Auswirkungen aktiver Lärmminderungsmaßnahmen gegen Grenzwertüberschreitungen des Bochumer Straßenverkehrs

GRIN Verlag
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Phys. Geogr., Geomorphologie, Umweltforschung, Note: 1,7, Ruhr-Universität Bochum (Geographisches Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Bachelor-Arbeit des BSc. Studiengangs in Geographie geht es weitgehend um die Auswirkungen aktiver Lärmminderungsmaßnahmen gegen Grenzwertüberschreitungen des Bochumer Straßenverkehrs. Alle aufgeführten Angaben sind in dem Zeitraum von ca. 2006 bis 2008 entstanden. Geräusche und Schall jeglicher Art begleiten uns ein Leben lang und sind Teil unserer Natur. Im Zuge der Modernisierung und technischen Entwicklung im Laufe der Jahre entsteht jedoch zunehmend technischer Schall, der meist weder Funktion noch Nutzen hat. Viele Menschen fühlen sich durch diesen oben genannten Schall belästigt oder haben sogar gesundheitliche Beschwerden, welche oftmals sogar erst nach Jahren zum Vorschein kommen können. Je nach Bezug und Empfinden wird dieser Schall als Lärm bezeichnet und definiert. Laut einer Umfrage des Bundesumweltamtes fühlen sich zwei Drittel der deutschen Bevölkerung von Straßenverkehrslärm belästigt. Zum Schutz der Bevölkerung gibt es Vorschriften und Grenzwerte, welche die Belästigung auf ein zumutbares Maß beschränken sollen. Bauliche Maßnahmen, Grenzwerte und die fortschreitende Technik begrenzen zwar theoretisch die Immissionen, allerdings steigt das Verkehrsaufkommen von Jahr zu Jahr immer weiter an. Auch in Bochum ist der Straßenverkehr sehr ausgeprägt und verursacht hohe Schallimmissionen. Im Zuge des Studienprojektes „Lärm“ wurden in den vergangenen Semestern von den Studierenden für weite Teile des Bochumer Stadtgebietes Lärmkarten erstellt, die die durch den Straßenverkehr erzeugten Immissionen aufzeigen und verdeutlichen. Grenzwertüberschreitungen treten dabei sehr häufig auf und können realistisch betrachtet, auch nicht komplett beseitigt werden. Einige mögliche Maßnahmen zur Lärmminderung sollen aber in dieser Arbeit ausführlich vorgestellt werden. Zunächst wird jedoch einleitend auf die Hintergründe und Grundlagen in dieser Thematik eingegangen, um ein Verständnis für die unterschiedlichen Lärmminderungsmaßnahmen zu schaffen. Der Fokus liegt dabei immer auf dem Straßenverkehr. Im Anschluss werden die unterschiedlichen aktiven Lärmminderungsmaßnahmen vorgestellt und näher erläutert. Der Hauptteil dieser Arbeit besteht aus der Anwendung dieser Maßnahmen auf kleinräumliche Gebiete in Bochum. Anhand dieser Beispiele soll verdeutlicht werden, wie aktive Lärmminderungsmaßnahmen funktionieren und sich auf die Schallpegel und die Schallausbreitung auswirken können. [...]
