Bindungsbeziehungen und ihre Bedeutungen. Trauma in Kindheit und Jugend und die Folgen.

GRIN Verlag
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Akademische Arbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Psychologie, Note: 1,7, Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Vergleich zu den meisten Tierarten ist der menschliche Säugling eine lange Zeit unmittelbar abhängig von seinen Bezugspersonen. Da die Verhaltensweisen des Menschen um einiges differenzierter und weniger durch angeborene Mechanismen determiniert sind, sind sie auf die kontinuierliche und wechselseitige Interaktion von Individuum und Umwelt angewiesen. Dabei ist die Herausbildung einer Bindungsbeziehung zur Pflegeperson sowie deren konstante Verfügbarkeit in Bezug auf sowohl physische als auch emotionale Bedürfnisse von grundlegender Bedeutung für die Entwicklung. In der vorliegenden Arbeit werden daher folgende Punkte angesprochen: Deprivation und Hospitalismus Mutter-Kind-Bindung Bindungstheorien
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Sep 16, 2015
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Pages
21
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ISBN
9783668046603
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Language
German
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Genres
Education / Educational Psychology
Education / General
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Lara Luckwaldt
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Soziologie - Sonstiges, Note: 2,0, Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg (Philosophisches Institut 2), Veranstaltung: „Klassiker der Soziologie“, Sprache: Deutsch, Abstract: ... Vor dem Hintergrund von allgemeinen und ländervergleichenden Daten über Selbstmord wird der Frage nachgegangen, ob und inwiefern eine Veränderung der Selbstmordrate in einer Gesellschaft etwas über die gesellschaftliche Situation aussagt. Dabei wird zu Beginn die Position Durkheims bezüglich des Selbstmordes dargestellt, woraufhin allgemeine Daten über das untersuchte Phänomen der Anschaulichkeit dienen sollen. Dabei kommen die unterschiedlichen Ansichtsweisen und die Risikofaktoren für Selbstmord zur Sprache. Weiter werden mögliche Gründe für Selbsttötung gesucht und der Vergleich der Selbstmordraten verschiedener Länder und Kulturen bildet mit der anschließenden Diskussion um die gesellschaftliche Bedeutung der Selbstmordrate den Schluss der Arbeit. 2. Emile Durkheim- „Der Selbstmord“ Emile Durkheim befasst sich in seinem Aufsatz „Der Selbstmord“ zunächst mit der Eingrenzung des Begriffes „Selbstmord“, der seiner Meinung nach nur dann zu verwenden sei, wenn der Tod die Folge einer Handlung des Opfers selbst darstelle. Dies könne sowohl bei „positiven“, gewaltsamen Handlungen als auch bei „negativer“ Haltung, also Enthaltung, beispielsweise Nahrungsverweigerung der Fall sein. Dabei sei sich die handelnde Person vollkommen im Klaren über die Folgen ihres Handelns. Ausgehend von dieser Definition bezeichne man also „jeden Todesfall, der direkt oder indirekt auf eine Handlung oder Unterlassung zurückzuführen ist, die vom Opfer selbst begangen wurde, wobei es das Ergebnis seines Verhaltens im Voraus kannte“ (S. 27, Z. 31 ff.) als Selbstmord. Werde die Handlung allerdings abgebrochen, ob durch den Handelnden selbst oder durch Fremdeinwirkung, nenne man dies einen „Selbstmordversuch“. Durkheim grenzt das selbstmörderische Verhalten als rein menschlich ein, da bei Tieren Selbsttötung zwar vorkommen könne, dann aber keine bewusste Handlung mit Tötungsabsicht sei ...
Lara Luckwaldt
Diplomarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Psychologie, Note: 1,7, Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg (Philosophisches Institut 2), Sprache: Deutsch, Abstract: Erschreckende Berichterstattung über Misshandlungs- und Missbrauchsfälle, Attentate oder Amokläufe sind schon fast zur Normalität geworden, allerdings eine Normalität, die sich auf die Medien und auf eine fiktiv wirkende Welt bezieht. Niemand kann sich vorstellen, welche Motive einen Menschen veranlassen, seinen Kindern, Ehepartnern oder seinen Mitmenschen derartiges Leid zuzufügen. Unter anderem möchte ich hier – bei den möglichen psychologischen Grundlagen eines solchen Verhaltens – mit meiner Arbeit ansetzen und meinen Fokus deshalb nach einer allgemeinen Definition des Begriffes Trauma auf die Traumata in Folge menschlicher Aggressivität und Gewalt in Kindheit und Jugend richten– insbesondere auf familiäre Gewalt, physischer, psychischer oder sexueller Art. Denn aufgrund meiner langjährigen Beschäftigung mit dem Thema „Gewalt“ und „Verhaltensstörungen“ stelle ich die These auf, dass die Ursachen dieser beiden Phänomene in den meisten Fällen, insofern biologische Ursachen ausgeschlossen werden können, in bestimmten Erfahrungen zu suchen sind. Da Erfahrungen auch immer grundlegend von der Gesellschaft, in der ein Kind aufwächst, geprägt sind, möchte ich des Weiteren auf die aktuellen gesellschaftlichen Umstände eingehen und die Frage erörtern, inwiefern sie einen Nährboden für Traumatisierungen darstellen.
