Der Beginn der Professionalisierung und Ständewerdung der höheren Lehrer: Historische Rekonstruktion essentieller Impulse im Kampf um soziale Anerkennung

GRIN Verlag
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Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Pädagogik - Geschichte der Päd., Note: 1,0, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg (Bildungs- und Erziehungswissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Der Lehrerberuf erfordert, neben einem fundierten fachlichen Wissen, ebenso ein breites Spektrum an Kompetenzen und Fähigkeiten. Innerhalb ihrer Bildungs- und Erziehungsaufgabe übernehmen Lehrer gleichsam eine politische, soziale, kulturelle sowie ökonomische Funktion: Sie tragen nicht nur zu einer individuellen Entfaltung von Persönlichkeiten bei, sondern beeinflussen darüber hinaus die (Weiter-) Entwicklung der jeweiligen Gesellschaft. Diese enge Verwobenheit der Aufgaben unterstreicht die hohe Verantwortung und die Anforderungen in diesem Berufsfeld. Der profession kann folglich als einer der Schlüsselberufe im gesellschaftlichen Rahmenkomplex gesehen werden. Die Etablierung und Entwicklung der Lehrerschaft ist dependent von dem Entwicklungsprozess des Bildungswesens. Bildungssysteme gelten als „institutionelle Akteure der Menschenbildung“ . Der Lehrer ist hierbei einer der Hauptakteure. Dies war jedoch nicht immer so. Zahlreiche essentielle historische Ereignisse, soziale Einstellungen und Ideen sowie mehrere Komponenten und Impulse haben diesen Prozess begleitet und Einfluss genommen. Die Aufgabe dieser Arbeit ist es, aufzuzeigen, welche elementaren Merkmale und Prozesse sich in der Geschichte finden und rekonstruieren lassen, welche die Professionalisierung und Ständewerdung der Lehrerschaft eingeleitet haben. Eine historische Eingrenzung und Fokussierung bildet den theoretischen Rahmen: Es wird die Wende des 18. und 19. Jahrhunderts zentralisiert, da die Anfänge hier anzusiedeln sind. Weiterhin wird die Aufmerksamkeit auf die Lehrerschaft der höheren Schulen in Preußen gerichtet, da dieser deutsche Bundesstaat oftmals eine führende Rolle und Vorbildfunktion eingenommen hatte. Daraus ergibt sich folgende Gliederung: Kap. Zwei bildet vorab den theoretischen Rahmen. Zum einem wird Fends These des okzidentalen Sonderweges erläutert, da das Verständnis zur Entwicklung moderner Bildungssystem die historische Rekonstruktion voraussetzt. Der Sonderweg wird in mehrere Epochen differenziert. Diese werden anschließend vor dem Hintergrund der Metapher Fends zu den langen Wellen näher beschrieben. Kap. Drei zeigt die historische Perspektive zur Herausbildung der höheren Lehrerschaft im konzentrierten zeitlichen Rahmen, bevor im anschließendem Kap. Vier essentielle Impulse, Merkmale und Prozesse der Komponenten Ausbildung und Berufsbild herausgearbeitet werden. Kap. Fünf stellt die gewonnenen Ergebnisse in einer kurzen Übersicht dar.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Mar 24, 2014
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Pages
15
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ISBN
9783656622475
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Best For
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Language
German
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Genres
Education / General
Education / History
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Jannina Schreiber
Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Frauenstudien / Gender-Forschung, Note: 1,3, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: „Fussball macht Spass, ist einfach und fair. Wenn Du fit, gesund und cool sein willst, ist Fussball genau das Richtige!“, heißt es in einem Werbeslogan der Kampagne “Live Your Goals!“ Man könnte nun meinen, es handle sich hierbei um Maßnahmen der FIFA zur Nachwuchsgewinnung von jungen, sportlichen Männern, die schon immer davon träumen, Fußballprofi zu werden... Jedoch geht dieser Slogan mit folgenden Worten weiter: ,,Fußball ist ein Sport für Dich – Du und Deine Freundinnen, macht mit, damit es noch mehr werden! Such Dir ein Team, und wer weiß, vielleicht bist Du bei der nächsten FIFA Frauen-WeltmeisterschaftTM 2015 in Kanada schon mit dabei!“ Mit dieser Kampagne möchte die FIFA im Zuge der Frauenweltmeisterschaft 2011 die Chance nutzen, noch mehr junge Mädchen und Frauen dafür zu begeistern, die sonst durch die Männer bekannte Domäne des Fußballs zu erobern. Doch wie kommt dieses gesellschaftliche Bild zu Stande, dass Fußball ein „typischer“ Männersport sei? Der Frauenfußball schreibt heutzutage in Deutschland eine einzigartige Erfolgsgeschichte, obwohl es eine relativ junge Historie darstellt. Erst ab 1970 hat die Satzung des Deutschen Fußball-Bundes die Förderung des Frauenfußballs aufgenommen. Doch seit die Frauen-Nationalmannschaft 1982 ihr erstes Länderspiel bestritt, lieferten die Fußballerinnen viele Gründe zur Freude und begeisterten immer mehr Fans, sowohl national als auch international. Doch nicht nur der Fußball wird „vergeschlechtlicht“, sondern auch zahlreiche andere soziale Bereiche in unserer Gesellschaft.
