Gedanken zur Sprache und Sprachkritik

GRIN Verlag
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Sonstiges, Note: "-", Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Sprache: Deutsch, Abstract: Grammatik und Rechtschreibung haben sich innerhalb der Geschichte gewandelt und tun es immer noch. Ebenso unterliegt die gesprochene Sprache einem kontinuierlichen Wandlungsprozess. Fremdwörter werden übernommen, Wortschöpfungen entstehen und manchen Dingen werden neue Wörter zur Identifikation zugeordnet. In diesem Bezug wird häufig allzu gerne vom Verfall der deutschen Sprache geredet, Sprachformen bestimmter Bevölkerungsgruppen in Frage gestellt oder gar angeprangert. Wie auch immer man diese Problematik zu bewerten weiß, so ist es mittlerweile unbestritten, wonach die Sprache des Menschen, dessen größte Errungenschaft der Historie darstellt, das einzigartige Merkmal, welches ihn von der übrigen Tierwelt unterscheidet. Es ist somit kaum verwunderlich, dass die Sprache in ihrer Struktur und ihrem Regelwerk eine dermaßen große Beachtung erfährt, wie es schon lange der Fall ist. Die kritische Auseinandersetzung, als Sprachkritik bekannt, steht deshalb bei dieser Arbeit im Vordergrund. Sie ist keine moderne Erscheinungsform, sondern reicht in ihrem Ursprung bis in die Antike zurück. Schon immer waren Menschen auf der Suche nach der Reinheit und Richtigkeit der Sprache. Sie versuchten Missstände aufzudecken, zu verändern und das Sprachliche an sich zu perfektionieren. Im Folgenden soll Aufschluss über die Geschichte der Sprachkritik sowie ihren verschiedenen Ausprägungen und deren Legitimation gegeben werden. Zunächst beschäftigt sich jedoch die Arbeit, um dem Leser den Einstieg erleichtern zu können, mit der Sprache an sich, bezüglich deren Ursprung, Definition und Eigenschaften.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Apr 27, 2010
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Pages
23
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ISBN
9783640606443
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Language
German
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Genres
Foreign Language Study / German
Literary Criticism / European / German
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Julian Hofmann
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Karlsruher Institut für Technologie (KIT) (Institut für Literaturwissenschaft), Veranstaltung: Heinrich von Kleist, Sprache: Deutsch, Abstract: Zweifelsohne steht Kleists Lustspiel, vor allem in Anbetracht der zeitgenössischen Literatur innerhalb der Romantik, sowie der Klassik, recht einsam da. Dies könnte auch der Grund dafür sein, dass sich bei den ersten Inszenierungen die gewünschte komische Wirkung des Stückes nicht vollständig einstellte. Mittlerweile wird es allerdings als eines der bedeutendsten Lustspiele innerhalb der deutschen Literaturgeschichte angesehen, was nicht zuletzt auch am immensen Gehalt der inhaltlichen Motive und Symbole liegen mag. In Kleists analytischem Drama verhandelt die Hauptperson Richter Adam als Vorsitzender des Dorfgerichtes in der Sache eines zu Bruch gegangenen Krugs, der aus dem Besitz der Marthe Rull stammt. Hierbei versucht Adam von Beginn an zu verbergen, dass er selbst der eigentliche Schuldige ist und für die Tat zur Verantwortung gezogen werden müsste. Basierend auf dieser Rahmenhandlung sollen im weiteren Verlauf der Arbeit die Elemente der Komik herausgearbeitet, sowie anhand von Textbeispielen erläutert und analysiert werden. Darüber hinaus wird der biblisch- philosophische Hintergrund des Lustspiels in Form von Richter Adams Sündenfall interpretiert. Doch zunächst einmal soll der Fokus auf einige Gedanken zum Komödienbegriff, des Weiteren auf dessen Abgrenzung zur Tragödie, sowie anschließend auf die Eigenschaften und Formen von Komik gerichtet werden.
