Ein Buch für alle und keinen: Nietzsches Dichtung "Also sprach Zarathustra

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Die philosophische Dichtung "Also sprach Zarathustra" ist Nietzsches populärstes Werk, eigentlich eine Folge von Reden, hymnischen Ansprachen, Polemiken, Liedern eines Protagonisten, dem Nietzsche den Namen des persischen Religionsstifters Zarathustra gibt, wahrscheinlich deshalb, weil er wohl als erster die Welt in Gut und Böse eingeteilt hat.
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Additional Information

Publisher
BookRix
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Published on
Mar 29, 2013
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Pages
8
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ISBN
9783730917558
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Language
German
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Genres
Fiction / General
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Content Protection
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E L James
Karl Schön
Bertolt Brecht (10.02.1898-14.08.1956) war ein deutscher Dramatiker und Regisseur, Lyriker, Essayist. Er zählt neben Franz Kafka und Thomas Mann zu den wenigen deutschsprachigen Autoren des 20. Jahrhunderts, die eine dauerhafte weltliterarische Resonanz gefunden haben. Dabei hat er sein literarisches Schaffen - vor allem im Feld von Drama und Theater, aber auch in der Lyrik, der Literatur- und Medientheorie und der politischen Philosophie - besonders eng und bewusst mit der politischen Situation verbunden. Brecht ist, nach einem Wort seines Freundes Walter Benjamin, der "Stratege im Literaturkampf". Nach einer 'anarchistisch-nihilistischen' Phase entwickelte Brecht in seinem wichtigsten Arbeitsfeld, der Dramatik, verschiedene - Modelle. Die sogenannten Lehrstücke (1929/30) sollten die alte Trennung von Bühne und Publikum auf radikale Weise aufheben: "Das Lehrstück lehrt dadurch, dass es gespielt, nicht dadurch, dass es gesehen wird." Seit Beginn der dreißiger Jahre entwickelte Brecht dann eine Theorie und Dramaturgie des 'antiaristotelischen' oder 'epischen Theaters'. Das Brecht-Theater will durch Verwendung sogenannter Verfremdungs-Effekte die Theaterillusion zerstören und die analytische Intelligenz des Publikums, insbesondere den Blick auf den "gesellschaftlichen Kausalkomplex", zu schärfen. Besonders in den 'großen' Stücken - Mutter Courage und ihre Kinder, Leben des Galilei, Der gute Mensch von Sezuan u.a. - wird diese Intention der "Ideologiezertrümmerung" deutlich. Nach seiner Rückkehr aus dem Exil erprobte Brecht sein Konzept vor allem in der praktischen Theaterarbeit am "Berliner Ensemble" und schuf mehrere Modell-Inszenierungen. Seine Lyrik hat bis heute ihre poetische Frische und gedankliche Prägnanz behalten. Neben der Hauspostille ragen vor allem die Svendborger Gedichte (1939) aus der Exilzeit und die Altersgedichte - etwa der Zyklus der Buckower Elegien (1953) - heraus, in denen individuelle und historische Erfahrung auf unnachahmliche Weise verdichtet sind. Auf großes Interesse stoßen weiterhin Brechts literatur-, theater- und medientheoretische Reflexionen seit den späten zwanziger Jahren.
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