Erinnerungen und Erfahrungen, Teil X: Gedanken zur Lektüre

BookRix
Free sample

Der Verfasser Karl Schön, geboren 1935, war fast 40 Jahre als Diplom-Verwaltungswirt bei einer Bundesbehörde tätig. Viele Jahre war er freier Mitarbeiter von Zeitschriften und Zeitungen. Von 1977 bis 1987 gab er die Literaturzeitschrift "HORIZONTE" heraus. Schön lebt in einer Kleinstadt in Süddeutschland.

Read more

Reviews

Loading...

Additional Information

Publisher
BookRix
Read more
Published on
Aug 10, 2016
Read more
Pages
12
Read more
ISBN
9783739668420
Read more
Language
German
Read more
Genres
Biography & Autobiography / General
Read more
Content Protection
This content is DRM protected.
Read more
Read Aloud
Available on Android devices
Read more
Eligible for Family Library

Reading information

Smartphones and Tablets

Install the Google Play Books app for Android and iPad/iPhone. It syncs automatically with your account and allows you to read online or offline wherever you are.

Laptops and Computers

You can read books purchased on Google Play using your computer's web browser.

eReaders and other devices

To read on e-ink devices like the Sony eReader or Barnes & Noble Nook, you'll need to download a file and transfer it to your device. Please follow the detailed Help center instructions to transfer the files to supported eReaders.
Karl Schön
Bertolt Brecht (10.02.1898-14.08.1956) war ein deutscher Dramatiker und Regisseur, Lyriker, Essayist. Er zählt neben Franz Kafka und Thomas Mann zu den wenigen deutschsprachigen Autoren des 20. Jahrhunderts, die eine dauerhafte weltliterarische Resonanz gefunden haben. Dabei hat er sein literarisches Schaffen - vor allem im Feld von Drama und Theater, aber auch in der Lyrik, der Literatur- und Medientheorie und der politischen Philosophie - besonders eng und bewusst mit der politischen Situation verbunden. Brecht ist, nach einem Wort seines Freundes Walter Benjamin, der "Stratege im Literaturkampf". Nach einer 'anarchistisch-nihilistischen' Phase entwickelte Brecht in seinem wichtigsten Arbeitsfeld, der Dramatik, verschiedene - Modelle. Die sogenannten Lehrstücke (1929/30) sollten die alte Trennung von Bühne und Publikum auf radikale Weise aufheben: "Das Lehrstück lehrt dadurch, dass es gespielt, nicht dadurch, dass es gesehen wird." Seit Beginn der dreißiger Jahre entwickelte Brecht dann eine Theorie und Dramaturgie des 'antiaristotelischen' oder 'epischen Theaters'. Das Brecht-Theater will durch Verwendung sogenannter Verfremdungs-Effekte die Theaterillusion zerstören und die analytische Intelligenz des Publikums, insbesondere den Blick auf den "gesellschaftlichen Kausalkomplex", zu schärfen. Besonders in den 'großen' Stücken - Mutter Courage und ihre Kinder, Leben des Galilei, Der gute Mensch von Sezuan u.a. - wird diese Intention der "Ideologiezertrümmerung" deutlich. Nach seiner Rückkehr aus dem Exil erprobte Brecht sein Konzept vor allem in der praktischen Theaterarbeit am "Berliner Ensemble" und schuf mehrere Modell-Inszenierungen. Seine Lyrik hat bis heute ihre poetische Frische und gedankliche Prägnanz behalten. Neben der Hauspostille ragen vor allem die Svendborger Gedichte (1939) aus der Exilzeit und die Altersgedichte - etwa der Zyklus der Buckower Elegien (1953) - heraus, in denen individuelle und historische Erfahrung auf unnachahmliche Weise verdichtet sind. Auf großes Interesse stoßen weiterhin Brechts literatur-, theater- und medientheoretische Reflexionen seit den späten zwanziger Jahren.
Karl Schön
Joseph Bernhart (8.8.1881- 21.2.1969) war Theologe, Publizist und Religionswissenschaftler. Im Jahr 1904 wurde Joseph Bernhart zum Priester geweiht und war zunächst als Seelsorger tätig. Da er 1913 seine Lebensgefährtin Elisabeth Nieland geheiratet hatte, musste er das Priesteramt aufgeben; er arbeitete als freier Schriftsteller. Er wurde ein angesehener Mitarbeiter von Zeitungen und Zeitschriften z B. in Hochland. In der katholischen Kirche nahm eir eine Außenseiterposition ein, die er in seinen Schriften immer wieder verteidigte. Im September 1939 wurde die Ehe von 1913 auf dem kirchlichen Gnadenweg anerkannt. Im Dritten Reich erteilte man ihm im Juni 1941 Publikationsverbot. Er zog aus München fort und fand Zuflucht u.a. bei Joseph-Ernst Fürst Fugger von Glött. Die Exkommunikation wurde 1942 aufgehoben. Seine Ehefrau starb im Dezember 1943. B. wurde 1952 Honorarprofessor für mittelalterliche Geistesgeschichte an der Universität München, erhielt 1956 das Große Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland und 1959 den Bayerischen Verdienstorden. B. starb hoch geehrt am 21.2.1969 in Türkheim. Zu seinen wichtigsten Werken zählen u.a. Der Vatikan als Thron der Welt (1930) (spätere Auflagen unter dem Titel Der Vatikan als Weltmacht: Geschichte und Gestalt des Papsttums). De profundis (1935). Bonifatius, Apostel der Deutschen (1950). Chaos und Dämonie: Von den göttlichen Schatten der Schöpfung (1950). Franz von Assisi. Leben und Wort", 1944. Die philosophische Mystik des Mittelalters von ihren antiken Ursprüngen bis zur Renaissance (1922). Thomas Morus. Roman, 1979. Tragik im Weltlauf [mit Vorträgen und Aufsätzen zum Thema 1932-1960]. Erinnerungen 1881-1930. 1. Teil: Text, 2. Teil: Anmerkungen und Dokumente. Sinn der Geschichte. Mit Vorträgen und Aufsätzen zum Thema aus den Jahren 1918-1961. Tagebücher und Notizen 1935-1947.
©2018 GoogleSite Terms of ServicePrivacyDevelopersArtistsAbout Google
By purchasing this item, you are transacting with Google Payments and agreeing to the Google Payments Terms of Service and Privacy Notice.