nicht genau belegt) in Forest City, Pennsylvania geboren und starb 1987 an den Folgen einer Operation. Er gilt als einer der Hauptvertreter der Pop-Art und prägte somit die zeitgenössische Kunstszene. Er gestaltete u.a. Zeitungsannoncen für die Modezeitschrift „Glamour“, entwarf Damenschuhe für die Schuhfirma I. Miller, arbeitete als Werbegraphiker für verschiedene Kaufhäuser und Schallplattenfirmen und war als Schaufensterdekorateur bei Bonwit-Teller tätig. Mit 22 Jahren gestaltet Warhol seine erste Ausstellung in der Hugo Gallery in New York. In einem Speicher errichtete er seine „Factory“, in der er Inspirationen sammelte und die Techniken der Massenkommunikation ausübte. Der Siebdruck wird hierbei zu seinem ausschließlichen Stilmittel. Zu seinen bekanntesten Werken zählen die Comic-strip-Figuren (u.a. Batman, Superman: siehe Bildanhang Nr.1), seine Reihe der Campbell’s Suppendosen (siehe Bildanhang Nr.2), die Desaster- und Do it Yourself-Serien (siehe Bildanhang Nr.3, 4), seine Reihe der Starportraits (u.a. Marilyn Monroe, Liz Taylor, Elvis Presley: siehe Bildanhang Nr.5) und nicht zuletzt die Retrospektiv-Bilder (siehe Bildanhang Nr.6). Als Vorlage für seine Werke verwendete Warhol meist Fotografien aus Illustrierten oder Zeitungen. Somit sind seine Bilder zum größten Teil Reproduktionen. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit einer der früheren Reproduktion Andy Warhols, Thirty are better than one (siehe Bildanhang Nr.7). Diese stellt eine Paraphrase zu Leonardo Da Vincis Gemälde der Mona Lisa (siehe Bildanhang Nr.8) dar. Hierbei werden Warhols Absichten und sein Umgang mit dem berühmten Vorbild näher beleuchtet. Dieses geschieht anhand von Bildanalysen der Reproduktion und des Originals und einen näheren Einblick in seine Arbeitstechniken. Als Hauptlektüre fungieren hierbei u.a. Michael Lüthys „Andy Warhol: Thirty are better than one- Eine Kunst-Monographie“ (Frankfurt am Main und Leipzig, 1995), Daniel Arasses Werk „Leonardo Da Vinci“ (Köln, 1999) und Heiner Bastians Buch „Andy Warhol-Silkscreen from the Sixties“ (München, 1990).
Janina Schizmer
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Mediengeschichte, Note: 1,3, Hochschule für Bildende Künste Braunschweig (Institut für Medienforschung), Veranstaltung: Theorien und Modelle der Kommunikations- und Medienwissenschaft, Sprache: Deutsch, Abstract: Von den Medien wird erwartet, dass sie die wichtigen und interessanten Ereignisse des Weltgeschehens an das Publikum weitergeben. Sie müssen also das Weltgeschehen beobachten und strukturieren, sowie hinsichtlich der wichtigen und interessanten Ereignisse bewerten. Die Medien sollen objektiv das für das Publikum Relevante auswählen, aber wie geschieht das? Von der Berichterstattung wird erwartet, dass sie knapp alle aussagekräftigen Aspekte eines Berichts widerspiegelt und uns so die Realität, wie wir sie kennen, vermitteln. Aber inwieweit ist die von den Medien vermittelte Realität die wirkliche Realität? Was macht eigentlich ein Ereignis zur Nachricht? Und nach welchen Kriterien wird eine Nachricht für öffentlich relevant erklärt? Hierbei wird meist der Ruf nach ausgewogener und nicht nur negativer Berichterstattung laut. Die Forschung kritisiert nicht die Auswahl als solche, sondern die Kriterien, nach denen die Ereignisauswahl stattfindet und die damit verbundene Interpretation der Relevanz von Ereignissen durch den Journalismus. Die Journalisten aber müssen zwangsläufig selektieren, um die Berichterstattung vollziehen zu können. Hierbei eröffnet sich der Medienwissenschaft ein weites Terrain, welches bis heute noch nicht ganz erschlossen wurde. Die vorliegende Arbeit soll einen grundlegenden Einblick in die europäische Entwicklung der Nachrichtenwerttheorie, hierbei speziell der Nachrichtenfaktoren, geben, welche die Hauptkriterien in der journalistischen Selektion darstellen. Anhand einer Studie von Michaela Maier, Georg Ruhrmann und Karin Stengel (2007), soll aufgezeigt werden, welche Nachrichtenfaktoren für die Nachrichtenveröffentlichung in deutschen Fernsehnachrichten der privaten und öffentlich-rechtlichen Sender von Bedeutung sind. Hierbei werden auch partiell Vergleiche zu früheren Forschungsergebnissen von Maier, Ruhrmann, Woelke und Diehlmann (2001) gezogen.
