Jack the Ripper und Kriminalität im viktorianischen London: “Yours truly Jack the Ripper”

GRIN Verlag
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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 2,0, Ruhr-Universität Bochum, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Morde Jack the Rippers, die im ausgehenden 19. Jahrhundert im Londoner Armenviertel Whitechapel stattfanden, gelten bis heute auf der ganzen Welt als ein Mysterium. Die Theorien die im Laufe der Jahre um die niemals aufgeklärten Morde entstanden sind füllen heute ganze Bücherregale. Selbst in Film und Fernsehen greift man gerne auf die Geschichte des Rippers zurück. Die meisten Arbeiten beschäftigen sich mit der Frage wer dieser Mensch war, der fünf Frauen auf so grausame Weise umbrachte. In dieser Arbeit soll es jedoch nicht darum gehen, sich an etwaigen Täterdiskussionen zu beteiligen. Vielmehr soll die Einordnung Jack the Rippers in die viktorianische Sichtweise gegenüber der Kriminalität im Fokus stehen. Die Frage wird sein, inwieweit Jack the Ripper dem Bild der Londoner criminal class entspricht. Die Arbeit ist zu diesem Zweck in zwei Teile aufgeteilt. Im ersten Teil werden sowohl die Londoner Unterschicht als auch die gesellschaftliche Sicht auf Kriminalität thematisiert, um eine Grundlage zu schaffen. Dabei wird darüber hinaus das Konzept der criminal class angesprochen. Im zweiten Teil der Arbeit werden zunächst die Whitechapel Morde behandelt, um anschließend verschiedene Theorien näher zu betrachten. Mit letzteren wurde der Versuch unternommen, Jack the Ripper gesellschaftlich näher zu bestimmen. Ausgehend davon wird in einem Fazit versucht, eine Einschätzung zu seiner Zugehörigkeit zur criminal class vorzunehmen. Gelöst von den beiden beschriebenen Hauptteilen wird sich die Arbeit der Frage widmen, inwieweit es sich für einen Historiker lohnt sich mit Kriminalitätsgeschichte zu beschäftigen.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Mar 4, 2013
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Pages
19
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ISBN
9783656381976
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Language
German
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Genres
History / Europe / General
History / Modern / 16th Century
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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 2,0, Ruhr-Universität Bochum, Sprache: Deutsch, Abstract: Das übergeordnete Thema der folgenden Arbeit „Mittelalterliche Imperientheorien“ ist spezieller, als es auf dem ersten Blick vielleicht wirken mag. Anders als für die Neuzeit, gibt es für das Mittelalter keine konkreten theoretischen Aufzeichnungen darüber, wie ein Imperium bzw. eine imperiale Herrschaft im Idealfall aufgebaut werden musste. Wir haben es in dieser Zeit vielmehr mit einer Herrschaft zu tun, welche sich in hohem Maße auf verschiedene Legitimationsansätze und vor allem auf Erfahrung stützt. Trotz der eben erwähnten fehlenden staatstheoretischen Schriften zum Imperium im Mittelalter, gibt es durchaus konkrete Beispiele, welche auf den Versuch hindeuten, einen geordneten Rahmen für ein Imperium schaffen zu wollen. Bei deren Erläuterung wird im weiteren Verlauf Friedrich Barbarossa, von 1155 bis 1190 deutsch-römischer Kaiser, eine entscheidende Rolle spielen. Ausgehend von der Beschäftigung, mit den Versuchen das Reich auf eine theoretische Grundlage zu stellen, ist es unerlässlich, sich mit den Besonderheiten des mittelalterlichen Imperiums auseinanderzusetzen. Die Arbeit wird sich, im Hinblick auf die Beschäftigung mit dem mittelalterlichen Imperium, auf das Reich des lateinischen Mittelalters beschränken. Bevor jedoch das römisch-deutsche Kaiserreich näher thematisiert wird, müssen die Begriffe „Imperium“ und „imperiale Herrschaft“ in groben Zügen geklärt werden, um für diese einen theoretischen Rahmen aufzustellen, mit welchem das mittelalterliche Imperium verglichen werden kann. Anschließend wird die Wiederherstellung des antiken römischen Kaisertums und die Anknüpfung an das alte römische Reich in den Vordergrund rücken. Ausgangspunkt ist hier die Kaiserkrönung Karls des Großen im Jahre 800. Ausgehend davon, wird in einem neuen Abschnitt die Legitimation des römisch-deutschen Kaisertums thematisiert werden. Um die allgemeine Beschäftigung mit dem mittelalterlichen Imperium zu Ende zu führen, gilt es noch die Probleme eben dieses Imperiums zu behandeln. Abschließend werden die gesammelten Erkenntnisse aus der Betrachtung des römisch-deutschen Kaiserreiches in einem Zwischenfazit zusammengefasst. Im zweiten Teil der Arbeit geht es dann um den Versuch der Staufer, ins besondere in Person von Friedrich I. Barbarossa, ihr Kaisertum auf eine theoretische Grundlage zu stellen und ihren Anspruch auch imperiale Herrschaft greifbar zu machen.
