Bindungsbeziehungen und ihre Bedeutungen. Trauma in Kindheit und Jugend und die Folgen.

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Akademische Arbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Psychologie, Note: 1,7, Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Vergleich zu den meisten Tierarten ist der menschliche Säugling eine lange Zeit unmittelbar abhängig von seinen Bezugspersonen. Da die Verhaltensweisen des Menschen um einiges differenzierter und weniger durch angeborene Mechanismen determiniert sind, sind sie auf die kontinuierliche und wechselseitige Interaktion von Individuum und Umwelt angewiesen. Dabei ist die Herausbildung einer Bindungsbeziehung zur Pflegeperson sowie deren konstante Verfügbarkeit in Bezug auf sowohl physische als auch emotionale Bedürfnisse von grundlegender Bedeutung für die Entwicklung. In der vorliegenden Arbeit werden daher folgende Punkte angesprochen: Deprivation und Hospitalismus Mutter-Kind-Bindung Bindungstheorien
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Sep 16, 2015
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Pages
21
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ISBN
9783668046603
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Language
German
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Genres
Education / Educational Psychology
Education / General
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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Psychologie, Note: 2,0, Philipps-Universität Marburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen sind zuständige PädagogInnen „[...] einem Trommelfeuer hochdynamischer psychischer Prozesse ausgesetzt (und) laufen Gefahr, sich an diesen Prozessen zu infizieren und Schaden zu nehmen“ (Meng, Köhli, & Bürgin 2001, S.188). Aus diesem Grund ist es von besonderer Notwendigkeit, über die Dynamik von Traumata zu wissen sowie die Folgen und daraus resultierende Verhaltensweisen betroffener Kinder und Jugendlicher im Kontext der Traumatisierung einordnen zu können. Nur so lassen sich potenzielle Belastungen der PädagogInnen so gering wie möglich halten und Handlungsmöglichkeiten erschließen, mit denen die Betroffenen in einer positiven Entwicklung unterstützt werden können. Mein Interesse für dieses Themengebiet entwickelte sich während meiner Arbeit in einem Wohnheim für psychisch kranke Jugendliche. Hier absolvierte ich zu Beginn meines Studiums ein Praktikum und bin bis heute dort tätig. Viele von den Jugendlichen, die hier leben, haben traumatische Erlebnisse machen müssen. Mit einem Zitat von Bertolt Brecht schärfte und veränderte meine Praxisanleiterin bereits am ersten Tag meinen Blick auf die zu betreuenden Jugendlichen: „Der reißende Strom wird gewalttätig genannt, aber das Flussbett, das ihn einengt, nennt keiner gewalttätig.“ Mit der Zeit begriff ich, was sie damit meinte. Es sind keine „kranken“ Jugendlichen, mit denen wir zu tun haben. Sie und ihr Verhalten sind vielmehr durch ihre traumatischen Erlebnisse bedingt und hindern sie an einer gesunden Entwicklung. Im Gegensatz zu der Annahme, traumatische Erfahrungen könnten nur im therapeutischen Setting korrigiert werden, stellt auch die Pädagogik eine große Unterstützungsmöglichkeit für betroffene Kinder und Jugendliche dar; traumatische Erfahrungen spiegeln sich in auffälligen Verhaltensweisen wieder, die den Alltag der Betroffenen prägen und auch dort bewältigt werden können (vgl. Weiß 2009, Philipp sucht sein Ich. Zum pädagogischen Umgang mit Traumata in den Erziehungshilfen, S.78). Besonders die sationäre Jugendhilfe scheint bei der Korrektur traumatischer Erfahrungen und der Unterstützung betroffener Kinder und Jugendlicher eine wichtige Rolle zu spielen. Diese Kinder brauchen, wie Mehringer schon vor dreißig Jahren formulierte, den „therapeutischen Alltag von morgens bis abends“ (Mehringer 1979, S.6) – eine Anforderung, die die Heimerziehung erfüllen kann. Doch welche konkreten Handlungsmöglichkeiten haben PädagogInnen im Umgang
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Soziologie - Sonstiges, Note: 2,0, Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg (Philosophisches Institut 2), Veranstaltung: „Klassiker der Soziologie“, Sprache: Deutsch, Abstract: ... Vor dem Hintergrund von allgemeinen und ländervergleichenden Daten über Selbstmord wird der Frage nachgegangen, ob und inwiefern eine Veränderung der Selbstmordrate in einer Gesellschaft etwas über die gesellschaftliche Situation aussagt. Dabei wird zu Beginn die Position Durkheims bezüglich des Selbstmordes dargestellt, woraufhin allgemeine Daten über das untersuchte Phänomen der Anschaulichkeit dienen sollen. Dabei kommen die unterschiedlichen Ansichtsweisen und die Risikofaktoren für Selbstmord zur Sprache. Weiter werden mögliche Gründe für Selbsttötung gesucht und der Vergleich der Selbstmordraten verschiedener Länder und Kulturen bildet mit der anschließenden Diskussion um die gesellschaftliche Bedeutung der Selbstmordrate den Schluss der Arbeit. 2. Emile Durkheim- „Der Selbstmord“ Emile Durkheim befasst sich in seinem Aufsatz „Der Selbstmord“ zunächst mit der Eingrenzung des Begriffes „Selbstmord“, der seiner Meinung nach nur dann zu verwenden sei, wenn der Tod die Folge einer Handlung des Opfers selbst darstelle. Dies könne sowohl bei „positiven“, gewaltsamen Handlungen als auch bei „negativer“ Haltung, also Enthaltung, beispielsweise Nahrungsverweigerung der Fall sein. Dabei sei sich die handelnde Person vollkommen im Klaren über die Folgen ihres Handelns. Ausgehend von dieser Definition bezeichne man also „jeden Todesfall, der direkt oder indirekt auf eine Handlung oder Unterlassung zurückzuführen ist, die vom Opfer selbst begangen wurde, wobei es das Ergebnis seines Verhaltens im Voraus kannte“ (S. 27, Z. 31 ff.) als Selbstmord. Werde die Handlung allerdings abgebrochen, ob durch den Handelnden selbst oder durch Fremdeinwirkung, nenne man dies einen „Selbstmordversuch“. Durkheim grenzt das selbstmörderische Verhalten als rein menschlich ein, da bei Tieren Selbsttötung zwar vorkommen könne, dann aber keine bewusste Handlung mit Tötungsabsicht sei ...