Janina Schizmer
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Mediengeschichte, Note: 2,3, Hochschule für Bildende Künste Braunschweig (Institut für Medienforschung), Veranstaltung: Techniktheorien als Konzeption des Menschen, Sprache: Deutsch, Abstract: Exzerpt: Viele Wissenschaftler und Zeitgenossen sind der Auffassung, dass heutzutage ein Zeitalter vorherrscht, welches die Grenzen zwischen Körper und Technik auflöst. Es ist die Rede von einer Symbiose des bislang Unvereinbaren. Die Erschaffung von Künstlichen Intelligenzen sowie auch Entwicklungen in der Neuroprothetik oder der Bio- und Gentechnik zählen gegenwärtig nicht mehr zu den Ausgeburten eines illusionistischen Science Fiction Abenteuers, sondern sind längst Alltag geworden. Über solche Hybride zwischen Mensch und Maschine diskutieren Medienwissenschaftler, Feministinnen, Sozial- und Literaturwissenschaftler, Theologen und Philosophen anhand von zahlreichen Tagungen, Ringvorlesungen, Seminaren und Veröffentlichungen, die im Titel mit Begriffen wie „Körperspuren, Körperfragmenten, Medienkörpern, Entkörperung“ jonglieren. Die vorliegende Arbeit soll einen partiellen Einblick in das Verhältnis von Mensch und Maschine und die damit einhergehende Frage nach dem Menschsein in Ridley Scotts Blade Runner geben, der zu den Beispielen des verfilmten Cyberpunk-Genres gehört, welches sich ursprünglich in der Literatur der 80er Jahre herauskristallisierte. Hauptsächlich stützt sich die Arbeit auf den 1992 erschienenen Director’s Cut des Films, da dieser von seiner Vielschichtigkeit profitiert und mehr Interpretationsansätze bietet. Als erstes wird ein Überblick über den Cyberpunk, einem Subgenre des Science Fiction, gegeben. Hierbei werden erste Parallelen zu Blade Runner ersichtlich, grundlegende Cyberpunk-Elemente wie eine zunehmende Verschmelzung von Mensch und Maschine oder das Leiden des Individuums in einer anti-humanistischen, fragmentierten Welt, und eine partielle Abgrenzung zum traditionellen Science Fiction aufgezeigt. Im Anschluss wird der Begriff des „Cyborgs“ näher definiert und die damit einhergehende Fusion von Mensch und Maschine, die Cyborgisierung, näher erläutert. Somit wird der Übergang zu Blade Runner hergestellt, um die Verhältnisse zwischen den Androiden bzw. „Replikanten“ und den humanen Menschen ausführlicher charakterisieren und herausarbeiten zu können.
