Die soziologische Rolle von Alkoholmissbrauch in der deutschen Gesellschaft

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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Soziologie - Medizin und Gesundheit, Note: 1,3, APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft in Bremen, Sprache: Deutsch, Abstract: In der heutigen Zeit gewinnen Suchterkrankungen immer mehr an Bedeutung für die Gesellschaft. Es gibt zunehmend mehr Erkrankte und damit auch ein stetig wachsendes Bedürfnis von Unternehmen sich mit dieser Thematik auseinanderzusetzen. Es gibt viele unterschiedliche Suchtarten, dazu zählen nicht nur die Abhängigkeit von Substanzen, sondern auch von Glücksspiel, Kommunikation und vielem mehr. In dieser Arbeit soll vor allem die Thematik des Alkoholmissbrauchs näher beschrieben und am Fallbeispiel der Personalführung eines Universitätsklinikums näher erläutert werden. Zu diesem Zweck wird zu Beginn der Alkoholmissbrauch in Deutschland im Allgemeinen erklärt. Im weiteren Verlauf der Arbeit werden Erkenntnisse aus der soziologischen Theorie auf den Alkoholmissbrauch angewandt.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Mar 28, 2011
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Pages
22
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ISBN
9783640878277
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Language
German
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Genres
Medical / Public Health
Social Science / Sociology / General
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Der Gender Gap in der Lebenserwartung besteht schon seit Jahrhunderten und ist, wie wir in unserer Arbeit gezeigt haben, immer noch existent: Frauen leben länger als Männer. Obwohl sich die Lebenserwartung in manchen Gesellschaften beinahe verdoppelt hat, ist der Gender Gap nach wie vor festzustellen. In unserer Arbeit kommen wir zu dem Schluss, dass sich die Unterschiede in der Lebenserwartung von Männern und Frauen im Zeitablauf kontinuierlich verringern. Dies ist unserer Ansicht nach darauf zurückzuführen, dass sich die soziale Stellung der Geschlechter einander annähert, Frauen emanzipieren sich zunehmend, was sich in verschiedenen sozioökonomischen Determinanten der Lebenserwartung ausdrückt. Generell ist eine steigende Tendenz der Bruttonationaleinkommen im weltweiten Vergleich festzustellen, welche zu höheren Lebenserwartungen sowohl bei Männern als auch bei Frauen führt. Unsere Ergebnisse zeigen, dass Länder, die ein höheres Bruttonationaleinkommen aufweisen, auch einen größeren Gender Gap der Lebenserwartung haben. Wenn man also davon ausgeht, dass das höhere Nationaleinkommen den Gender Gap direkt beeinflusst, müsste man daraus schließen, dass bei konstant steigendem Bruttonationaleinkommen der Gender Gap immer größer werden müsste. Allerdings ist nicht klar, in welcher Richtung diese Beeinflussung stattfindet, ob der Gender Gap das Bruttonationaleinkommen oder das Bruttonationaleinkommen den Gender Gap beeinflusst. Diesem Ergebnis steht allerdings die zunehmend kleiner werdende Differenz in der Lebenserwartung von Männern und Frauen gegenüber. Dieses Resultat können wir nur darauf zurückführen, dass Frauen verstärkt die Verhaltensweisen von Männern übernehmen, was die Wichtigkeit des verhaltensbasierten Erklärungsstranges für den Gender Gap noch weiter unterstreicht. Unserer Auffassung nach liegt der von uns dokumentierte kleiner werdende Gender Gap der Lebenserwartung eher darin begründet, dass besonders in Entwicklungsländern der Kinder- und Säuglingssterblichkeit eine besondere Bedeutung zukommt. Daher profitieren Entwicklungsländern in einem ausgeprägten Maße von dem weltweit stetig wachsenden Bruttonationaleinkommen, da das höhere Einkommen besonders in ärmeren Ländern zu verbesserten sozialen Strukturen führt. Das daraus resultierende verbesserte Gesundheitssystem schränkt unter anderem die Säuglings- und Kindersterblichkeit, unter der Männer besonders stark leiden, ein, wodurch sich der Gender Gap schließt.
Der Gender Gap in der Lebenserwartung besteht schon seit Jahrhunderten und ist, wie wir in unserer Arbeit gezeigt haben, immer noch existent: Frauen leben länger als Männer. Obwohl sich die Lebenserwartung in manchen Gesellschaften beinahe verdoppelt hat, ist der Gender Gap nach wie vor festzustellen. In unserer Arbeit kommen wir zu dem Schluss, dass sich die Unterschiede in der Lebenserwartung von Männern und Frauen im Zeitablauf kontinuierlich verringern. Dies ist unserer Ansicht nach darauf zurückzuführen, dass sich die soziale Stellung der Geschlechter einander annähert, Frauen emanzipieren sich zunehmend, was sich in verschiedenen sozioökonomischen Determinanten der Lebenserwartung ausdrückt. Generell ist eine steigende Tendenz der Bruttonationaleinkommen im weltweiten Vergleich festzustellen, welche zu höheren Lebenserwartungen sowohl bei Männern als auch bei Frauen führt. Unsere Ergebnisse zeigen, dass Länder, die ein höheres Bruttonationaleinkommen aufweisen, auch einen größeren Gender Gap der Lebenserwartung haben. Wenn man also davon ausgeht, dass das höhere Nationaleinkommen den Gender Gap direkt beeinflusst, müsste man daraus schließen, dass bei konstant steigendem Bruttonationaleinkommen der Gender Gap immer größer werden müsste. Allerdings ist nicht klar, in welcher Richtung diese Beeinflussung stattfindet, ob der Gender Gap das Bruttonationaleinkommen oder das Bruttonationaleinkommen den Gender Gap beeinflusst. Diesem Ergebnis steht allerdings die zunehmend kleiner werdende Differenz in der Lebenserwartung von Männern und Frauen gegenüber. Dieses Resultat können wir nur darauf zurückführen, dass Frauen verstärkt die Verhaltensweisen von Männern übernehmen, was die Wichtigkeit des verhaltensbasierten Erklärungsstranges für den Gender Gap noch weiter unterstreicht. Unserer Auffassung nach liegt der von uns dokumentierte kleiner werdende Gender Gap der Lebenserwartung eher darin begründet, dass besonders in Entwicklungsländern der Kinder- und Säuglingssterblichkeit eine besondere Bedeutung zukommt. Daher profitieren Entwicklungsländern in einem ausgeprägten Maße von dem weltweit stetig wachsenden Bruttonationaleinkommen, da das höhere Einkommen besonders in ärmeren Ländern zu verbesserten sozialen Strukturen führt. Das daraus resultierende verbesserte Gesundheitssystem schränkt unter anderem die Säuglings- und Kindersterblichkeit, unter der Männer besonders stark leiden, ein, wodurch sich der Gender Gap schließt.
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