Aktuelle Entwicklung der CFC-Legislation (Hinzurechnungsbesteuerung) in ausgewählten Staaten Europas

diplom.de
Free sample

Inhaltsangabe:Einleitung: Die Globalisierung hat in den letzten Jahrzehnten dazu geführt, dass sowohl der Waren- als auch der Kapitalverkehr über die Landesgrenzen hinweg signifikant zugenommen haben. Besonders die Öffnung von Grenzen bezüglich des Kapitalflusses ist dabei von großer Bedeutung. Sie erleichtert multinationalen Unternehmen ihre Geschäfte, auch außerhalb ihres Heimatlandes, nach ihren Vorstellungen zu gestalten. Dazu gehört auch, dass Staaten eben diesen multinationalen Unternehmen einen Anreiz bieten möchten, Investitionen in diesem Staat zu tätigen, zum Beispiel indem man bestimmten Personengruppen oder Geschäftszweigen eine bevorzugte oder niedrigere Besteuerung anbietet. In Deutschland nennt man Staaten, die solche Steueranreize bieten, Steueroasen oder Niedrigsteuerstaaten, international ist von tax havens oder low- tax- regimes die Rede. Als klassische Steueroasen gelten unter anderem die Schweiz, Luxemburg, Liechtenstein, die Bahamas und die Bermudas. Viele Gesetzgeber sehen sich durch das Vorhandensein von Steueroasen gezwungen Maßnahmen zu ergreifen, um die Flucht in diese zu verhindern. Eine Maßnahme dabei ist die Einführung von Controlled Foreign Company- Regelungen (im Folgenden: CFC- Regeln, CFC- Gesetzgebung, anti- avoidance- rules oder Hinzurechnungsbesteuerung genannt). Als Controlled Foreign Companies (nachfolgend: CFCs) werden überwiegend Gesellschaften ( companies ) bezeichnet, die ihren Sitz im Ausland ( foreign ) haben und die von ihren im Inland ansässigen Gesellschaftern beherrscht ( controlled ) werden. Die CFC- Legislation hingegen stellt einen Sammelbegriff der steuerlichen Normen dar, die unter bestimmten Voraussetzungen die juristische Selbständigkeit der Unternehmen negiert und einen Zugriff des Sitzstaates des Anteilseigners auf die Gewinne der Gesellschaft ermöglicht. Vorreiter der CFC- Gesetzgebungen waren die USA, die ihre CFC- Rules mit den subpart F Regeln im Jahr 1962 einführten. Erst ca. zehn Jahre später folgte Deutschland, dessen Außensteuergesetz sich stark an den amerikanischen Vorschriften orientiert. Nach Deutschland folgten Frankreich und Großbritannien. Vor allem in den letzten Jahren hat die Anzahl der CFC- Gesetzgebungen deutlich zugenommen. 2006 konnten weltweit 19 Staaten eine CFC- Gesetzgebung vorweisen. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: InhaltsverzeichnisI AbbildungsverzeichnisV AbkürzungsverzeichnisVI 1.Einführung: Controlled Foreign Company- Legislation [...]
Read more
Loading...

Additional Information

Publisher
diplom.de
Read more
Published on
Apr 2, 2009
Read more
Pages
112
Read more
ISBN
9783836628259
Read more
Read more
Best For
Read more
Language
German
Read more
Genres
Business & Economics / Business Law
Business & Economics / General
Read more
Content Protection
This content is DRM free.
Read more
Eligible for Family Library

Reading information

Smartphones and Tablets

Install the Google Play Books app for Android and iPad/iPhone. It syncs automatically with your account and allows you to read online or offline wherever you are.

Laptops and Computers

You can read books purchased on Google Play using your computer's web browser.