Janina Schizmer
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Mediengeschichte, Note: 1,7, Hochschule für Bildende Künste Braunschweig (Institut für Medienforschung), Veranstaltung: Spektakuläre Bilder - Kinematographie des Dinosauriers, Sprache: Deutsch, Abstract: Exzerpt: Mitte der 1950er Jahre brachten die Japaner ein Monster zum Vorschein, welches schon recht schnell die Medien erobern sollte. Der Name des Ungeheuers: Godzilla. Er gleicht einer zweibeinigen Riesenechse nach dem Vorbild eines Tyrannosaurus‘ mit den Armen eines Allosaurus‘, seine in sich gezackten Rückenplatten erinnern an die eines Stegosaurus‘ (Abb.1). Die unzähligen Merchandise-Artikel, Cartoons, Romane, Fernsehserien und rund 28 Kinoverfilmungen lassen darauf schließen, dass Godzilla längst weltweiten Kultstatus erreicht hat . Fast jeder kennt den großen Grünen, der Menschen in Panik versetzt und ganze Städte zerstört. Doch kaum einer weiß um seine wirkliche historische Bedeutung. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage nach dem historischen Hintergrund Godzillas und seiner Bedeutung als politischen Signifikanten für das japanische Kriegstrauma. Hierbei wird zunächst die Entwicklung des japanischen Films, speziell des Monsterfilm-Genres, zuzeiten der Besatzung durch die amerikanischen Alliierten partiell aufgezeigt. Anschließend wird Godzillas geschichtlicher Hintergrund beleuchtet. Hierbei wird ersichtlich, dass die Godzilla-Thematik auf den Atombombenangriffen des Zweiten Weltkriegs und den Wasserstoffbombentests der USA 1954 im Bikini-Atoll basiert. Diese Erkenntnisse werden durch die anschließende Einreihung Gojiras in das Science Fiction-Grundmodell aus Susan Sontags Essay „The Imagination of Disaster“, in Hinblick auf die Unterschiede zwischen amerikanischen und japanischen Science Fiction Filmen, und durch einen inhaltlichen Vergleich des japanischen Originalfilms Gojira (1954) und deren amerikanische Godzilla-Version Godzilla. King of the Monsters (1956) gefestigt. Gleichzeitig geht aus der Analyse hervor, dass die amerikanische Version bedeutsame Filmstellen geschnitten oder sogar ganz herausgelassen und damit den eigentlichen Kerngedanken, die Verarbeitung der tragischen Bombenangriffe auf Japan und die Warnung vor einer nuklearen Katastrophe, negiert hat.
Janina Schizmer
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien, Note: 2,7, Hochschule für Bildende Künste Braunschweig (Institut für Medienforschung), Veranstaltung: Räume des Computerspiels, Sprache: Deutsch, Abstract: Exzerpt: Im Gegensatz zu den Medien Film und Fernsehen, versucht das Computerspiel den virtuellen Raum mit dem Realraum zu verbinden und so eine Erweiterung in einen Handlungsraum zu eröffnen. Wo die subjektive Sicht im Film eher für Momente der Desorientierung, Schockwirkung oder Entfremdung eingesetzt wird, erfährt das Computerspiel durch sie einen Effekt der Subjektivierung, welcher durch das Verschmelzen der Blickpunkte der spielenden Person vor dem Bildschirm und der repräsentativen Avatarfigur in der diegetischen Spielwelt entsteht. Zudem wird eine Verdopplung der Position geschaffen – die der spielenden Person in der realen Welt (als Beobachter) und die in der Spielwelt (als Akteur). Während des eigentlichen Spielprozesses interagieren diese beeinflussenden und beobachtenden Funktionen miteinander und bilden somit den Grad der Immersion . Diese Effekte werden im Computerspiel am ehesten durch die First Person Perspective erzielt, welche heutzutage fast schon synonym für den First-Person-Shooter (auch Ego-Shooter) verwendet wird. Doch was zeichnet den First-Person-Avatar und damit letztendlich die First Person Perspective eigentlich im Unterschied zu beispielsweise der Rückenfigur der Third Person Perspective, die eine lange bildhistorische Tradition aufweist , aus? Die vorliegende Arbeit nimmt zunächst eine kurze Definition und Eingrenzung des Avatar-Begriffs vor. Im weiteren Verlauf wird die First Person Perspective als subjektiver Point of View des Avatars näher erläutert. Hierbei wird zum einen auch auf die Anfänge der Perspektive in der Renaissance verwiesen sowie zum anderen eine partielle Abgrenzung zu anderen Formen möglicher Avatar-Perspektiven vorgenommen. Da die meisten Theorien zum Thema First Person Perspective auf Beispielen zum Genre Ego-Shooter basieren, soll hier in einem letzten Schritt das Spiel NEED FOR SPEED: SHIFT 2 UNLEASHED, stellvertretend für simulative Spiele des Genres Sport- und Rennspiele, mit der Perspektive der Helmkamera vorgestellt werden. Hierbei soll der Frage nachgegangen werden, ob es sich bei dieser Art der Avatar-Perspektive ebenfalls um eine subjektive Sichtweise des First-Person-Avatars sowie sie auch im Ego-Shooter dargestellt wird, handelt.
