Die Frau mit dem Feuermal: Port Wine Stain, Ausgabe 2

spraybooks Verlag Bielfeldt + Bürger
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Seinen ersten Kriminalroman veröffentlichte Jerome Oster, 1943 in New Mexico geboren, vor fast 30 Jahren. Der Titel der ersten deutschen Ausgabe lautete »New York Babylon«, und rückblickend war damit bereits das durchgängige Thema des Autors benannt: New York – die Großstadt schlechthin, pulsierend, brodelnd, schrill und stets in maximalem Tempo. Ein Ehepaar überrascht einen Einbrecher in ihrer Wohnung. Es kommt zum Kampf, an dessen Ende zwei Tote zurückbleiben: der Einbrecher und der Hausherr. Die Ehefrau überlebt. Für die Polizei ist der Fall klar, aber der Reporter Charles Ives hat seine Zweifel, was den Tathergang betrifft. Er macht sich daran, das Puzzle einer recht verworrenen Geschichte zusammenzufügen ...
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About the author

Jerry Oster ist 1947 in New Mexico geboren, kommt als Zehnjähriger nach New York, besucht die High-School, später die Columbia University, belegt als Hauptfach englische Literatur. Danach hat er einen Job bei United Press International News Service, dann bei Reuters und schließlich bei den New York Daily News. Ein Journalist, ein Mann wie manche seiner Protagonisten. Jerry Oster war Polizeireporter, hat unzählige Tatorte aufgesucht und über alle möglichen Verbrechen geschrieben.
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Additional Information

