Das Recht der Hagestolze: eine Heiratsgeschichte aus dem Neckarthal

G. Grote

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Publisher
G. Grote
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Published on
Dec 31, 1888
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Pages
415
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Language
German
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Julius Wolff
Dieses eBook: "Das schwarze Weib (Historischer Roman aus dem Bauernkriege) - Vollständige Ausgabe" ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen. Der Schriftsteller Julius Wolff veröffentlichte 1894 Das Schwarze Weib, in dem Margarete Renner allerdings als Judica auftritt. Margarete Renner (1475-1535), genannt die Schwarze Hofmännin, stammte aus dem Dorf Böckingen und ist die einzige namentlich bekannte Frau, die an den Bauernkriegen des 16. Jahrhunderts aktiv teilnahm. Während der Rebellion der Bauern im Heilbronner Gebiet 1525 begleitete Margarete Renner Jäcklein Rohrbach und trat während der Weinsberger Bluttat und in der Schlacht von Böblingen am 11. Mai 1525 in Erscheinung. So soll sie beispielsweise die Bauern nach dem Sturm auf Weinsberg dazu aufgefordert haben, mit dem Bauchfett des Grafen von Helfenstein ihre Spieße und Gabeln gegen Rost zu fetten und die Schuhe damit einzuschmieren. Sie selbst kämpfte nicht, rief aber die Bauern zum Kampf auf. Julius Wolff (1834-1910) war ein deutscher Dichter und Schriftsteller. Wolff gehört zu den sogenannten Butzenscheibendichtern. Dieser Begriff wurde zuerst 1884 von Paul Heyse verwendet, um damit zeitgenössische Dichter zu charakterisieren, die altertümelnde Verserzählungen in gefälliger Art über historische Stoffe und Sagen schrieben und ihren Lebensunterhalt damit bestritten. Neben Reimerzählungen umfasst Wolffs literarisches Schaffen, wie an den Untertiteln seiner Werke erkenntlich, auch romanhafte Prosa.
Julius Wolff
Diese Ausgabe von "Der Sülfmeister" wurde mit einem funktionalen Layout erstellt und sorgfältig formatiert. Aus dem Buch: "...Er kannte die Heide, wenn sie über und über in roter Blüte stand, von Bienen durchsummt, von Lerchen durchschmettert, er kannte sie in nebelgrauen Novembertagen, wenn sie wie ein großes Brachfeld düster und dunstig in trauriger Öde lag, oder wenn der Regen sie peitschte, der Sturm sie durchbrauste, und kannte sie auch in ihrem blendend weißen Schneegewande, wenn durch die klare Winterluft meilenweit der letzte Baum am Rande sich scharf und deutlich zeichnete. Dieses Flachland, in dem nichts zu sehen war als Himmel und Heide, in silbergrauer, unermeßlicher Ferne eins in das andere verschwimmend, und von dessen eigentümlichen Reizen und stillem Zauber der kaltblütige Genosse neben ihm nichts zu empfinden schien, hatte sich dem hier Geborenen mit der stillen Größe des Bildes tief in die Seele geprägt, so daß er es nie und nirgends vergessen konnte. Selbst als er in der breiten Flut des Rheinstromes den Widerschein der herrlichen Ufer erblickte, mußte er an die kleinen Wassertümpel in dem schwarzen Moorboden der Lüneburger Heide denken, kaum groß genug, daß sich ein Stückchen Wolke oder ein paar goldene Sterne darin spiegeln konnten. Und nun sah er sie wieder, die braune Heide, und sein Fuß schritt über den holprigen Grund, über die zahllosen kleinen Hügelchen mit den struppigen Krautbüscheln zu den lieben Seinen zurück, die ihn nicht erwarteten, und die endlich wieder in die Arme zu schließen jetzt sein sehnlichster Wunsch war. Kein Wunder, daß er tüchtig ausgriff und mit Wonne den würzigen Erdgeruch einsog, der nach den Frühlingsregenschauern von seiner Heimat Boden aufstieg..." Julius Wolff (1834-1910) war ein deutscher Dichter und Schriftsteller.