eReaders and other devices

To read on e-ink devices like the Sony eReader or Barnes & Noble Nook, you'll need to download a file and transfer it to your device. Please follow the detailed Help center instructions to transfer the files to supported eReaders.
Inhaltsangabe:Einleitung: Die Aktiengesellschaft als Rechtsform für zumeist große Wirtschaftsunternehmen erlangt in der heutigen Zeit eine immer größere Bedeutung. Sie entspricht einerseits als Organisations- bzw. Finanzierungsform für Unternehmen, wie andererseits als unternehmerische Kapitalanlage für Sparer einem unabweisbaren Bedürfnis. Heute ist die AG bedeutender denn je, vor allem weil die Börsengängigkeit der Aktie immer wieder für die Attraktivität dieser Rechtsform sorgt. Außerdem hat die Novellierung des Aktiengesetzes im Jahr 1994 auf die Sonderbelange der „kleinen AG“ Rücksicht genommen. Damit hat der Gesetzgeber ein Angebot an die Praxis gemacht, das die Attraktivität der AG- Form für Nicht- Publikumsgesellschaften, insbesondere für relativ kleine Unternehmen erhöhte. Die AG stellt ein äußerst komplexes wirtschaftliches und juristisches Gebilde dar. Innerhalb ihres Gesamtgefüges besteht eine beträchtliche Anzahl unterschiedlicher bzw. divergierender Interessenlagen. Gleichsam als Machtblöcke stehen sich Vorstand, Aufsichtsrat und Hauptversammlung gegenüber, die jeweils versuchen ihre Interessen und wirtschaftlichen Belange in die Unternehmenspolitik einzubringen. Aus diesem Grund rückt das Verhältnis jener drei Gesellschaftsorgane zueinander in den Mittelpunkt, und es besteht das dringende Bedürfnis die Rechtmäßigkeit des Organverhaltens zu kontrollieren. Die Rechtmäßigkeitskontrolle ist auf der einen Seite sinnvoll und notwendig, weil das Verhältnis der Organe untereinander, insbesondere ihre Handlungs- und Entscheidungsaufgaben durch eine weitgehend zwingende Zuständigkeitsordnung bestimmt ist. Diese im einzelnen komplizierte Zuständigkeitsordnung der AG ist jedoch spannungsreich, und es sollten umfassende Kontrollmöglichkeiten in bezug auf die Einhaltung der Organkompetenzen und die Rechtmäßigkeit der Handlungen und Unterlassungen der Organe vorhanden sein. Nur dann ist ein effektiver Rechtsschutz für die Gesellschafter gewährleistet, und deren Vertrauen in ein wirtschaftsrechtskonformes Verhalten der Organe wird gestärkt. Auf der anderen Seite kann aufgrund der als notwendig erachteten Rechtssicherheit die damit verbundene gerichtliche Überprüfung der Organtätigkeiten erheblich den Funktionsablauf des Unternehmens beeinträchtigen. Angesichts des erhöhten Konfliktpotentials in AG’s werden bei Organstreitigkeiten in neuerer Zeit weit mehr als bisher Rechtsschutzmöglichkeiten vor den staatlichen Gerichten anerkannt. Damit entsteht [...]
Diplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich BWL - Recht, Note: 1,7, Westfälische Hochschule Gelsenkirchen, Bocholt, Recklingshausen, 53 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Dezember 2005 wurden die exklusiven Übertragungsrechte für die Fußball -Bundesliga aus der zentralen Vermarktung durch die DFL an den neu gegründeten Pay - TV Sender Arena vergeben. Bis dahin waren die deutschen Fußballfans daran gewöhnt, die Spiele der Bundesliga im Fernsehen entweder über den Pay - TV Sender Premiere live zu verfolgen, oder auf die Zusammenfassung der Spiele im Free - TV nach Beendigung des Spieltages zu warten. Für Premiere war der Verlust der Live-Übertragungsrechte zunächst verheerend. Der Premiere - Aktienkurs verlor am Tag der Vergabe der Übertragungsrechte an Arena fast 40 Prozent seines Wertes. Dennoch ist Premier an der derzeitigen Bundesligaübertragung beteiligt. Die Vergabe der Bundesliga - Übertragungsrechte für die Spielzeiten 2006/07 bis 2008/09 beinhaltete nämlich auch die Rechte der Übertragung per Internet - Protokoll (IP-TV), die sich die Deutsche Telekom sicherte und dazu eine Zusammenarbeit mit Premiere anstrebte. Hierin entstand ein Streitfall zwischen der DFL, Arena und Telekom/Premiere über den Umfang der Übertragungsrechte, dessen Entstehung bis hin zum europäischen Wettbewerbsrecht verfolgt werden kann. Die Europäische Kommission hat sich dem Thema der Zentralvermarktung der Übertragungsrechte von Sportveranstaltungen angenommen und im Januar 2005 eine Entscheidung für die Fußball - Bundesliga getroffen, nach der unter anderem die DFL die Fernseh- und Internetübertragungsrechte getrennt vergeben werden muss. Die vorliegende Arbeit soll die grundlegenden wettbewerbsrechtlichen Besonderheiten hinsichtlich der Übertragungsrechte der Fußball - Bundesliga im deutschen wie europäischen Wettbewerbsrecht aufzeigen. Dazu wird zunächst die wirtschaftliche Wertigkeit des (Fußball)Sports hinsichtlich der audiovisuellen Übertragung dargestellt. Des Weiteren wird aufgezeigt, wie sich die Fernsehübertragungen und-Berichterstattungen der Bundesliga entwickelt haben und heute dem fußballinteressierten Zuschauer präsentieren. Daraufhin wird die rechtliche Grundlage der Vergabe der Übertragungsrechte untersucht, und herausgestellt, wer aus welchen rechtlichen Gründen originärer Rechteinhaber der Übertragungsrechte ist. Zudem wird die aus der Vergabe resultierende Gestaltung des „Fernsehrechtevertrags“ vorgestellt. Die im Mittelpunkt dieser Arbeit stehende Frage nach der wettbewerbsrechtlichen Geltung der zentralen Vergabe der Übertragungsrechte an der Fußball - Bundesliga wird anschließend vorgestellt. [...]