Jannina Schreiber
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Pädagogik - Hochschulwesen, Note: 1,0, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg (Bildungs- und Erziehungswissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Das Deutsche Hochschulsystem befindet sich im Umbruch. In Anbetracht zentraler Schlüsselwörter wie Profilbildung, Hochschulautonomie und Bologna-Prozess werden zahlreiche Reformvorhaben auf den Ebenen der Forschung, Lehre und der akademischen Selbstverwaltung durchgeführt. Hierbei greifen gegenwärtige Arbeiten klassische Gedanken zum soziologischen NI wiederholt auf. Die nötigen Impulse zu der Renaissance des NI in den Sozialwissenschaften geben zahlreiche Veränderungen innerhalb des Hochschulbereichs. Mit der Implementierung einer gestuften Studienstruktur mit international anerkannten Bachelor- und Masterabschlüssen soll das Ziel eines gemeinsamen europäischen Hochschulraumes realisiert werden. Die KMK hat am 12. Juni 2003 mit den „10 Thesen zur Bachelor- und Masterstruktur in Deutschland“ wesentliche Eckpunkte für diese Umstellung des deutschen Hochschulsystems festgelegt. Auf dieser Basis wurden im Oktober 2003 „Ländergemeinsame Strukturvorgaben gemäß § 9 Abs. 2 HRG für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen" verabschiedet. Doch wie kann es zu einer Angleichung von formalen Strukturen von Organisationen im deutschen Hochschulsektor kommen? Um dieser Frage nachzugehen, wird die Einführung von Bachelor- und Masterstudiengängen (BMS) in Deutschland fokussiert. Der Schwerpunkt dieser Arbeit besteht darin, die Strukturangleichung von den Organisationen des tertiären Bildungssektors mit dem klassischen Isomorphiemodell der neo-institutionalistischen Theorie zu erläutern. Daraus ergibt sich folgende Gliederung: Nach einer entsprechenden Einführung in die Thematik umfasst das Zweite Kapitel den theoretischen Rahmen, um die Bedeutung des neo-institutionalistischen Ansatzes zu verstehen. Ferner wird definiert, was genau sich hinter dem Label des soziologischen NI verbirgt und welche Schlüsselbegriffe eine essentielle Rolle spielen. Anschließend wird das klassische Isomorphiemodell von DiMaggio/Powell überprüft: Das Kapitel 3 dient dem Zweck, Möglichkeiten aufzuzeigen, inwiefern es zu einer Homogenisierung innerhalb des organisationalen Feldes von Hochschulen kommen kann. In Kapitel 4 wird ein abschließendes Resümee gezogen.