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,3, Ruhr-Universität Bochum, Sprache: Deutsch, Abstract: Am 27. November des Jahres 1095 rief Papst Urban II. die lateinische Christenheit in Clermont zur Befreiung des Heiligen Landes auf, welches bereits in den 630er Jahren, im Zuge der islamischen Expansion, in arabischen Besitz übergegangen war. Mit seinem Aufruf zu einer bewaffneten Pilgerfahrt nach Jerusalem, um die heiligen Stätten aller Muslime, Juden und Christen wieder unter christliche Herrschaft zu bringen, schlug der Papst ein neues und noch heute sehr bedeutendes Kapitel in der Geschichte des Mittelalters auf. Die Folge war eine Massenbewegung, welche später als Erster Kreuzzug in die Geschichte eingehen sollte. In den folgenden Jahrzehnten und Jahrhunderten kam es daraufhin immer wieder zum Aufruf und der Durchführung von Kreuzzügen. Seit jeher handelt es sich bei der Kreuzzugsforschung um ein Gebiet der Geschichtswissenschaft und Mittelalterforschung, welches ein enormes Konfliktpotenzial besitzt, da schon allein die Frage nach der Definition eines Kriegszugs als Kreuzzug Raum für eine Vielzahl von Meinungen bietet. Das liegt auch an der Tatsache, dass es sich bei der Ära der Kreuzzüge um einen ausgiebig beforschten Abschnitt der Geschichte handelt, der vor allem in der heutigen Zeit, in deren Gesellschaft der Begriff des Heiligen Krieges zu einem Reizthema avanciert ist, immer wieder in den Fokus der breiten Öffentlichkeit gerückt wird. Die folgende Arbeit wird sich jedoch nicht damit beschäftigen, etwaige Kreuzzugstheorien und Definitionen näher zu beleuchten und auf die oben angesprochenen verschiedenen Kriegszüge anzuwenden. Ferner wird sie nicht auf die religiösen und kulturellen Auswirkungen der Kreuzzüge eingehen. Vielmehr soll ein Aspekt der Kreuzzüge näher beleuchtet werden, der in der bisherigen Kreuzzugsforschung überraschenderweise viel weniger Aufmerksamkeit erhalten hat, als ihm wohlmöglich gebührt. Dabei handelt es sich um die Logistik eines Kreuzzugs, welche für die Reise von existentieller Bedeutung war und trotz der vergleichsweise geringen Beachtung naturgemäß die Grundlage des gesamten Unterfangens bildete. In der Arbeit soll es demnach darum gehen, die logistischen Aspekte einer solchen Unternehmung genauer zu untersuchen. Um diese Recherche in dem begrenzten Rahmen der Arbeit adäquat leisten zu können, werden sich die Ausarbeitungen auf den bereits erwähnten Startpunkt der gesamten Kreuzzugsbewegung, den Ersten Kreuzzug, beschränken.[...]
