Der Supergau im AKW Tschernobyl. Kollektive Verantwortungslosigkeit der Regierung?

GRIN Verlag
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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Medienethik, Note: keine, Leuphana Universität Lüneburg, Veranstaltung: Dokumentarfilm: Theorie und Geschichte, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der einfachste Weg, einer unergründlichen, unverstandenen Sache auf die Spur zu kommen, ist Fragen zu stellen. Allerdings, bei einer Fülle von Fragen, wo soll man beginnen? Im Jahre 1986 ereignete sich etwas so Unfassbares, etwas, das die Welt für geschätzte 24.000 Jahre „belasten“ wird, etwas, was vertuscht werden sollte, sowohl vor der eigenen Bevölkerung, als auch vor der ganzen Welt, etwas, wovor man Angst hatte aber durch Planerfüllungstabellen gezwungen war, in Kauf zu nehmen. Etwas, was ein sowieso schon wirtschaftlich und anderweitig gebeuteltes Land vor der ganzen Welt in Verruf brachte und teilweise zur Aufdeckung drohender, auch zukünftiger, unverantwortlicher Gefahren sorgte. Etwas, das in der Vertuschungs- und Aufräumphase zu Grausamkeiten ohne Beispiel geführt hat. Unwissende Menschen wurden unaufgeklärt, ungeschützt und zwangsverpflichtet in den Tod geschickt. Die Rede ist vom Supergau im AKW Tschernobyl, die Folgen und der Nachlass.
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Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Feb 24, 2009
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Pages
37
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ISBN
9783640274925
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Language
German
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Genres
Philosophy / Ethics & Moral Philosophy
Social Science / Media Studies
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Content Protection
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Zwischenprüfungsarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Medienethik, Note: 2,6, Leuphana Universität Lüneburg, Veranstaltung: Von „8 1⁄2“ bis „Wag the Dog“. Film- und Medienreflexion im Film, 25 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: [...] Voll Überraschung müssen wir feststellen, dass dieses Verlangen schon so alt ist wie der Mensch selbst. Zwar sind wir ein wenig fortschrittlicher als im alten Rom, hauptsächlich bedingt durch unsere multimediale Vernetzung mit dem Rest der Welt aber auch zu Caesars Zeiten setzten die Menschen sich in Szene, wurden gehetzt von Paparazzi, war das Treiben am Hofe von Ludwig dem Vierzehnten von öffentlichem Interesse. Ein Wort, das in dieser Thematik schon ihren festen Platz etabliert und gefestigt hat, ist der Ausdruck des Voyeurismus. Auf gut deutsch spannen. Nicht mitmachen, sondern zuschauen, anonym, im Verborgenen. Voyeurismus weckt die Neugierde und Begierde in jedem Menschen, keiner kann sich davon freimachen, jeder schaut verstohlen zu und jeder, der zum gewollten oder ungewollten Zuschauer wird, ergötzt sich an dem ihm Dargebotenen. Sicherlich hat der Voyeurismus durch die Multimedialität unserer Gesellschaft einen Boom erfahren aber spätestens seit Sigmund Freud wissen wir, dass dieses Verlangen zuzuschauen tief in uns verankert liegt. Die Filmindustrie kokettiert mit diesem Verlangen und bringt zuweilen Filme heraus, die uns empören und heftige Diskussionen in der Gesellschaft auslösen. Natürlich kann man diesen Zustand nur als heuchlerisch bezeichnen, weil es immer unangenehm ist, auf seine niedersten Instinkte angesprochen zu werden. Einer dieser Filme, der die Phantasie des Rezipienten und den Voyeurismus förmlich auf die Spitze treibt, ist der Film „The Truman Show“. Er soll im zweiten Teil dieser Arbeit maßgeblich veranschaulichen, wie weit wir bereits sind. Die meisten Menschen belächelten Julé Vernes Werke zu seiner Zeit, keiner tut das heute mehr. Viele Menschen hielten „1984“ von George Orwell für eine Utopie, auch das tut heute keiner mehr. Vielleicht gibt es irgendwann eine Truman Show und keiner wird es dann mehr für übertrieben karikiert halten. Der erste Teil dieser Arbeit beschäftigt sich zum einen mit den Vorreitern von „The Truman Show“, zum anderen mit der realen „Truman Show“, in der wir selbst leben. Vielleicht offenbart sich im Verlaufe dieser Arbeit, dass das Phänomen des aus dem Werk von George Orwell stammenden, immer wieder aufgegriffenen, Kultsatzes: „Big Brother is watching you!“, viel realer ist, als man zu glauben meint.
