Die Verständlichkeit von Texten aus kognitionspsychologischer Sicht

GRIN Verlag
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Fachkommunikation, Sprache, Note: 1,0, Universität Hamburg (Institut für Journalistik und Kommunikationswissenschaften), 16 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Frage nach der Verständlichkeit von Texten weckt seit Jahrzehnten das Interesse von Wissenschaftlern unterschiedlicher Disziplinen. Dabei ist das wissenschaftliche Interesse an möglichst zutreffenden Ergebnissen nicht die einzige Motivation, seit jeher ist es der Verständlichkeitsforschung auch daran gelegen, nützliche Ergebnisse für die Praxis der Textgestaltung zu erhalten. Mit Lesbarkeitsformeln und dem Hamburger Verständlichkeitsmodell wurden Kriterien entwickelt, anhand derer sich die Verständlichkeit von Texten messen lässt. Während die genannten Modelle ihr Augenmerk jedoch vor allem auf den Text selbst richten, hat sich die Kognitionspsychologie verstärkt den individuellen Verarbeitungsprozessen des Lesers zugewandt. Sie beschäftigt sich mit der Frage, was genau im Kopf des Rezipienten vor sich geht, während er einen Text liest. Der erste Teil der vorliegenden Arbeit stellt diese Verarbeitungsprozesse in ihrer idealtypischen Reihenfolge vor. Er thematisiert, wie Informationen aus dem Text aufgenommen und verarbeitet werden und wie der Leser aus den erhalte-nen Informationen eine sinnvolle Wissensstruktur aufgebaut. Im zweiten Teil der Arbeit wird gezeigt, wie sich die Erkenntnisse der Kognitionspsychologie für die konkrete Textproduktion nutzen lassen. Hier liefert die Verständlichkeitskonzeption von Kintsch und Vipond (1979) wichtige Anhaltspunkte, aus denen Regeln für die Produktion verständlicher Text abgeleitet werden. In einem abschließenden Fazit soll diskutiert werden, inwieweit sich die kognitionspsychologischen Kenntnisse zur Textverarbeitung auf die journalistische Arbeit übertragen lassen.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Mar 11, 2008
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Pages
19
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ISBN
9783638025447
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Language
German
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Genres
Foreign Language Study / General
Language Arts & Disciplines / Communication Studies
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Content Protection
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Magisterarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,0, Universität Hamburg (Institut für Journalistik und Kommunikationswissenschaften), 263 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Arbeit wird die Rolle der Medien bei der Umdeutung natürlicher Körpervorgänge in Krankheiten untersucht. Als Akteure dieser Medikalisierung werdendas Medizinsystem, die Pharmaindustrie, deren Public Relations (PR), die Bevölkerungund die Medien ausgemacht. Da es sich bei der Definition von Befindlichkeiten als Krankheiten um die Konstruktion eines Wirklichkeitsausschnittes handelt, wird dargestellt, welche Akteure und Faktoren einen Einfluss auf die Entstehung der Medienrealität haben. Mit Hilfe des Agenda-Setting- und des Framing-Ansatzes wird ein Modell der wechselseitigen Einflussbeziehungen im Medikalisierungsprozess entwickelt. Im empirischen Teil wird die Rolle der Medien bei der Medikalisierung am Beispiel der Berichterstattung zu den „männlichen Wechseljahren“ in den Jahren 1997 bis 2005 untersucht. Es werden Artikel ausgewählter Printmedien sowie Pressemitteilungen von Pharmaunternehmen und PR-Agenturen inhaltsanalytisch ausgewertet. Dabei werden die Erscheinungshäufigkeit im Zeitverlauf und die gewählten Frames zum niedrigen Testosteronspiegel miteinander verglichen. Die Erscheinungshäufigkeit deutet zeitweise auf einen Zusammenhang zwischen PR und Berichterstattung hin. Die Frame-Analyse identifiziert in den Artikeln sieben, in den Pressemitteilungen fünf Frames. Zwei Frames („Medizinischer Schaden“ und „Männliche Wechseljahre“), kommen in Pressemitteilungen und Artikeln übereinstimmend vor, zwei weitere Frames weisen starke Ähnlichkeiten auf („Männliche Gesundheitsmuffel“ und „Sexueller Schaden“ bzw. „Schaden für Sexualität und Männlichkeit“). Gut die Hälfte der in den Artikeln genutzten Frames können als Beitrag zur Medikalisierung des niedrigen Testosteronspiegels aufgefasst werden. In ihrer Gesamtheit leisteten die Printmedien einen Beitag zur Medikalisierung des niedrigen Testosteronspiegels. Betrachtet man jedoch den Umgang der einzelnen Medien mit diesem Thema, findet man starke Unterschiede. Einzelne Medien verzichteten ganz auf eine Thematisierung oder berichteten nicht medikalisierend. Unterschiede sind auch im Zeitverlauf zu beobachten. Nach dem Erscheinen zweier kritischer Artikel im Spiegel und eines kritischen Buches zum Thema, wird deutlich weniger und kritischer über die „Männlichen Wechseljahre“ berichtet. Schlagwörter: Medikalisierung, Wirklichkeitskonstruktion, Medienrealität, Agenda- Setting, Framing, Frame-Analyse, Inhaltsanalyse, Printmedien, Testosteron, Andropause.
