Die drei Verständnisweisen der Erklärung (Logos) in Platons Theaitetos (206c-210d)

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Studienarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Philosophie - Philosophie der Antike, Note: gut -, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Philosophische Fakultät), Veranstaltung: Proseminar: Platon-Theaitetos, Sprache: Deutsch, Abstract: I) Einleitung Im Folgenden werde ich eine Untersuchung von Platons Dialog „Theaitetos“ vornehmen. Besonderes Augenmerk ist bei diesem Vorhaben auf das Ende des Dialoges zu richten, nämlich auf den Abschnitt 206c – 210 d. Der „Theaitetos“ ist zu den Meisterwerken der Weltliteratur zu rechnen. Platon verfasste ihn im reifen Mannesalter, vor seiner zweiten sizilischen Reise, die er im Jahre 367 unternahm. Um seine philosophischen Staatsideale realisiert zu sehen besuchte er Dionysios II., sah sich aber lediglich der Enttäuschung ausgesetzt. Der „Theaitetos“ folgte auf Platons wohl düstersten und rätselhaftesten Dialog, den „Parmenides“. Ersterer gilt als letztes Werk vor den Alterswerken, die mit dem „Sophistes“ beginnen, in welchem Platon die erkenntnistheoretische Problematik, in der „Politeia“ aufgenommen, im „Theaitetos“ aporetisch endend, zu einem adäquaten Ende führt. [...]
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Mar 24, 2002
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Pages
15
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ISBN
9783638117616
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Language
German
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Genres
Philosophy / History & Surveys / Ancient & Classical
Philosophy / History & Surveys / General
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts / Gegenwart, Note: keine, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Philosophisches Seminar), Veranstaltung: Richard Rorty – Politik und Pragmatismus, 5 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In seinem autobiografischen Essay „Wilde Orchideen und Trotzki“ aus dem Jahre 2000 skizziert der amerikanische Philosoph Richard Rorty den Weg seiner denkerischen Entwicklung vom infantilen Trotzkisten über die Platonliebe des Pubertierenden hin zum unorthodoxen Pragmatismus, in dessen Rahmen er heute für ein praxisorientiertes und säkulares Denken eintritt, welches in philosophischer Hinsicht den Objektivismus oder einen Glauben an nicht-weltliche Autoritäten rundweg ablehnt, und sich politisch der, mit dem deutschen Begriff der Sozialdemokratie zu charakterisierenden, Tradition Deweys verpflichtet sieht. Als vorrangigen Grund für die essayistische Retrospektive seines intellektuellen Werdegangs, welche en Gros an die eigenhändig gezogene Lebens- und Werksbilanz Friedrich Nietzsches im „Ecce Homo“ erinnert, gibt Rorty eingangs die Notwendigkeit einer politisch-philosophischen Rechtfertigung und einer damit einhergehenden Erklärung seiner Position an, die, vom intellektuellen Standpunkt her, „von der Rechten und Linken gleich weit entfernt“ sei. Während die konservative Kritik in bezug auf Rortys philosophische Argumente mit Ismen wie „Relativismus“, „Irrationalismus“ und „Dekonstruktivismus“ operiert, seiner „zynischen und nihilistischen Anschauung“ eine Untauglichkeit für die öffentliche demokratische Sprache attestiert und diese im Kampf gegen die Feinde der Demokratie für undienlich hält, so ist auch die Linke vom „Vokabular des Ironikers“ abgestoßen. Rorty, der sich zur solidarischen Initiative und zur Aktionsgebundenheit einer (von ihm) so genannten, bis in die 1960er Jahre existenten, „politischen Linken“ in der Nachfolge Whitmans und Deweys bekennt, subsumiert seine postmodernen sowie –marxistischen Kritiker unter dem Oberbegriff der „kulturellen Linken“ und etikettiert sie vorwurfsvoll mit den Siegeln „kontemplativ“ und „untätig“. Linke Gegner, wie Richard Bernstein, ordnen Rorty – entgegen seinem Selbstverständnis - dem Postmodernismus ironischerweise zu, werfen ihm den „Liberalismus eines kalten Kriegers“ vor, wohingegen Rorty selbst eben jenen vagen Terminus verwendet, um unter anderen den Politdenker und Linguisten Noam Chomsky zu brandmarken, der Amerika von einer faschistischen und korrupten Elite regiert sieht.
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Institut für Komparatistik), Sprache: Deutsch, Abstract: I. (S. 7-10) - fiktiver Biograf Serenus Zeitblom beginnt das Leben seines Freundes Adrian Leverkühn am 23. Mai 1943, drei Jahre nach dessen Tod, niederzuschreiben - 2. Weltkrieg: daher fraglich, ob die Schrift Europa jemals verlassen wird - Th. Mann beginnt den Dr. Faustus am selben Tag in Kalifornien zu schreiben - Zeitblom schreibt in Freising/Isar, er ist Lateinlehrer und Violinspieler - Dämonisches als Anteil am Genie wird von Zeitblom als Einfluss auf das Menschenleben geleugnet, ignoriert – er lässt sich nicht mit den „unteren Mächten“ ein - Lehrerberuf wg. NS-Herrschaft aufgegeben - Unterscheidung: lauteres (von Gott gegeben) versus unlauteres (vom Teufel?) Genie II. (S. 10-16) - Dr. phil. Serenus Zeitblom stellt sich dem Leser vor: *1883 in Kaisersaschern an d. Saale geboren - Vater Wolgemut Zeitblom: Apotheker, katholisch / Apotheke „Zum seligen Boten“ - Kaisersaschern: Katholiken + protestantisch-lutherische Majorität - Pfarrer Zwilling und Rabbiner Dr. Charlebach (klein, langbärtig, Kippa, Talmudist, von schärferem Verstand, als Pfarrer Zwilling) verkehren im Hause Zeitblom über den Geschäftsräumen der Apotheke: Weltoffenheit - Selbstcharakterisierung Zeitblom: 1. Katholizismus, 2. Humanismus - Leverkühn: Lutheraner - Naturwissenschaften (Lehrer dieser kann niemals wirklich Erzieher sein) - Geisteswissenschaften ( Zusammenhang mit dem Schönen, Lehrbaren; „sprachliche und humane Passion) - Musik – Geisterwelt = Vernunft gg. Gefahren / edle pädagogische Welt des Geistes (14) - Alle menschlichen Bereiche vom unteren Reich beeinflusst? – befruchtende Berührung (15) - Kultur als fromme, ordnende Einbeziehung des Nächtlich-Ungeheuren in den Kult der Götter - Ab 25. Lebensjahr: Latein/Griechisch/Geschichte-Lehrer in Kaisersaschern - Ab 1912 Freising: Gymnasialprofessor und Theologiedozent - Verheiratet mit Helene (geb. Ölhafen) [...]
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