Das Indentgeschäft

Handels-Museum
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Publisher
Handels-Museum
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Published on
Dec 31, 1904
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Pages
45
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Language
German
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Der "Nachrichten- und Güterverkehr", der im Rahmen der "Handelshochschule" nun in zweiter Auflage erscheint, stellt eine betriebswirtschaftliche Behandlung der Verkehrslehre im engeren Sinne dar, indem er zeigt, wie und unter welchen Bedingungen sich die Geschäftsbeziehungen der Verkehrs-: unternehmungen mit dem Kaufmann abspielen. Das Buch soll weder eine volkswirtschaftliche noch eine volkswirtschafts politische Behandlung des Themas, und es soll auch keine Lehre vom inneren Betrieb der Verkehrsunternehmungen sein. Es betrachtet vielmehr die einzelnen Verkehrszweige vom Standpunkt des .Kaufmanns, und es soll damit diesem eine Hilfe bieten für seine Betätigung auf dem Gebiete des Verkehrs. Die Abfassung dieser Neuauflage stand großen Schwierig keiten gegenüber, weil der Verkehr erst wieder im Aufbau begriffen ist und weil vieles" was heute besteht, nur vorüber gehend Geltung besitzen wird. Wie die endgültige Gestaltung sein wird, läß,t sich zum großen Teil noch nicht absehen. Dazu kam, daß seit der ersten Auflage sich vieles so gründlich ge ändert hat, daß die Umarbeitung in einer Reihe von Kapiteln eine sehr tiefgehende sein mußte. Möge das Buch dazu beitragen, daß die Lehre vom Verkehr im engeren Sinne im Studium der jungen Kaufleute jenen Platz einnehme, der ihm zukommt. Manchem aber, der in der Wirtschaftspraxis steht, hoffe ich, durch das Buch ein Nach schlagewerk zu bieten, das ihm vielfach nützlich sein kann. Fra n k f u r t am Main, im Oktober 1951. H ellauer Hellauer. Nachrichten- und Güterverkehr 5 1 Einleitung: Verkehr im allgemeinen ). Staats- oder Privatbetrieb, Konkurrenz- oder Monopolbetrieb.
1. Die Handelsverkehrslehre und ihre Stellung im System der Betriebswirtschaitslehre Ha n deI s ver k ehr sie h r e 1) ist die Lehre vom Verkehr der Unternehmun gen untereinander durch Warenhandel. Sie ist ein Teil der Betriebswirtschafts lehre und betrachtet so nach den Handelsverkehr vom betriebswirtschaftlichen Standpunkt. Ihre Aufgabe ist es deshalb nicht, die volkswirtschaftlichen Aus wirkungen des Handels, d. h. die Auswirkung auf die Wirtschaft anderer als der am Handel unmittelbar Beteiligten, insbesondere auf die Gesamtwirtschaft eines Volkes zu verfolgen. Sie betrachtet vielmehr den Handel an und für sich als eine Tätigkeit mit besonderer Technik. Sie beobachtet, wie diese Tätigkeit be einflußt wird durch die Eigenart der Handeltreibenden, durch ihre Organisation und durch die Umwelt, sie zedgt die Methoden auf, nach denen der Handel ge trieben wird, und sie sucht die betriebswirtschaftlichen Wirkungen zu erkennen, die die verschiedenen Handelsmethoden unter verschiedenen Umständen für die Handeltreibenden ausüben. Die Handelsverkehrslehre kann ihre Erkenntnisse nach allgemeinen Ge~ichtspunkten fassen und ordnen. In diesem Falle bezeich nen wir sie als a11 gern ein e Ha n deI s ver k ehr sie h r e. Im vorliegen den Buch wird eine Allgemeine Handelsverkehrslehre geboten. Die Handelsver kehrslehre kann aber auch zeigen, wie sich der Handel in bestimmten Handels zweigen oder in bestimmten Erdgebieten abspielt. Das ist Aufgabe der S p e z - e 11 e n H a n dei s ver k ehr sie h r e.
