Afrikas Westküste: Vom Ogowe bis zum Damaraland, Band 1

G. Freytag
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Additional Information

Publisher
G. Freytag
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Published on
Dec 31, 1885
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Pages
241
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Best For
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Language
German
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Genres
Africa, West
Ethnology
History / Africa / General
History / Africa / West
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte - Afrika, Note: 2, Universität Wien (Institut für Afrikanistik), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Geschichte des Sudans blieb und bleibt meist im Schatten Ägyptens. Sie wird kaum von der Welt wahrge-nommen durch den Kolonialismus der europäischen Mächte wird oft der ägyptische Kolonialismus vergessen. Genau auf diesen möchte ich eingehen, um die Ursachen für die Probleme des heutigen Sudans zu erörtern. Die so genannte Turkiya, die Besetzung (eigentlich Eroberung) des Sudans durch Ägypten, beeinflusste viele Kräfte im Sudan. Bei manchen wurde die Religiosität gestärkt. Unter diesen befand sich Mohammad Ahmed, der spätere Mahdi. Auf seine Persönlichkeit, deren Agitation und dessen Schicksal, möchte ich mit Blick auf sein Umfeld eingehen. Er und der Aufstand sollen das zentrale Thema dieser Arbeit sein. Um aber in diesen Thema einzudringen zu können, sind Definitionen von islamisch-arabischen, osmanischen und sudan-geschichtliche Begriffe nötig. Erst danach ist der Beginn mit der Sudanesischen Geschichte möglich. Die Arbeit soll chronologisch mit der Turkiya beginnen und als folgendes Kapitel Mahdi und die Turkiya haben. Erst nach dieser kurzen Einführung, in der die Ursachen erörtert werden, beginnt das Titelthema der Mahdi und der Mahdi-Aufstand im Detail. Als Abschluss dient ein Resümee mit Blick bzw. Aufzeigung von Problemen, die sich damals ergaben und heute im Sudan noch vorherr-schen. Der Sudan verdient es im Wandel der Zeit betrachtet zu werden, damit ein Verständnis für das zusammengesetzte Gebiet bilād as-Sūdān (Land der Schwarzen) entsteht.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte - Afrika, Universität zu Köln, Sprache: Deutsch, Abstract: Die koloniale Geschichte des Kongo ist bedeutend von der äußerst brutalen und unmenschlichen Inbesitznahme und Ausbeutung durch König Leopold II. von Belgien geprägt. 1908 trat Leopold II. den seit 1885 in seinem Privatbesitz stehenden Kongo-Freistaat an den Belgischen Staat ab. Dies war nicht zuletzt auf den enormen Druck der internationalen Proteste über die sogenannten „Kongo-Greuel“ zurückzuführen. Im Rahmen der kolonialen Ausbeutung des Kongo-Freistaates von 1885 bis 1908 entfaltete sich eine massive öffentliche Kritik in Europa und den Vereinigten Staaten von Amerika an den kolonialen Verbrechen König Leopolds II. In der Folge kam es zu einer weltöffentlichen und medienwirksamen Thematisierung des „Kongo-Problems“. Im Zentrum der vorliegenden Arbeit stehen zwei offizielle Berichte, welche die Kritik an den „Kongo-Greueln“ aufnahmen, sie untersuchten und beurteilten. Zum einen handelt es sich dabei um den Casement Report vom 11. Dezember 1903, benannt nach Roger Casement, dem britischen Konsul, welcher diesen Bericht für die britische Regierung anfertigte. Zum anderen liegt dieser Arbeit der Bericht einer von Leopold II. beauftragten Untersuchungskommission zu Grunde, welche ebenfalls die öffentlich kritisierten Missstände im Kongo-Freistaat recherchierte und am 31. Oktober 1905 an den Herrscher übergeben wurde. Der Bericht wurde auch in Form des „Bulletin