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media, Note: 1,7, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Institut für Medien-und Kulturwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Seminararbeit Imagebildung in der Werbung am Beispiel von EDEKA sollen mehrere Faktoren erörtert werden; der erste Faktor wäre, die Wirkungsweise des Images und damit den Markenerfolg zu bestimmen. Es geht hierbei um Stereotypisierung und die Frage, mit welcher Strategie dem Kunden das Produkt attraktiv gemacht werden kann. Dazu gibt es eine Reihe von Faktoren, wie z.B. die Imagebildung einer Unternehmenskette und die Rückschlüsse auf die Erfolgsgeschichte, die daraus resultiert. Hierzu soll zuerst der Begriff des Images und der Vorurteile erläutert werden, der hinüber geht in die ausführliche Beschreibung des Begriffes der Stereotypisierung bis hin zu Differenzierung und Mediennutzung. Um einen Einblick in die Struktur der Unternehmenskette „EDEKA“ zu bekommen, wird zusammengefasst die Geschichte über die Entstehung und Marktpositionierung des Unternehmens erläutert. An den darauf folgenden verschiedenen Videoclips der Werbung werden die o.g. theoretischen Ansätze an visuellen Beispielen analysiert. Es geht um die Frage nach der Möglichkeit des Zustandekommens eines Markenimages und Differenzierungskriterien. Hier ist jedoch auch die Zielgruppe interessant, da diese auf das Image ansprechen sollen und somit in die Strategie und den Wirkungsprozess mit einbezogen sind.
Inhaltsangabe:Problemstellung: Über das digitale Fernsehen wird im Moment viel diskutiert. Für viele scheint die Einführung des digitalen Fernsehens die dritte Phase in der Entwicklung des europäischen Fernsehens einzuläuten. Nach dem Monopol der Staaten über das Fernsehen kam es in den 80er Jahren überall zum dualen Rundfunk, und nun wird langsam aber sicher in ganz Europa das digitale Fernsehen lanciert. Europäische Medienforscher sehen das digitale Fernsehen als das Fernsehen der Zukunft an: „On ne sait pas qui de la télévision ou de l ́ordinateur, du câble, du satellite ou d ́autres techniques de diffusion vont l ́emporter. On ne connaît pas l ́avenir audiovisuel, mais tout ce que l ́on sait c ́est que cet avenir sera numérique1“ Das digitale Fernsehen in Europa entwickelt sich mit sehr unterschiedlicher Geschwindigkeit. Internationale und nationale Medienallianzen werden heute angekündigt und morgen wieder auf Eis gelegt, weil sie sehr oft auch gegen das Kartellrecht der EU verstoßen. Deshalb ist es sehr spannend zu sehen, wie sich das in den Kinderschuhen steckende digitale Fernsehen in Europa entwickelt. Schätzungen zufolge erreicht das digitale Fernsehen weltweit mit den fünf größten Märkten in den USA, Deutschland, Frankreich, England und Japan im Jahr 2005 ungefähr 100 Mio. Haushalte2. Eine Studie der EU zeigte, dass der europäische audiovisuelle Markt der wachstumsreichste und auch dynamischste weltweit3 ist. Die USA haben in ihrem Broadcasting Act von 1996 schon den Übergang in das digitale Zeitalter in Amerika eingeläutet. Wie in fast allen Medienbereichen spielen die USA eine Vorreiterrolle. Schon früh haben sie die Möglichkeiten dieser neuen Technologie erkannt und die rechtlichen Rahmenbedingungen geändert, um das digitale Fernsehen zu fördern. Sicherlich wird es auch in Europa früher oder später zu einem Übergang vom analogen zum digitalen Fernsehen kommen. Frankreich wird hierbei voraussichtlich eine sehr bedeutende Rolle spielen, da es die Franzosen sehr früh verstanden haben, auf technische Innovation und internationales Engagement zu setzen. Deshalb könnte das digitale Fernsehen sehr schnell eine mächtige Stellung am französischen und dem sich bildenden europäischen Rundfunkmarkt einnehmen. Da ich von einer sehr interessanten Entwicklung für das digitale Fernsehen in Frankreich überzeugt bin, soll in dieser Arbeit der französische Markt für das digitale Fernsehen vorgestellt werden. Der Schwerpunkt liegt hier in den [...]
Magisterarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,0, Universität Hamburg (Institut für Journalistik und Kommunikationswissenschaften), 263 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Arbeit wird die Rolle der Medien bei der Umdeutung natürlicher Körpervorgänge in Krankheiten untersucht. Als Akteure dieser Medikalisierung werdendas Medizinsystem, die Pharmaindustrie, deren Public Relations (PR), die Bevölkerungund die Medien ausgemacht. Da es sich bei der Definition von Befindlichkeiten als Krankheiten um die Konstruktion eines Wirklichkeitsausschnittes handelt, wird dargestellt, welche Akteure und Faktoren einen Einfluss auf die Entstehung der Medienrealität haben. Mit Hilfe des Agenda-Setting- und des Framing-Ansatzes wird ein Modell der wechselseitigen Einflussbeziehungen im Medikalisierungsprozess entwickelt. Im empirischen Teil wird die Rolle der Medien bei der Medikalisierung am Beispiel der Berichterstattung zu den „männlichen Wechseljahren“ in den Jahren 1997 bis 2005 untersucht. Es werden Artikel ausgewählter Printmedien sowie Pressemitteilungen von Pharmaunternehmen und PR-Agenturen inhaltsanalytisch ausgewertet. Dabei werden die Erscheinungshäufigkeit im Zeitverlauf und die gewählten Frames zum niedrigen Testosteronspiegel miteinander verglichen. Die Erscheinungshäufigkeit deutet zeitweise auf einen Zusammenhang zwischen PR und Berichterstattung hin. Die Frame-Analyse identifiziert in den Artikeln sieben, in den Pressemitteilungen fünf Frames. Zwei Frames („Medizinischer Schaden“ und „Männliche Wechseljahre“), kommen in Pressemitteilungen und Artikeln übereinstimmend vor, zwei weitere Frames weisen starke Ähnlichkeiten auf („Männliche Gesundheitsmuffel“ und „Sexueller Schaden“ bzw. „Schaden für Sexualität und Männlichkeit“). Gut die Hälfte der in den Artikeln genutzten Frames können als Beitrag zur Medikalisierung des niedrigen Testosteronspiegels aufgefasst werden. In ihrer Gesamtheit leisteten die Printmedien einen Beitag zur Medikalisierung des niedrigen Testosteronspiegels. Betrachtet man jedoch den Umgang der einzelnen Medien mit diesem Thema, findet man starke Unterschiede. Einzelne Medien verzichteten ganz auf eine Thematisierung oder berichteten nicht medikalisierend. Unterschiede sind auch im Zeitverlauf zu beobachten. Nach dem Erscheinen zweier kritischer Artikel im Spiegel und eines kritischen Buches zum Thema, wird deutlich weniger und kritischer über die „Männlichen Wechseljahre“ berichtet. Schlagwörter: Medikalisierung, Wirklichkeitskonstruktion, Medienrealität, Agenda- Setting, Framing, Frame-Analyse, Inhaltsanalyse, Printmedien, Testosteron, Andropause.
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