Janina Schizmer
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Filmwissenschaft, Note: 1,0, Hochschule für Bildende Künste Braunschweig (Institut für Medienwissenschaften), Veranstaltung: Filmanalyse, Sprache: Deutsch, Abstract: Exzerpt: Licht und Schatten sind die Voraussetzungen für unsere Wahrnehmung von Objekten im Raum und für das Erkennen ihrer Eigenschaften, z.B. Größe, Form und Farbe. Sie helfen uns dabei unsere Umwelt zu erleben. Betreten wir einen für uns unbekannten Raum, so erfassen wir die neue Situation und deren Bildinformation mit einem Blick, dabei helfen uns die Lichtgeschwindigkeit und die Leistung unserer Sehorgane. Die Lichtgestaltung ist keine Wissenschaft, sondern eine Kunst, die immer auch mit persönlichem Geschmack und individuellen Vorlieben zu tun hat. Die ästhetischen Wertungen, die einem Objekt zugeschrieben werden, leitet der Mensch vom Schatten und seiner Form ab. So kommt uns ein von unten ausgeleuchtetes Gesicht unheimlich und befremdlich vor. Wird dasselbe Gesicht allerdings von oben ausgeleuchtet, erscheint es uns normal. Das liegt daran, dass wir unsere Welt von klein auf in natürlichem Licht, dem Sonnenlicht, wahrnehmen. Wir schreiben dem Licht psychologische Aspekte zu. Die „Welt der Schatten und der Finsternis“ setzen wir mit Ungewissheit und sogar dem Tod gleich, das „Licht der Erkenntnis“ ist für uns eine Metapher für Urteilskraft. Mit den Möglichkeiten der Lichtgestaltung lässt sich Räumlichkeit darstellen. Durch die Ausleuchtung gewinnt der Betrachter einen Eindruck von der Dimension eines Raumes, die meist nur vorgetäuscht wird. Die unterschiedlichen Lichtgestaltungen führen zu unterschiedlich optischen Tiefen. Durch die Lichtgestaltung lassen sich auch Strukturen hervorheben. Bei einer Detail- oder Großaufnahme können so bestimmte Oberflächenstrukturen hervorgehoben oder verringert werden. Bei einer Modulation können Licht und Schatten sogar bestimmende Elemente einer Bildgestaltung sein. Dies kann so ausgeprägt sein, dass das eigentliche Objekt der Bildkomposition nur noch nebensächlich fungiert.
Janina Schizmer
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,3, Hochschule für Bildende Künste Braunschweig (Institut für Medienforschung), Veranstaltung: Terrorismus und Medien, Sprache: Deutsch, Abstract: Exzerpt: Die ehemalige deutsche linksterroristische Organisation Rote Armee Fraktion (im Weiteren RAF) war schon zurzeit ihres Wirkens in den 60er Jahren medienpräsent, wurde aber mit der Jahrtausendwende gegenwertiger denn je. Sie ist vertreten in zahlreichen Artikeln, Filmen und Belletristik, vor allem aber die Mode lässt den deutschen Linksterrorismus als Pop-Phänomen in neuem Glanz erstrahlen und löste bereits 1997 einem regelrechten „Hype“ um die RAF aus. Dass die Fraktion zu Pop und besonders Baader, aber auch Meinhof und Ensslin zu Pop-Ikonen werden konnten, ging damit einher, dass ihr terroristisches Handeln in den Köpfen der Gesellschaft aufhörte zu existieren. Was folgte war eine Neuentdeckung der RAF als Logo und Pop-Sensation. Die früheren Gedanken an die Bedeutungen über ihren radikalen Kampf, die Ziele und die damit einhergehenden Opfer wurden rigoros ausgeblendet. Zum einen wurde dieses Phänomen von den Medien sehr begrüßt und von der Konsumgesellschaft dankend angenommen, zum anderen wurde diese Neuerscheinung aber auch erheblich kritisiert. So z.B. von Bettina Röhl, der Tochter der früheren RAF-Terroristin Ulrike Meinhof, die sich gegen die „terrorgeilen Medien“ und ihr „RAF-Revival“ ausspricht: „Wenn die Mehrheit der Bundebürger wüsste, was für armselige Hanseln die Terroristen, die zum Thema geworden sind, waren, [...] und an die jüngere Generation gerichtet, wie wenig hip und popkulturell oder Avantgarde ein Andreas Baader oder eine Ulrike Meinhof tatsächlich waren, die Austs und die Spiegels würden nicht auf den Gedanken kommen, diese vier Langweiler immer wieder interessant zu schreiben [...].