Widerstand als Widerspruch? Zum Gedanken eines Widerstandsrechts in Thomas Hobbes’ "Leviathan"

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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts, Note: 1,0, Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Veranstaltung: Grundmodelle der politischen Philosophie, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Leviathan – dieses Werk des englischen Philosophen Thomas Hobbes beschäftigt die Wissenschaft noch immer. Die Fragen, die es zu beantworten sucht und auch die Fragen, die es aufwirft, sind immer noch aktuell. Die Frage, die der Leviathan beantworten will, ist diejenige nach der politischen Struktur, die für ein friedliches Zusammenleben der Menschen unerläßlich ist. Für Thomas Hobbes entsteht diese aus der Unterwerfung der Menschen unter einen absoluten Souverän, um dem Naturzustand des Kriegs aller gegen alle zu entgehen. Eine der Fragen, die der Leviathan dagegen aufwirft, ist die nach einem möglichen Recht auf Widerstand gegen diesen absoluten Souverän. Selbst wenn man voraussetzte, daß Hobbes generell ein Selbstverteidigungsrecht einräumt, da der Mensch seinen Selbsterhaltungstrieb schlechthin nicht unterdrücken kann und sich zur Wehr setzen muß, wenn er – und sei es von seiten des von ihm eingesetzten Herrschers – bedroht wird, scheint der Leviathan dieses Recht nicht näher zu präzisieren. Wie verhält es sich beispielsweise mit dem Hobbes’schen absoluten Herrscher? Ist er tatsächlich so absolut, wie es vordergründig scheint?
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Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Jun 3, 2011
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Pages
15
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ISBN
9783640930791
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Language
German
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Genres
Philosophy / History & Surveys / Modern
Philosophy / History & Surveys / Renaissance
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Rhetorik / Phonetik / Sprechwissenschaft, Note: 1,0, Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Veranstaltung: Allgemeine Rhetorik, Sprache: Deutsch, Abstract: Billy Graham – mit diesem Namen verbindet sich viel, Kontroversen wie Superlative. Laut Auskunft der Billy Graham Evangelistic Association (BGEA) hat er während seiner Zeit als Evangelist vor fast 215 Millionen Menschen in mehr als 185 Ländern gesprochen, ganz zu schweigen von denen, die ihn über Fernsehen und Satellitenübertragung sahen. 48 mal, laut einer Gallup Studie, wurde er unter die zehn am meisten bewunderten Männer der USA gewählt. Er erhielt unzählige Auszeichnungen und Preise und wurde u.a. 1999 erstes Mitglied der Gospel Music Hall of Fame – als Nichtmusiker, wohlgemerkt. Angesichts dieser Zahlen ist es erstaunlich, daß es im deutschsprachigen Raum keine Untersuchungen zu Graham gibt, weder aus theologischer noch aus soziologischer, geschweige denn aus rhetorischer Perspektive. Dabei haben Grahams Evangelisationen in Deutschland – zwischen 1954 und 1993 – nicht nur die deutsche Kirchen-, sondern auch die Medienlandschaft geprägt. Dies trifft wohl vor allem für die Euro ’70 in Dortmund zu, die in dieser Form erste und bis dato einzigartige massenmediale Veranstaltung in Deutschland. Nicht zuletzt haben sich an der Person Grahams und seinem Predigtstil viele Gemüter erhitzt, uneins darüber, wie man einem so charismatischen, erfolgreichen Redner gegenüberstehen solle – vor allem in Deutschland, das ja nun aus historischen Gründen ein sehr zwiespältiges Verhältnis zu solchen Rednern hat. Man fragt sich also mit Wolf von Lojewski: „Was ist das Besondere an Billy Graham?“ Diese Frage mit „seine Rhetorik“ zu beantworten, ist wohl kaum zufriedenstellend, auch wenn viele sich offensichtlich bislang damit abgefunden haben. Trotzdem: Wieso kommen zehntausende Menschen zu seinen Veranstaltungen; was bewegt viele von ihnen, seinen Aufrufen zu folgen und schließlich nach vorne zu kommen? Liegt das Besondere in Grahams Vermittlung seiner Reden, dem Einsatz von Technik und Massenmedien? Kann, muß man dabei von Manipulation oder gar Massenpsychose sprechen? Und wie hebt ihn „seine Rhetorik“, die ja Predigtrhetorik ist, möglicherweise von zeitgenössischer Predigtlehre ab? Kann man möglicherweise davon sprechen, daß Graham mit einer „Evangelisationsrhetorik“ eine gesonderte Form der Predigtrhetorik begründet? Diesen Fragen soll an dieser Stelle einmal nachgegangen werden, um zu sehen, was die Faszination und den Erfolg Grahams als Redner, als Prediger ausmacht.