Jannina Schreiber
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Pädagogik - Sonstiges, Note: 1,3, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg (Bildungs- und Erziehungswissenschaften), Veranstaltung: Personalmanagement, Sprache: Deutsch, Abstract: „Ich kann niemand etwas lehren, ich kann ihm nur helfen, es in sich zu entwickeln.“ (Galileo Galilei) Das einführende Zitat von Galilei lässt sich in besonders guter Weise auf die Personalführung projizieren: Der Arbeitgeber fungiert als leitende Führungspersönlichkeit und trägt demnach eine hohe Verantwortung. Jedoch ist seine Einflussnahme auf den Mitarbeiter limitiert und stößt dort an Grenzen, wo der Mitarbeiter als Individuum Ziele verfolgt, Motive vertritt und Einstellungen hegt. Der Arbeitgeber kann lediglich darauf hoffen, dass die ihm unterstellten Mitarbeiter seiner Firmenphilosophie folgen und sich auf dem gleichen Firmenpfad befinden, um den Erfolg des jeweiligen Unternehmens zu sichern. ACHTSAMKEIT sei laut Torsten Schneider, dem Direktor der Personalzeitschrift Human Ressources Manager, der Schlüssel zum Erfolg, um die Grenzen zwischen dem privaten und beruflichen Bereich eines Arbeitnehmers zu schützen (vgl. Schneider, 2013, S. 1). Gegenwärtige Publikationen diskutieren die daraus hervorgehenden Problematiken vor dem Hintergrund des stetigen Wandels unserer Arbeitswelt. So erhalten beispielsweise moderne Technologien und mobile Kommunikationsmedien, wie das Smartphone oder das Tablet, zunehmend Einzug in die Unternehmen (Jäger/Colin 2013, S. 12). Es stellt sich damit einhergehend die Frage, wie die Gesellschaft dieser Dynamik begegnen kann. Wie kann der Arbeitgeber nun zukunfts- und gleichsam mitarbeiterorientiert sein Unternehmen vor dem Hintergrund der Themenkomplexe wie Mitarbeiterbindung, Anreiz- und Entgeltvergütung, Motivation und Effizienz erfolgreich führen? Die vorliegende Arbeit thematisiert einen eingrenzenden, aber wesentlichen Bereich aus der vorgestellten Kontroverse. Hierbei steht die Prinzipal-Agent-Theorie (P.-A.-T.) als fester Bestandteil der Neuen Institutionenökonomik (Kap. 2) im Fokus der Betrachtung, da diese die Optimierung der Vertragsgestaltung untersucht. Nach Vorstellung der theoretischen Grundlagen (Kap. 2.1) erfolgt die Darbietung des primären Problembereiches: Informations- und Kontrollproblematik innerhalb der Prinzipal-Agent-Beziehung (Kap. 2.2). Da die Thematik der effizienten Anreizgestaltung einen umfangreichen und eigenständigen, jedoch unerlässlichen Themenkomplex darstellt, werden im nachfolgenden dritten Kapitel Lösungsansätze zur Reduktion der Asymmetrien zwischen den Akteuren anhand von einem ausgewählten Anreizsystem vorgestellt: Dem Cafeteria-System.
Jannina Schreiber
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Soziologie, Note: 1,3, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Migrationsprozesse und der damit einhergehende demographische Wandel tragen maßgeblich dazu bei, dass sich in vielen Staaten eine sprachliche und kulturelle heterogene Gesellschaft entwickelt. Kanada ist das zweitgrößte Land der Erde, weist die größte Prokopfeinwanderung der Welt auf und gilt damit als traditionelles Einwanderungsland. Auf die Herausforderungen der vorherrschenden multiethnischen Bevölkerungsstruktur antwortet Kanada seit vier Jahrzehnten mit der Philosophie und der Politik des Multikulturalismus. In dem kanadischen Mosaik stellt jedes einzelne Stück einen Teil jener multiethnischen Zusammensetzung dar, welche eine individuelle Sprache und Kultur mit in die einheimische Gesellschaft bringt. Mit dem Wandel der Zeit entsteht eine enorme Sprachen- und Kulturenvielfalt, welche zunehmend neue Herausforderungen an die Politik, Wirtschaft sowie an das einzelne Individuum in der Gesellschaft stellt. In dieser Pluralität erscheint sowohl ein dynamisches Zusammenspiel von den primären Komponenten von Sprache und Kommunikation, als auch von Kultur und ihre weiteren Formen. Jeder einzelnen Komponente kommt eine essentielle Bedeutung im Bildungsprozess und in der Gesellschaftspositionierung im Allgemeinen zu. Wie mit dieser sprachlichen und kulturellen Verschiedenheit bildungspolitisch und schulisch in der kanadischen Provinz umgegangen wird, sei Thema der vorliegenden Arbeit.
