Der Weg zur GASP und ihrer Verankerung im Maastrichter Vertrag 1969-1993: Standpunkte Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens

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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Europäische Union, Note: 2,3, Technische Universität Chemnitz (Politikwissenschaft – Internationale Politik), Veranstaltung: Europäische Sicherheitspolitik, 50 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Zusammenwachsen Europas bildet den integralen Bestandteil für die nächsten Generationen. Der europäische Gedanke scheint, so er in allen Bereichen Europas umgesetzt werden kann, die Kraft für eine wirtschaftliche sowie politische Einheit und eine gemeinsame Bewältigung bzw. Überwindung von Konflikten zu besitzen. Diesem Vorsatz stehen allerdings weitreichende, ungelöste Problemfelder gegenüber, die dieses Ziel höchst visionär anmuten lassen. Regionale Unruhen, Minderheitenkonflikte, ungleiche Ressourcenverteilung, Nationalismus, Macht- und Eliteninteressen, um nur einige davon zu nennen, sind längst nicht überwunden und bedürfen der Lösung. Dem Integrationsprozess Westeuropas, als einem Musterbeispiel zukünftigem Zusammenwachsens Europas, stehen vor allem Desintegrationsbestrebungen und Nationalitätenprobleme Osteuropas entgegen. Mit welchen Mitteln versucht Europa auf diese Entwicklungen zu reagieren, welche Verfahren aus dem bisherigen Integrationsprozess wurden entwickelt und erweitert, um auf die außen- und sicherheitspolitischen Fragen Europas eine Antwort zu geben und welche Probleme sind dabei zu überwinden? Welche Positionen trafen und treffen immer noch aufeinander? In dieser Arbeit soll versucht werden einen in den nächsten Jahren wohl zunehmend bedeutender werdenden Aspekt der europäischen Zusammenarbeit im Überblick zu schildern – den Weg zu einer Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik (GASP). Ein so weitreichendes Thema wird in diesem Rahmen nicht erschöpfend abgehandelt werden können. Im Folgenden wird die Entwicklung der Europäischen Politischen Zusammenarbeit (EPZ) und die Fortführung der EPZ als GASP 1969-1993 Gegenstand der Betrachtungen sein. Dabei soll die institutionelle Entwicklung der EPZ zur GASP skizziert und die Standpunkte Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens, als ausgewählte Mitgliedsstaaten, während der Verhandlungen zur Politischen Union erläutert werden. Vorangestellt wird ein kurzer Abriss zu den Anfängen des Integrationsprozesses nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Grundeinstellungen der Mitgliedsstaaten sind teilweise bis heute unverändert und daher nicht nur für die damaligen Bemühungen wichtig, sondern liefern auch das Verständnis für heutige Positionen. In dieser Entwicklung ist immer wieder das zögerliche Ringen um eine umfassende gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik ersichtlich. Es zeigt sich, dass die Defizite und Probleme der EPZ auch mit Maastricht nur unzureichend gelöst wurden.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Jun 5, 2008
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Pages
31
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ISBN
9783638058452
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Language
German
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Genres
Political Science / General
Political Science / International Relations / General
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Content Protection
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Jens Weis
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 2,0, Technische Universität Chemnitz, Veranstaltung: Proseminar: Einführung in die Geschichte des Mittelalters - Stadt und Pest, 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Bei der Beschäftigung mit der spätmittelalterlichen Geschichte findet ein Ereignis dieser Zeit besonderes Interesse der Forschung – das Auftreten der Großen Pest, auch als der Schwarze Tod oder das Große Sterben bezeichnet. Nichts fürchteten die Menschen jener Zeit mehr als diese Seuche. Sie prägte ihr Leben, ihre Hoffnungen und ihr Verhalten. Die Bevölkerung sah zu weiten Teilen den Grund für die vernichtende Katastrophe in der Strafe Gottes. Sie sollte die Menschen wieder zu ihrem maßvollen, gottesfürchtigen und demütigen Leben zurückführen. In der Kirche sahen die Menschen ihre Möglichkeit die schreckliche Seuche zu überwinden. Die Religiosität der mittelalterlichen Gesellschaft lässt dazu Fragen aufkommen. Wie ging der Klerus damals mit der Seuche um, welche Probleme gab es dabei und welche Lösungen hielt die Geistlichkeit für die Menschen bereit? Es wird in diesem Rahmen nicht möglich sein dieses Thema erschöpfend zu behandeln. Auf eine ausführliche Beschreibung der Pest als Krankheit wird verzichtet, ebenso werden die zahlreichen wirtschaftlichen, sozialen und demographischen Folgen des Schwarzen Todes nur in Bezug auf die Geistlichkeit Erwähnung finden. Im Folgenden soll gezeigt werden, wie der Papst und der übrige Klerus reagierten, welche Kritik an der Kirche hervorgerufen wurde und welche Folgeerscheinungen auftraten.