officiel de l’Etat Independant du Congo - Nr. 9 & 10“, d. h. als eine Art Amtsblatt publiziert. Zunächst soll der Begriff der „Kongo-Greuel“ näher beleuchtet und von Verbrechen anderer Kolonialmächte in Afrika abgegrenzt werden. Was waren die charakteristischen Besonderheiten im Kongo? Was verstanden die Zeitgenossen unter den „infamous cruelties“ oder den „Congo Atrocities“? Zwar scheint es offensichtlich, dass diese über eine rein wirtschaftliche Ausbeutung der indigenen Bevölkerung hinausgingen. Dennoch scheint eine Konkretisierung der kolonialen Verbrechen innerhalb des Kongo-Freistaates in diesem Kontext sehr nützlich für die weitere wissenschaftliche Aufarbeitung. 1. Einleitung 2. „Kongo-Greuel“ 2.1. Begriffserklärung 2.2. Einordnung in den historischen Kontext 3. Die Quellen 3.1. The Casement Report - Casement to Lansdowne (1903) 3.2. Bulletin officiel de l’Etat Independant du Congo (1905) 3.3. Die Quellen im Vergleich 4. Die Bedeutung der beiden Berichte für die internationale Kritik am Kongo-Freistaat 5. Resümee 6. Literatur- und Quellenverzeichnis
Magisterarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Afrikawissenschaften, Note: 1,8, Universität Leipzig (Institut für Afrikanistik), Sprache: Deutsch, Abstract: „Golden girl oder bad boy?“1, “Weltmeisterin soll ein Zwitter sein”2, solche oder ähnliche Titel ließen sich im Sommer 2009 in jeder Zeitung oder Zeitschrift Deutschlands und Europas finden. Die Rede ist von Caster Semenya, einer 18-jährigen Athletin aus Südafrika. Sie holte überraschend die Goldmedaille im 800-Meter-Lauf bei den Olympischen Spielen in Berlin. So überraschend, dass Zweifel an ihrem Geschlecht aufkamen und sie sich einem Geschlechtstest unterziehen musste.3 Von ihrem Sieg und ihrer Leistung war nur noch selten die Rede, wichtiger schien die Frage nach ihrem Geschlecht zu sein. Dass die Geschlechtertests allerdings schon seit dem Jahr 2000 vom IOC, dem International Olympic Committee, abgeschafft worden waren, ist weniger bekannt. In einigen Ausnahmefällen dürfen die Tests aber durchgeführt werden und Caster scheint eine solche Ausnahme zu sein. Dass hier eine Athletin aus dem subsaharischen Afrika im Mittelpunkt steht, verwundert kaum. Die Neugier am Geschlecht und der Sexualität eines Menschen reiht sich in eine lange Geschichte ein. Das Interesse an der Sexualität, am Geschlecht oder am Sexleben anderer Kulturen oder einzelner Personen war schon immer groß. Diese Sexualisierung, die vor allem Afrika und den Orient betrifft, geht schon auf das Mittelalter zurück. Bilder von unbeschränkter, extrovertierter Sexualität, der einfachen sexuellen Verfügbarkeit afrikanischer Frauen, dem Mangel an sexueller Moral bestimmten lange Zeit das Bild vom Sexleben der „Afrikaner“. Dieses steht in engem Zusammenhang zum Stereotyp des „Wilden“. Dieser steht in ständigem Kampf mit seiner Natur und Sexualität, derer er kaum Herr wird. Dabei schwankten die Darstellungen von der Idealisierung als eine Art Paradies, bis hin zu Ablehnung der vermeintlichen Sexualität der „Anderen“.4 [...] 1 o.V.: Golden girl oder bad boy, 20.08.2009[online: ttp://www.focus.de/sport/mehrsport/leichtathletik-wm-2009/tid-15256/caster-semenya-golden-girl-oder-bad-boy_aid_428054.html, 28.12.09]. 2 Schirmer, Andreas/ Ralf Jarkowski: Weltmeisterin soll ein Zwitter sein, 11.09.2009 [online: http://www.stern.de/sport/sportwelt/caster-semenya-weltmeisterin-soll-ein-zwitter-sein-1508423.html, 28.12.09]. 3 Die Ergebnisse desselben sind bis heute nicht vom IOC veröffentlich worden. 4 Pieterse, Jan Nederveen: White on black: Images of Africa and Blacks in Western popular culture. New Haven/ London 1992. S. 172.
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