Jannina Schreiber
Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Frauenstudien / Gender-Forschung, Note: 1,3, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: „Fussball macht Spass, ist einfach und fair. Wenn Du fit, gesund und cool sein willst, ist Fussball genau das Richtige!“, heißt es in einem Werbeslogan der Kampagne “Live Your Goals!“ Man könnte nun meinen, es handle sich hierbei um Maßnahmen der FIFA zur Nachwuchsgewinnung von jungen, sportlichen Männern, die schon immer davon träumen, Fußballprofi zu werden... Jedoch geht dieser Slogan mit folgenden Worten weiter: ,,Fußball ist ein Sport für Dich – Du und Deine Freundinnen, macht mit, damit es noch mehr werden! Such Dir ein Team, und wer weiß, vielleicht bist Du bei der nächsten FIFA Frauen-WeltmeisterschaftTM 2015 in Kanada schon mit dabei!“ Mit dieser Kampagne möchte die FIFA im Zuge der Frauenweltmeisterschaft 2011 die Chance nutzen, noch mehr junge Mädchen und Frauen dafür zu begeistern, die sonst durch die Männer bekannte Domäne des Fußballs zu erobern. Doch wie kommt dieses gesellschaftliche Bild zu Stande, dass Fußball ein „typischer“ Männersport sei? Der Frauenfußball schreibt heutzutage in Deutschland eine einzigartige Erfolgsgeschichte, obwohl es eine relativ junge Historie darstellt. Erst ab 1970 hat die Satzung des Deutschen Fußball-Bundes die Förderung des Frauenfußballs aufgenommen. Doch seit die Frauen-Nationalmannschaft 1982 ihr erstes Länderspiel bestritt, lieferten die Fußballerinnen viele Gründe zur Freude und begeisterten immer mehr Fans, sowohl national als auch international. Doch nicht nur der Fußball wird „vergeschlechtlicht“, sondern auch zahlreiche andere soziale Bereiche in unserer Gesellschaft.
Jannina Schreiber
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Philosophie - Sonstiges, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Aktuelle Bedrohungen bestimmen das Leben auf unserer Erde. Zahlreiche Kongresseinberufungen versuchen den globalen gegenwärtigen Gefahren entgegenzuwirken: weltweite Armutsbekämpfung, internationaler Kampf gegen Terror und Gewalt, Auswirkungen des Klimawandelt. Die Forderung nach einer neuen Ethik, nach neuen Wirtschaftserneuerungen und eine völkerbindende Politik stehen im Zentrum dieser internationalen Konferenzen. Dies lässt den Anschein zu, dass das Bewusstsein für diese Bedrohungen durchaus existent ist. Dennoch scheitern die Versuche der Gegenmaßnahmen der Akteure. Ferner bestimmten Naturkatastrophen, Ressourcenmangel, soziale Unruhen und vieles mehr das Leben der Menschen. Das Projekt der Moderne und das damit einhergehende technische Weltbild verdrängen die zentralen Fragen des Menschseins. Die Theodizeefrage nach dem Sein und Sinn der Menschen ist gewiss nicht neu, da der Mensch als kulturelles und formbares Wesen seit der Antike Gegenstand der bewussten Gestaltung ist. Doch die Menschen reagieren unterschiedlich auf die drohenden Gefahren mit veränderten Denk- und Verhaltensweisen. Welchen Stellenwert hat der an der Antike orientierte Humanismus in der heutigen Zeit und wird dieser den Anforderungen des 21. Jahrhunderts noch gerecht? Durch was kann das Bewusstsein für humanistisches Handeln wieder geweckt werden, welches ausschlaggebend für die Gestaltung der Gesellschaft ist? Es ist fragwürdig, ob der antike Humanitätsgedanke in der heutigen Gesellschaft noch eine Rolle spielt, da zahlreiche Aspekte, wie das Schwinden der griechisch-römischen Kultur und deren alte Sprachen, oder das Zurückgehen der Schüler humanistischer Gymnasien eine Phase des Umbruchs des politischen Bildungssystems verzeichnen. Lange galt die Antike als Vorbild in Philosophie, Rhetorik und zahlreichen weiteren Wissenschaften, welche heutige Grundlagen bezüglich des Mensch- und Weltbildes geschaffen haben. Kann man hier jedoch von einer unüberwindbaren Barriere für den traditionellen antiken Humanismus sprechen? Wenn ja, durch was könne diese gebrochen werden?