Jens Weis
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Russland, Länder der ehemal. Sowjetunion, Note: 2,0, Technische Universität Chemnitz (Philosophische Fakultät, Politikwissenschaft – Internationale Politik), Veranstaltung: Gegenwärtiger Terrorismus in Europa, 33 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit den Anschlägen auf das World Trade Center im September 2001 und dem Antiterrorkrieg der USA und ihrer Verbündeten ist jedem die Gefahr des internationalen Terrorismus bekannt. Nichts beschäftigt Politiker, Militärs und Medien zur Zeit mehr. Nach dem Ende des Ost-West- Konfliktes fiel das bipolare Bedrohungsdenken weg. Dies bedeutete jedoch kein Eintauchen in eine neue Phase des weltweiten Friedens. Anstatt dessen spaltet sich die Welt in multipolare Bedrohungsfelder auf. Zu diesen zählen regionale Unruhen, Minderheitenkonflikte, ungleiche Ressourcenverteilung, Nationalismus, Macht- und Eliteninteressen und Terrorismus. Die neuen Bedrohungen des Friedens werden nicht vorrangig durch zwischenstaatliche Kriege ausgetragen, sondern sind zunehmend innerstaatliche Konflikte. In diesen Szenarien ist es besonders schwer, Schuldige und Unschuldige voneinander zu trennen. Die Täter von heute können die Opfer von morgen werden. Die kriegerischen Aktionen beschränken sich nicht mehr nur auf den Balkan oder den Nahen Osten. Seit den Anschlägen des 11. September konzentrieren sich die Augen der Öffentlichkeit auf die Verfolgung des Al-Quaida Netzwerkes. Relativ unbeachtet bleiben dabei andere Regionen. Zu diesen zählt Tschetschenien. Die Bestrebungen der Tschetschenen werden von den Russen als Terrorismus im Zuge einer neuerlichen islamischen Wiedergeburt deklariert. Der Krieg gegen den Terrorismus ist dadurch zum Deckmantel für einen Terrorkrieg gegen Tschetschenien geworden. Die Tschetschenen selbst greifen zunehmend zu terroristischen Aktionen, um auf ihre Lage aufmerksam zu machen. Was beschreibt den Terrorismus in Tschetschenien oder inwiefern wird er nur als Begriff von Russland genutzt um das Unabhängigkeitsbestreben der Tschetschenen mit Gewalt zu unterdrücken? Welche Ereignisse ließen den Konflikt in den letzten Jahren eskalieren? Welchen Einfluss hat der Islam? Die Problematik gestaltet sich vielschichtig, alle Aspekte können in dieser Arbeit nicht aufgegriffen werden. Es soll der Versuch unternommen werden, anhand der beiden Tschetschenienkriege die heutige Lage zu skizzieren. Auf die jahrhundertlange Konfliktgeschichte kann an dieser Stelle nicht eingegangen werden. Im Anschluss daran soll der Einfluss des religiösen Faktors hinterfragt werden. Zunächst ist es notwendig, den Terrorismusbegriff zu beschreiben, um zu analysieren inwieweit es sich tatsächlich um Terrorismus handelt.
