Popmusik als Teil der Narration im Film Donnie Darko von Richard Kelly

GRIN Verlag
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: 1,0, Universität Hamburg, 7 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Virginia, Oktober 1988: Ein sechzehnjähriger Schüler opfert sein Leben und rettet so unbemerkt die Welt. Donnie Darko. Gerade zurückgekehrt aus einem Parallel-Universum, weicht er nicht aus, als mitten in der Nacht eine Flugzeugturbine aus der Zukunft in sein Zimmer stürzt und ihn zerquetscht. Am nächsten Morgen steht Donnies Familie verstört im Vorgarten, Schaulustige beobachten die Bergung der Turbine aus dem Haus. Dazu erklingt ein Lied aus dem Off, das die Zuschauer kennen. Es scheint die Situation des gerade zu Ende gehenden Filmes zu beschreiben: Mad World. Es klingt jetzt noch trauriger als früher in den Achtziger Jahren, der Text ist in der Neu-Aufnahme von 2001 besser zu verstehen. Eine dünne Männerstimme weint fast zum Klavier: „...I find it kind of sad, the dreams in which I ́m dying are the best I ́ve ever had“ (vgl. Donnie Darko 2004) Plötzlich vermischt sich alles, das vertraute Lied, die Trauer über den Tod des jungen Filmhelden, die Ohnmacht gegenüber der Verlogenheit in Donnies Welt, melancholische Erinnerungen an die achtziger Jahre. Eine stark emotionale Erfahrung also, mit ausgelöst und mit getragen von einem eigentlich bekannten Popsong, der durch den neuen Kontext eine neue Bedeutung erhält. Doch nicht nur der Popsong erhält eine neue Bedeutung durch die Handlung des Films, sondern auch die Handlung gewinnt an Bedeutungsnuancen durch den Popsong. In Donnie Darko setzte Regisseur Richard Kelly diese gegenseitige Bedeu-tungsgebung von bekannter Popmusik und Handlung besonders effektiv ein. Im Folgenden soll anhand von vier Szenen aus dem Film untersucht werden, wie Kelly bekannte Popmusik als Teil der Narration nutzte.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Jun 2, 2008
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Pages
16
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ISBN
9783638056366
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Language
German
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Genres
Performing Arts / Film / General
Social Science / Media Studies
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Content Protection
This content is DRM protected.
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Julia Mierzwa
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: 1,3, Universität Hamburg, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Jahr 2004 übertrug die damalige Kulturstaatsministerin Christina Weiss das Aus-wahlverfahren für den höchst dotierten deutschen Kulturpreis an einen Verein, der sich erst im September 2003 gegründet hatte: Die Deutsche Filmakademie. Nach dem amerikanischen Vorbild, der Oscar-Verleihung, sollten auch in Deutschland fortan Filmschaffende als Mitglieder einer Akademie selbst abstimmen dürfen, wer aus ihren Reihen für den Deutschen Filmpreis nominiert wird und wer ihn letztlich gewinnt. Vorher hatte es immer wieder Kritik am Vergabeverfahren des Deutschen Filmpreises gegeben, denn seit seiner Einführung 1951 war es stets eine branchenfremde Kommis-sion aus Vertretern von Verbänden, Politik und auch den Kirchen gewesen, die allein entschieden hatte, wem der Deutsche Filmpreis zu gebühren hatte. Doch auch mit der Übertragung des Auswahlverfahrens für den Deutschen Filmpreis an die zweifelsohne fachkundigen Mitglieder der Deutschen Filmakademie ist die Kritik an der Vergabepraxis nicht abgerissen. Dabei kommt die Kritik seit 2004 vor allem aus den eigenen Reihen. Einige der prominenteren Mitglieder werden nicht müde, die Vergabe-praxis der Akademie sehr medienwirksam zu kritisieren, um dann im Zuge ihrer Kritik genauso öffentlich das Ende ihrer Mitgliedschaft zu verkünden. Aktuellstes und viel berichtetes Beispiel ist der am 20.1.08 in der Zeitschrift Focus zi-tierte Akademie-Austritt Til Schweigers (vgl. Pauli 2008). Nachdem er anschließend die Filmakademie mit Kritik überzogen hatte und die Gründung eines eigenen Filmpreises propagiert, bat Til Schweiger bereits drei Wochen später, am 10.2.08, vor dem Berlina-le Publikum und allen anwesenden Journalisten um seine Wiederaufnahme in die Deut-sche Filmakademie. Ein Verhalten wie dieses, das einer öffentlichen Unterwerfung gleichkommt, wirft unweigerlich die Frage auf, die Gegenstand dieser Hausarbeit sein soll: Welche Bedeutung hat die Deutsche Filmakademie für die Filmschaffenden in Deutschland?