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts / Gegenwart, Note: keine, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Philosophisches Seminar), Veranstaltung: Richard Rorty – Politik und Pragmatismus, 5 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In seinem autobiografischen Essay „Wilde Orchideen und Trotzki“ aus dem Jahre 2000 skizziert der amerikanische Philosoph Richard Rorty den Weg seiner denkerischen Entwicklung vom infantilen Trotzkisten über die Platonliebe des Pubertierenden hin zum unorthodoxen Pragmatismus, in dessen Rahmen er heute für ein praxisorientiertes und säkulares Denken eintritt, welches in philosophischer Hinsicht den Objektivismus oder einen Glauben an nicht-weltliche Autoritäten rundweg ablehnt, und sich politisch der, mit dem deutschen Begriff der Sozialdemokratie zu charakterisierenden, Tradition Deweys verpflichtet sieht. Als vorrangigen Grund für die essayistische Retrospektive seines intellektuellen Werdegangs, welche en Gros an die eigenhändig gezogene Lebens- und Werksbilanz Friedrich Nietzsches im „Ecce Homo“ erinnert, gibt Rorty eingangs die Notwendigkeit einer politisch-philosophischen Rechtfertigung und einer damit einhergehenden Erklärung seiner Position an, die, vom intellektuellen Standpunkt her, „von der Rechten und Linken gleich weit entfernt“ sei. Während die konservative Kritik in bezug auf Rortys philosophische Argumente mit Ismen wie „Relativismus“, „Irrationalismus“ und „Dekonstruktivismus“ operiert, seiner „zynischen und nihilistischen Anschauung“ eine Untauglichkeit für die öffentliche demokratische Sprache attestiert und diese im Kampf gegen die Feinde der Demokratie für undienlich hält, so ist auch die Linke vom „Vokabular des Ironikers“ abgestoßen. Rorty, der sich zur solidarischen Initiative und zur Aktionsgebundenheit einer (von ihm) so genannten, bis in die 1960er Jahre existenten, „politischen Linken“ in der Nachfolge Whitmans und Deweys bekennt, subsumiert seine postmodernen sowie –marxistischen Kritiker unter dem Oberbegriff der „kulturellen Linken“ und etikettiert sie vorwurfsvoll mit den Siegeln „kontemplativ“ und „untätig“. Linke Gegner, wie Richard Bernstein, ordnen Rorty – entgegen seinem Selbstverständnis - dem Postmodernismus ironischerweise zu, werfen ihm den „Liberalismus eines kalten Kriegers“ vor, wohingegen Rorty selbst eben jenen vagen Terminus verwendet, um unter anderen den Politdenker und Linguisten Noam Chomsky zu brandmarken, der Amerika von einer faschistischen und korrupten Elite regiert sieht.
Seminar paper from the year 2009 in the subject Rhetoric / Elocution / Oratory, grade: 1,3, The University of North Carolina at Chapel Hill, course: Allgemeine Rhetorik, language: English, abstract: Abraham Lincoln’s Gettysburg Address has played a powerful role in shaping American public discourse over the centuries. It has become one of the central documents in the evolution of American civil religion – imbued with religious and biblical language and imagery, backed by the ethos of its orator, its rhetoric sanctifies the founding documents and itself becomes part of the canon of “holy writ” of American civil religion. This is all the more remarkable considering the fact that Lincoln was originally only supposed to deliver a few appropriate remarks at the dedication of the Gettysburg battlefield as a cemetery for the fallen soldiers. The main speaker, Edward Everett, had already given a long speech when Lincoln’s turn came. The situation which thus presented itself to the orator posed a considerable challenge, as the audience was already weary. It is therefore all the more fascinating to see how Lincoln succeeded in his short, dense speech – which did not even give the photographer sufficient time to take his picture – in molding American identity by fusing “organic union with transcendent purpose by utilizing the religious symbolism of the Christian tradition” (White 97). This paper will examine how the Gettysburg Address came to be one of the central documents of American civil religion, which had a significant influence on all future public discourse.First, it will provide a brief discussion of Abraham Lincoln as an orator. This aspect is important insofar as it is necessary to determine what role his personal ethos played in the Gettysburg Address. The main part will offer a close reading of the Gettysburg Address, focusing on an in-depth analysis of the rhetorical strategies and stylistic devices Lincoln employs. This part is concerned especially with the question of how these strategies contribute to the enduring significance of the Gettysburg Address as a central document of American civil religion.