Publisher
spraybooks Verlag Bielfeldt + Bürger
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Published on
Sep 20, 2017
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Pages
214
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ISBN
9783945684184
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Language
German
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Genres
Fiction / Crime
Fiction / Mystery & Detective / General
Fiction / Mystery & Detective / International Mystery & Crime
Fiction / Thrillers / Crime
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Saint Mike ist ein Konglomerat verschiedener Stimmen: Gerede, Gerede, Gerede, würde Detective "Jake" Neuman seufzen. Ausufernde Assoziationsketten, die eigentliche Geschichte ist in unzählige Geschichten eingebettet. Widersprüche bleiben bewusst stehen. Die Wahrheit gibt es ohnehin nicht. Was für den einen einschneidend war, ist für den anderen eine Episode. Zwei Frauen treffen aufeinander: Die FBI-Undercover-Agentin und die High-Society-Lady, die mit Koks dealt. Sie ähneln sich. Um ihren Kampf geht es. Die Männer um sie herum sind schwafelnde, geil sabbernde Witzfiguren. Lächerlich, wenn sie - wie in früheren Romanen Jerry Osters - wieder und wieder ihren Hack mit Frauen bejammern: "Sie joggte fünf Meilen vor dem Frühstück und spielte Squash nach der Arbeit. Am Wochenende machte sie Rucksacktouren, und im Sommer fuhr sie in den Himalaja zum hochalpinen Bergsteigen. Sie war Gourmet-Köchin, lizenzierte Barfrau, schneiderte ihre Sachen selbst - wenn sie wollte, denn sie war selbstverständlich Weltklasse im Shopping; sie hatte einen schwarzen Gürtel (Karate), ein Jura-Diplom (Harvard), promovierte gerade in Hochenergie-Physik in Princeton und in romanischer Philologie (Sorbonne). Und sie war auch de facto keine Jungfrau mehr, dennoch bevorzugte sie einen Vibrator, ein Orgasmotron. Barnes kannte ihren Typ; er hatte denselben geheiratet." Jerry Oster schreibt jetzt leichter, schneller und ironischer. Stärker als bisher vermittelt sich das Tempo, der Rap der Millionenstadt New York. Er hat - auf Filme übertragen - mit Schwarz/Weiß angefangen, eine kleine Geschichte erzählt, dann nahezu klassische Detectives eingeführt, the good and the ugly cop, seinen "Jake" Neuman zum crash gebracht, in Dolby-Stereo-Ton, eine Madonna / Dimanche-Story, ein Marathonlauf durch Manhattan, Lotto-Fieber und raffinierte Luder, mit Miami-Vice-Versatzstücken gearbeitet und präsentiert nun Video-Clips, gekonnt geschnitten, dem Thema entsprechend in vielen ausgelegten Linien Koks. That's it. Ein sympathisch lächelnder New Yorker, der keine spektakuläre Biographie vorweisen kann, aber aufregende Romane schreibt.
Saint Mike ist ein Konglomerat verschiedener Stimmen: Gerede, Gerede, Gerede, würde Detective "Jake" Neuman seufzen. Ausufernde Assoziationsketten, die eigentliche Geschichte ist in unzählige Geschichten eingebettet. Widersprüche bleiben bewusst stehen. Die Wahrheit gibt es ohnehin nicht. Was für den einen einschneidend war, ist für den anderen eine Episode. Zwei Frauen treffen aufeinander: Die FBI-Undercover-Agentin und die High-Society-Lady, die mit Koks dealt. Sie ähneln sich. Um ihren Kampf geht es. Die Männer um sie herum sind schwafelnde, geil sabbernde Witzfiguren. Lächerlich, wenn sie - wie in früheren Romanen Jerry Osters - wieder und wieder ihren Hack mit Frauen bejammern: "Sie joggte fünf Meilen vor dem Frühstück und spielte Squash nach der Arbeit. Am Wochenende machte sie Rucksacktouren, und im Sommer fuhr sie in den Himalaja zum hochalpinen Bergsteigen. Sie war Gourmet-Köchin, lizenzierte Barfrau, schneiderte ihre Sachen selbst - wenn sie wollte, denn sie war selbstverständlich Weltklasse im Shopping; sie hatte einen schwarzen Gürtel (Karate), ein Jura-Diplom (Harvard), promovierte gerade in Hochenergie-Physik in Princeton und in romanischer Philologie (Sorbonne). Und sie war auch de facto keine Jungfrau mehr, dennoch bevorzugte sie einen Vibrator, ein Orgasmotron. Barnes kannte ihren Typ; er hatte denselben geheiratet." Jerry Oster schreibt jetzt leichter, schneller und ironischer. Stärker als bisher vermittelt sich das Tempo, der Rap der Millionenstadt New York. Er hat - auf Filme übertragen - mit Schwarz/Weiß angefangen, eine kleine Geschichte erzählt, dann nahezu klassische Detectives eingeführt, the good and the ugly cop, seinen "Jake" Neuman zum crash gebracht, in Dolby-Stereo-Ton, eine Madonna / Dimanche-Story, ein Marathonlauf durch Manhattan, Lotto-Fieber und raffinierte Luder, mit Miami-Vice-Versatzstücken gearbeitet und präsentiert nun Video-Clips, gekonnt geschnitten, dem Thema entsprechend in vielen ausgelegten Linien Koks. That's it. Ein sympathisch lächelnder New Yorker, der keine spektakuläre Biographie vorweisen kann, aber aufregende Romane schreibt.
Detective Joe Cullen möchte nichts zu tun haben mit dem übertrieben ausgelassenen Theater der großen und kleinen Partys aus Anlass des St. Patrick’s Day – er nimmt sich frei und macht all die tausend Dinge, für die im Alltag kaum Zeit bleibt: die Wohnung aufräumen, in Ruhe einkaufen, ins (Programm-) Kino gehen und alte französische Filme sehen. Leider kommt alles anders, als er aus dem Café des Kinos Zeuge eines brutalen Mordes auf offener Straße wird. Was er zu dem Zeitpunkt noch nicht ahnt: zeitgleich passiert ein zweiter Mord. Und beides zusammen markiert den Beginn einer Kette von Ereignissen, die vieles ändern werden, auch für Joe Cullen. Genau in diesem Augenblick, genau in diesem beschissenen, gottverdammten Augenblick tauchte die Frühlingssonne hinter einer dicken, fetten Wolke auf, und das Sonnenlicht loderte durch die Balkontür herein, verschlang den Balkon, verwandelte den anderen Mann von einem Menschen in eine Silhouette, ein spinnenartiges Etwas, einen Alien, knochenlos, ektoplasmatisch. Das Licht blendete Cullen für einen Moment, und das wusste der andere. Er drehte wirbelte flog peitschte herum, hatte die Hände vor sich gestreckt, zusammengehalten, zielte richtete griff attackierte schoss ballerte feuerte. Woher die Kanone gekommen war – Cullen hatte nicht den geringsten beschissenen Schimmer. Hatte sie die ganze Zeit über in der Hand des Mannes gelegen oder hatte sie vorn in seinem Gürtel oder hinten in seiner Gesäßtasche gesteckt? Cullen hätte es bemerken müssen. Aber was spielte es schon für eine Rolle, auf lange Sicht gesehen, in einem größeren Rahmen? Der Kerl hatte eine Kanone, er hatte sie von irgendwoher gezogen, er schoss damit, schoss damit auf Cullen, 50 Jahre, nicht einfach nur ein Meilenstein, ein Endpunkt, und das war’s dann, was spielte es schon für eine Rolle? »Der Anfang ist ganz in Osters bewährter Manier gehalten: Riskanter Quereinstieg, unverständliche Gewalttat sehr blutdürstig, sehr brutal, aber nie voyeuristisch. Der Roman ist gekonnt waghalsig aufgebaut und von der ersten Seite an spannend. Alles ist geschmückt mit schier schnörkellosen Ab- und Ausschweifungen, die, obgleich sie sinnlos sind, den Plot ausmachen. Ich habe das Manuskript mit feministischer Faszination und literarischem Wohlwollen gelesen.« So die Autorin und Dramaturgin Uta-Maria Heim, nachdem sie für Rowohlt das amerikanische Manuskript gelesen hatte.
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