Martin Röw
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Sonstiges, Note: 2, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (Politik), Veranstaltung: Filmtheoretisches Forum - Politik im Spiegel des Spielfilms, 7 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Dieser Teil der vorliegenden Arbeit legt sich den Film „Thirteen Days“ von Roger Donaldson als Basis zugrunde. Er ist nicht bemüht einen groben Überblick über die Geschehnisse der Kubakrise zu geben. Diesen Anspruch hat er nicht und würde er auch nicht gerecht werden. Vielmehr soll versucht werden, einen ganz bestimmten Aspekt des Filmes herauszuarbeiten und zu hinterleuchten. Dieser Aspekt soll das Verhältnis zwischen den Stabschefs respektive dem Militär im allgemeinen und der politischen Führung der USA, sprich im besonderen John F. Kennedy, Robert Kennedy und Kenneth O`Donnell, sein. Die Fragen, denen die Arbeit versucht ist nachzugehen, sind „Wie werden die Beziehungen und Befehlsstrukturen zwischen den beiden Parteiungen dargestellt?“ und „Wie nah kommt das Gezeigte der historischen Wirklichkeit überhaupt?“ Dabei gilt ständig zu beachten, was die neuere Forschung als erwiesen ansieht beziehungsweise was der Dramaturgie, also der filmischen Darstellung geschuldet ist. Hierfür sollen sowohl wissenschaftliche Monographien zur Kubakrise als auch Biographien zu einzelnen Personen verwandt werden. Doch vor allem auch die Erfahrungen der beiden direkt involvierten Zeitgenossen Theodere Sorensen und Robert Kennedy wurden für eine genauere Beleuchtung zu Rate gezogen. Im weiteren soll also gezeigt werden, wie die Parteiungen dargestellt wurden, ob, welche und vor allem warum es Spannungen gegeben hat. Ziel soll es schlussendlich sein, eine Bewertung hinsichtlich der Realitätsnähe des Films in Bezug auf den zentralen Aspekt in Betracht ziehen und ermöglichen zu können. Dass die Literatur zu diesem Thema eher dünn gesät ist und man auf recht allgemeine Darstellungen zur Kubakrise zurückgreifen muss, ist bei der Betrachtung stets zu beachten.
Jens Weis
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Russland, Länder der ehemal. Sowjetunion, Note: 1,7, Technische Universität Chemnitz, Veranstaltung: Politische Systeme Osteuropas, 34 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Nach dem Zerfall der Sowjetunion stehen die postkommunistischen Nachfolgestaaten dem schwierigen wirtschaftlichen, sozialen und politischen Transformationsprozess gegenüber. Die Demokratisierungsprozesse der Nachfolgestaaten sind jedoch nicht alle von Erfolg gekrönt. Dem Musterbeispiel Polens und dem Modell des „Runden Tischs“ steht die Republik Belarus (Weißrussland) gegenüber. Die geographische Lage der Republik Belarus als Bindeglied zwischen Russland und der Europäischen Union lässt die Frage nach der politischen Perspektive dieses Landes, vor allem nach der EU-Osterweiterung zum 1. Mai 2004, besonders wichtig erscheinen. Anfängliche Fortschritte wurden in Weißrussland verstärkt unter dem Präsidenten Alexander Lukaschenko aufgegeben, sodass unter den derzeitigen Umständen eine erfolgreiche Transformation in weite Ferne gerückt ist. Um für die gegenwärtige Situation Erklärungsansätze zu finden, ist die Reduzierung auf die Person Lukaschenko ungenügend. Marktbeziehungen, internationalen Organisationen, sowie die russischen, weißrussischen und supranationalen Akteure bilden weitere wichtige Faktoren. Dabei stellt sich die Frage, ob sich Weißrussland an die Europäische Union anzunähern vermag oder ob es die stärkere Bindung zu Russland sucht. Wie kam es zur aktuellen Demokratisierungsmisere? Welche Ursachen sind für sie verantwortlich und wie verhalten sich die Akteure? Gibt es Möglichkeiten, den „alten“ Transformationsprozess fortzuführen?