Inhaltsangabe:Einleitung: Ausgehend von der Stellung und der Pflichten der Abschlussprüfer in Deutschland werden im folgenden die Regelungsansätze in Europa und den USA sowie die aktuelle Rechtslage in Deutschland unter Einbeziehung der Reformvorhaben der Bundesregierung und deren Auswirkungen auf die Tätigkeit der Abschlussprüfer gegenüberstellend diskutiert. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt dabei auf der Analyse der verschiedenen Regelungsansätze im Hinblick auf die Zulässigkeit der Erbringung von Zusatzleistungen und sonstigen Verbindungen zum Prüfungsmandanten. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: A.Einleitung1 B.Kontrollfunktion der Abschlussprüfer2 I.Stellung und Pflichten der Abschlussprüfer im Organisationsgefüge der Aktiengesellschaft2 1.Stellung der Abschlussprüfer2 a)Garant der öffentlichen Rechnungslegung2 b)Unterstützung des Aufsichtsrats bei der Wahrnehmung seiner Aufsichts- und Überwachungspflichten2 c)Unabhängiger und sachverständiger Berater des Aufsichtsrats bei der Beurteilung der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens bzw. Konzerns3 2.Pflichten der Abschlussprüfer4 a)Allgemeine Berufspflichte4 b)Jahresabschlussprüfung4 c)Sonderprüfungen6 II.Unabhängigkeit als Funktionsvoraussetzung6 1.Unabhängigkeit als elementare Pflicht6 2.Begriffsbestimmung7 3.Faktoren7 C.Abschlussprüfer als Berater9 I.Erscheinungsformen der Beratung9 1.Wirtschaftsberatung9 a)Unternehmensberatung9 b)Prüfungstätigkeit9 c)Aktuartätigkeit9 2.Steuerberatung / Erstellung der Steuerbilanz10 3.Rechtsberatungs- / -besorgungsbefugnis10 II.Verhältnis von Beratung und Prüfung11 1.Zusammenhang von Beratung und Prüfung11 2.Vorteile12 3.Risiken12 4.Regelungsansätze13 D.Rechtlicher Schutz der Unabhängigkeit von Abschlussprüfern15 I.Deutschland15 1.Gesetzliche Regelung15 a)Ausschlussgründe für natürliche Personen15 b)Ausschlussgründe für Prüfungsgesellschaften17 c)Ausschlussgründe bei der Prüfung von Konzernabschlüssen19 d)Haftung des Abschlussprüfers19 e)Berufsaufsicht19 2.Rechtsprechung20 a)„Allweiler“-Urteil des BGH vom 21.04.1997 – II ZR 317/9820 aa)Tatbestand20 bb)Entscheidungsgründe20 cc)Würdigung der Entscheidung21 b)„HypoVereinsbank“-Urteil des BGH vom 25.11.2002 – II ZR 49/0121 aa)Tatbestand21 bb)Entscheidungsgründe21 cc)Würdigung der Entscheidung und internationaler Vergleich23 3.Der Deutsche Corporate Governance Kodex25 a)Regelungsgegenstand25 b)Relevante Regelungen für den Abschlussprüfer26 c)Die [...]
In this sweeping narrative history from the Great Depression of the 1930s to the Great Recession of today, Caring for America rethinks both the history of the American welfare state from the perspective of care work and chronicles how home care workers eventually became one of the most vibrant forces in the American labor movement. Eileen Boris and Jennifer Klein demonstrate the ways in which law and social policy made home care a low-waged job that was stigmatized as welfare and relegated to the bottom of the medical hierarchy. For decades, these front-line caregivers labored in the shadows of a welfare state that shaped the conditions of the occupation. Disparate, often chaotic programs for home care, which allowed needy, elderly, and disabled people to avoid institutionalization, historically paid poverty wages to the African American and immigrant women who constituted the majority of the labor force. Yet policymakers and welfare administrators linked discourses of dependence and independence-claiming that such jobs would end clients' and workers' "dependence" on the state and provide a ticket to economic independence. The history of home care illuminates the fractured evolution of the modern American welfare state since the New Deal and its race, gender, and class fissures. It reveals why there is no adequate long-term care in America. Caring for America is much more than a history of social policy, however; it is also about a powerful contemporary social movement. At the front and center of the narrative are the workers-poor women of color-who have challenged the racial, social, and economic stigmas embedded in the system. Caring for America traces the intertwined, sometimes conflicting search of care providers and receivers for dignity, self-determination, and security. It highlights the senior citizen and independent living movements; the civil rights organizing of women on welfare and domestic workers; the battles of public sector unions; and the unionization of health and service workers. It rethinks the strategies of the U.S. labor movement in terms of a growing care work economy. Finally, it makes a powerful argument that care is a basic right for all and that care work merits a living wage.