Lara Luckwaldt
Diplomarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Psychologie, Note: 1,7, Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg (Philosophisches Institut 2), Sprache: Deutsch, Abstract: Erschreckende Berichterstattung über Misshandlungs- und Missbrauchsfälle, Attentate oder Amokläufe sind schon fast zur Normalität geworden, allerdings eine Normalität, die sich auf die Medien und auf eine fiktiv wirkende Welt bezieht. Niemand kann sich vorstellen, welche Motive einen Menschen veranlassen, seinen Kindern, Ehepartnern oder seinen Mitmenschen derartiges Leid zuzufügen. Unter anderem möchte ich hier – bei den möglichen psychologischen Grundlagen eines solchen Verhaltens – mit meiner Arbeit ansetzen und meinen Fokus deshalb nach einer allgemeinen Definition des Begriffes Trauma auf die Traumata in Folge menschlicher Aggressivität und Gewalt in Kindheit und Jugend richten– insbesondere auf familiäre Gewalt, physischer, psychischer oder sexueller Art. Denn aufgrund meiner langjährigen Beschäftigung mit dem Thema „Gewalt“ und „Verhaltensstörungen“ stelle ich die These auf, dass die Ursachen dieser beiden Phänomene in den meisten Fällen, insofern biologische Ursachen ausgeschlossen werden können, in bestimmten Erfahrungen zu suchen sind. Da Erfahrungen auch immer grundlegend von der Gesellschaft, in der ein Kind aufwächst, geprägt sind, möchte ich des Weiteren auf die aktuellen gesellschaftlichen Umstände eingehen und die Frage erörtern, inwiefern sie einen Nährboden für Traumatisierungen darstellen.
Lara Luckwaldt
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Soziologie - Sonstiges, Note: 2,0, Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg (Philosophisches Institut 2), Veranstaltung: „Klassiker der Soziologie“, Sprache: Deutsch, Abstract: ... Vor dem Hintergrund von allgemeinen und ländervergleichenden Daten über Selbstmord wird der Frage nachgegangen, ob und inwiefern eine Veränderung der Selbstmordrate in einer Gesellschaft etwas über die gesellschaftliche Situation aussagt. Dabei wird zu Beginn die Position Durkheims bezüglich des Selbstmordes dargestellt, woraufhin allgemeine Daten über das untersuchte Phänomen der Anschaulichkeit dienen sollen. Dabei kommen die unterschiedlichen Ansichtsweisen und die Risikofaktoren für Selbstmord zur Sprache. Weiter werden mögliche Gründe für Selbsttötung gesucht und der Vergleich der Selbstmordraten verschiedener Länder und Kulturen bildet mit der anschließenden Diskussion um die gesellschaftliche Bedeutung der Selbstmordrate den Schluss der Arbeit. 2. Emile Durkheim- „Der Selbstmord“ Emile Durkheim befasst sich in seinem Aufsatz „Der Selbstmord“ zunächst mit der Eingrenzung des Begriffes „Selbstmord“, der seiner Meinung nach nur dann zu verwenden sei, wenn der Tod die Folge einer Handlung des Opfers selbst darstelle. Dies könne sowohl bei „positiven“, gewaltsamen Handlungen als auch bei „negativer“ Haltung, also Enthaltung, beispielsweise Nahrungsverweigerung der Fall sein. Dabei sei sich die handelnde Person vollkommen im Klaren über die Folgen ihres Handelns. Ausgehend von dieser Definition bezeichne man also „jeden Todesfall, der direkt oder indirekt auf eine Handlung oder Unterlassung zurückzuführen ist, die vom Opfer selbst begangen wurde, wobei es das Ergebnis seines Verhaltens im Voraus kannte“ (S. 27, Z. 31 ff.) als Selbstmord. Werde die Handlung allerdings abgebrochen, ob durch den Handelnden selbst oder durch Fremdeinwirkung, nenne man dies einen „Selbstmordversuch“. Durkheim grenzt das selbstmörderische Verhalten als rein menschlich ein, da bei Tieren Selbsttötung zwar vorkommen könne, dann aber keine bewusste Handlung mit Tötungsabsicht sei ...
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