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Mar 14, 2013
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Pages
41
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ISBN
9783656390923
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Language
German
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Genres
Science / Earth Sciences / Geography
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Examensarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Didaktik d. Geographie, Note: 1,0, Europa-Universität Flensburg (ehem. Universität Flensburg) (Institut für Geographie und ihre Didaktik, Landeskunde und Regionalforschung), 49 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: So lautet das Motto des Multimar Wattforums in Tönning und macht damit deutlich, dass hier die Besucher ihr Wissen selbst konstruieren. Hier sind Jung und Alt auf vielfältige Weise „den Geheimnissen des Watts auf der Spur“ (NATIONALPARK WATTENMEER, 2006). Das Verbum entdecken entstammt einer Grundidee der konstruktivistischen Didaktik, aber den Bogen zum Konstruktivismus schlage ich zu einem späteren Zeitpunkt. Das Thema meiner Examensarbeit „Außerschulisches Lernen als konstruktiver Prozess -Das Beispiel Wattenmeer“ ist in doppelter Hinsicht von großer Aktualität. Zum einen durch die didaktische Diskussion, die zurzeit in Deutschland herrscht. Gerade in den letzten Jahren, in denen besonders durch das „Programme for International Student Assessment“ der OECD, Schule, Unterricht und die Kompetenz der Lehrkräfte in Verruf geraten sind, war die Kritik an der weitgehend praktizierten traditionellen Didaktik groß. Auch aus diesem Grund rückten daraufhin andere didaktische Konzepte in den Vordergrund, die vorher wenig Beachtung gefunden hatten, und ergriffen „die Gunst der Stunde“. Ein besonderes Interesse wurde nun der konstruktivistischen Didaktik entgegengebracht, mit der sich viele Wissenschaftler (u.a. Ernst von Glasersfeld, Paul Watzlawick, Gerhard Roth, Horst Siebert, Heinz Mandl) schon jahrelang eingehend, aber auf unterschiedliche Art und Weise, beschäftigt hatten. Der Konstruktivismus baut sich aus unterschiedlichen Theorien auf. Wichtig sind in diesem Zusammenhang der Radikale Konstruktivismus, die Neurobiologie des Erkennens, die Systemtheorien und die aktuellen kognitionspsychologischen Lernkonzeptionen. Diese vier Theorien bauen zwar aufeinander auf, werden aber je nach Blickwinkel und je nach Betrachter unterschiedlich gedeutet und befinden sich nicht auf der gleichen Ebene. Aus ihnen leiten sich die Basisgedanken der konstruktivistischen Didaktik ab. Zum anderen ist dieses Examensthema aktuell durch die Einbeziehung des außerschulischen Lernens, das sich in meiner Examensarbeit auf das schulische Lernen an außerschulischen Lernorten versteht. [...]
Masterarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Kartographie, Geodäsie, Geoinformationswissenschaften, Note: 1,7, Ruhr-Universität Bochum (Geographisches Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: Lärm, insbesondere Straßenverkehrslärm ist in Deutschland und in der gesamten Europäischen Union eines der vorangingen Umweltprobleme. Die Schaden erzeugende Wirkung von Lärm auf den Menschen ist in zahlreichen Studien untersucht worden und zumindest bei höheren Schallpegeln belegt. Neben diesem Aspekt fühlen sich laut einer Umfrage des Umweltbundesamtes mit rund 68.000 beteiligten Personen, 36 % hochgradig und 59 % der Befragten wesentlich vom Straßenverkehrslärm belästigt. Aufgrund dieser Problematik hat die Europäische Union am 25. Juni 2002 die Richtlinie 2002/49/EG des europäischen Parlaments und des Rates über die Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm (im Folgenden EU-Umgebungslärmrichtlinie genannt) erlassen. Darin wird unter anderem geregelt, dass von den zuständigen Behörden Lärmkarten und Aktionspläne erstellt werden sollen und die Anzahl der von einer bestimmten Lärmart belasteten Personen ermittelt werden müssen. Diese Belastetenzahlen werden anhand von Fassadenpegeln an betroffenen Gebäuden berechnet und verlangen im günstigsten Fall ein 3D-Stadtmodell, zumindest jedoch Daten über die Gebäudehöhe. In der Richtlinie sollen diese Daten in der Tabellenform dargestellt werden. Aufgrund der technischen Rahmenbedingungen und der in der Richtlinie geforderten Öffentlichkeitsbeteiligung ist es aus meiner Sicht jedoch sinnvoll, diese Daten dreidimensional und vor allem interaktiv zu visualisieren. Auf diese Weise entsteht ein Informationssystem welches leicht verständlich, nachvollziehbar und für die Stadtverwaltung sowie für interessierte Bürgerinnen und Bürger nutzbar sein kann. Darüber hinaus sind die Fassadenpegel in den Ergebnissen genauer als zweidimensionale Lärmkarten, die zumeist in einem groben Raster gerechnet werden. In dieser Master-Arbeit wird die Entstehung dieses Informationssystems beschrieben sowie die Möglichkeiten der Nutzung und dessen eventueller Mehrwert analysiert. Darüber hinaus wird ein Vergleich gezogen zwischen Berechnungsmethoden strikt nach EU-Vorgaben und einer optimierten Fassung. Es wird ferner untersucht, ob und inwiefern sich dabei die Anzahl der von Lärm betroffenen Personen ändert. Der Einsatz des Informationssystems beschränkt sich hier auf ein kleines Projektgebiet in Bochum Grumme, welches stellvertretend das gesamte Stadtgebiet repräsentieren soll.
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