Die Entwicklung der Mikrofinanzierung

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Obwohl in den Industrienationen ein eigenes Bankkonto eine Selbstverständlichkeit ist, variiert der Zugang zu grundlegenden Bankdienstleistungen in Schwellen- und Entwicklungsländern noch stark und ist meist nur Wenigen vorbehalten. Traditionelle Banken stellen in der Regel nur Kunden Kredite zur Verfügung, die Sicherheiten besitzen. Ein Großteil der Weltbevölkerung hat keinen Zugang zu Krediten. Mikrofinanzinstitute und die von ihnen zur Verfügung gestellten Mikrokredite änderten diese Situation. Spätestens seit die Vereinten Nationen 2005 das Internationale Jahr des Mikrokredits ausgerufen haben und Mohammad Yunus 2006 für die Gründung der Grameen Bank einen Nobelpreis erhalten hat, ist die Entwicklung rasant. Obwohl Mikrofinanzierung philanthropischen Ursprungs ist, rückt dabei immer mehr die Wirtschaftlichkeit in den Fokus. Das vorliegende Buch zeigt auf, welche Entwicklung Mikrofinanzierung durchlaufen hat und wie die Zukunftsaussichten sind. Darüber hinaus sollen in einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Thema auch die Herausforderungen und die Schwächen des Mikrofinanzierungsansatzes aufgezeigt werden.
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About the author

Jens Christoph Parker, geboren 1988 in Bremen, ist ein deutscher Politiker und Ökonom. Schwerpunkte seiner politischen Arbeit sind Europa und Finanzpolitik. Sein Studium der Wirtschaftswissenschaften führte ihn nach Frankfurt am Main und Potsdam. Praktische Erfahrungen im Finanzsektor konnte er bereits in unterschiedlichen Funktionen bei mehreren Unternehmen erlangen. Zu den Unternehmen gehören u.a. die Commerzbank und die Allianz. Das Thema der Mikrofinanzierung begegnete Jens Christoph Parker erstmalig als er für ein Jahr als Jugenddelegierter die deutsche Jugend bei den Vereinten Nationen vertreten durfte. Im Verlauf seiner Amtszeit konnte er sich mit zahlreichen globalen Akteuren der Mikrofinanzierung austauschen. Seitdem gehört die Entwicklung der Mikrofinanzierung zu seinen Hauptinteressen.
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Additional Information

Publisher
diplom.de
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Published on
Feb 1, 2015
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Pages
35
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ISBN
9783956849176
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Best For
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Language
German
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Genres
Business & Economics / Finance / General
Business & Economics / General
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Masterarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich BWL - Bank, Börse, Versicherung, Note: 1,4, Universität Potsdam (Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Finanzierung und Banken), Sprache: Deutsch, Abstract: Mehr als ein halbes Jahrzehnt nach dem Beginn der Finanzkrise im Jahr 2007 sind die negativen Auswirkungen auf die Realwirtschaft weiterhin existent. Eine hohe Arbeitslosigkeit und instabile öffentlichen Finanzen betreffen das Leben vieler Menschen. Als eine Lehre aus der Finanzkrise ist eine stärkere Regulierung des Bankensektors in den Fokus der gesellschaftlichen Debatte gerückt. Das Ziel ist die Sicherheit und Qualität der Produkte zu erhöhen. Mehrere Akteure des Bankensektors sehen diese Vorschläge kritisch. Sie vertreten die Position, dass eine stärkere Regulierung u.a. zu weniger Kreditvergabe und qualitativ schlechteren Produkten führen würde. Die politische Auseinandersetzung erschwert notwendige Verbesserungen. Unbeeinträchtigt von der Krise vergeben nachhaltige Kreditinstitute in Relation zu ihrer Bilanzgröße mehr Kredite an die Realwirtschaft als nicht nachhaltige Kreditinstitute. Ihr Kundenstamm wächst und ihre wirtschaftliche Entwicklung ist beachtlich. Die Entwicklung nachhaltiger Kreditinstitute wird getragen von einem gesellschaftlichen Wandel hin zu einer größeren Bedeutung von Nachhaltigkeit und der Verunsicherung von Kunden aufgrund der Finanzkrise.Im deutschen Bankensektor sind nachhaltige Kreditinstitute ein kleiner Faktor. Doch Krisen können Auslöser grundsätzlicher Veränderungen sein. Dennoch stehen nachhaltige Kreditinstitute nicht im Mittelpunkt der gesellschaftlichen Aufmerksamkeit. Die unterschiedlichen Strategien und Entwicklung werden kaum debattiert. Die Entwicklung nachhaltiger Kreditinstitute wird nicht gefördert. Dabei bietet die Betrachtung nachhaltiger Kreditinstitute potentiell wichtige Erkenntnisse für den gesamten Bankensektor. Daraus ergibt sich für diese Arbeit die Forschungsfrage, welche Strategien nachhaltige Kreditinstitute verfolgen. Auch soll untersucht werden, wie sich die nachhaltigen Kreditinstitute seit der Finanzkrise entwickelt haben. In Rahmen dieser Fragestellung werden die nachhaltigen Kreditinstitute im deutschen Bankensektor betrachtet. Zusätzlich erfolgt ein Vergleich mit weiteren nachhaltigen Kreditinstituten in der Europäischen Union. Der zeitliche Betrachtungshorizont sind die Jahre 2008 bis einschließlich 2012.
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich BWL - Bank, Börse, Versicherung, Note: 1,8, Universität Potsdam (Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Finanzierung und Banken), Veranstaltung: E-Finance, Sprache: Deutsch, Abstract: Geldwäsche ist die bewusste Überführung illegaler finanzieller Ressourcen in das legale Finanzsystem. Illegale finanzielle Ressourcen entstehen durch kriminelle Aktivitäten, wie zum Beispiel Drogenhandel. Berechnungen gehen davon aus, dass jährlich Geldwäsche mit einem globalen Volumen von ungefähr 2,22 Billionen € stattfindet. Geldwäsche führt zu steuerlichen Mindereinnahmen, unterstützt illegale Aktivitäten und kreiert Risiken für das Finanzsystem. Geldwäsche verursacht u.a. dadurch gesamtgesellschaftliche Belastungen und Risiken. Die konkreten Geldwäschemethoden passen sich u.a. den Entwicklung des Finanzsystems an. Eine solche Entwicklung sind zurzeit die mobilen Bezahlsysteme. Mobile Bezahlsysteme bieten unterschiedliche Möglichkeiten Zahlungen mit einem mobilen Endgerät vorzunehmen. Diese Arbeit stellt daher die Frage, welche Möglichkeiten mobile Bezahlsysteme zur Geldwäsche bieten und welche Maßnahmen dagegen ergriffen werden können. Dabei begrenzt sich die Arbeit bei der Betrachtung von den Grundzügen der Geldwäsche aufgrund der weiten Verbreitung auf das drei Phasen Modell. Bezüglich der potentiellen Maßnahmen wird sich auf die regulatorische, organisatorische und technische Ebene fokussiert. Die Beispiele sind zur Verdeutlichung inhaltlicher Aspekte ausgewählt.
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