Beschneidung in der jüdischen Gemeinschaft. Eine wichtige Tradition oder sinnloser Brauch?

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Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Theologie - Sonstiges, Note: 1,0, Universität Potsdam (Institut für Lebensgestaltung Ethik und Religion), Sprache: Deutsch, Abstract: Als das Landesgericht im Sommer 2012 in Köln die Beschneidung eines muslimischen Jungen als rechtswidrig verurteilte, entbrannte in Deutschland eine Debatte über die religiöse Beschneidung sowohl bei Moslems, als auch bei Juden. Ergebnis dessen war, dass bereits am Ende des Jahres 2012 ein Gesetz erlassen wurde, welches die religiöse Beschneidung in Deutschland erlaubt. Damit endete die Diskussion jedoch nicht. Gegner der Beschneidung behaupten, es handele sich dabei um Körperverletzung und fragen sich, warum Eltern ihren Kindern so etwas Grausames antun können. Juden hingegen sehen die Beschneidung als jahrtausendealte Tradition an, die sie nicht aufgeben wollen. Aber ist es in der heutigen Zeit wirklich noch so wichtig einen jüdischen Jungen beschneiden zu lassen? Wiegen die negativen Folgen, welche einige Ärzte deklarieren, nicht viel mehr? Der Frage, ob es sich bei der Beschneidung um eine wichtige Tradition oder um einen sinnlosen, vielleicht sogar gefährlichen Brauch handelt, möchte ich bei der folgenden Arbeit nachgehen. Ich beschränke mich in meinen Ausführungen dabei auf die jüdische Beschneidung. Zu Beginn werde ich einen allgemeinen Überblick über die Zirkumzision geben, welcher Formen, Verbreitung, Herkunft, Alter und Gründe der Beschneidung enthält. Es folgt ein Abschnitt über die Beschneidung im Judentum, der sich damit befasst, wer überhaupt beschnitten wird und wie die Zeremonie, die sogenannte Brit Mila, abläuft. Danach wird darauf eingegangen, inwiefern die Beschneidung in den jüdischen Texten Tora und Talmud erwähnt wird. Die rechtliche Lage der Beschneidung und Kritik an dem neuen Paragraphen, sowie an der Tradition der jüdischen Gemeinschaft, folgen im Anschluss. Schließlich werden medizinische Vor- und Nachteile erläutert, ehe ein abschließendes Resümee die Arbeit beendet.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Mar 31, 2016
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Pages
22
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ISBN
9783668184725
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Language
German
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Genres
Religion / General
Religion / Theology
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Content Protection
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Antonia Zentgraf
Essay aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Theologie - Systematische Theologie, Note: 1,0, Justus-Liebig-Universität Gießen, Veranstaltung: Einführung in die Systematische Theologie, Sprache: Deutsch, Abstract: „Wir glauben an IHN, das Fliegende Spaghettimonster. ER hat die Welt erschaffen, [...]. ER hat [...] uns glauben gemacht, die Welt wäre entstanden und hätte sich selber geschaffen. [...] Wir sind die einzigen, die den wahren Glauben erkennen und weitergeben. Beten Sie IHN an, denn ER ist Schöpfer und der Herr in der Nudelsauce. RAmen!“ - Diese Zeilen klingen wie ein Glaubensbekenntnis. Doch hier wird statt von Gott von einem fliegenden „Spaghettimonster“, einem „Herr in der Nudelsauce“ und von „RAmen“ statt „Amen“ gesprochen. Laut dem Begründer Bobby Henderson ist das Fliegende Spaghettimonster (abgekürzt FSM) eine eigene Religion. Anhand der Begriffe Religion und Religiosität, die bereits in der Vorlesung des Wintersemesters 2010/2011 „Einführung in die systematische Theologie“ behandelt wurden, möchte ich erörtern, ob man das FSM wirklich als Religion bezeichnen kann. Es soll geschildert werden, was Religion und Religiosität jeweils ist und warum diese Begriffe nicht miteinander gleichzusetzen sind bzw. warum man sie von einander unterscheiden muss. Außerdem ist es für die Klärung der Frage, ob das FSM eine Religion ist, von Belang, die Entstehung bzw. den Entstehungsort von Religiosität zu diskutieren. Als erstes möchte ich darauf eingehen, in welchem Kontext das Fliegende Spaghettimonster entstanden ist.
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