Freie Rechtswahl in der Schiedsgerichtsbarkeit und staatlichen Gerichtsbarkeit

Aus der Reihe: e-fellows.net stipendiaten-wissen

Book 583
GRIN Verlag
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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Jura - Europarecht, Völkerrecht, Internationales Privatrecht, Note: 16 Punkte, Universität Bremen (Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, internationales Handels- und Wirtschaftsrecht, Rechtstheorie), Veranstaltung: Transnationales Handelsrecht, Sprache: Deutsch, Abstract: Bekannt aus dem Studium ist die Privatautonomie als der bestimmende Grundsatz des Zivilrechts. Privatautonomie bedeutet, dass jeder seine Rechtsverhältnisse nach seinem eigenen Willen und in eigener Verantwortung gestalten kann. Weniger bekannt aus dem Studium, in der Praxis des Internationalen Wirtschaftsrechts jedoch von nicht geringerer Bedeutung ist die Parteiautonomie. Diese kollisionsrechtliche Freiheit, im Gegensatz zur materiellrechtlichen Freiheit, der Privatautonomie, spielt vor allem dann eine Rolle, wenn ein Sachverhalt Bezug zum Recht verschiedener Staaten aufweist. Sie erlaubt den Parteien, das auf ihre Rechtsverhältnisse anwendbare Recht zu wählen und damit auch Einfluss auf die Reichweite der Privatautonomie zu nehmen. Die Seminararbeit stellt die Rechtswahlfreiheit vor staatlichen Gerichten der Parteiautonomie vor Schiedsgerichten gegenüber. Dabei werden Rechtsgrundlage, Gestaltungsmöglichkeiten und Einschränkungen der Rechtswahlfreiheit vor staatlichen Gerichten und vor Schiedsgerichten verglichen und erläutert. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auch auf der Wählbarkeit nichtstaatlichen Rechts. Damit sind solche Rechtsquellen gemeint, die nicht durch Staaten erlassen, sondern von Privaten ausgearbeitet wurden. Als Beispiele lassen sich die lex mercatoria, die UNIDROIT Principles, aber auch die Transferreglements der FIFA anführen. Schließlich widmet sich der letzte Abschnitt einem Ausblick auf eine mögliche Reform der Parteiautonomie vor staatlichen Gerichten hin zu mehr Liberalität. Diskutiert wird das Für und Wider einer Angleichung der Rechtswahlfreiheit vor staatlichen Gerichten an die Parteiautonomie vor Schiedsgerichten im Hinblick auf die Wählbarkeit nichtstaatlichen Rechts.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Nov 28, 2012
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Pages
61
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ISBN
9783656323013
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Language
German
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Genres
Law / International
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Content Protection
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Book 1
Book 586
Facharbeit (Schule) aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Deutsch - Pädagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft, Note: 15 Punkte (1+), , Sprache: Deutsch, Abstract: „Was erlauben Strunz? ... Diese Spieler waren schwach wie eine Flasche leer!“(sic) - Giovanni Trapattonis legendäre Wutrede nach dem verlorenen Bundesligaspiel gegen Schalke 04 am 10. März 1998 ist jedem eisernen Fußballfan bestens bekannt. Neben der unbeschreiblichen Emotionalität der Pressekonferenz und dem einmaligen italienischen Temperament des ehemaligen Bayerntrainers ist auffällig, dass sich die stilistische Ausgestaltung der Rede deutlich von unserer Alltagssprache abhebt. Neben einigen sprachlichen Fehlern, welche auf die mangelnde Fremdsprachenkompetenz des italienischen Erfolgscoaches zurückzuführen sind, verwendet Trapattoni einige hervorstechende rhetorische Mittel. Was kann man also aus diesen Fußballzitaten ableiten? Inwieweit besitzt die Sportart Fußball eine eigene Sprache? Wie ist diese Sondersprache stilistisch aufgebaut? Bis heute gibt es nur wenige Forschungsarbeiten, die sich mit dem Aufbau und der Wirkung der Fußballsprache befassen. Der größte Teil dieser Forschungsarbeiten beschäftigt sich nur mit einem sehr begrenzten Gebiet der Fußballsprache . Ein zusätzliches Bedauernis ist der Fakt, dass sich die vorhandenen Forschungsarbeiten ausnahmslos auf die externe bzw. öffentliche Fußballsprache in den Medien wie im Hörfunk, im Fernsehen oder in den Printmedien beschränken. Eine Untersuchung zur internen Fußballsprache wie beispielsweise der Kommunikation in der Kabine am Beispiel einer Fußballansprache oder während des Spiels, wie ich sie im Verlauf meiner Seminararbeit erläutere, existiert noch nicht. Auch die Auswirkung der Fußballsprache auf das Standarddeutsch wurde bis zum heutigen Tag kaum untersucht. Wegen der nur sehr überschaubaren Anzahl von wissenschaftlichen Arbeiten, die sich mit dem Aufbau und der Wirkung der Sondersprache des Fußballs beschäftigen, ist meine Seminararbeit größtenteils auf empirischen Studien und nur teilweise auf theoretischen Grundlagen aufgebaut. Dabei habe ich insgesamt 77 Minuten einer Live-Reportage, 13 Minuten reines Fußballinterviewmaterial, knapp 38 Minuten der Fußball-Expertenrunde „Doppelpass” auf dem deutschen Sportsender Sport 1 und einige Szenen aus dem Film „Deutschland. Ein Sommermärchen” inhaltlich und sprachlich analysiert. Zudem hatte ich die Möglichkeit, mit dem Fußballtrainer des FC Königsbrunn ein Interview über den Aufbau und die Wirkung der Fußballsprache auf und neben dem Spielfeld zu arrangieren. Nun stellt sich nur noch die Frage: „Sind Sie bereit?“
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