Julius Wolff
Dieses eBook wurde mit einem funktionalen Layout erstellt und sorgfältig formatiert. Die Ausgabe ist mit interaktiven Inhalt und Begleitinformationen versehen, einfach zu navigieren und gut gegliedert. Inhalt: Romane Der Raubgraf Der Sachsenspiegel Das schwarze Weib Der Sülfmeister Das Wildfangrecht Gedichte Der fliegende Holländer: Unter Palmen Beim Pharo An Bord Das Wiedersehen Ingeborg In der kleinsten Hütte Heiko Auf Heide und Dünen Abschied von Sylt An Bord der Jungfrau Am Cap der guten Hoffnung Mann über Bord Im Süden Im Sturme Das Geisterschiff Lurlei: Den Kranz auf! Die Milchbrüder Am Ufer Im Nachen Salvetes Rat Am Angelplatz Unter dem Monde Im Fischerhause Treuschwur Mondnacht Auf Burg Katz Das Mädchenlehn Der Lehnstag Am Königsstuhl zu Rhense In der Tiefe Lothar Gerücht und Gerede Heinrich Im Burschband Der Rattenfänger von Hameln Allen lieben Spielleut Tannhäuser: Des Klausners Genoß Im wilden Tann Im Stift zu Adamunt Lesen und Schreiben Der Minnehof zu Avellenz Das Minnegericht Auf Burg Seben Verhohlene Minne Am Hof der Babenberger Verrathene Minne In den Lagunen Till Eulenspiegel redivivus: In Elm St. Paul in Köln Zu Schiffe Bei Tische Sonnwendnacht Lurlei Wo? Hic fuit! Die Fahrt Marie Fahr wohl! Der wilde Jäger: Dir, meiner Heimat Am Wodansmal Frühling Auf der Treseburg Die Reiherbaize Waldesruh Die Hirschjagd Der nächste Schuß Der Abt von Walkenried Wulfhild und Waldtraut Der Wildschütz Die Sauhatz Hackelberend's Tod Zu Grabe ... Julius Wolff (1834-1910) war ein deutscher Dichter und Schriftsteller. Wolff gehört zu den sogenannten Butzenscheibendichtern. Dieser Begriff wurde zuerst 1884 von Paul Heyse verwendet, um damit zeitgenössische Dichter zu charakterisieren, die altertümelnde Verserzählungen in gefälliger Art über historische Stoffe und Sagen schrieben und ihren Lebensunterhalt damit bestritten.
Julius Wolff
Dieses eBook: "Der Raubgraf (Mittelalter-Roman)" ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen. Aus dem Buch: „Auf einem Felsen hoch über der Stadt Quedlinburg im alten Harzgau steht eine Kaiserpfalz, die schaut rundum in das blühende, fruchtbare Land vom fernblauenden Hackelforst und vom Huywald im Norden bis zu dem langhingestreckten Kamme des Gebirges, der den Blick im Süden begrenzt. Die ragende Burg ist die Schöpfung und zugleich das erinnerungsreiche Grabmal König Heinrichs des Städtegründers, des Vogelstellers und seiner Gemahlin Mathilde aus des alten Sachsenhäuptlings Wittekind Geschlecht. Wie sie beide dort oben gehaust, so ruhen sie auch beide dort in der schönen Krypta der Schloßkirche und mit ihnen ihre Enkelin Mathilde, des großen Ottos rühmliche Tochter. Bedeutende Menschen und denkwürdige Tage hat dieses Schloß gesehen. Die Kaiser sächsischen und fränkischen Stammes und auch die Hohenstaufen nahmen hier oft langen Aufenthalt und hielten Reichstage und glänzende Hoftage. Mehr als einmal haben auch königliche Frauen von hier aus das Deutsche Reich regiert, so die Kaiserin Adelheid, ferner die geistvolle Theophano und endlich Mathilde, die als Reichsverweserin für ihren nach Italien gezogenen Neffen Otto III. im nahen Derenburg sogar einmal einen Reichstag hielt.“ Julius Wolff (1834-1910) war ein deutscher Dichter und Schriftsteller. Wolff gehört zu den sogenannten Butzenscheibendichtern. Dieser Begriff wurde zuerst 1884 von Paul Heyse verwendet, um damit zeitgenössische Dichter zu charakterisieren, die altertümelnde Verserzählungen in gefälliger Art über historische Stoffe und Sagen schrieben und ihren Lebensunterhalt damit bestritten. Neben Reimerzählungen umfasst Wolffs literarisches Schaffen, wie an den Untertiteln seiner Werke erkenntlich, auch romanhafte Prosa.
Julius Wolff
Dieses eBook: "Der Sachsenspiegel (Historischer Roman - Eine Geschichte aus der Hohenstaufenzeit)" ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen. Aus dem Buch: „Etwa drei Pfeilschüsse vom Waldsaum entfernt lag ein einsames Gehöft an der Kreuzung zweier Landstraßen, deren befahrenste mäßig ansteigend in das Harzgebirge hineinführte. Viele von denen, die wegemüd daherkamen, Karrner und Handelsleute, Reiter und Fußgänger, machten hier halt, um sich und ihren Pferden einige Rast und Stärkung zu gönnen oder auch um für die Nacht Herberge zu nehmen. Denn über dem Eingange zu dem zweistöckigen Hauptgebäude aus Holzfachwerk mit vorspringendem Strohdach hing an einem ausgestreckten, schmiedeeisernen Arm ein Fassreif mit einer darin stehenden verrosteten Blechkanne zum Zeichen, dass dies Haus ein Gasthaus sei. Den gepflasterten Hof dahinter umgaben in weitem Viereck Speicher, Schuppen und Stallungen und daran schloss sich ein großer, mit einem Lattenzaun umhegter