Jens Weis
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nationalsozialismus, II. Weltkrieg, Note: 1,0, Technische Universität Chemnitz, Veranstaltung: Automobilindustrie und Massenmobilisierung im 20. Jh. Deutschland und Europa, 22 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Nach den Schrecken des Ersten Weltkrieges fiel es der deutschen Automobilindustrie schwer, die Entwicklungsdefizite gegenüber der ausländischen Konkurrenz aufzuholen. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten änderte sich diese Situation. Die verschleierten Aufrüstungspläne begünstigten den weiteren Ausbau der Automobilfirmen. Hitlers Ziel war es, die Massen nicht nur politisch zu mobilisieren, sondern ihnen auch mit Hilfe von Automobilien den Aufbruch in eine neue Zeit zu signalisieren. Der Bau der Autobahnen, wenngleich er in Wirklichkeit recht bescheiden ausfiel, wurde propagandistisch ausgenutzt, um die Massenmobilisierung zu verkünden. Damit dieses Ziel in allen Bereichen der Gesellschaft Anklang finden sollte, initiierte Hitler das Volkswagenprojekt. Ein billiger Kleinwagen sollte für jedermann erschwinglich sein und das Gefühl der Volksgemeinschaft manifestieren. Doch wie stark ließ sich die deutsche Automobilindustrie in die Rüstungswirtschaft einbinden? Welche Ziele und Probleme charakterisierten die Unternehmen während des Krieges? Und wie lang hielt das Arrangement mit dem NS-Regime tatsächlich an? In dieser Arbeit soll der Versuch unternommen werden, einige ausgewählte Unternehmen, wie die Adam Opel AG, die Daimler Benz AG und das Volkswagenwerk in der Kriegswirtschaft des Dritten Reiches zu skizzieren und aufzuzeigen, wie stark die Wirtschaft an das Regime gebunden wurde. Im Rahmen dieser Arbeit kann keine umfassende Darstellung aller Ereignisse erfolgen, so kann die Einbindung der sowjetischen Kriegsgefangenen und der enormen Anzahl der Fremd- und Zwangsarbeiter nicht umfassend behandelt werden. Anhand ausgewählter Verwaltungsstrukturen, wie dem Generalbevollmächtigten für den Arbeitseinsatz und dem Generalbevollmächtigten für das Kraftfahrzeugwesen sowie dem Reichsministerium für Bewaffnung und Munition soll die Wirtschaftspolitik und deren Probleme dargestellt werden. Die Automobilindustrie wurde maßgeblich von diesen drei Organen behindert bzw. gefördert. Diese Betrachtung muss vorangestellt werden, um die Schwierigkeiten der einzelnen Unternehmen in die Rahmenbedingungen einzuordnen.
Jens Weis
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Russland, Länder der ehemal. Sowjetunion, Note: 2,0, Technische Universität Chemnitz (Philosophische Fakultät, Politikwissenschaft – Internationale Politik), Veranstaltung: Gegenwärtiger Terrorismus in Europa, 33 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit den Anschlägen auf das World Trade Center im September 2001 und dem Antiterrorkrieg der USA und ihrer Verbündeten ist jedem die Gefahr des internationalen Terrorismus bekannt. Nichts beschäftigt Politiker, Militärs und Medien zur Zeit mehr. Nach dem Ende des Ost-West- Konfliktes fiel das bipolare Bedrohungsdenken weg. Dies bedeutete jedoch kein Eintauchen in eine neue Phase des weltweiten Friedens. Anstatt dessen spaltet sich die Welt in multipolare Bedrohungsfelder auf. Zu diesen zählen regionale Unruhen, Minderheitenkonflikte, ungleiche Ressourcenverteilung, Nationalismus, Macht- und Eliteninteressen und Terrorismus. Die neuen Bedrohungen des Friedens werden nicht