Autismus bei Kindern: Ein Leitfaden für ergotherapeutische Behandlungsansätze

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Seit dem Kinohit „Rain Man“ mit Dustin Hoffmann oder „Das Mercury Puzzle“ hat das Krankheitsbild Autismus viel Interesse in der Öffentlichkeit geweckt, welches weit über den Kreis der Fachleute hinausgeht. Ein Vorteil dieser Popularität ist, dass Eltern, deren autistisches Kind durch unangepasstes Verhalten auffällt, vermutlich mit mehr Verständnis in der Öffentlichkeit rechnen können wenn der Name der Störung genannt wird. Nachteil besteht darin, dass durch die Kinofilme der Begriff Autismus eine Verallgemeinerung der Störungssymptomatik erhält. Denn obwohl die sozialen und kommunikativen Schwierigkeiten, die starren und zwanghaften Verhaltensweisen ein Leben lang in irgendeiner Form erhalten bleiben, unterscheiden sich Schwere und Ausmaß der Verhaltensprobleme der betroffenen Menschen deutlich. In der Literatur findet man wenige Beschreibungen von Therapieeinheiten bei Autismus. Diese Arbeit beschäftigt sich mit den Fragen, wie erfahrene Ergotherapeutinnen eine gut gelungene Therapieeinheit bei autistischen Kindern beschreiben, und ob bei den Therapieansätzen Parallelen zu erkennen sind. Diese Arbeit soll dazu beitragen, dass die speziell im Fachbereich Pädiatrie tätigen Ergotherapeutinnen in ihrer Arbeit unterstützt werden.
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Publisher
diplom.de
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Published on
Oct 1, 2015
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Pages
44
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ISBN
9783958208728
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Best For
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Language
German
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Genres
Education / Special Education / General
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Judith Düringer
Examensarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Note: 1, Justus-Liebig-Universität Gießen, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule stellt für das Leben eines jeden Kindes einen entscheidenden Einschnitt dar. Es kündigt sich ein Lebensabschnitt an, der von programmiertem Lernen und gezielter Ausbildung geprägt sein wird. Der Kindergarten hat die Möglichkeit, den Übergang zur Grundschule einzuleiten und zu unterstützen. Doch bereitet er in sinnvoller Weise auf die Grundschule vor? Dass Lernen nicht erst in der Schule anfängt, ist eine Binsenweisheit. Der Spracherwerb mag als Beispiel dienen: Er zeigt, welche enorme Lernfähigkeit Kindern in den ersten sechs Lebensjahren eigen ist. Die Forderung, diese Lernfähigkeit im Hinblick auf die schulische Bildung möglichst früh zu nutzten, ist nicht neu. Aber spätestens seit der Diskussion über die Ergebnisse der PISA-Studie ist sie von der Tagesordnung nicht mehr wegzudenken: Elementarpädagogische Einrichtungen sollen sich als Bildungseinrichtungen sehen und ihren Beitrag dazu leisten, die Bildungsqualität in Deutschland zu erhöhen. Kann der Kindergarten, die Kindertagesstätte das leisten? Werden diese Einrichtungen nicht überfordert? Vor allem aber: Werden nicht die Kinder überfordert? Damit stoßen wir unmittelbar auf die Frage nach sinnvollen Konzepten. Es gibt mittlerweile eine Reihe von Kindergärten, die ihre Kinder anhand spezieller Konzeptionen spielerisch auf den Schulunterricht vorbereiten wollen. „Entdeckungen im Zahlenland“ ist eines dieser Konzepte, das mit gezielter Frühförderung Kinder auf den Mathematikunterricht der ersten Klasse vorbereiten will. Trotz dieser elementarpädagogischen Förderung weisen SchülerInnen häufig in der Grundschule deutliche Lernschwierigkeiten in Mathematik auf. Die Ursachen für Misserfolge dürfen aber nicht nur im Kindergarten gesucht werden. In der Grundschule wird die Messlatte der Erwartungen häufig undifferenziert an alle SchülerInnen gleichermaßen angelegt, ohne Vorbildung einerseits und Defizite andererseits wahrzunehmen und zu beachten. Somit werden die Lernvoraussetzungen der ErstklässlerInnen nicht richtig eingeschätzt und beurteilt, weshalb manche SchülerInnen beim Eintritt in die erste Klasse unterfordert, andere dagegen deutlich überfordert werden. Das Ziel meiner Arbeit soll sein aufzuzeigen, inwiefern das Konzept „Entdeckungen im Zahlenland“ auf den Mathematikunterricht der ersten Klasse vorbereitet.