Jannina Schreiber
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Soziologie, Note: 1,3, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Migrationsprozesse und der damit einhergehende demographische Wandel tragen maßgeblich dazu bei, dass sich in vielen Staaten eine sprachliche und kulturelle heterogene Gesellschaft entwickelt. Kanada ist das zweitgrößte Land der Erde, weist die größte Prokopfeinwanderung der Welt auf und gilt damit als traditionelles Einwanderungsland. Auf die Herausforderungen der vorherrschenden multiethnischen Bevölkerungsstruktur antwortet Kanada seit vier Jahrzehnten mit der Philosophie und der Politik des Multikulturalismus. In dem kanadischen Mosaik stellt jedes einzelne Stück einen Teil jener multiethnischen Zusammensetzung dar, welche eine individuelle Sprache und Kultur mit in die einheimische Gesellschaft bringt. Mit dem Wandel der Zeit entsteht eine enorme Sprachen- und Kulturenvielfalt, welche zunehmend neue Herausforderungen an die Politik, Wirtschaft sowie an das einzelne Individuum in der Gesellschaft stellt. In dieser Pluralität erscheint sowohl ein dynamisches Zusammenspiel von den primären Komponenten von Sprache und Kommunikation, als auch von Kultur und ihre weiteren Formen. Jeder einzelnen Komponente kommt eine essentielle Bedeutung im Bildungsprozess und in der Gesellschaftspositionierung im Allgemeinen zu. Wie mit dieser sprachlichen und kulturellen Verschiedenheit bildungspolitisch und schulisch in der kanadischen Provinz umgegangen wird, sei Thema der vorliegenden Arbeit.
Jannina Schreiber
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Pädagogik - Hochschulwesen, Note: 1,0, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg (Bildungs- und Erziehungswissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Das Deutsche Hochschulsystem befindet sich im Umbruch. In Anbetracht zentraler Schlüsselwörter wie Profilbildung, Hochschulautonomie und Bologna-Prozess werden zahlreiche Reformvorhaben auf den Ebenen der Forschung, Lehre und der akademischen Selbstverwaltung durchgeführt. Hierbei greifen gegenwärtige Arbeiten klassische Gedanken zum soziologischen NI wiederholt auf. Die nötigen Impulse zu der Renaissance des NI in den Sozialwissenschaften geben zahlreiche Veränderungen innerhalb des Hochschulbereichs. Mit der Implementierung einer gestuften Studienstruktur mit international anerkannten Bachelor- und Masterabschlüssen soll das Ziel eines gemeinsamen europäischen Hochschulraumes realisiert werden. Die KMK hat am 12. Juni 2003 mit den „10 Thesen zur Bachelor- und Masterstruktur in Deutschland“ wesentliche Eckpunkte für diese Umstellung des deutschen Hochschulsystems festgelegt. Auf dieser Basis wurden im Oktober 2003 „Ländergemeinsame Strukturvorgaben gemäß § 9 Abs. 2 HRG für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen" verabschiedet. Doch wie kann es zu einer Angleichung von formalen Strukturen von Organisationen im deutschen Hochschulsektor kommen? Um dieser Frage nachzugehen, wird die Einführung von Bachelor- und Masterstudiengängen (BMS) in Deutschland fokussiert. Der Schwerpunkt dieser Arbeit besteht darin, die Strukturangleichung von den Organisationen des tertiären Bildungssektors mit dem klassischen Isomorphiemodell der neo-institutionalistischen Theorie zu erläutern. Daraus ergibt sich folgende Gliederung: Nach einer entsprechenden Einführung in die Thematik umfasst das Zweite Kapitel den theoretischen Rahmen, um die Bedeutung des neo-institutionalistischen Ansatzes zu verstehen. Ferner wird definiert, was genau sich hinter dem Label des soziologischen NI verbirgt und welche Schlüsselbegriffe eine essentielle Rolle spielen. Anschließend wird das klassische Isomorphiemodell von DiMaggio/Powell überprüft: Das Kapitel 3 dient dem Zweck, Möglichkeiten aufzuzeigen, inwiefern es zu einer Homogenisierung innerhalb des organisationalen Feldes von Hochschulen kommen kann. In Kapitel 4 wird ein abschließendes Resümee gezogen.
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