Mobilkommunikation in Unternehmen: Eine Analyse zu Nutzungspraktiken und Folgen für interne Kommunikation und Arbeitsalltag

GRIN Verlag
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Soziologie - Kommunikation, Note: sehr gut, Universität der Künste Berlin (Institut für Theorie und Praxis der Kommunikation), 128 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Handy - Des Managers liebstes Spielzeug? Die Diplomarbeit untersucht mobile Kommunikation in Unternehmen und ihre Folgen für die Kommunikation im Arbeitsalltag. Wie nutzen Führungskräfte das Handy? Wollen sie immer und überall erreichbar sein? Bringt es sie dem Burnout näher? Wie hat das Handy berufliche Beziehungen verändert? Ist das Handy ein Kontrollinstrument? Und spielen Marke, Farbe und Klingelton eine Rolle? Neben der theoretischen Auseinandersetzung mit den grundlegenden Komponenten der mobiltelefonisch vermittelten Kommunikation (Fokus Zeit- und Raumunabhängigkeit), wird empirisch untersucht, wie Führungskräfte (Fokus Mikroebene) ihr Mobiltelefon bei der alltäglichen Arbeit nutzen und welche Folgen dies für ihre Kommunikationsprozesse und Beziehungen im Unternehmen hat. Schlussfolgernd werden die Chancen und Risiken im Umgang mit dem Mobiltelefon identifiziert, aus denen Handlungsempfehlungen für einen Handy-Knigge abgeleitet werden können. Die Ergebnisse der Studie liefern entscheidende Anhaltspunkte, um die zwischenmenschliche Kommunikation im Geschäftsleben – im Unternehmen als auch im B2B-Bereich – effizienter zu gestalten. Hierfür wurden 15 problemzentrierte Interviews in nationalen und internationalen Großunternehmen in Deutschland geführt und einer qualitativen Inhaltsanalyse unterzogen. Fazit: Das Mobiltelefon hat sich als unverzichtbares Instrument im Arbeitsalltag etabliert: als schneller, funktionaler Samariter und psychologischer Seelsorger. Fluch und Segen liegen hier besonders nah beieinander. Die Diplomarbeit zeigt neue Nutzungsmuster zur Verwendung des Handys auf, entdeckt komplexe Filterstrategien, mit denen die Befragten negative Auswirkungen regulieren, und klassifiziert eine grobe Nutzungstypologie unter Managern. Da das Handynutzungsverhalten im wirtschaftlich geprägten System des Unternehmens zuvor noch nicht aus einem kommunikationssoziologischen Blickwinkel betrachtet wurde, schließt diese Diplomarbeit eine empirische Lücke von hoher praktischer Relevanz.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Jul 29, 2007
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Pages
160
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ISBN
9783638804660
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Best For
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Language
German
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Genres
Language Arts & Disciplines / Communication Studies
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Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media, Note: 1,7, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Institut für Medien-und Kulturwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Seminararbeit Imagebildung in der Werbung am Beispiel von EDEKA sollen mehrere Faktoren erörtert werden; der erste Faktor wäre, die Wirkungsweise des Images und damit den Markenerfolg zu bestimmen. Es geht hierbei um Stereotypisierung und die Frage, mit welcher Strategie dem Kunden das Produkt attraktiv gemacht werden kann. Dazu gibt es eine Reihe von Faktoren, wie z.B. die Imagebildung einer Unternehmenskette und die Rückschlüsse auf die Erfolgsgeschichte, die daraus resultiert. Hierzu soll zuerst der Begriff des Images und der Vorurteile erläutert werden, der hinüber geht in die ausführliche Beschreibung des Begriffes der Stereotypisierung bis hin zu Differenzierung und Mediennutzung. Um einen Einblick in die Struktur der Unternehmenskette „EDEKA“ zu bekommen, wird zusammengefasst die Geschichte über die Entstehung und Marktpositionierung des Unternehmens erläutert. An den darauf folgenden verschiedenen Videoclips der Werbung werden die o.g. theoretischen Ansätze an visuellen Beispielen analysiert. Es geht um die Frage nach der Möglichkeit des Zustandekommens eines Markenimages und Differenzierungskriterien. Hier ist jedoch auch die Zielgruppe interessant, da diese auf das Image ansprechen sollen und somit in die Strategie und den Wirkungsprozess mit einbezogen sind.
Inhaltsangabe:Einleitung: Mitte August 2004. Die traditionelle Fotofirma Agfa verkündete soeben, sich aus dem Fotogeschäft zu verabschieden. Der Branchenführer Kodak hatte bereits im Vorjahr seine Fotolabore verkauft und den Vertrieb analoger Kameras eingeschränkt. Die Heidelberger Großlaborgruppe V-Dia musste vorigen Monat ihr Unternehmen sogar ganz schließen. Die Fotobranche befindet sich im Umbruch. Zeitungen melden regelmäßig: Vormarsch der digitalen Technik bremst Filmabsatz. Auch das Unternehmen Polaroid, der Branchenführer für Sofortbilder, kämpfte seit Beginn der digitalen Fototechnik ums Überleben. Doch Polaroid meldete bereits im Jahr 2001 Konkurs an. Liegt die alleinige Ursache für das Scheitern der Fotokonzerne tatsächlich, so wie Medien gern behaupten, im Geist der Zeit, dem Trend zur neuen digitalen Technologie, begründet? Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss des Technologiewandels von analog zu digital auf die Existenz traditioneller Fotounternehmen am Fallbeispiel Polaroid. These bildet, dass dessen Konkurs nicht allein durch die digitale Konkurrenz verursacht wurde. Basierend auf den Besonderheiten der Marke Polaroid und der Sofortbildtechnologie wird im Vergleich untersucht, welche Gefahren von der digitalen Fototechnologie ausgehen sowie mit welchen Strategien Unternehmen im Allgemeinen auf Innovationen reagieren können und wie das Unternehmen Polaroid im Speziellen handelte. Ziel ist es, systematisch die Ursachen für sein Scheitern zu ermitteln und im Ergebnis daraus Lehren für ähnliche Situationen abzuleiten: für ein erfolgreiches Innovations- und Technologiemanagement in dynamischen Märkten. In der Literatur wurde der Misserfolg Polaroids bisher nicht umfassend analysiert. Eine Vielzahl an Zeitungsartikeln bewertet den Werdegang der Firma allein in Abhängigkeit zum Technologiewandel. Es fehlt jedoch eine Ursachenanalyse, die auch die Aktivitäten des Unternehmens genauer betrachtet. Im Rahmen der vorliegenden Arbeit werden diese, mit Fokus auf die 90er Jahre, untersucht. Die Sicht der Anwender, soziale Rahmenbedingungen, ein Vergleich mit anderen Fotokonzernen oder anderen sich verändernder Technologiebranchen bleiben dabei unbeachtet. Ebenso wenig soll ein alternatives Strategie- und Kommunikationskonzept für Polaroid entwickelt werden. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis1 1.Problemstellung, methodisches Vorgehen und Quellen2 2.Die Marke Polaroid3 2.1Entstehung der Marke3 2.2Entwicklung [...]
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