Tessa Schleifenbaum
Inhaltsangabe:Einleitung: Beziehungsanbahnung und Beziehungsgestaltung sind im Heilpädagogischen Reiten und Voltigieren die Basisbausteine einer gelungenen therapeutischen Intervention. Weniger die Methode sondern der Beziehungsgehalt zwischen Therapeut und Klient sind für den Therapieerfolg von zentraler Bedeutung. Dies deckt sich mit den Ergebnissen wissenschaftlicher Untersuchungen. Dabei schwindet gerade in der heutigen Zeit immer mehr eine zwischenmenschliche Verbindlichkeit und emotionale Nähe. Ebenso ist elterliches Verhalten zunehmend von Distanz und kognitiver Stimulation gekennzeichnet, weniger durch emotionale Wärme, Intuition und Verbundenheit. Intuitive, kulturübergreifende elterliche Kompetenzen geraten mehr und mehr in Vergessenheit. Wie können Eltern wieder einen Zugang zu diesen verschütteten intuitiven Kompetenzen finden? Wie genau funktioniert Beziehungsaufbau und wie kann eine positive, entwicklungsförderliche Interaktion zwischen Eltern und Kindern, aber auch zwischen Therapeuten/Pädagogen und Klienten gestaltet werden? Genau an dieser Fragestellung knüpft die Marte Meo-Methode an. Auf der Basis klinisch- und entwicklungspsychologischer Grundlagen hat die Holländerin Maria Aarts, in den 80er Jahren die Marte Meo-Methode entwickelt. Eine weitere Quelle der Inspiration für die Marte Meo-Methode lieferte der Säuglingsforscher Daniel Stern. Dem Marte Meo-Konzept nach sollen Eltern, Pädagogen und Therapeuten aus den unterschiedlichsten Disziplinen dabei unterstützt werden positive Beziehungen zu ihren Kindern bzw. Klienten aufzubauen und sie in ihrer Entwicklung zu fördern. Mittels Videoaufnahmen werden Interaktionen zwischen Menschen nach bestimmten Kriterien analysiert und in einem anschließenden Beratungsgespräch mit dem Kunden reflektiert. Dieses Konzept knüpft an den vorhandenen Ressourcen und Stärken des Menschen an. Maria Aarts spricht nicht von ‘Störungen’, sondern von ‘noch nicht gemachten Entwicklungsschritten’. Probleme sollen in Möglichkeiten umgewandelt werden. Nicht die Störungen sondern die Fördermöglichkeiten, die Individualität, sowie die Umwelt der Menschen stehen im Mittelpunkt der Marte Meo-Therapie. Diese Sichtweise verdeutlicht auch den Paradigmenwechsels, der sich in den 80er und 90er Jahren vollzogen hat. Fortan wurde vermehrt auf eine Einzelfallbeschreibung und eine individuumzentrierte Diagnostik wert gelegt. Der Blick verlagerte sich von einer Klassifikation der Störung hin zu einem förderorientierten, [...]
