Wie erfolgreich waren die Hartz-Reformen? Die Auswirkungen der Hartz-Reformen auf Langzeitarbeitslosigkeit in Deutschland

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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich VWL - Arbeitsmarktökonomik, Note: 1,7, Universität Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeitslosenzahlen in Deutschland befinden sich aktuell auf einem Tiefstand und fallen seit der Einführung der Hartz-Gesetze kontinuierlich. Dies legt die Vermutung nahe, dass die Hartz-Reformen die Arbeitsmarktlage deutlich verbessert haben und ein besserer Austausch zwischen Arbeitsangebot und Arbeitsnachfrage gelingt, dass also eine schnellere Vermittlung von Arbeitslosen an offene Arbeitsstellen vorgenommen wird. Dennoch sind die Hartz-Gesetze stark umstritten und werden oftmals zur Diskussion gestellt, da insbesondere die verschärften Regelungen für Langleistungsbezieher für kritische Debatten sorgen. Die zu der Erlassung dieser Gesetze über moderne Dienstleistungen auf dem Arbeitsmarkt nötige Reform des Sozialgesetzbuches, in dem die Maßgaben der Hartz-Bestimmungen geregelt werden, gab den Anstoß zu der politischen Debatte, ob diese vorgenommene Reformen ausreichen und in welcher Form sie Auswirkungen auf die Arbeitslosenquote haben. Die strukturelle Arbeitslosigkeit macht anteilig gesehen den größten Faktor der gesamten Arbeitslosigkeit aus und sollte durch die Hartz-Reformen vermindert werden (Vgl. Oschmiansky, 2010a). Denn die Bundesrepublik hat als oberstes Ziel die Vollbeschäftigung. Diese kann nur erreicht werden, wenn das Problem der strukturellen Arbeitslosigkeit angegangen und möglichst gut beseitigt wird (Vgl. Bäcker et al., 2010, S. 574). Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich daher zunächst mit der Frage, ob die Hartz-Reformen einen positiven Einfluss auf den Abbau der Langzeitarbeitslosigkeit in Deutschland bewirkt haben. Der zweite Abschnitt befasst sich mit der Thematik der Langzeitarbeitslosigkeit und gibt einen Überblick darüber, wie Arbeitslosigkeit und insbesondere Langzeitarbeitslosigkeit definiert werden. Darüber hinaus werden die Ursachen erläutert. Der dritte Abschnitt beschäftigt sich mit den Harz-Reformen und zeigt deren Inhalte und Zielsetzungen. In dem vierten Abschnitt werden die Maßnahmen der Hartz-Gesetze hinsichtlich der Reduzierung von Langzeitarbeitslosigkeit anhand von empirischen Entwicklungen dargestellt und analysiert. Es wird der Frage nachgegangen, ob die Hartz-Reformen für diese Entwicklung verantwortlich waren oder ob andere Einflüsse eine Rolle spielten. Diese möglichen anderen Einflussfaktoren werden in dem fünften Abschnitt näher betrachtet. [...]
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Feb 6, 2014
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Pages
42
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ISBN
9783656589297
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Language
German
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Genres
Business & Economics / General
Business & Economics / Human Resources & Personnel Management
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Content Protection
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Inhaltsangabe:Einleitung: »Auf Wandel folgt Wandel«. Mit diesem Satz von Boos et al. lassen sich die Folgen der aktuellen Herausforderungen für Organisationen und somit für Organisationsberatungen auf den Punkt bringen. Das heutige Verständnis von Veränderung ist im Umbruch, so dass Wandel nun nicht mehr als Übergangsstadium auf dem Weg zu einem Gleichgewicht gesehen werden kann, sondern als Dauerzustand begriffen werden muss. Ursachen hierfür sind die allgegenwärtige Globalisierung, die dadurch immer größer werdende Eigendynamik der Märkte, die Politik der Deregulierung und Liberalisierung sowie die steigenden Anforderungen der Finanzmärkte. Diese Entwicklungen sind verbunden mit sich immer schneller ablösenden Einführungen neuer Technologien und Innovationen sowie einem außerordentlichen Forschungspotential. All das führt zu einer »turbulenten Umwelt«, die sich durch große Unsicherheit, hohe Beschleunigung und einen enormen Zuwachs an Dynamik und Komplexität auszeichnet. In diesem Kontext sind Wirtschaftsunternehmen und andere Organisationen mit verschärftem Wettbewerb, kürzeren Produktlebenszyklen, individuelleren Ansprüchen der Abnehmer und neudefinierten Branchengrenzen konfrontiert. Die Auswirkungen der meisten Umweltentwicklungen auf das eigene Unternehmen können vom Management nur schwer oder gar nicht erfasst werden. Typische Reaktionen von Unternehmen, um diese Herausforderungen in den Griff zu bekommen, sind die Konzentration auf Kernkompetenzen, immer häufigere Fusionen und Übernahmen, Outsourcing von strategisch weniger wichtigen Abteilungen und die Reorganisation von Teilbereichen zu autonomen ›Profit Centern‹. Hinzu kommt die wachsende Bedeutung der Finanzmärkte im letzten Jahrzehnt, die in neuer Form Einfluss auf die Entwicklung von Unternehmen genommen haben. Vor allem mit dem Konzept des Shareholder-Value bei börsennotierten Unternehmen ist dieser Einfluss besonders wirksam geworden. Dadurch muss ein Unternehmen heutzutage neben den Anforderungen des Marktes und den Erwartungen der Mitarbeiter auch den Ansprüchen der Aktionäre gerecht werden. All das macht es für Unternehmen immer schwieriger, erfolgreich zu sein und zu bleiben. Insbesondere da die externe und interne Veränderungsgeschwindigkeit zunehmend auseinanderlaufen, kann der ›Fit‹ zwischen einem Unternehmen und seiner Umwelt leicht misslingen. Um mit der gestiegenen Intensität an Veränderungen und der erhöhten Komplexität fertig zu werden, nehmen Organisationen [...]
Magisterarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich BWL - Personal und Organisation, Note: 1, Fachhochschule Wien (Fachhochschule Wien für Unternehmensführung und Entrepreneurship), 79 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Magisterarbeit beinhaltet interessante Informationen und Ergebnisse von Interviews von folgenden namhaften und Firmen: - Europäische Reiseversicherung AG - Alcatel Austria AG - AMS Österreich, öff. Unternehmen auf eigener gesetzlicher Grundlage - Andritz AG - Post AG - VAMED-KMB Krankenhausmanagement & BetriebsführungsgmbH - KA Sanatorium Hera, Unternehmen der KFA Versicherung - Raiffeisen Leasing GmbH - Österreichische Nationalbank - Fachhochschule des bfi Wien Gesellschaft m.b.H. - Borealis AG - ARC – Austrian Research Centers GmbH - Hewlett-Packard AG - Österreichischer Genossenschaftsverband (Schulze-Delitzsch) Weitere Schlagworte sind: - Wissen als strategischer Wettbewerbsfaktor - Wissensorientierte Unternehmensführung - Das Wissensunternehmen - Der Begriff „immaterielle Vermögenswerte“ - Wertetreiber - Humankapital als Wettbewerbsfaktor und Standortentscheidung - Humankapital und Beschäftigung - Human Capital aus Sicht des Unternehmens und Strategie - Einfluss des Humankapitals auf den Shareholder Value - Humankapital und Basel II - Investition in Humankapital und Absicherung erwarteter Erträge - Wissensbilanzierung - Wissensmanagement - Wissensbilanz - Ziele von Wissensbilanzen - Messmethoden des Human Capital
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