Objektorientierte Systementwicklung: Vom Geschäftsprozess zum Java-Programm

Springer-Verlag
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Anwendungssoftware soll zur Optimierung von Geschäftsprozessen beitragen. Vor diesem Hintergrund werden in diesem Lehrbuch anhand eines durchgängigen Fallbeispiels Geschäftsprozesse mit UML modelliert und die fachlichen Anforderungen an das Software-System systematisch abgeleitet. Aufgrund nachvollziehbarer Regeln und Prinzipien werden Klassenmodelle konstruiert. Alternative System-Architekturen werden vorgestellt und erläutert. Es werden Entwurfsmuster anhand anschaulicher Beispiele präsentiert und die Umsetzung des Fallbeispiels in Java anhand von annotiertem Code gezeigt.
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About the author

Professor Dr. Karl-Heinz Rau ist Hochschullehrer an der Hochschule Pforzheim. Er hat über 25 Jahre Lehrerfahrung und versteht es, komplexe Zusammenhänge anwendungsnah und verständlich zu vermitteln.
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Additional Information

Publisher
Springer-Verlag
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Published on
Oct 31, 2007
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Pages
352
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ISBN
9783834891747
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Best For
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Language
German
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Genres
Business & Economics / Business Mathematics
Business & Economics / Information Management
Computers / Expert Systems
Computers / Information Technology
Computers / Software Development & Engineering / General
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Wesentlich bei der Einflihrung der Objektorientierung im Vorgehensmodell, war die Konzentration auf den Ubergang vom Fach- zum DV-Konzept. Die Trennung von Ab lauf- und Basisfunktionen ist die Grundlage zum objektorientierten Entwurf und zum Autbau einer unternehmensweiten betriebswirtschaftlichen Funktionsstruktur. Aufgabe der Fachabteilung ist die Definition der fachlichen Ablauffunktionen. Die Daten- und Funktionsadministration hat hier beratende Aufgabe, indem sie die bereits vorhandenen Basisfunktionen verwaltet, bzw. neue Basisfunktionen strukturiert und einordnet. Diese Aufgabenteilung ist Grundlage flir eine wirkliche Wiederverwendung bereits beschrie bener fachlicher Funktionen und den zugehorigen Methoden innerhalb der Klassenhier archie. Die Daten- und Funktionsadministration hat durch das neue Vorgehensmodell auch im DV-Konzept an Bedeutung gewonnen. Die Einordnung neuer Methoden in die beste hende Klassenhierarchie ist hauptsachlich ihre Aufgabe. Durch die weitgehende struktu relle Ubereinstimmung des Unternehmensdatenmodells und der Klassenhierarchie ist die Doppelfunktion von Daten-und Funktionsadministration von groBem Vorteil. Ein weiterer wesentlicher Aspekt bei der Entwicklung des heutigen Vorgehensmodells war die unternehmensweite Sicht. Eine erhebliche Produktiviilitssteigerung ergibt sich durch die Realisierung sparteniibergreifender Basisfunktionen. Die Nutzung in den Sachgebieten erfordert jedoch u. U. spartenspezifische Anpassungen. Die Konzepte der objektorientierten Programmierung, insbesondere die Spezialisierung/Generalisierung, bieten hier eine ideale Moglichkeit der Realisierung, die mit herkommlichen Sprachen nicht moglich ist. Eine Einschrankung flir die Nutzung der Klassenhierarchie ist z. Zt. noch das Fehlen einer objektorientierten Sprache wie z.B. Smalltalk auf dem Host, da viele Komponenten nur zentral sinnvoll realisierbar sind.
Die Daimler-Benz InterServices AG und die debis Systemhaus GmbH wurden 1990 als eigenstandige Tochterunternehmen der Daimler-Benz AG gegriindet. Insofern scheint es auf den ersten Blick vermessen, im Rahmen dieses Buches einen Er fahrungsbericht vorzulegen. Das Systemhaus wurde jedoch durch Zusammenfiihrung verschiedener Informationsverarbeitungsbereiche des Daimler-Benz Konzerns gebil det, die aIle auf eine lange Tradition der Softwareentwicklung zuriickblicken. Insbe sondere aus den Erfahrungen der aus der Daimler-Benz AG (DBAG) und der Mer cedes-Benz AG (MBAG) hervorgegangenen Bereiche solI hier berichtet werden. 2. Die debis Systemhaus GmbH Ausgangssituation bei der Griindung des Systemhauses war, daB im Konzern meh rere unabhangig gewachsene IV-Organisationen mit Rechenzentren, unabhangigen Datennetzen und Softwareentwicklung vorhanden waren. Gleichzeitig gab es meh rere Geschaftseinheiten, die auf verschiedenen Gebieten der Informationstechnik ihre Leistungen am Markt anboten. Vor diesem Hintergrund wurde die Konzeption des Systemhauses entwickelt. Dabei wurden Synergiepotentiale erschlossen. Oberste Leitlinie war jedoch die Erhaltung der Anwendungshoheit in allen betroffenen Geschaftseinheiten. Einen Uberblick fiber die Organisationsstruktur gibt die Abbildung 1. Am Gesamtumsatz des Systemhauses liegt der Anteil der Software bei ca. 35 %. Der Schwerpunkt liegt damit eindeutig bei Rechner-und Kommunikationsdienstleistun gen. Die allgemeine Entwicklung liillt jedoch erwarten, daB die Bedeutung des Soft wareanteils steigen wird. In 1990 wird der konzerninterne Umsatz fiber 80 % des Gesamtumsatzes betragen. Die Softwareentwicklung ffir den Konzern erbringt schwerpunktmaBig Leistungen fur die Mercedes-Benz AG. Entwickelt werden Applikationen die sehr stark auf die Anforderungen des GroBunternehmens Mercedes-Benz zugeschnitten sind. Die Softwareproduktion ist darauf ausgerichtet, fur die vorhandene weitgehend homo gene Zielumgebung moglichst effiziente LOsungen zu entwickeln.
Unternehmen und Märkte sind zur Zeit durch neue Informations- und Kommunikationstechniken einem grundlegenden Wandel unterworfen Wer sich heute nicht über die Möglichkeiten und Grenzen der Wirtschaftsinformatik informiert, wird morgen bei der Nutzung Ihrer Gestaltungspotentiale hintanstehen. Das Gabler Wirtschaftsinformatik-Lexikon bietet den Anwendern und den Entscheidern in Unternehmen mehr als das grundlegende Wissen dieser jungen Disziplin: Es informiert auch über die Möglichkeiten der praktischen Umsetzung und der Anwendung der Erkenntnisse in und zwischen Unternehmen - von der fachlichen und technischen Analyse über die Planung bis zur Implementierung und Nutzung von Informations- und Kommunikationssystemen.