Julian Hofmann
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende wissenschaftliche Ausarbeitung beschäftigt sich mit den Kalendergeschichten Johann Peter Hebels, dessen Werke wohl den bekanntesten Vertretern jener Gattung angehören. Die kurzen, sprachlich recht einfach gehaltenen Prosaerzählungen, deren Inhalte auf Ereignisse des einfachen Volkes basieren, gelten heutzutage immer noch als aktuell und zeigen beispielsweise im deutschen Schulunterricht regelmäßige Präsenz. Zudem enthält das Genre, durch den geringen Umfang der einzelnen Geschichten, der relativ leichten Zugänglichkeit und dem Unterhaltungswert, die bevorzugten Eigenschaften der meisten Leser, welche der abstrakten und umfangreicheren Literatur eher aus dem Weg gehen ( Knopf 1983, S.11). Die Betrachtung von Hebels Geschichte des „Unverhofften Wiedersehens“ soll hierbei im Vordergrund stehen. Sie kann als eine Art Prototyp der Gattung „Kalendergeschichten“ betrachtet werden und stellt zudem den meistgelesenen und bekanntesten Text dar ( Knopf 1983, S. 136). Der Text beruht auf einer realen Begebenheit, welche sich 1670 in Falun ereignete. Zu jener Zeit ,wurde ein mit Eisenvitriol konservierter und somit jugendlich erhaltener Leichnam, von Bergarbeitern geborgen. Dieser wundersame Fund wurde in der Zeitschrift „Jason“ 1809 veröffentlicht. Darin wurde zur literarischen Bearbeitung des Stoffes aufgefordert, wobei es somit anzunehmen ist, dass Hebel auf diesem Weg erstmals Kontakt mit der Handlung aufnahm. Die Vorlage enthielt bereits den Zusatz „Wiedersehen“, aus dem Hebel wohl das „Unverhoffte Wiedersehen“ konstruierte (Steiger 1998, S. 170). Besondere Aufmerksamkeit und Bewunderung erhält die Geschichte aufgrund ihres raffinierten Erzählstils, mit der Hebel die fünfzig Jahre zwischen Verschwinden und Wiederkehr des Bergmanns, überaus geschickt überbrückt. Innerhalb der folgenden Arbeit wird darauf noch genauer eingegangen. Zunächst steht allerdings ein kurzer Überblick bezüglich der historischen Entwicklung der Kalendergeschichten im Blickpunkt.
Julian Hofmann
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: 1,7, Universität Karlsruhe (TH) (Karlsruher Institut für Technologie (KIT)), Sprache: Deutsch, Abstract: „Man is of all sort of luggage the most difficult to be transported” (SMITH 1776/1993, 74). In Zeiten der Globalisierung, des technologischen Fortschritts und der zunehmenden Öffnung von Staatsgrenzen, wurde die Mobilität der Bevölkerung nachhaltig erhöht. Weltweit betrachtet besitzen momentan, nach Angaben der Vereinten Nationen, mehr als 190 Millionen Menschen einen Wohnsitz welcher sich außerhalb ihres ursprünglichen Geburtslandes befindet (BMI 2008, 2). Dies entspricht ungefähr 3% der gesamten Weltbevölkerung (ZIMMERMANN/ HINTE 2005, 1). Derzeit leben ungefähr 7 Millionen ausländische Mitbürger in Deutschland, was einem prozentualen Anteil von mehr als 8%, in Bezug auf die Gesamtbevölkerung, entspricht (ÖZCAN 2007, 1). Zudem besitzen momentan ungefähr 30% aller Kinder und Jugendlichen innerhalb der Bundesrepublik einen Migrationshintergrund, was den Wandel zu einer multikulturellen Gesellschaft, was von Seiten der Politik oftmals bestritten wird, zunehmend beschleunigt. Anhand dieser Daten wird offensichtlich, dass eine zahlenmäßig so große Menge an Zuwanderern einen Staat nicht ausschließlich bereichert und interne Problematiken lösen kann, sondern ihn ebenfalls vor große Herausvorderungen stellt. Wenn viele Nationalitäten innerhalb eines begrenzten Raumes aufeinander treffen und ohne große Vorbereitungszeit gezwungen sind miteinander zu leben und zwischenmenschlich zu agieren, so kann dies nicht ohne Reibungen und einer mehr oder weniger langen Phase des Kennenlernens und gegenseitigen Verstehens ablaufen. Zu groß sind häufig die kulturellen und sprachlichen Barrieren, die Diskrepanz innerhalb der Tradition, Religion und des Lebensstils zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen. Doch wie wirkt sich nun die große Anzahl an Zuwanderern auf die Gesellschaft in Deutschland aus? Kann von einem gelungenen Integrationsprozess gesprochen werden oder eher von einem fehlgeschlagenen Konzept? Die folgende wissenschaftliche Arbeit soll Aufschluss über die verschiedenen Arten der Zuwanderung, deren Entwicklung und die Verteilung der Migranten innerhalb der Bundesrepublik geben, Vorteile und Probleme aufzeigen und gegebenenfalls Unterschiede zwischen verschiedenen Regionen erörtern. Die Binnenwanderungsprozesse innerhalb Deutschlands werden zusätzlich dargestellt. Des Weiteren wird abschließend die Frage betrachtet, wer als Gewinner und andererseits als Verlierer aus den Wanderungsprozessen hervorgeht.
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