vorrangig durch zwischenstaatliche Kriege ausgetragen, sondern sind zunehmend innerstaatliche Konflikte. In diesen Szenarien ist es besonders schwer, Schuldige und Unschuldige voneinander zu trennen. Die Täter von heute können die Opfer von morgen werden. Die kriegerischen Aktionen beschränken sich nicht mehr nur auf den Balkan oder den Nahen Osten. Seit den Anschlägen des 11. September konzentrieren sich die Augen der Öffentlichkeit auf die Verfolgung des Al-Quaida Netzwerkes. Relativ unbeachtet bleiben dabei andere Regionen. Zu diesen zählt Tschetschenien. Die Bestrebungen der Tschetschenen werden von den Russen als Terrorismus im Zuge einer neuerlichen islamischen Wiedergeburt deklariert. Der Krieg gegen den Terrorismus ist dadurch zum Deckmantel für einen Terrorkrieg gegen Tschetschenien geworden. Die Tschetschenen selbst greifen zunehmend zu terroristischen Aktionen, um auf ihre Lage aufmerksam zu machen. Was beschreibt den Terrorismus in Tschetschenien oder inwiefern wird er nur als Begriff von Russland genutzt um das Unabhängigkeitsbestreben der Tschetschenen mit Gewalt zu unterdrücken? Welche Ereignisse ließen den Konflikt in den letzten Jahren eskalieren? Welchen Einfluss hat der Islam? Die Problematik gestaltet sich vielschichtig, alle Aspekte können in dieser Arbeit nicht aufgegriffen werden. Es soll der Versuch unternommen werden, anhand der beiden Tschetschenienkriege die heutige Lage zu skizzieren. Auf die jahrhundertlange Konfliktgeschichte kann an dieser Stelle nicht eingegangen werden. Im Anschluss daran soll der Einfluss des religiösen Faktors hinterfragt werden. Zunächst ist es notwendig, den Terrorismusbegriff zu beschreiben, um zu analysieren inwieweit es sich tatsächlich um Terrorismus handelt.
Jens Weis
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Russland, Länder der ehemal. Sowjetunion, Note: 1,7, Technische Universität Chemnitz, Veranstaltung: Politische Systeme Osteuropas, 34 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Nach dem Zerfall der Sowjetunion stehen die postkommunistischen Nachfolgestaaten dem schwierigen wirtschaftlichen, sozialen und politischen Transformationsprozess gegenüber. Die Demokratisierungsprozesse der Nachfolgestaaten sind jedoch nicht alle von Erfolg gekrönt. Dem Musterbeispiel Polens und dem Modell des „Runden Tischs“ steht die Republik Belarus (Weißrussland) gegenüber. Die geographische Lage der Republik Belarus als Bindeglied zwischen Russland und der Europäischen Union lässt die Frage nach der politischen Perspektive dieses Landes, vor allem nach der EU-Osterweiterung zum 1. Mai 2004, besonders wichtig erscheinen. Anfängliche Fortschritte wurden in Weißrussland verstärkt unter dem Präsidenten Alexander Lukaschenko aufgegeben, sodass unter den derzeitigen Umständen eine erfolgreiche Transformation in weite Ferne gerückt ist. Um für die gegenwärtige Situation Erklärungsansätze zu finden, ist die Reduzierung auf die Person Lukaschenko ungenügend. Marktbeziehungen, internationalen Organisationen, sowie die russischen, weißrussischen und supranationalen Akteure bilden weitere wichtige Faktoren. Dabei stellt sich die Frage, ob sich Weißrussland an die Europäische Union anzunähern vermag oder ob es die stärkere Bindung zu Russland sucht. Wie kam es zur aktuellen Demokratisierungsmisere? Welche Ursachen sind für sie verantwortlich und wie verhalten sich die Akteure? Gibt es Möglichkeiten, den „alten“ Transformationsprozess fortzuführen?