Garten, in welchem unzählige Apfel- und Birnbäume jetzt mit ihrer vollen Blüte prangten. Von dieser umfangreichen Hofstatt aus hatte man einen freien Blick in die Landschaft, auf eine vieltürmige Stadt mit ragender Kaiserpfalz, auf Dörfer, grüne Getreidefluren und gelbe Rapsfelder und auf Höhen und Hügel mit vereinzelten Warten. Rechts und links zogen sich zackige Klippen in meilenlang ausgedehnter, aber durch Zwischenraume unterbrochener Kette durch die wellige Ebene dahin, und in bläulich dämmernder Ferne erhob der gewaltige Blocksberg seinen sagenumwobenen Gipfel. In dem Baumgarten befanden sich fest eingerammte Tische und Bänke, in deren Platten und Bohlen mancherlei Figuren geritzt waren, gotischen Runen oder alten sächsischen Hausmarken ähnlich, und etliche Schreibkundige hatten ihren Namen oder nur seine Anfangslettern eckig und ungestalt eingeschnitten. Das war das Fremdenbuch des »Gasthauses am Scheidewege«.“
Julius Wolff
Diese Ausgabe von "Der Sachsenspiegel" wurde mit einem funktionalen Layout erstellt und sorgfältig formatiert. Aus dem Buch: "Etwa drei Pfeilschüsse vom Waldsaum entfernt lag ein einsames Gehöft an der Kreuzung zweier Landstraßen, deren befahrenste mäßig ansteigend in das Harzgebirge hineinführte. Viele von denen, die wegemüd daherkamen, Karrner und Handelsleute, Reiter und Fußgänger, machten hier halt, um sich und ihren Pferden einige Rast und Stärkung zu gönnen oder auch um für die Nacht Herberge zu nehmen. Denn über dem Eingange zu dem zweistöckigen Hauptgebäude aus Holzfachwerk mit vorspringendem Strohdach hing an einem ausgestreckten, schmiedeeisernen Arm ein Fassreif mit einer darin stehenden verrosteten Blechkanne zum Zeichen, dass dies Haus ein Gasthaus sei. Den gepflasterten Hof dahinter umgaben in weitem Viereck Speicher, Schuppen und Stallungen und daran schloss sich ein großer, mit einem Lattenzaun umhegter Garten, in welchem unzählige Apfel- und Birnbäume jetzt mit ihrer vollen Blüte prangten. Von dieser umfangreichen Hofstatt aus hatte man einen freien Blick in die Landschaft, auf eine vieltürmige Stadt mit ragender Kaiserpfalz, auf Dörfer, grüne Getreidefluren und gelbe Rapsfelder und auf Höhen und Hügel mit vereinzelten Warten. Rechts und links zogen sich zackige Klippen in meilenlang ausgedehnter, aber durch Zwischenraume unterbrochener Kette durch die wellige Ebene dahin, und in bläulich dämmernder Ferne erhob der gewaltige Blocksberg seinen sagenumwobenen Gipfel. In dem Baumgarten befanden sich fest eingerammte Tische und Bänke, in deren Platten und Bohlen mancherlei Figuren geritzt waren, gotischen Runen oder alten sächsischen Hausmarken ähnlich, und etliche Schreibkundige hatten ihren Namen oder nur seine Anfangslettern eckig und ungestalt eingeschnitten. Das war das Fremdenbuch des "Gasthauses am Scheidewege"."
Julius Wolff
Diese Ausgabe von "Der Raubgraf" wurde mit einem funktionalen Layout erstellt und sorgfältig formatiert. Aus dem Buch: "Auf einem Felsen hoch über der Stadt Quedlinburg im alten Harzgau steht eine Kaiserpfalz, die schaut rundum in das blühende, fruchtbare Land vom fernblauenden Hackelforst und vom Huywald im Norden bis zu dem langhingestreckten Kamme des Gebirges, der den Blick im Süden begrenzt. Die ragende Burg ist die Schöpfung und zugleich das erinnerungsreiche Grabmal König Heinrichs des Städtegründers, des Vogelstellers und seiner Gemahlin Mathilde aus des alten Sachsenhäuptlings Wittekind Geschlecht. Wie sie beide dort oben gehaust, so ruhen sie auch beide dort in der schönen Krypta der Schloßkirche und mit ihnen ihre Enkelin Mathilde, des großen Ottos rühmliche Tochter. Bedeutende Menschen und denkwürdige Tage hat dieses Schloß gesehen. Die Kaiser sächsischen und fränkischen Stammes und auch die Hohenstaufen nahmen hier oft langen Aufenthalt und hielten Reichstage und glänzende Hoftage. Mehr als einmal haben auch königliche Frauen von hier aus das Deutsche Reich regiert, so die Kaiserin Adelheid, ferner die geistvolle Theophano und endlich Mathilde, die als Reichsverweserin für ihren nach Italien gezogenen Neffen Otto III. im nahen Derenburg sogar einmal einen Reichstag hielt." Julius Wolff (1834-1910) war ein deutscher Dichter und Schriftsteller. Wolff gehört zu den sogenannten Butzenscheibendichtern. Dieser Begriff wurde zuerst 1884 von Paul Heyse verwendet, um damit zeitgenössische Dichter zu charakterisieren, die altertümelnde Verserzählungen in gefälliger Art über historische Stoffe und Sagen schrieben und ihren Lebensunterhalt damit bestritten. Neben Reimerzählungen umfasst Wolffs literarisches Schaffen, wie an den Untertiteln seiner Werke erkenntlich, auch romanhafte Prosa.
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