Autismus bei Kindern: Ein Leitfaden für ergotherapeutische Behandlungsansätze

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Seit dem Kinohit „Rain Man“ mit Dustin Hoffmann oder „Das Mercury Puzzle“ hat das Krankheitsbild Autismus viel Interesse in der Öffentlichkeit geweckt, welches weit über den Kreis der Fachleute hinausgeht. Ein Vorteil dieser Popularität ist, dass Eltern, deren autistisches Kind durch unangepasstes Verhalten auffällt, vermutlich mit mehr Verständnis in der Öffentlichkeit rechnen können wenn der Name der Störung genannt wird. Nachteil besteht darin, dass durch die Kinofilme der Begriff Autismus eine Verallgemeinerung der Störungssymptomatik erhält. Denn obwohl die sozialen und kommunikativen Schwierigkeiten, die starren und zwanghaften Verhaltensweisen ein Leben lang in irgendeiner Form erhalten bleiben, unterscheiden sich Schwere und Ausmaß der Verhaltensprobleme der betroffenen Menschen deutlich. In der Literatur findet man wenige Beschreibungen von Therapieeinheiten bei Autismus. Diese Arbeit beschäftigt sich mit den Fragen, wie erfahrene Ergotherapeutinnen eine gut gelungene Therapieeinheit bei autistischen Kindern beschreiben, und ob bei den Therapieansätzen Parallelen zu erkennen sind. Diese Arbeit soll dazu beitragen, dass die speziell im Fachbereich Pädiatrie tätigen Ergotherapeutinnen in ihrer Arbeit unterstützt werden.
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Publisher
diplom.de
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Published on
Oct 1, 2015
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Pages
44
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ISBN
9783958208728
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Best For
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Language
German
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Genres
Education / Special Education / General
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Examensarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Note: 1, Justus-Liebig-Universität Gießen (Heil- und Sonderpädagogik), 76 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Selbstverletzendes Verhalten (im Folgenden SVV) ist längst kein unbekanntes Problem für Psychologen und Psychotherapeuten. Auch in den öffentlichen Medien liest oder hört man gelegentlich etwas über bestimmte Formen SVVs. Die Verletzung der Haut mit scharfen oder spitzen Gegenständen, auch Ritzen genannt, scheint aber immer noch ein Tabuthema zu sein, auch wenn dieses Verhalten keinesfalls ein seltenes Problem darstellt. Bei den Vorbereitungen zu dieser Arbeit ist mir aufgefallen, dass fast jeder meiner Bekannten, der mich nach meinem Thema fragte, meinte: „Oh, da kenne ich auch jemanden.“ oder „Ja, damals in der Schule hatten wir auch eine, die das tat.“ Nahezu jeder scheint, mit dem Wort „Ritzen“ etwas anfangen zu können und zu wissen, worum es sich handelt: Eben um Leute, die Narben an Handgelenken oder Unterarmen haben, vermutlich von Schnitten, die sie sich selbst zufügten, vielleicht um Aufmerksamkeit zu erregen. Vielleicht! Fragt man aber genauer nach, merkt man schnell, dass sich kaum jemand ernsthafte Gedanken darüber macht, warum diese Personen so etwas tun. Es ist schwer nachzuvollziehen, dass jemand sich selbst Verletzungen zufügt. Mein Eindruck in Gesprächen mit einigen Lehrern aus meinem Bekanntenkreis war, dass auch sie, selbst wenn sie eine Schülerin, die sich ritzte in der Klasse haben, sich wenig Gedanken um die Gründe des Verhaltens machen und sich eher unverantwortlich oder überfordert fühlen und nicht eingreifen. Ich selbst habe eine Ritzerin getroffen als ich nach meinem Abitur aushilfsweise in einem Kindergarten arbeitete. Sie war dort für einige Wochen meine Kollegin. Wir verstanden uns recht gut, und sie machte sich keine Mühe, ihre verschorften Einschnitte am Unterarm mir gegenüber zu verbergen. Auch ich habe damals nicht viel darüber nachgedacht. Für mich war klar, dass ihr Verhalten etwas mit der Suche nach Aufmerksamkeit zu tun haben muss. Ich habe dies aber nicht ernst genommen und nicht gesehen, dass vielleicht ein größeres Problem hinter der Selbstverletzung steht. Viele Pädagogen sind meiner Meinung nach zu wenig über das Thema SVV aufgeklärt, sie wissen zu wenig über psychische Probleme und Belastungen ihrer Schüler, und so denken sie vielleicht oft genauso wie ich damals.
Diplomarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Note: 1,0, Hochschule Ludwigshafen am Rhein, 33 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Aufgrund der wenigen aktuellen Konzeptionen und der Ratlosigkeit vieler Einrichtungen und Betroffenen, war es mir wichtig, mich mit diesem Thema zu befassen, um die aktuelle und zukünftige Situation und auch Wege und Konzepte aufzuzeigen, wie Menschen mit geistiger Behinderung im Alter zufrieden leben können. Im ersten Kapitel befasse ich mich mit der Begriffsdefinition von „geistiger Behinderung“, ihrer Problematik und Entstehung, sowie mit der Diagnostik von geistiger Behinderung. Im zweiten Kapitel erläutere ich das Menschenbild das meiner Arbeit zugrunde liegt. Das dritte Kapitel handelt vom Alter und dem Versuch einer Definition des Begriffes. Die drei Bereiche des Alterns, sowie der entsprechende Personenkreis werden in diesem Kapitel genauer erläutert. Im vierten Kapitel befasse ich mich mit statistischen Untersuchungen der demographischen Entwicklung und nachfolgend mit der Lebenserwartung von Menschen mit geistiger Behinderung. Im fünften Kapitel geht es um die Lebenssituation von älteren Menschen mit geistiger Behinderung. Im sechsten bis achten Kapitel befasse ich mich mit der Wohn-, Arbeits-, und Freizeitsituation von Menschen mit geistiger Behinderung, ihrer Bedeutung für diese Menschen und den aktuellen Konzepten aus der Praxis. Zu den jeweiligen Punkten werden dann auch Handlungskompetenzen aufgezeigt, die bei einer Umsetzung in der Praxis zu beachten sind. Im neunten Kapitel geht es um die Auseinandersetzung mit Sterben und Tod. Es werden Konzepte aus der Praxis dargestellt, wie man Menschen mit geistiger Behinderung die Möglichkeit geben kann, sich damit auseinander zusetzen. Außerdem wird die Sterbebegleitung genauer betrachtet und wie diese in Wohneinrichtungen für Menschen mit geistiger Behinderung realisierbar ist. Zum Abschluss folgen das Resümee und der Ausblick.
Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Physiotherapie, Ergotherapie, Note: "2", , 25 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Forschungsfrage: Wie beschreiben erfahrene Ergotherapeutinnen eine gut gelungene Therapieeinheit bei autistischen Kindern und sind Parallelen bei diesen Therapieansätzen zu erkennen. Problembeschreibung: In der Literatur findet man viel Theorie über Behandlungsansätze bei Autismus, aber wenig Beschreibungen von Therapieeinheiten. Durch den wachsenden Bekanntheitsgrad werden Therapeutinnen zunehmend mit dem Krankheitsbild Autismus konfrontiert. Diese Arbeit soll dazu beitragen, dass die speziell im Fachbereich Pädiatrie tätigen Ergotherapeutinnen in ihrer Arbeit unterstützt werden. Inhaltsangabe der wichtigsten Bereiche der Arbeit: Die Arbeit gliedert sich in 5 Kapitel: Im ersten Kapitel werden die Problemdarstellung, die Definition, die Formen bzw. die Ursachen der autistischen Störung dargestellt. Im zweiten Kapitel beschreibt der Verfasser die Methoden und Vorgangsweise der Arbeit. Im dritten Kapitel wird die Datenanalyse sowie die Darstellung der Experteninterviews bearbeitet. Im vierten Kapitel wird ein Fallbeispiel angeführt und eine Therapiestunde nach den Schwerpunkten beschrieben. Die Parallelen und Ergebnisdarstellung wird im fünften Kapitel bearbeitet. Ergebnisdarstellung: Die Therapie bei autistischen Kindern muss immer nach dem Alter und den Anforderungen, die der Alltag an das Kind stellt, graduiert werden. Das Einfühlungsvermögen und die Beobachtungsgabe des Therapeuten spielen dabei die wesentlichste Rolle, da meist das Kind selbst den Impuls für das weitere Therapiegeschehen gibt. Um die Probleme der autistischen Menschen auch nur annähernd verstehen zu können, muss man sich auf die ganz individuelle Situation einlassen. Parallelen in den Behandlungsformen sind daher sehr übergeordnet einzustufen. Die Arbeit ergab, dass der Therapieansatz ein multidimensionaler ist der das gesamte Umfeld des Kindes mit einschließt, da es sehr wichtig ist den Transfer in den Alltag herzustellen. Verständlich geschrieben und fachlich fundiert hilft es betroffenen Eltern und interessierten Therapeuten bei der Suche nach einer sinnvollen und erfolgversprechenden Therapie.
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