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Mediengeschichte, Note: keine, Leuphana Universität Lüneburg, Veranstaltung: Fotografie in Westdeutschland, 7 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Moment, in dem eine photographische Aufnahme entsteht, ist ein Augenblick, in dem der Künstler ganz allein mit sich, der Umwelt und dem Motiv ist. Es ist für ihn der perfekte Augenblick gekommen, auf den Auslöser zu drücken und einen einmaligen Augenblick seines individuellen Sehens einzufangen. Wie auch in der Malkunst, kann von häufig verwendeten Stilmitteln zum Erstellen photographischer Aufnahmen, sowie das Wiederkehren bestimmter Posen, der Bedienung von Licht und Effekten, qua auf den Photographen geschlossen werden. Dies kann unterschiedliche Ausprägungen haben, so zum Beispiel die immer wiederkehrende Wahl eines Motivs, das dann zu einem Markenzeichen wird (die Wassertürme der Bechers) oder die sprichwörtliche Banalität, das Profane, wie es in den Photographien von Jürgen Teller ausgiebig zelebriert wird. Häufig ist eine Art zu Photographieren eng mit einer Ära verbunden, wie zum Beispiel die Popkultur und der daran anknüpfenden Glamourfotografie. Oder die Photographie spiegelt das technisch Machbare einer Zeit wider, also eine Orientierung an Hand der Technikgeschichte. Zuweilen bedienen sich die Photographen eines höheren Ziels, einer Bewegung und bilden diese gewonnen Impressionen der Zeit in Form einer Ausstellung ab („The Family of Man“).
Zwischenprüfungsarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Medienethik, Note: 2,6, Leuphana Universität Lüneburg, Veranstaltung: Von „8 1⁄2“ bis „Wag the Dog“. Film- und Medienreflexion im Film, 25 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: [...] Voll Überraschung müssen wir feststellen, dass dieses Verlangen schon so alt ist wie der Mensch selbst. Zwar sind wir ein wenig fortschrittlicher als im alten Rom, hauptsächlich bedingt durch unsere multimediale Vernetzung mit dem Rest der Welt aber auch zu Caesars Zeiten setzten die Menschen sich in Szene, wurden gehetzt von Paparazzi, war das Treiben am Hofe von Ludwig dem Vierzehnten von öffentlichem Interesse. Ein Wort, das in dieser Thematik schon ihren festen Platz etabliert und gefestigt hat, ist der Ausdruck des Voyeurismus. Auf gut deutsch spannen. Nicht mitmachen, sondern zuschauen, anonym, im Verborgenen. Voyeurismus weckt die Neugierde und Begierde in jedem Menschen, keiner kann sich davon freimachen, jeder schaut verstohlen zu und jeder, der zum gewollten oder ungewollten Zuschauer wird, ergötzt sich an dem ihm Dargebotenen. Sicherlich hat der Voyeurismus durch die Multimedialität unserer Gesellschaft einen Boom erfahren aber spätestens seit Sigmund Freud wissen wir, dass dieses Verlangen zuzuschauen tief in uns verankert liegt. Die Filmindustrie kokettiert mit diesem Verlangen und bringt zuweilen Filme heraus, die uns empören und heftige Diskussionen in der Gesellschaft auslösen. Natürlich kann man diesen Zustand nur als heuchlerisch bezeichnen, weil es immer unangenehm ist, auf seine niedersten Instinkte angesprochen zu werden. Einer dieser Filme, der die Phantasie des Rezipienten und den Voyeurismus förmlich auf die Spitze treibt, ist