Ludwig Uhlands Lebensspuren

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Ludwig Uhland, der bedeutendste Dichter der schwäbischen Spätromantik, der Wegbereiter der deutschen Volkskunde und Germanistik, hat in seinem Geburtsort Tübingen sehr viele Spuren hinterlassen. Sein Geburtshaus "Neckarhalde 24" ist leider nicht erhalten geblieben; eine Gedenktafel erinnert an den Dichter und Gelehrten, der den größten Teil seines Lebens in Tübingen verbracht hat. Auch in Stuttgart, Bad Wildbad, Gaildorf, Seeheim-Jugendheim und anderen Orten erinnern Denkmäler und Gedenkstätten an ihn und seinen Aufenthalt. Sein Grab befindet sich auf dem Stadtfriedhof in Tübingen.
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Publisher
BookRix
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Published on
Nov 20, 2013
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Pages
6
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ISBN
9783730921791
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Language
German
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Genres
Fiction / Literary
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Karl Schön
Joseph Bernhart (8.8.1881- 21.2.1969) war Theologe, Publizist und Religionswissenschaftler. Im Jahr 1904 wurde Joseph Bernhart zum Priester geweiht und war zunächst als Seelsorger tätig. Da er 1913 seine Lebensgefährtin Elisabeth Nieland geheiratet hatte, musste er das Priesteramt aufgeben; er arbeitete als freier Schriftsteller. Er wurde ein angesehener Mitarbeiter von Zeitungen und Zeitschriften z B. in Hochland. In der katholischen Kirche nahm eir eine Außenseiterposition ein, die er in seinen Schriften immer wieder verteidigte. Im September 1939 wurde die Ehe von 1913 auf dem kirchlichen Gnadenweg anerkannt. Im Dritten Reich erteilte man ihm im Juni 1941 Publikationsverbot. Er zog aus München fort und fand Zuflucht u.a. bei Joseph-Ernst Fürst Fugger von Glött. Die Exkommunikation wurde 1942 aufgehoben. Seine Ehefrau starb im Dezember 1943. B. wurde 1952 Honorarprofessor für mittelalterliche Geistesgeschichte an der Universität München, erhielt 1956 das Große Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland und 1959 den Bayerischen Verdienstorden. B. starb hoch geehrt am 21.2.1969 in Türkheim. Zu seinen wichtigsten Werken zählen u.a. Der Vatikan als Thron der Welt (1930) (spätere Auflagen unter dem Titel Der Vatikan als Weltmacht: Geschichte und Gestalt des Papsttums). De profundis (1935). Bonifatius, Apostel der Deutschen (1950). Chaos und Dämonie: Von den göttlichen Schatten der Schöpfung (1950). Franz von Assisi. Leben und Wort", 1944. Die philosophische Mystik des Mittelalters von ihren antiken Ursprüngen bis zur Renaissance (1922). Thomas Morus. Roman, 1979. Tragik im Weltlauf [mit Vorträgen und Aufsätzen zum Thema 1932-1960]. Erinnerungen 1881-1930. 1. Teil: Text, 2. Teil: Anmerkungen und Dokumente. Sinn der Geschichte. Mit Vorträgen und Aufsätzen zum Thema aus den Jahren 1918-1961. Tagebücher und Notizen 1935-1947.
Karl Schön
Eulenberg, Herbert (25.1.1876 - 4.9.1949) deutscher Dramatiker, Erzähler und Lyriker, schrieb etwa 40 neuromantische Dramen sowie literarische Miniaturen ("Schattenbilder" 1910). Nach dem Besuch des Gymanisums studierte er Jura in Berlin, München, Leipzig und Bonn. E. fühlte sich früh zum Dichter geboren. Schon in München schrieb er 1898 sein erstes Stück "Dogenglück". 1901 lernte Eulenberg seine spätere Frau Hedda kennen. Heirat 1904. Ab 1903 Dramaturg am Berliner Theater, ab 1905 am Düsseldorfer Schauspielhaus. Seine Jugenddramen kreisen um Helden, die sich von Gefühlen leiten lassen und in der Gesellschaft Anstoß erregen. (Anna Walewska, 1899; Münchhausen, 1900; Leidenschaft, 1901; Ritter Blaubart; 1905, Ulrich Fürst von Waldeck; 1906, Der natürliche Vater, 1907,;Alles um Liebe, 1910; Alles um Geld, 1911). Später wurden seine Dramen durch seine Weltanschauung monistischer Natur und seiner pazifistischen Gesinnung geprägt. (Belinde, 1912; Frauentausch, 1914, Die Insel, 1917; Mückentanz, 1920; Der rote Mond, 1925). In den Alterswerken schwingt ein neuer Ton rebellischer Empörung (Tilman Riemenschneider, 1934) oder der Ergebenheit (Johannes auf Patmos, 1945). Mit den aus den Morgenfeiern hervorgegangenen "Schattenbildern", 1910 und den folgenden Bänden entwickelte Eulenberg eine Sonderart deutscher Essayistik, die ihm sein stärkstes Echo brachte. Er gehörte zu den viel gelesenen Autoren seiner Zeit und war als neuromantischer Bühnendichter erfolgreich. Nach 1933 verblasste sein Ruhm. Während des Dritten Reiches geriet der humanistisch eingestellte Schriftsteller in finanzielle Nöte. Seine Dramen wurden verboten; seine Bücher durften nicht mehr gedruckt werden. Nach 1945 war er ständiger Mitarbeiter der Zeitschriften "Aufbau" und "Die Weltbühne". 1946 wurde er Ehrenbürger der Stadt Düsseldorf, 1948 Ehrendoktor der Universiät Bonn. Er starb am 4.9.1949 an den Folgen eines Unfalls. Nach seinem Tod schrieb seine Witwe Hedda die Erinnerungen "Im Doppelglück von Kunst und Leben" über die gemeinsame Zeit im "Haus Freiheit" in Kaiserswerth (heute Stadt Düsseldorf), wo Eulenberg seit 1905 als freier Schriftsteller gelebt hat.
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