Seminar paper from the year 2008 in the subject English - Literature, Works, grade: 1,0, The University of North Carolina at Chapel Hill, course: Victorian Literature, language: English, abstract: Robert Louis Stevenson’s novel The Strange Case of Dr. Jekyll and Mr. Hyde presents a landscape that can be read as a geography of the human mind. The two separate dwelling- places of Dr. Jekyll and his alter ego, Mr. Hyde, can be analyzed in psychoanalytical terms as representing the conscious and the unconscious. The suppressed desires of the unconscious, which are related to a discourse of homosexuality underwriting the novel, return to haunt and ultimately destroy the mind of Dr. Jekyll. This paper will examine how the city functions as a mirror of the human mind. It takes a more general approach at first, analyzing different descriptions of the city throughout the novel. As a second step towards establishing the evidence to support the thesis, it will be necessary to take a closer look at the specific geography of Dr. Jekyll’s psyche, arguing that the separate dwelling places of Dr. Jekyll and Mr. Hyde represent the conscious and the unconscious in terms of Freudian psychoanalysis. Finally, the paper will examine how this reading allows for an interpretation of Dr. Jekyll’s hidden desires as being related to homosexuality. Other interpretations concerning these vices are possible and not mutually exclusive with the one pursued in this paper, as, for example, a reading of Jekyll’s mental and physical descent as due to alcoholism and drug abuse. However, a broader analysis taking into account these additional interpretations would be beyond the scope of this paper. It will therefore focuse on the evidence that supports the idea of a homosexual discourse in the novel.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Rhetorik / Phonetik / Sprechwissenschaft, Note: 1,0, Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Veranstaltung: Allgemeine Rhetorik, Sprache: Deutsch, Abstract: Billy Graham – mit diesem Namen verbindet sich viel, Kontroversen wie Superlative. Laut Auskunft der Billy Graham Evangelistic Association (BGEA) hat er während seiner Zeit als Evangelist vor fast 215 Millionen Menschen in mehr als 185 Ländern gesprochen, ganz zu schweigen von denen, die ihn über Fernsehen und Satellitenübertragung sahen. 48 mal, laut einer Gallup Studie, wurde er unter die zehn am meisten bewunderten Männer der USA gewählt. Er erhielt unzählige Auszeichnungen und Preise und wurde u.a. 1999 erstes Mitglied der Gospel Music Hall of Fame – als Nichtmusiker, wohlgemerkt. Angesichts dieser Zahlen ist es erstaunlich, daß es im deutschsprachigen Raum keine Untersuchungen zu Graham gibt, weder aus theologischer noch aus soziologischer, geschweige denn aus rhetorischer Perspektive. Dabei haben Grahams Evangelisationen in Deutschland – zwischen 1954 und 1993 – nicht nur die deutsche Kirchen-, sondern auch die Medienlandschaft geprägt. Dies trifft wohl vor allem für die Euro ’70 in Dortmund zu, die in dieser Form erste und bis dato einzigartige massenmediale Veranstaltung in Deutschland. Nicht zuletzt haben sich an der Person Grahams und seinem Predigtstil viele Gemüter erhitzt, uneins darüber, wie man einem so charismatischen, erfolgreichen Redner gegenüberstehen solle – vor allem in Deutschland, das ja nun aus historischen Gründen ein sehr zwiespältiges Verhältnis zu solchen Rednern hat. Man fragt sich also mit Wolf von Lojewski: „Was ist das Besondere an Billy Graham?“ Diese Frage mit „seine Rhetorik“ zu beantworten, ist wohl kaum zufriedenstellend, auch wenn viele sich offensichtlich bislang damit abgefunden haben. Trotzdem: Wieso kommen zehntausende Menschen zu seinen Veranstaltungen; was bewegt viele von ihnen, seinen Aufrufen zu folgen und schließlich nach vorne zu kommen? Liegt das Besondere in Grahams Vermittlung seiner Reden, dem Einsatz von Technik und Massenmedien? Kann, muß man dabei von Manipulation oder gar Massenpsychose sprechen? Und wie hebt ihn „seine Rhetorik“, die ja Predigtrhetorik ist, möglicherweise von zeitgenössischer Predigtlehre ab? Kann man möglicherweise davon sprechen, daß Graham mit einer „Evangelisationsrhetorik“ eine gesonderte Form der Predigtrhetorik begründet? Diesen Fragen soll an dieser Stelle einmal nachgegangen werden, um zu sehen, was die Faszination und den Erfolg Grahams als Redner, als Prediger ausmacht.
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