Sascha Gnoss
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien, Note: 1,3, Rheinische Fachhochschule Köln, Veranstaltung: International Marketing and Media Management, Sprache: Deutsch, Abstract: The music industry is in the midst of change. This change has been triggered by the influence of new media, such as the Internet or mobile telephones, which contribute to an increasing digitalisation of society during the last years. The results of the growing digitalisation are changes in the consumer behaviour, new devices and also new sales channels. Supply and demand of music products is greater today than ever before; however, the music industry generates only little capital because of illegal downloads and small revenues of the digital music market (Thurner, 2010, pp.5). In the course of the digitalisation, new media plays a big role. Like Peter R. Scott and Mike Jacka put it: “social media is the set of Web-based broadcast technologies that enable the democratization of content, giving people the ability to emerge from consumer of content to publishers” (Scott and Jacka, 2011, pp.5). Due to social media, people have the opportunity to communicate with people all over the world, to share pictures, videos, and audio files (Safko and Brake, 2009, pp.6). Interesting songs or videos are going to spread rapidly from YouTube within social networks like Facebook and Twitter. Therefore, unknown artists can become stars overnight (Urbanowizc, 2013). The digitalisation and social media have changed the framework of the music industry and because of that the management topics of the music companies changed as well. This assignment identifies and discusses the management topics a company has to deal with in the music industry in the digital age. In chapter one the author explains the new framework of the web 2.0 and therefore the changing consumption habits of the consumer. Also the paper identifies the changes of the consumption of music by social media. In chapter two in the scope of this assignment, old and new communication models will be presented and analysed. Also the important management topics will be explained and further the effect on the music industry will be established. For exemplification of both subjects the author makes use of the company Pandora Internet Radio.
Julia Mierzwa
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: 1,3, Universität Hamburg, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Jahr 2004 übertrug die damalige Kulturstaatsministerin Christina Weiss das Aus-wahlverfahren für den höchst dotierten deutschen Kulturpreis an einen Verein, der sich erst im September 2003 gegründet hatte: Die Deutsche Filmakademie. Nach dem amerikanischen Vorbild, der Oscar-Verleihung, sollten auch in Deutschland fortan Filmschaffende als Mitglieder einer Akademie selbst abstimmen dürfen, wer aus ihren Reihen für den Deutschen Filmpreis nominiert wird und wer ihn letztlich gewinnt. Vorher hatte es immer wieder Kritik am Vergabeverfahren des Deutschen Filmpreises gegeben, denn seit seiner Einführung 1951 war es stets eine branchenfremde Kommis-sion aus Vertretern von Verbänden, Politik und auch den Kirchen gewesen, die allein entschieden hatte, wem der Deutsche Filmpreis zu gebühren hatte. Doch auch mit der Übertragung des Auswahlverfahrens für den Deutschen Filmpreis an die zweifelsohne fachkundigen Mitglieder der Deutschen Filmakademie ist die Kritik an der Vergabepraxis nicht abgerissen. Dabei kommt die Kritik seit 2004 vor allem aus den eigenen Reihen. Einige der prominenteren Mitglieder werden nicht müde, die Vergabe-praxis der Akademie sehr medienwirksam zu kritisieren, um dann im Zuge ihrer Kritik genauso öffentlich das Ende ihrer Mitgliedschaft zu verkünden. Aktuellstes und viel berichtetes Beispiel ist der am 20.1.08 in der Zeitschrift Focus zi-tierte Akademie-Austritt Til Schweigers (vgl. Pauli 2008). Nachdem er anschließend die Filmakademie mit Kritik überzogen hatte und die Gründung eines eigenen Filmpreises propagiert, bat Til Schweiger bereits drei Wochen später, am 10.2.08, vor dem Berlina-le Publikum und allen anwesenden Journalisten um seine Wiederaufnahme in die Deut-sche Filmakademie. Ein Verhalten wie dieses, das einer öffentlichen Unterwerfung gleichkommt, wirft unweigerlich die Frage auf, die Gegenstand dieser Hausarbeit sein soll: Welche Bedeutung hat die Deutsche Filmakademie für die Filmschaffenden in Deutschland?
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