In this sweeping narrative history from the Great Depression of the 1930s to the Great Recession of today, Caring for America rethinks both the history of the American welfare state from the perspective of care work and chronicles how home care workers eventually became one of the most vibrant forces in the American labor movement. Eileen Boris and Jennifer Klein demonstrate the ways in which law and social policy made home care a low-waged job that was stigmatized as welfare and relegated to the bottom of the medical hierarchy. For decades, these front-line caregivers labored in the shadows of a welfare state that shaped the conditions of the occupation. Disparate, often chaotic programs for home care, which allowed needy, elderly, and disabled people to avoid institutionalization, historically paid poverty wages to the African American and immigrant women who constituted the majority of the labor force. Yet policymakers and welfare administrators linked discourses of dependence and independence-claiming that such jobs would end clients' and workers' "dependence" on the state and provide a ticket to economic independence. The history of home care illuminates the fractured evolution of the modern American welfare state since the New Deal and its race, gender, and class fissures. It reveals why there is no adequate long-term care in America. Caring for America is much more than a history of social policy, however; it is also about a powerful contemporary social movement. At the front and center of the narrative are the workers-poor women of color-who have challenged the racial, social, and economic stigmas embedded in the system. Caring for America traces the intertwined, sometimes conflicting search of care providers and receivers for dignity, self-determination, and security. It highlights the senior citizen and independent living movements; the civil rights organizing of women on welfare and domestic workers; the battles of public sector unions; and the unionization of health and service workers. It rethinks the strategies of the U.S. labor movement in terms of a growing care work economy. Finally, it makes a powerful argument that care is a basic right for all and that care work merits a living wage.
The New Deal placed security at the center of American political and economic life by establishing an explicit partnership between the state, economy, and citizens. In America, unlike anywhere else in the world, most people depend overwhelmingly on private health insurance and employee benefits. The astounding rise of this phenomenon from before World War II, however, has been largely overlooked. In this powerful history of the American reliance on employment-based benefits, Jennifer Klein examines the interwoven politics of social provision and labor relations from the 1910s to the 1960s. Through a narrative that connects the commercial life insurance industry, the politics of Social Security, organized labor's quest for economic security, and the evolution of modern health insurance, she shows how the firm-centered welfare system emerged. Moreover, the imperatives of industrial relations, Klein argues, shaped public and private social security.

Looking closely at unions and communities, Klein uncovers the wide range of alternative, community-based health plans that had begun to germinate in the 1930s and 1940s but that eventually succumbed to commercial health insurance and pensions. She also illuminates the contests to define "security"--job security, health security, and old age security--following World War II.



For All These Rights traces the fate of the New Deal emphasis on social entitlement as the private sector competed with and emulated Roosevelt's Social Security program. Through the story of struggles over health security and old age security, social rights and the welfare state, it traces the fate of New Deal liberalism--as a set of ideas about the state, security, and labor rights--in the 1950s, the 1960s, and beyond.

©2018 GoogleSite Terms of ServicePrivacyDevelopersArtistsAbout Google
By purchasing this item, you are transacting with Google Payments and agreeing to the Google Payments Terms of Service and Privacy Notice.