„... denke Dir einmal einen Raum von ungefähr 11 Schritt Länge 9 Schritt Breite, 8 Fuß hoch, an beiden Seiten mit den Schlafstellen oder Coyen versehn, von denen immer 2 von Brettern genagel übereinander sind, (...) wo in jeder Coye 10 Mann liegen, 5 oben und 5 unten, denke Dir nun diesen Raum zwischen den Reihen Coyen in der Breite von Schritten, in dessen Mitte aber noch die Kisten und Koffer der Auswanderer aufgestapelt sind, die aber auch noch an den Coyen entlang stehen, und Du wirst einsehen dass gerade noch soviel Platz ist dass man mit einiger Vorsicht rund um die Kisten ein Mann hoch gehen kann! – Denke Dir nun in diesem Raum bei schlechter Witterung 100 und ungefähr 10 bis 15 Auswanderer eingeschlossen, denke Dir ihre Ausdünstung das Lachen Toben, Uebergeben, Lamentiren, Kinderschreien etc., etc., und Du wirst dann ein ziemlich treues Bild dieses Raumes haben!“Rund sieben Millionen Menschen wagten zwischen 1818 und 1914 von Bremerhaven aus den Weg nach Amerika – in die neue Welt –, mehr als 90% gingen in die USA. Hinter dieser Zahl verbergen sich Schicksale und Geschichten, die sich am authentischsten anhand der Beschreibungen der Auswanderer selbst nachzeichnen lassen. Tanja Fittkau rekonstruiert in ihrer vorliegenden Studie mit Hilfe von bisher weitgehend unveröffentlichten Briefen, Tagebüchern, Reiseberichten und Prozessakten die Bedingungen an Bord der Auswandererschiffe im 19. Jahrhundert. Krankheiten, mangelhafte Verpflegung und Hygiene, die unterschiedliche Unterbringung von 'Zwischendecklern' und 'Kajütspassagieren', gewalttätige Seeleute und Zwistigkeiten unter den auf engstem Raum zusammengepferchten Reisenden – all das waren heute kaum vorstellbare Gefahren und Strapazen, die die Auswanderer auf ihrer oft wochenlangen Überfahrt zu überstehen hatten. Tanja Fittkau leistet im wahrsten Sinne des Wortes Pionierarbeit, denn die lange Zeit, die die Auswanderer an Bord der Schiffe verbracht haben, ist bislang weitgehend unerforscht.
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nationalsozialismus, II. Weltkrieg, Note: 1,3, Ruhr-Universität Bochum, Sprache: Deutsch, Abstract: „Mit den Konfessionen, ob nun diese oder jene: das ist alles gleich. Das hat keine Zukunft mehr. Für die Deutschen jedenfalls nicht. Der Faschismus mag in Gottes Namen seinen Frieden mit der Kirche machen. Ich werde das auch tun. Warum nicht? Das wird mich nicht abhalten, mit Stumpf und Stiel, mit allen Wurzeln und Fasern das Christentum in Deutschland auszurotten (...) Die katholische Kirche ist schon etwas Großes. (...) Doch nun ist ihre Zeit um! Das wissen die Pfaffen selbst. Klug genug sind sie, das einzusehen und sich nicht auf einen Kampf einzulassen. Tun sie es doch, ich werde bestimmt keine Märtyrer aus ihnen machen. Zu simplen Verbrechern werden wir sie stempeln. Ich werde ihnen die ehrbare Maske vom Gesicht reißen. Und wenn das nicht genügt, werde ich sie lächerlich und verächtlich machen.“ Dieses angebliche Zitat Hitlers, ist dem Werk des kurzzeitigen NSDAP Mitgliedes, Hermann Rauschning, „Gespräche mit Hitler“ aus dem Jahre 1940 zu entnehmen. Zwar bestehen seit 1984 bekanntermaßen erhebliche Zweifel an der Authentizität dieses Buches, welche soweit gehen, dass es als „dreiste“ Fälschung bezeichnet wird, jedoch stellt sich auch die Frage, ob in den vermeintlichen Zitaten Hitlers nicht doch ein Funke Wahrheit steckt. Kann es nicht sein, dass sie eine zeitgenössische Tatsache aufgreifen und in gewisser Weise widerspiegeln? Obwohl es in der folgenden Arbeit nicht darum gehen soll, sich intensiv mit dem Wahrheitsgehalt von Rauschnings Werk auseinanderzusetzen, liefert das oben aufgeführte Zitat doch einen Denkanstoß bezüglich der Zukunftsperspektive der nationalsozialistischen Religionspolitik. Während zahlreiche politische Bereiche des dritten Reichs, wie die Geo-, Wirtschafts- oder Baupolitik, aus heutiger Sicht vergleichsweise genaue Ziele und Vorstellungen auf diesem Gebiet liefern, gestaltet sich dies bei dem Thema Religionspolitik schwieriger. Aus diesem Grund wird die Arbeit der Frage nachgehen, welchen politischen Kurs die NSDAP bzw. die Nationalsozialisten bezüglich des Christentums verfolgten und welche religiösen Vorstellungen in der Bewegung vorherrschten. Um den vorgegeben Rahmen der Arbeit einhalten zu können, werde ich mich diesbezüglich nur mit einer der beiden christlichen Kirchen, nämlich der katholischen Kirche, beschäftigen. Ausgehend von den gemachten Erkenntnissen können anschließend Aussagen über die Zukunftsperspektive der nationalsozialistischen Religionspolitik getroffen werden.
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