Jens Weis
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 2,0, Technische Universität Chemnitz, Veranstaltung: Proseminar: Einführung in die Geschichte des Mittelalters - Stadt und Pest, 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Bei der Beschäftigung mit der spätmittelalterlichen Geschichte findet ein Ereignis dieser Zeit besonderes Interesse der Forschung – das Auftreten der Großen Pest, auch als der Schwarze Tod oder das Große Sterben bezeichnet. Nichts fürchteten die Menschen jener Zeit mehr als diese Seuche. Sie prägte ihr Leben, ihre Hoffnungen und ihr Verhalten. Die Bevölkerung sah zu weiten Teilen den Grund für die vernichtende Katastrophe in der Strafe Gottes. Sie sollte die Menschen wieder zu ihrem maßvollen, gottesfürchtigen und demütigen Leben zurückführen. In der Kirche sahen die Menschen ihre Möglichkeit die schreckliche Seuche zu überwinden. Die Religiosität der mittelalterlichen Gesellschaft lässt dazu Fragen aufkommen. Wie ging der Klerus damals mit der Seuche um, welche Probleme gab es dabei und welche Lösungen hielt die Geistlichkeit für die Menschen bereit? Es wird in diesem Rahmen nicht möglich sein dieses Thema erschöpfend zu behandeln. Auf eine ausführliche Beschreibung der Pest als Krankheit wird verzichtet, ebenso werden die zahlreichen wirtschaftlichen, sozialen und demographischen Folgen des Schwarzen Todes nur in Bezug auf die Geistlichkeit Erwähnung finden. Im Folgenden soll gezeigt werden, wie der Papst und der übrige Klerus reagierten, welche Kritik an der Kirche hervorgerufen wurde und welche Folgeerscheinungen auftraten.
Jens Weis
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 2,3, Technische Universität Chemnitz (Philosophische Fakultät), Veranstaltung: Heilige Menschen, 31 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Obwohl die Zeit des 5. und 6. Jahrhunderts, in der die sog. Völkerwanderung stattfand, gemeinhin als Zeit ungeordneter und willkürlicher Ereignisse charakterisiert wurde – nicht zuletzt aufgrund der sehr unzureichenden Quellenlage -, ist mittlerweile die Einsicht gereift, dass es sich vielmehr um eine Übergangsphase handelte. „Trotz aller Verluste an kulturellen, administrativen, wirtschaftlichen und geistigen Errungenschaften der Antike wird der Kulturzusammenhang zwischen der römischen Zeit und dem frühen Mittelalter gerade im Frankenreich deutlich spürbar.“ In diesem formierten sich neue Kräfte, die die römischen Verwaltungsstrukturen längst durchdrungen hatten, ohne ernsthaft integriert worden zu sein und nun die Schwächen Roms und das entstandene Machtvakuum für sich zu nutzen suchten. Welche Strukturen besaß das Christentum zu jener Zeit? Wie kam es zur engen Verbindung zwischen den geistlichen und den weltlichen Machthabern? Welche Faktoren begünstigten die Ausbreitung des Christentums unter den Germanen? Der Zugang zur Epoche des Frühmittelalters im Abendland gestaltet sich schwierig. Aus heutiger Sicht sind die gesellschaftlichen Prozesse und der Glaube der Menschen äußerst schwierig zu erahnen. Nachdem sich relativ gut auf die Entwicklung der antiken Gesellschaften, deren Kulten, Riten und staatlichen Strukturen schließen lässt, ist die Zeit ab dem 5. bis zum 9. Jahrhundert vergleichsweise schlecht analysiert. Darunter leidet die Geschichte des Frühmittelalters. Aufgrund der unzureichenden Quellenlage sind die heutigen Kenntnisse entweder gar nicht oder nur sehr fragmentiert überliefert. Fast alle Überlieferungen beschränken sich außerdem auf kirchliche Autoren und sind keinesfalls immer als authentisch anzusehen. Dies ist nicht verwunderlich, da die Gelehrten dieser Zeit ausschließlich Geistliche waren, die als einzige des Lesens und Schreibens mächtig waren. Für den Fortgang der Kirchengeschichte erwies es sich zudem bei einigen Überlieferungen anscheinend dienlicher, gewisse Darstellungen zu variieren oder schlichtweg zu fälschen. Letztlich bleiben aber auch darüber meist nur Spekulationen, denn die exakte Überprüfung scheitert an fehlenden Vergleichsquellen. Im Rahmen dieser Arbeit soll von einer Diskussion über den Beginn des Mittelalters Abstand genommen werden. Es wird sich hierbei mit dem Niedergang der römischen Macht durch den Einfall der Hunnen als Ausgangspunkt begnügt.
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