PV-Text: Das Gabler Wirtschaftsinformatik-Lexikon bietet dem Leser einen fundierten Überblick über den aktuellen Stand und das aktuelle Verständnis dieser noch relativ jungen Disziplin.
Gestaltung und Nutzung von Informationssystemen im Sinne von Mensch-Aufgabe-Technik-Systemen sind Schwerpunkte der Wirtschaftsinformatik. Zugrunde liegen betriebswirtschaftliche Aufgaben mit speziellen Aufgabenstellungen wie z. B. informationssystemübergreifendes Informations- und Projektmanagement sowie relevante gesellschaftliche, wirtschaftliche und rechtliche Randbedingungen. Die Entwicklung und Anwendung von Methoden zur Modellierung von Informationssystemen sowie die Implementierung dieser Modelle unter Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnik bilden einen weiteren Schwerpunkt.
Durch gezielte Verweise wird dem Nutzer eine individuelle Vertiefung ermöglicht, unterstützt durch Hinweise auf fundamentale Literaturquellen.
Wesentlich bei der Einflihrung der Objektorientierung im Vorgehensmodell, war die Konzentration auf den Ubergang vom Fach- zum DV-Konzept. Die Trennung von Ab lauf- und Basisfunktionen ist die Grundlage zum objektorientierten Entwurf und zum Autbau einer unternehmensweiten betriebswirtschaftlichen Funktionsstruktur. Aufgabe der Fachabteilung ist die Definition der fachlichen Ablauffunktionen. Die Daten- und Funktionsadministration hat hier beratende Aufgabe, indem sie die bereits vorhandenen Basisfunktionen verwaltet, bzw. neue Basisfunktionen strukturiert und einordnet. Diese Aufgabenteilung ist Grundlage flir eine wirkliche Wiederverwendung bereits beschrie bener fachlicher Funktionen und den zugehorigen Methoden innerhalb der Klassenhier archie. Die Daten- und Funktionsadministration hat durch das neue Vorgehensmodell auch im DV-Konzept an Bedeutung gewonnen. Die Einordnung neuer Methoden in die beste hende Klassenhierarchie ist hauptsachlich ihre Aufgabe. Durch die weitgehende struktu relle Ubereinstimmung des Unternehmensdatenmodells und der Klassenhierarchie ist die Doppelfunktion von Daten-und Funktionsadministration von groBem Vorteil. Ein weiterer wesentlicher Aspekt bei der Entwicklung des heutigen Vorgehensmodells war die unternehmensweite Sicht. Eine erhebliche Produktiviilitssteigerung ergibt sich durch die Realisierung sparteniibergreifender Basisfunktionen. Die Nutzung in den Sachgebieten erfordert jedoch u. U. spartenspezifische Anpassungen. Die Konzepte der objektorientierten Programmierung, insbesondere die Spezialisierung/Generalisierung, bieten hier eine ideale Moglichkeit der Realisierung, die mit herkommlichen Sprachen nicht moglich ist. Eine Einschrankung flir die Nutzung der Klassenhierarchie ist z. Zt. noch das Fehlen einer objektorientierten Sprache wie z.B. Smalltalk auf dem Host, da viele Komponenten nur zentral sinnvoll realisierbar sind.
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