Nicole Hoffmann
Magisterarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Note: 1,3, Ludwig-Maximilians-Universität München (Institut für Präventions-, Integrations- und Rehabilitationsforschung), 74 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Zur Früherkennung sprachlicher Entwicklungsverzögerungen bei kleinen Kindern stehen verschiedene Instrumente zur Verfügung, die von Pädiatern, Logopäden und anderen als unterstützende Maßnahmen bei Sprachdiagnostiken eingesetzt werden können. GRIMM und DOIL (2006) erstellten die so genannten Elternfragebögen zur Sprachstandsermittlung junger Kinder (ELFRA). Der ELFRA-2 (für Zweijährige) sollte flächendeckend während der U7 von Pädiatern als unterstützendes Instrument zu den Vorsorgeuntersuchungen eingesetzt werden. Dies hat sich nicht durchgesetzt, obwohl der ELFRA-2 als zuverlässiges Screeninginstrument gilt. Für den alltäglichen Einsatz ist er in Anwendung und Auswertung zu umfangreich (SACHSE, 2005). Die Forschungsgruppe der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie der Ludwig-Maximilians-Universität in München um Herrn Prof. Dr. med. von Suchodoletz hat hier angesetzt. In früheren Studien wurde aus dem ELFRA-2 eine Kurzfassung extrahiert und für zweijährige Kinder validiert. Ziel ist es, den deutlich kürzeren Kurztest als flächendeckendes Screeninginstrument in den Kinderarztpraxen zum Einsatz zu bringen und dadurch die Prävention kindlicher Sprachentwicklungsstörungen zu verbessern. Ob die Kurzfassung jedoch auch für die zukünftige Sprachentwicklung valide Angaben erbringt, ist noch offen. Die prognostische Validität ist aber für ein Früherkennungsverfahren wesentlich. Eine Studie zur prognostischen Validität der Kurzfassung des ELFRA-2 ist deshalb Inhalt dieser Arbeit. Es soll der Frage nachgegangen werden, ob die Kurzfassung des ELFRA-2 ähnlich sichere Vorhersagen bezüglich des Sprachentwicklungsstands zum dritten Geburtstag wie die Langfassung des ELFRA-2 treffen kann. Zu diesem Zweck wurde an 500 Kinder, von welchen bereits die Ergebnisse der Kurz- wie auch der Langfassung des ELFRA-2 vorlagen, ein Elternfragebogen zur Sprachentwicklung dreijähriger Kinder (weiterhin „Sprachfragebogen-3“) verschickt. Seine Subskalen dienen zunächst der Berechnung von Korrelationen zu den Subskalen der Kurz- bzw. der Langfassung des ELFRA-2, um herauszufinden, ob die Sprachfähigkeit mit 3 Jahren mit den Diagnoseinstrumenten mit 2 Jahren vorhergesagt werden kann. Anschließend erfolgen anhand der Klassifikation in auffällige bzw. unauffällige Sprachentwicklung der Kinder mit 2 und 3 Jahren die Berechnung verschiedener Maße und Kennzahlen, um die prognostische Validität der Fragebögen miteinander zu vergleichen.
Nicola Heinen
Karl-Heinz Haudum
Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Physiotherapie, Ergotherapie, Note: "2", , 25 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Forschungsfrage: Wie beschreiben erfahrene Ergotherapeutinnen eine gut gelungene Therapieeinheit bei autistischen Kindern und sind Parallelen bei diesen Therapieansätzen zu erkennen. Problembeschreibung: In der Literatur findet man viel Theorie über Behandlungsansätze bei Autismus, aber wenig Beschreibungen von Therapieeinheiten. Durch den wachsenden Bekanntheitsgrad werden Therapeutinnen zunehmend mit dem Krankheitsbild Autismus konfrontiert. Diese Arbeit soll dazu beitragen, dass die speziell im Fachbereich Pädiatrie tätigen Ergotherapeutinnen in ihrer Arbeit unterstützt werden. Inhaltsangabe der wichtigsten Bereiche der Arbeit: Die Arbeit gliedert sich in 5 Kapitel: Im ersten Kapitel werden die Problemdarstellung, die Definition, die Formen bzw. die Ursachen der autistischen Störung dargestellt. Im zweiten Kapitel beschreibt der Verfasser die Methoden und Vorgangsweise der Arbeit. Im dritten Kapitel wird die Datenanalyse sowie die Darstellung der Experteninterviews bearbeitet. Im vierten Kapitel wird ein Fallbeispiel angeführt und eine Therapiestunde nach den Schwerpunkten beschrieben. Die Parallelen und Ergebnisdarstellung wird im fünften Kapitel bearbeitet. Ergebnisdarstellung: Die Therapie bei autistischen Kindern muss immer nach dem Alter und den Anforderungen, die der Alltag an das Kind stellt, graduiert werden. Das Einfühlungsvermögen und die Beobachtungsgabe des Therapeuten spielen dabei die wesentlichste Rolle, da meist das Kind selbst den Impuls für das weitere Therapiegeschehen gibt. Um die Probleme der autistischen Menschen auch nur annähernd verstehen zu können, muss man sich auf die ganz individuelle Situation einlassen. Parallelen in den Behandlungsformen sind daher sehr übergeordnet einzustufen. Die Arbeit ergab, dass der Therapieansatz ein multidimensionaler ist der das gesamte Umfeld des Kindes mit einschließt, da es sehr wichtig ist den Transfer in den Alltag herzustellen. Verständlich geschrieben und fachlich fundiert hilft es betroffenen Eltern und interessierten Therapeuten bei der Suche nach einer sinnvollen und erfolgversprechenden Therapie.
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