Der "Nachrichten- und Güterverkehr", der im Rahmen der "Handelshochschule" nun in zweiter Auflage erscheint, stellt eine betriebswirtschaftliche Behandlung der Verkehrslehre im engeren Sinne dar, indem er zeigt, wie und unter welchen Bedingungen sich die Geschäftsbeziehungen der Verkehrs-: unternehmungen mit dem Kaufmann abspielen. Das Buch soll weder eine volkswirtschaftliche noch eine volkswirtschafts politische Behandlung des Themas, und es soll auch keine Lehre vom inneren Betrieb der Verkehrsunternehmungen sein. Es betrachtet vielmehr die einzelnen Verkehrszweige vom Standpunkt des .Kaufmanns, und es soll damit diesem eine Hilfe bieten für seine Betätigung auf dem Gebiete des Verkehrs. Die Abfassung dieser Neuauflage stand großen Schwierig keiten gegenüber, weil der Verkehr erst wieder im Aufbau begriffen ist und weil vieles" was heute besteht, nur vorüber gehend Geltung besitzen wird. Wie die endgültige Gestaltung sein wird, läß,t sich zum großen Teil noch nicht absehen. Dazu kam, daß seit der ersten Auflage sich vieles so gründlich ge ändert hat, daß die Umarbeitung in einer Reihe von Kapiteln eine sehr tiefgehende sein mußte. Möge das Buch dazu beitragen, daß die Lehre vom Verkehr im engeren Sinne im Studium der jungen Kaufleute jenen Platz einnehme, der ihm zukommt. Manchem aber, der in der Wirtschaftspraxis steht, hoffe ich, durch das Buch ein Nach schlagewerk zu bieten, das ihm vielfach nützlich sein kann. Fra n k f u r t am Main, im Oktober 1951. H ellauer Hellauer. Nachrichten- und Güterverkehr 5 1 Einleitung: Verkehr im allgemeinen ). Staats- oder Privatbetrieb, Konkurrenz- oder Monopolbetrieb.
Das vorliegende Buch ist aus einer Umarbeitung meines "Systems der Welt handelslehre", das in acht Auflagen auf dem Büchermarkt erschienen ist, entstanden. Seit dem ersten Erscheinen der "Welthandelslehre" sind vierzig Jahre vergangen. In der Zwischenzeit halben sich die Bezeichnungen der ein zelnen Teile der Betriebswirtschaftslehre gefestigt. Man unterscheidet heute ziemlich allgemein zwischen den zwei Hauptteilen: der "Betriebslehre" und der "Verkehrslehre", worüber in der "Einleitung" dieses Buches Näheres ausgeführt ist. Der TeiJ. der Verkehrslehre, der sich mit dem Warenhandel befaßt, wird als "Hande1sverkehrslehre" bezeichtn. et. Eine SIOlche enthält das vorliegende Buch, in dem aber der Außenhandel eine besonders eingehende Behandlung gefunden hat. Um das zum Ausdruck zu bringen, habe ich den alten Titel" Welthandelslehre", unter dem das Buch eingeführt ist, verwendet, habe aber diesem die Unterbezeichnung "HandeLsv, erkehrslehre mit beson derer Berücksichtigung des Außenhandels" hinzugefügt. Mancher wird vielleicht finden, daß in einer "Handelsverkehl'!Slehre" auch die Werbelehre, die Lehre vom Güterverkehr und die Lehre vom Kredit und Zahlungsverkehr - diese, soweit sie den Warenhandel betrifft - in besonderen Kapiteln hätten behandelt werden sollen. Eine eingehende Behand lung dieser Wissenszweige hätte jedoch den Rahmen des Werkes gesprengt Eine knappe oder bruchstückweise Behandlung in besonderen Kapiteln erscheint demgegenüber angesichts der gründliichen Darstellungen, die diese Gebiete schon gefunden haben, überflüssig und ziemlich wertlos. Ich darf darauf hinweisen, daß ich selbst ein Buch über "Nachrichten-und Güterver kehr" (erschienen im gleichen Verlag wie dieses Buch) herausgebracht habe. Der Kredit-und Zahlungsverkehr wurde im vorliegenden Buche unter "Zah lungsbedingungen", soweit es zum Verständnis dieser erforderlich ist, behandelt.
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