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Soziologie - Sonstiges, Note: 2,0, Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg (Philosophisches Institut 2), Veranstaltung: „Klassiker der Soziologie“, Sprache: Deutsch, Abstract: ... Vor dem Hintergrund von allgemeinen und ländervergleichenden Daten über Selbstmord wird der Frage nachgegangen, ob und inwiefern eine Veränderung der Selbstmordrate in einer Gesellschaft etwas über die gesellschaftliche Situation aussagt. Dabei wird zu Beginn die Position Durkheims bezüglich des Selbstmordes dargestellt, woraufhin allgemeine Daten über das untersuchte Phänomen der Anschaulichkeit dienen sollen. Dabei kommen die unterschiedlichen Ansichtsweisen und die Risikofaktoren für Selbstmord zur Sprache. Weiter werden mögliche Gründe für Selbsttötung gesucht und der Vergleich der Selbstmordraten verschiedener Länder und Kulturen bildet mit der anschließenden Diskussion um die gesellschaftliche Bedeutung der Selbstmordrate den Schluss der Arbeit. 2. Emile Durkheim- „Der Selbstmord“ Emile Durkheim befasst sich in seinem Aufsatz „Der Selbstmord“ zunächst mit der Eingrenzung des Begriffes „Selbstmord“, der seiner Meinung nach nur dann zu verwenden sei, wenn der Tod die Folge einer Handlung des Opfers selbst darstelle. Dies könne sowohl bei „positiven“, gewaltsamen Handlungen als auch bei „negativer“ Haltung, also Enthaltung, beispielsweise Nahrungsverweigerung der Fall sein. Dabei sei sich die handelnde Person vollkommen im Klaren über die Folgen ihres Handelns. Ausgehend von dieser Definition bezeichne man also „jeden Todesfall, der direkt oder indirekt auf eine Handlung oder Unterlassung zurückzuführen ist, die vom Opfer selbst begangen wurde, wobei es das Ergebnis seines Verhaltens im Voraus kannte“ (S. 27, Z. 31 ff.) als Selbstmord. Werde die Handlung allerdings abgebrochen, ob durch den Handelnden selbst oder durch Fremdeinwirkung, nenne man dies einen „Selbstmordversuch“. Durkheim grenzt das selbstmörderische Verhalten als rein menschlich ein, da bei Tieren Selbsttötung zwar vorkommen könne, dann aber keine bewusste Handlung mit Tötungsabsicht sei ...
Diplomarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Psychologie, Note: 1,7, Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg (Philosophisches Institut 2), Sprache: Deutsch, Abstract: Erschreckende Berichterstattung über Misshandlungs- und Missbrauchsfälle, Attentate oder Amokläufe sind schon fast zur Normalität geworden, allerdings eine Normalität, die sich auf die Medien und auf eine fiktiv wirkende Welt bezieht. Niemand kann sich vorstellen, welche Motive einen Menschen veranlassen, seinen Kindern, Ehepartnern oder seinen Mitmenschen derartiges Leid zuzufügen. Unter anderem möchte ich hier – bei den möglichen psychologischen Grundlagen eines solchen Verhaltens – mit meiner Arbeit ansetzen und meinen Fokus deshalb nach einer allgemeinen Definition des Begriffes Trauma auf die Traumata in Folge menschlicher Aggressivität und Gewalt in Kindheit und Jugend richten– insbesondere auf familiäre Gewalt, physischer, psychischer oder sexueller Art. Denn aufgrund meiner langjährigen Beschäftigung mit dem Thema „Gewalt“ und „Verhaltensstörungen“ stelle ich die These auf, dass die Ursachen dieser beiden Phänomene in den meisten Fällen, insofern biologische Ursachen ausgeschlossen werden können, in bestimmten Erfahrungen zu suchen sind. Da Erfahrungen auch immer grundlegend von der Gesellschaft, in der ein Kind aufwächst, geprägt sind, möchte ich des Weiteren auf die aktuellen gesellschaftlichen Umstände eingehen und die Frage erörtern, inwiefern sie einen Nährboden für Traumatisierungen darstellen.
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