“ Um die Frage nach der RAF als potenzielles Pop-Phänomen soll es in der vorliegenden Arbeit gehen. Hierbei soll vorweg der Versuch unternommen werden, eine tendenzielle Begriffsdefinition zur Populärkultur zu geben, damit der nachstehende Aspekt des RAF-Phänomens auf dieser Grundlage näher betrachtet werden kann. Partiell wird auch die Geschichte – das terroristische Wirken und die Ziele der Organisation in Kürze beschrieben. Im weiteren Verlauf soll erläutert werden, wie die linksterroristische Organisation RAF, die unzählige Menschenleben auf dem Gewissen hat, als Pop-Ereignis neu auferstehen konnte und plötzlich als „hip“ bzw. „Pop“ gilt. Dies wird dargestellt an der Etablierung des RAF-Mythos, der neu inszenierten „radical chic“-Mode und der Ikonisierung des RAF-Mitgliedes Andreas Baader.
Janina Schizmer
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Mediengeschichte, Note: 1,3, Hochschule für Bildende Künste Braunschweig (Institut für Medienforschung), Veranstaltung: Theorien und Modelle der Kommunikations- und Medienwissenschaft, Sprache: Deutsch, Abstract: Von den Medien wird erwartet, dass sie die wichtigen und interessanten Ereignisse des Weltgeschehens an das Publikum weitergeben. Sie müssen also das Weltgeschehen beobachten und strukturieren, sowie hinsichtlich der wichtigen und interessanten Ereignisse bewerten. Die Medien sollen objektiv das für das Publikum Relevante auswählen, aber wie geschieht das? Von der Berichterstattung wird erwartet, dass sie knapp alle aussagekräftigen Aspekte eines Berichts widerspiegelt und uns so die Realität, wie wir sie kennen, vermitteln. Aber inwieweit ist die von den Medien vermittelte Realität die wirkliche Realität? Was macht eigentlich ein Ereignis zur Nachricht? Und nach welchen Kriterien wird eine Nachricht für öffentlich relevant erklärt? Hierbei wird meist der Ruf nach ausgewogener und nicht nur negativer Berichterstattung laut. Die Forschung kritisiert nicht die Auswahl als solche, sondern die Kriterien, nach denen die Ereignisauswahl stattfindet und die damit verbundene Interpretation der Relevanz von Ereignissen durch den Journalismus. Die Journalisten aber müssen zwangsläufig selektieren, um die Berichterstattung vollziehen zu können. Hierbei eröffnet sich der Medienwissenschaft ein weites Terrain, welches bis heute noch nicht ganz erschlossen wurde. Die vorliegende Arbeit soll einen grundlegenden Einblick in die europäische Entwicklung der Nachrichtenwerttheorie, hierbei speziell der Nachrichtenfaktoren, geben, welche die Hauptkriterien in der journalistischen Selektion darstellen. Anhand einer Studie von Michaela Maier, Georg Ruhrmann und Karin Stengel (2007), soll aufgezeigt werden, welche Nachrichtenfaktoren für die Nachrichtenveröffentlichung in deutschen Fernsehnachrichten der privaten und öffentlich-rechtlichen Sender von Bedeutung sind. Hierbei werden auch partiell Vergleiche zu früheren Forschungsergebnissen von Maier, Ruhrmann, Woelke und Diehlmann (2001) gezogen.
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