der Film „The Truman Show“. Er soll im zweiten Teil dieser Arbeit maßgeblich veranschaulichen, wie weit wir bereits sind. Die meisten Menschen belächelten Julé Vernes Werke zu seiner Zeit, keiner tut das heute mehr. Viele Menschen hielten „1984“ von George Orwell für eine Utopie, auch das tut heute keiner mehr. Vielleicht gibt es irgendwann eine Truman Show und keiner wird es dann mehr für übertrieben karikiert halten. Der erste Teil dieser Arbeit beschäftigt sich zum einen mit den Vorreitern von „The Truman Show“, zum anderen mit der realen „Truman Show“, in der wir selbst leben. Vielleicht offenbart sich im Verlaufe dieser Arbeit, dass das Phänomen des aus dem Werk von George Orwell stammenden, immer wieder aufgegriffenen, Kultsatzes: „Big Brother is watching you!“, viel realer ist, als man zu glauben meint.
Magisterarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 2,3, Leuphana Universität Lüneburg, Veranstaltung: Magisterarbeit, 44 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Mitte der 90er Jahre beginnt eine Flut von Kriminalromanen aus dem skandinavischen Sprachraum den deutschen Krimimarkt zu überfluten. Angeführt wird diese neue Riege von Krimiautoren durch Henning Mankell, der in kurzer Zeit eine große Fangemeinde in Deutschland findet. Europa befindet sich nach dem Fall der Mauer im Wandel und auch die nördlichsten Länder Europas sind davon betroffen. Henning Mankell nennt diese Zeit in dem Vorwort von „Wallanders erster Fall“ (erschienen 1999) die europäische Unruhe. In diesem Vorwort fragt Mankell nach den Chancen für das Überleben der Demokratie, wenn das Fundament des Rechtsstaates nicht mehr intakt ist. Europa befindet sich in einem neuen Bewusstsein für Verbrechen und Gewalt, die es umgeben. Terrorismus, Rassismus, Gewaltorgien, Soziopathie, Massenmord, Serienverbrechen erfassen alle Länder und drängen sich in die Wahrnehmung der Menschen. Damit verbunden wächst die Unsicherheit und die Wut dem Rechtsstaat gegenüber, der zusehends das Nachsehen Kriminellen gegenüber hat. Gewalt und Verbrechen sind zum Alltag geworden, die Nachrichten strahlen immer grausamere Verbrechen aus und Fiktionen aus Kinothrillern sind wirklich geworden. Keine pervertierten Darstellungen von Gewaltverbrechen sind mehr undenkbar. „Serienkiller sind kein Phänomen der USA“, hat Henning Mankell einmal in einem Interview gesagt. In seinen Büchern beschreibt er die Verbrechen, die in seinem Land geschehen könnten. Geschehen könnten, weil der Rechtsstaat seiner Meinung nach nicht mehr ausreichend Schutz bietet. Sein Protagonist Kurt Wallander dient dabei als Sprachrohr für seine Kritik und der Erfolg seiner Bücher spricht dafür, dass seine Kritik nachvollzogen wird. Aber warum ist Kurt Wallander so glaubwürdig als Kritikübermittler? Warum der durchschlagende Erfolg seiner Fälle sowohl beim heimischen Publikum als auch in Deutschland? Ist seine Botschaft universal verständlich? Ist die Kritik am schwedischen Rechtssystem neu? Um diese Fragen beantworten zu können, müssen unterschiedliche Aspekte beleuchtet werden. Die folgende Untersuchung gliedert sich in vier Teilbereiche, die subsummiert einen Erklärungsansatz liefern sollen.
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